Archiv der Kategorie: Fit für den Alltag

Tonkabohnen – lichtbringende Begleiter

Der Duft ist stimmungsaufhellend und beseitigt den Erkenntnissen von Naturvölkern Südamerikas zufolge innere Unruhen.

Bei Stress und rastlosen Gedanken tröstet das Aroma der Tonkabohne.

Auch bei Konzentrationsschwierigkeiten kann das Bouquet der Tonkabohne helfen.

Viele Heiler verwenden Tonkabohnen bei energetischen Übungen und zur Findung tiefer seelischer Erkenntnisse und Weisheiten.

Gestern nutze ich den gemütlichen Abend um mein eigenes Tonkaöl anzusetzen…

Ergänzend dazu, nahm ich einfach zwei Bohnen und ließ den Duft im Haus wirken, indem ich sie im Ganzen in einem Teelichthalter räucherte…

Tonkabohnenöl  im Herbst – der perfekte Begleiter der “Piece of Soul” Massage

Die Tonkabohne – gerade in dunklen Zeiten ist sie ein wertvoller Begleiter

Ob als Räucherung, als Zutat in der Küche oder auch als Massageöl.

Dazu habe ich eine schöne Seite gefunden:

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge – dieser Begriff begleitete gestern zwei Termine die ich ausführen durfte…

Selbstfürsorge 

ich sorge für mich – für meine Bedürfnisse, für meine Gesundheit, für mich selbst…

Für sich selbst sorgen – klingt für viele im ersten Augenblick egoistisch – wie ich denke an mich selbst…

Wir kennen diesen Spruch, der negativ belastet ist: Er / Sie denkt nur an sich selbst. So ein Egoist…

Doch wenn wir mal richtig hinschauen, sollten wir das nicht in erster Linie tun?

Warum?

Weil wir nur zu 100% funktionieren, wenn es uns gut geht.

Wenn es einer Mutter nicht gut geht, wenn sie immer und jederzeit die anderen versorgt, was die Natur auch so gedacht hat… das ist richtig…doch wenn sie immer nur für andere da ist – und sich selbst nicht versorgt, sich selbst dabei vergisst und das in mehreren Bereichen – so wird sie früher oder später “zusammenklappen.” Oder das Gefühl in sich tragen, versagt zu haben.

Gestern hatte ich Besuch von einer wunderschönen schwangeren jungen Frau.

Wir kamen ins Gespräch über Gewicht in der Schwangerschaft, über die “Reserven” die der Körper ansammelt,  bevor das Baby da ist.

Ja, die Natur sorgt dafür, dass beide – Mutter und Kind versorgt sind.

Und genau das meine ich.

Wenn wir im Flugzeug sitzen, die Sauerstoffmasken herunterfallen – heisst es, versorgen sie sich und dann die anderen, denn alleine werden die Kinder die Masken nicht erreichen, wenn sie bewusstlos am Boden liegen.

Ja, es liegt uns am Herzen für andere da zu sein.

Es liegt uns am Herzen zu versorgen, zu bemuttern, zu verwöhnen…und wir möchten – wenn es in einen anderen Bereich geht, gesehen werden, geliebt werden, und letzten Endes “belohnt” werden.

Das Belohnungssystem, welches greift, wenn wir Kuchen backen, Dinge organisieren, sofort dabei sind und helfen und anderer Menschen Aufgaben, VOR unsere Bedürnisse stellen.

Eigentlich wollte ich ja meine Fenster putzen – aber ich helfe Dir…

Eigentlich hatte ich einen Termin, aber ich schaffe das schon…

Eigentlich wollte ich frei machen…aber – ihr kennt die Antwort…

In den meisten Fällen klappt das wunderbar – und in manchen Fällen wird es zur Gewohnheit. Es ist doch selbstverständlich, dass Du da bist, es ist doch selbstverständlich, dass Du das erledigst, es ist doch normal, dass ich mich zurückziehe und Dich machen lasse.

Es ist doch ok, wenn ich etwas absage, verschiebe – Du bist doch immer da…

Und schon ist eine Regelmässigkeit da, die nicht “belohnt” wird.

Welche Wertschätzung spricht da?

Und welche Wertschätzung gebe ich mir dabei?

Selbstverständlich mache ich das…

“Lass mal ich mach das schon” wenn jemand nur das Gesicht verzieht, lass mal ich kenne mich da aus, wenn es nicht sofort klappt – wer organisiert den Elternabend – ICH – war doch schon immer so…

Du bist doch so gut in den Dingen – übernimmst Du das Projekt?

Doch – was passiert, wenn wir nur noch funktionieren?

Was passiert, wenn wir unsere “inneren Kinder” nicht mehr wahrnehmen?

Was passiert, wenn wir unseren Körper vernachlässigen, uns selbst nicht versorgen und alles “zupacken” mit Dingen, die uns irgendwann über den Kopf wachsen?

Auch wir haben Bereiche, die gesehen werden wollen…

…die gelebt werden wollen:

Die Frau, der Mann in mir  –  der Mensch der Zuneigung braucht, Streicheleinheiten und liebe Worte.

Der Mensch, der auch mal gerne hört, was er alles so Wunderbares vollbringt. Oder dass es einfach nur schön ist, dass man da ist – ohne etwas leisten zu müssen.

Der Mensch, der wahrnehmen darf, dass er “genug” ist. So wie er ist.

Den Partner in mir. Der sich auch mal anlehnen will.

Die Freundin, in mir. Die auch Trost braucht.

Der Freund in mir. Der auch Probleme hat.

Das Kind in mir – welches immer noch Themen hat, die noch nicht geheilt sind und das Kind in mir, das gesehen werden möchte…

Also – wann hast Du das letzte Mal nur etwas für Dich gemacht??

Wann hast Du Dich genährt, versorgt – im emotionalen und auch mentalen Bereich?

Hast Du die Antwort?

Also höchste Zeit – etwas FÜR DICH zu tun…

In diesem Sinne, pass gut auf Dich auf!

Deine Bettina

Vergebung

Vergebung

Ein Thema, welches uns immer mal wieder betrifft – jeden von uns.

Wer kennt es nicht – wir verstehen uns gut mit einem Menschen, gehen durch dick und dünn, vertrauen uns und wir haben das Gefühl, niemanden sonst könnten wir so nah sein.
Niemand sonst könnte diesen Part in unserem Leben übernehmen.
Alles ist stimmig und wundervoll…

Bis…
Ja, bis dieser eine Moment kam.
Bis wir uns missverstanden haben, bis der andere etwas Verletzendes, etwas Unüberlegtes oder auch richtig Gemeines sagte, tat oder nicht tat.

Manchmal waren es auch Dinge, die wir nicht nachvollziehen konnten, etwas ganz anders sahen – und uns somit immer mehr distanzierten.

Manchmal haben wir etwas getan, über das wir nicht stolz sind.
Manchmal kommt so eine Situation ganz unverhofft, mit einem Knall.

Erkennst Du Dich bei diesen Sätzen?

Was ist Dir damals geschehen – oder sogar gerade in diesem Moment?

Was ist passiert, dass Du Dich mit einem Menschen nicht mehr unterhalten kannst?
Was ist passiert, dass Du jeglichen Kontakt lieber vermeidest?
Was ist passiert, dass Du noch nicht einmal drüber sprechen magst?

Was ist passiert, dass sich dieser andere Mensch mit einem Male so fremd,- oder sogar gegnerisch anfühlt?

Weißt Du es wirklich?
Was ist passiert?

Gab es zu große Unterschiede?
Gab es vielleicht sogar ein Neidgefühl?
Ein Mangeldenken?

Bei dem anderen,- oder sogar bei Dir?

Manchmal können wir es gar nicht wirklich beschreiben – wir wollen es ja auch nicht!
Es ist vorbei – lange her – und überhaupt…
Er ist einfach ignorant, zu egoistisch – sie ist zu materialistisch oder einfach besser in ALLEM.
Zudem kannst Du es nicht haben, wenn andere nur schon den Namen erwähnen…

Na?
Hab ich Recht?

Nun – und VERGEBUNG wer braucht schon so etwas…

Aus den Augen , aus dem Sinn – dieser Mensch interessiert mich nicht mehr.
Ich schaue nach vorn!
Das ist vorbei!
Und es interessiert mich nicht!

WIRKLICH?

Solange wir diesen „inneren, totzigen Kind Modus“ bemerken, interessiert es uns doch..
Auch wenn wir es nicht wahrhaben möchten.

Da ist ein kleiner Stachel, der piekst.

Nun dieses Gefühl kennt glaube ich jeder von uns.
Jeder, der sich schon einmal getrennt hat, sich für eine andere Arbeitsstelle entschieden hat, der sich gestritten hat oder seine Sandkastenfreundin/freund nicht mehr grüßt, weil er anderer Meinung war…

Jeder von uns hat diesen „Arsch“engel.

Jemanden, der unbemerkt unsere Verletzungsknöpfe drückt – ob nun bewusst oder unbewusst.

Und fragst Du Dich nicht auch manchmal, wie es wäre, wenn ihr Euch noch einmal vernünftig unterhalten könntet?
Ob ihr über alte Zeiten lachen würdet?
Oder einfach mal Eure jetzige Sicht der Dinge erklären könntet?

Fragst Du Dich manchmal?

Und auch das ist normal – denn im Grunde möchten wir in unserem Herzen immer Frieden.

Unser Ego, unser fehlender Selbstwert oder einfach gesagt unsere Erfahrungen und Ängste halten uns oft ab, den lösenden Schritt zu gehen.
Und ich gebe Dir Recht, manchmal soll es wirklich so sein – manchmal haben sich Beziehungen, Freundschaften und Kontakte erfüllt.

Ich spreche hier über diese pieksenden Kontakte, über die Menschen, die uns immer wieder einholen – und wir merken, dass es noch weh tut.

Manchmal da gibt es kein „Happy End“ manchmal ist und bleibt es so.

Doch Vergebung kann man trainieren – wir können Sichtweisen verändern, wir können – meist erst nach einer bestimmten Zeit – neutral auf etwas schauen.
Aber wir können es verändern.

Ja.

Und manchmal hilft es sich zu sagen – weißt Du – es ist gut jetzt…
Das Hadern und Trotzen bringt mir nichts – außer Magenschmerzen.

Das Schöne ist – ich muss mich nicht einmal unterhalten, denn der erste Schritt liegt in mir – der erste Schritt liegt in dem Gefühl dazu.
In meinen Worten – den inneren Worten.

Auch wenn wir die Person nie mehr sehen werden, nicht sprechen werden – es ist die Absicht dort etwas zu verändern.
Ich gehe in die Vergebung – dass heißt nicht, dass ich vergesse – dass heißt nicht, dass ich es gut heiße – ich gehe in die Vergebung.

ICH lasse es gut- sein.

ICH möchte mich gut fühlen – und ich versuche zu verstehen.

Denn der erste Schritt liegt IMMER in mir selbst.
Es ist das gute Gefühl in die Tat zu gehen.. selbst etwas tun zu können.
Nicht gelähmt aus Wut, Trauer oder Verletzung zu sein.

Wenn wir beginnen mit den Augen des anderen zu sehen – kann viel passieren.
Wenn wir beginnen, die Waffen stecken zu lassen und es wirklich sein zu lassen – verändert sich etwas im Außen und Lösungen können wirken.

Und irgendetwas hat uns ja verbunden – es musste sein, dass wir uns treffen und uns gegenseitig verändern.

Denn weißt Du, es sind immer die Menschen, die wir liebten, es sind immer die Menschen, die nah dran waren, es sind immer, die Menschen, die wichtig für uns waren, die uns so haben fühlen lassen.

Kirtsen Hanser schrieb vor einigen Tagen – es beginnt nun eine Zeit, in der alte Wunden heilen können…

Wäre es nicht schön auf eine Situation entspannter schauen zu können?
Wärre es nicht schön, dort Frieden zu empfinden?

Also frag Dich wo könnte ich noch vergeben?

Und dann beginne mit “Dir”

In diesem Sinne
Eure Bettina

Kann mir einer sagen wo ich hin will? Oder “Mr. Brain”

Hallo ihr Lieben!

In den letzten Tagen las ich, dass alte Verbindungen sich aktuell zeigen…

Es würden Menschen aus alten Themen, aus alten Kontakten auftauchen und wir hätten die Möglichkeit noch einmal zu prüfen, ob diese Beziehung, ob dieser Kontakt für mich gut und wertvoll ist.

Wir haben die Möglichkeit uns zu fragen – Ob es dort Heilung geben kann, Veränderung geben kann und vielleicht ein neues Miteinander.

Ebenso können wir auch schauen und zur Erkenntnis gelangen, dass unser Gefühl von damals genau richtig war.

Ich empfinde das momentan genau so.

Wenn wir diesen Menschen auch nicht begegnen, so machen wir uns Gedanken um Konstellationen, Bekannte, Freunde und Geschäftspartner.

Es geht auch um innere Kontakte – und dazu den inneren Kontakt zu mir selbst.

Ja – um den Dialog mit mir. 

Wo bin ich aktuell?

Wie gehe ich mit mir um?

Höre ich auf meine innere Stimme?

Oder verbiege ich mich durchgängig und belüge mich dazu andauernd selbst?

Ab und an tut es gut den eigenen “Quality – Check” durchzuführen.

Wie geht es mir gerade? Was zeigt sich? Gibt es körperliche Merkmale, bin ich zufrieden und wie ist mein Umfeld?

Die wichtigste Frage dabei ist: Nehme ich mich ernst?

Ernst genug – um zu erkennen wann es genug ist?

Ernst genug – um zu sehen, dass die Lieblingsdinge im Leben keinen Raum mehr haben?

Ernst genug – um JETZT etwas daran zu verändern…

Wir meinen immer wir müssten – um uns komplett erholen und resetten zu können, einen kompletten Urlaub buchen…eine Reha oder eine längere Auszeit.

Ja das ist hilfreich – nur wenn wir den Bereich der Ursache nicht beheben – uns selbst nicht spüren und hin – hören.

Dann – Werden die Abstände des Unwohlseins immer kürzer, bis sie uns zu überrollen drohen.

Das Einfügen kleiner Inseln im Alltag und die Ehrlichkeit zu mir selbst, helfen dort an erster Stelle.

In der Energiearbeit gibt es wertvolle Lösungsmöglichkeiten, immer mal wieder schaue ich auf die kleinen und auch größere Schatten.

Ich hinterfrage, die Unzufriedenheit, die Traurigkeit – die Wut.

Ich darf erkennen, wo ich mir selbst noch nicht treu bin, ich darf erkennen, welche Programmierung dort wirkt und wie ich die Lösung erarbeiten kann.

Gerade wenn wir selbst mit Menschen arbeiten ist es wichtig, alte Blockaden zu bearbeiten. Mit offenen Augen und offenem Herzen ist es  sehr wirkungsvoll und alte Themen dürfen sich verabschieden.

Doch es gibt auch kleine Übungen für zu Hause:

Wie ist es bei Dir, aktuell?

Wenn Du Dich fragst: Wie geht es mir eigentlich?

Wie lautet die Antwort?

Trau Dich ruhig Dein Gefühl zu formulieren…ohne joggen gehen zu müssen, damit der Kopf frei wird, ohne ein Glas Alkohol zu trinken, damit es sich leichter anfühlt, ohne sich kopfüber in die Arbeit zu flüchten, damit ich keine Zeit habe darüber nach zu denken.

Denken…genau darum geht es…Mr. Brain

Wir denken viel zu oft – anstatt zu fühlen…

Wenn Du magst, dann schreibe Dein aktuelles Gefühl auf einen Zettel, schreibe auf, was Dich bewegt, wo Du Hilfe benötigst, wo es nicht rund läuft…

Schreibe auf, was Dich ärgert, oder wer.

Und dann, wenn Du die Möglichkeit hast – verbinde Dich mit diesem Gefühl – lasse es richtig in Dir hochkommen, lasse Dir Zeit.

Gib alles in den Brief, in das Papier und stelle Dir ruhig vor, Du würdest die Zeilen mit Deinen Tränen aufladen.

Und dann verbrenne diese Zeilen. verbrenne sie – schaue dabei zu, wie sich das Gefühl in Asche und Rauch verwandelt.

Sehe dabei zu, wie der Rauch nach “OBEN” steigt und stelle Dir ruhig vor, dass sich ab jetzt – die Agentur des Göttlichen- darum kümmert.

Bitte um Hilfe, bitte um Lösungen und Impulse – Du musst nicht alles alleine regeln.

Manchmal reicht uns die Bewusstwerdung eines Problems – eines Gefühls…

Wenn wir es niederschreiben – so wie wir unseren Einkaufszettel schreiben – so ist es präsent und sichtbar – auch wenn der Zettel doch zu Hause auf dem Tisch liegt,  nicht wahr?

Also notiere Dein Gefühl:

Keine Abschwächung, wie : Ach es geht schon, ich bin stark, nicht so schlimm…ich schaffe das…

Nein!

ICH BIN WÜTEND – ICH BIN VERLETZT – ICH BIN TRAURIG 

…so sieht es aus…

Und während Deine Zeilen verbrennen, mache Dir bewusst, dass diese Gefühle wichtig sind. Sie sind der Motor der “Heilung”

Sie sind Deine Freunde, Deine Ratgeber – Dein Kompass…

Wenn die Asche erkaltet ist, überbringe sie der Erde und bedanke Dich.

Dann erstellst Du einen Brief, einen Zettel, auf dem all das steht, was Du Dir wünschst. Wie möchtest Du Dich fühlen, welche Lösung findest Du toll?

Was ist mein Ziel?

Wie möchte ich mich fühlen?

Wo möchte ich hin?

Wenn wir einkaufen schreiben wir doch auch das auf, was wir brauchen, richtig? Sonst wird es nie in unserem Wagen landen…

Also:

Diesen Zettel kannst Du Dir offen hinhängen, oder an einem Ort platzieren, an dem Du ab und an eine Kerze, nur für Dich entzündest…Für Deine Pläne, für Deine Wünsche – Deine Gesundheit.

Gehe danach zu Deinen alltäglichen Dingen über und bleibe im Vertrauen, dass sich etwas bewegen wird, dass Du Hilfe bekommst – in welcher Form auch immer 😉 

Wenn Du magst schreibe mir Deine Erfahrung zu dieser Übung, ich freue mich auf Deine Antworten.

“Quality Check” wer sonst ist für mein Leben verantwortlich, wenn nicht ich? 

Also höchste Zeit etwas dran zu tun…

Und – In erster Linie zu erkennen – was ist gerade da – und wo will ich hin?

In diesem Sinne Alles Liebe für Euch – und FÜHLEN nicht vergessen 😉 

Eure Bettina

Facebookgedanken

Guten Morgen ihr Lieben

Na, wie geht es Euch?

Gut geschlafen, Kaffee getrunken und schon fleißig?

Sicherlich gab es heute für den ein oder anderen schon einen Blick auf das Facebook Profil, oder?

Ja mittlerweile gehört es für uns schon irgendwie dazu. News anschauen, Neues entdecken, schauen was andere so teilen und mögen…

Instagram wird auch für uns „Oldies“ immer interessanter und wir wissen mit Hashtags umzugehen – naja meistens.

Facebook – was vor zehn Jahren undenkbar war – denn für mich war so ein Onlineportal immer gefühlt, Kontakttreff und Singlebörse…und doch habe ich mich damit beschäftigt und bin mittlerweile eine intensive facebook – Userin so sagt man, richtig?

Wir nutzen, gerade für unsere Arbeit,so einiges und ich bin begeistert.

Mal eben schnell ein Bild hochladen, mal eben schauen wo was los ist, Bocholt live erleben und auch irgendwie immer wissen, was das Umfeld so macht. Oder jedenfalls das, was man uns zeigen mag.

Ich stelle immer wieder fest, wenn ich mich mit alten Klassenkameraden unterhalte und wir auf das Gespräch von gemeinsamen Bekannten kommen – ist auch immer irgendwie eine Info zum letzten Urlaub von XY von einem Bild einer Bekannten, der Konzertbesuch von … dabei, weil wir es unterbewusst speichern.

Wir haben Person XY lange nicht gesehen – wissen aber dennoch was gerade im Leben los ist.

Einerseits doch wirklich super…

Andererseits nimmt es uns auch den “wirklichen” sozialen Kontakt.

Wir sind damals einfach mal rübergefahren…wir haben das Telefon gegriffen die lange Schnur des Telefons um den Türrahmen gewickelt und haben erst einmal eine halb Std. telefoniert, bevor wir uns dann ganz real getroffen haben.

Face to face und nicht facebook

Wir haben uns getroffen an Straßenecken, an Cafe´s oder an einem Spielplatz.

Stundenlang sind wir bis zum Sonnenuntergang herumgefahren und haben über Gott und die Welt gesprochen.

Später haben wir uns ins Auto gesetzt und sind herumgefahren, haben Orte erkundet, haben uns mit der Clique getroffen.

Wir haben unsere ersten Erfahrungen nicht im Chat gemacht, sondern LIFE.

Den ersten Kuss nicht als Smiley erfahren – sondern real – mit Herzklopfen und Kribbeln im Bauch.

Wir schickten uns keine Bilder, sondern schauten uns in die Augen.

Heute brauchen wir uns gar nicht mehr bemühen, denn die Infos kommen ja zu uns…

Mit Filtern aufgehübscht, mit exakten Standorten und Bildern des Abendessens.

Ja, ich gebe zu ich finde es klasse – ich mag diese Erfindung.

Dennoch brauche ich auch meine Freunde – meine „realen“ Freunde.

Ich liebe es mich auszutauschen, ohne darauf aufpassen zu müssen, wie ich mich ausdrücke.

Ich liebe es mit Freunden essen zu gehen und beim anderen Gericht etwas zu stibietzen, die erste Pommes zu klauen und mich über alte Zeiten und neue Träume zu unterhalten.

Ja – Freunde trifft man nicht in Freundeslisten – und echte Freunde wirft man nicht aus dem Leben.

Das geht nicht mit einem Klick auf „Freund entfernen.“

Ja, das Leben verändert sich – die Verbindung aber, wird immer bleiben.

In Erinnerungen, in Erlebnissen in Gefühlen.

Die echten Kontakte bleiben und so soll es sein.

Und genau daran sollten wir uns jeden Tag erinnern – dass diese „facebook – Instagram  – bunte Sternchenwelt“ existiert – sie Dir aber keinesfalls einen echten Menschen ersetzt.

In diesem Sinne … wünsche ich Euch einen wundervollen Tag und vielleicht nehmt ihr heute einmal ganz bewusst Euer Gegenüber im realen Leben wahr.

Vielleicht nutzt ihr die Zeit, statt auf Euer Hdy zu schauen, um Euch bei einem Freund zu melden.

Vielleicht nutzt ihr die Zeit um mit dem Partner über seine aktuellen Wünsche und Träume zu sprechen, mit Euren Kindern über den Tag und über das was sie bewegt.

Vielleicht nutzt ihr den Tag für “face to face…”

Für einen Kuss, für ein wenig Kribbeln im Bauch…

In diesem Sinne – macht was draus!

Eure Bettina