Archiv der Kategorie: Seelenanteil

Bist Du glücklich?

Bist Du glücklich?

Hast Du Dir diese Frage mal gestellt?

Ja -Die aktuelle Zeit macht etwas mit uns.

Die aktuelle Zeit regt uns zum Nachdenken an, zum Fühlen.

Einerseits genießen wir die Aus-zeit

Wir genießen die Zeit, des nicht Sprechen Müssens.

Wir genießen die Zeit, des Nichts tun Müssens.

Wir genießen die Zeit der Innenschau.

Andere werden mit ihrem Job überschüttet, ausgezehrt, mit ihren Ängsten konfrontiert, herausgefordert, geprüft.

Noch nie war es so wie jetzt.

Wir fragen uns.

Was davon will ich eigentlich noch so…

Ist mein Job der, den ich noch machen möchte?

Ist mein Alltag noch der, den ich leben möchte?

Ist mein Umgang noch der, der mir guttut?

Werde ich gesehen?

Wir erleben uns in der Familie, wir erleben uns in der Freundschaft.

Werde ich gesehen, habe ich dort meinen Platz, bin ich dort ge-wert-schätzt und ein Teil dessen?

Wir schauen auf unsere Partnerschaft.

Werde ich gehalten, getröstet, geliebt?

Gehen wir einen Weg?

Den Weg, den wir einst eingeschlagen haben?

Corona er-schafft viele neue Gedanken und bringt zudem alte Muster hervor.

Denn all das, was uns bewegt, beschäftigt, triggert…hat seinen Ursprung in früheren Zeiten.

Wo bin ich im Leben nicht gesehen worden, wo gebe ich und bekomme nichts, wo kämpfe ich – immer und immer wieder und wo – gebe ich auf?

Wo gelange ich immer wieder in die Angst, wo zeigt sich ein Mangel?

Wenn wir im Leben einen Mangel empfinden, wenn wir denken, wann komm ich endlich mal dran, keiner liebt mich, immer werde ich abgelehnt…so frage Dich – wann hast Du im Leben zum ersten Mal so gefühlt?

Wo bist Du nicht gesehen worden, wo bist Du abgelehnt worden, wo bist Du nicht gewertschätzt worden…wann hat man Dir dieses Bild gezeigt, beigebracht und welches Familienmitglied, hat es sogar ähnlich gemacht?

Alles hat seinen Ursprung im „Erlernten“, Erfahrenen…unbewusst ziehen wir Schubladen auf und bedienen uns an deren Inhalt.

Wenn wir denken, ich habe nichts, was mir Spaß macht,ich müsste mir auch mal etwas Gutes tun und es dann trotzdem nicht machen.

Werden wir immer auf andere schauen, die das Leben leben.

Zurück bleibt der Satz -ich bekomme nie etwas…

Wenn ich von anderen erwarte, dass sie mir Halt geben und ich mir selbst nicht vertraue…wird niemand anderer mir diesen Halt geben können.

Zurück bleibt der Satz, ich bin immer allein.

Wenn ich nach Zuneigung, nach Bestätigung, nach Lob im Außen suche – mich selbst aber nicht annehmen, geschweige denn lieben kann.

Werde ich es immer auch so ausstrahlen.

Zurück bleibt der Satz, niemand liebt mich.

Wir Menschen sind absolut feinfühlig.

Und unser Umfeld reagiert darauf.

Du magst vielleicht denken – warum?

Ich liebe mich doch, ich bin doch so und so -und dennoch behandeln mich die Menschen anders.

Wenn Du ehrlich bist…so wirklich, wirklich ehrlich…gibt es dort in Dir tausend Dinge, die Du in Dir ablehnst…

Und es gibt hohe Mauern in Dir, die Dich schützen sollen.

Schützen vor dem Verletzt -werden.

Denn

Wenn ich liebe, wenn ich brauche, wenn ich suche…

Dann bin ich verwundbar…schwach…und verletzlich.

Lieber baue ich etwas auf in mir.

Oder um mich herum.

Ich fühle mich wenn ich aktiv bin.

Ich fühle mich in der Stärke, ich fühle mich in der Arbeit.

Ich fühle mich im Kampf, im Streit.

Stärke, immerwährendes Tun, Erfolg, Sport, Arbeit…

Ich beweise mich & ich zeige lieber die kalte Schulter…

Lieber ich als der andere…lieber verlasse ich, als dass ich verlassen werde.

Lieber verletze ich, als das ich verletzt werde.

Oder ich ziehe mich zurück in mein Schneckenhaus

Damit ich mich nicht minderwertig fühle, damit mich keiner verhöhnt, betrügt oder belügt.

Es gibt so viele Sätze, die uns begleiten

Sätze, wie

Ich bin nur etwas wert, wenn ich leiste…

Ich bin nur etwas wert, wenn ich diene…

Ich bin nur etwas wert, wenn ich leide…

Welcher Satz gehört zu Dir?

Ich mag Dich bitten Dir 5 Minuten Zeit zu nehmen und gerade jetzt einmal die Augen zu schließen.

Schließe Deine Augen und frage Dich?

Welcher Satz wirkt gerade in mir?

Wie lautet er?

Welcher Satz begleitet mich seit Anbeginn der Zeit?

Was glaube ich tief in mir?

Und was daran hält mich gerade jetzt auf mein Leben so zu leben, dass ich glücklich sein kann?

Schreibe diesen Satz auf – und wenn Du magst verbrenne ihn in einer Schale, verbrenne ihn draußen auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten.

Mache Dir bewusst, dass Du nur etwas ändern kannst, wenn Du Dir dessen bewusst bist.

Fühle diesen Satz, erkenne die Herkunft. Fühle diesen Satz.

Und dann – verabschiede Dich von ihm.

Sage Dir – es ist genug -dieser Satz darf jetzt gehen.

Bedanke Dich für die Erkenntnis, bedanke Dich für die Erfahrung.

Und dann schreibe den Satz in eine positiver Formulierung um.

Ich bin geliebt.

Ich bin voller Vertrauen.

Ich vertraue.

Ich bin gut, so wie ich bin.

Ich bin erfolgreich

Ich bin beschenkt vom Leben

Mache Dir Deinen persönlichen Zettel – und befestige ihn an Deinem Spiegel, an Deinem Kühlschrank, lege ihn ins Auto, in Deinen Werkzeugkoffer.

Gebe diesem Satz ein zu Hause, lege ihn sichtbar hin, stelle ein Kerze drauf, bitte um Erfüllung Deines Glückes.

Bitte, wenn Du magst um Unterstützung aus der geistigen Welt.

Und wiederhole diesen Satz, lasse ihn zu Dir kommen.

Und wiederhole ihn auf Deine Weise.

Lass diesen Satz zu Deinem Mantra werden.

Nein – Es ist nicht albern, sich mit sich selbst zu beschäftigen, es ist schon lange an der Zeit!

Erinnere Dich daran, dass Du die Wahl hast.

Wofür entscheidest Du Dich?

Willst Du leiden?

Oder glücklich sein?

Nutze diese Auszeit.

Nutze Deine Gefühle

Nutze die Macht Deiner Wahrnehmung

Probier es einfach aus – und schau was passiert…

Deine Bettina

Die Augen der anderen

Eine wichtige Übung in meinem ersten Grad, war die Übung, in denen ich die “Augen der anderen” vergrub.

Lange hatte ich mir immer wieder die Frage gestellt – was denken die anderen von mir…was passiert, wenn ich dieses oder jenes tue?

Wie sieht mich xy, wie wirke ich, wenn…

Ich hatte gelernt lieb zu sein…ich hatte gelernt in “Harmonie” zu sein, den unteren Weg zu gehen, wenn mich jemand angreift oder bemängelt.

Ich hatte gelernt, dass es wichtig ist, Regeln einzuhalten, ich lernte und übernahm – wir wir alle – Sichtweisen, Erziehung aus meinem Umfeld – dann – in meiner Lehre – lernte ich, zu be – (dienen) , das Servieren, den Service…

Der andere ist König.

Immer da, immer lieb, immer zuvorkommend, ja sagend…

Die Zeit war wichtig, die Zeit war prägend und sie war auch gut – für mich…

Doch irgendwann ging es in Fleisch und Blut über.

Mit der Übung aus meinem ersten Grad, fiel ein wichtiger Part.

Ich erkannte, dass ich die Freiheit habe, ich erkannte Vieles, was ich übernommen hatte. ich erkannte, die Freiheit, die wir alle haben…

Die Freiheit das Leben zu leben, welches unserer Natur und letzendlich dem Weg unseres Lebensplanes entspricht.

Mut zu haben, für sich einzustehen, auch, wenn man anders ist, auch wenn wir aus der Menge herausstechen.

Wir sind dazu gemacht authentisch z u sein – wir selbst zu sein.

Kein Duplikat, keine Kopie, keine Masse…

Die Augen der anderen — eine grundlegende Veränderung in meinem Leben.

Ich danke für diesen Augenblick.

Du möchtest eine Veränderung?

Du möchtest etwas bewegen?

Schnapp Dir den Moment – der erste Grad im Reiki wird Dich verändern…