Archiv der Kategorie: Selfness

Neu erzählen

Struktur trifft Herbstgeflüster

Hey ihr Lieben, wie geht es Euch?

Es ist weiterhin spannend und ich durfte heute Nacht mal wieder ein wenig früher unterwegs sein.

Vielleicht empfindet ihr das aktuell genau so?

Es ist viel los und gerade darum dürfen wir uns immer wieder neu ausrichten, kleine Richtungsanpassungen in Kombination mit der Frage vornehmen: Will ich das so? Will ich das noch und jetzt?

Was tut mir gut? Was fühlt sich nicht (mehr) gut an.

Was nicht heißt, dass das „Davor“ schlecht war oder nicht richtig.

Jede Stufe Deines Lebens ist genau so richtig gewesen.

Jeder Mensch in Deinem Leben ein Teil von Dir und Deiner Entwicklung.

Wir alle haben vor einiger Zeit so gehandelt, wie es uns richtig erschien.

Die Zeiten sind sehr klärend und ich empfinde sie mittlerweile als große Chance, die Zeiten bereiten uns vor auf die große Veränderung, die wir doch alle irgendwie wollten.

Und nun brechen alte, starre Strukturen auf und weg. Altes, Verstaubtes ist nicht mehr die Lösung.

Und bei all dem, was im Aussen wegbricht, sorge für Halt und Zuversicht im Innen.

Struktur und Halt innerhalb der Familie, der Partnerschaft und in mir selbst.

Mache Dir bewusst, dass all das, was jetzt geht, irgendwann gegangen wäre. Dann lieber jetzt, dann lieber so.

Besser mit klaren Aussagen, mit klaren Gefühlen – auch wenn es schmerzt.

Du wirst sehen – andere wertvolle Menschen, Kontakte und Möglichkeiten kommen gerade jetzt schon in Dein Leben.

Sie fordern Dich auf zum Tanz, sie fordern Dich auf, gesund zu sein, Dich leichter zu fühlen und sie machen Dich automatisch mutig.

Vielleicht hast Du vor einiger Zeit ein Visionboard erstellt, vielleicht hast Du an Visionen gearbeitet…

Werfe gerade heute einen Blick darauf, was davon ist aktuell möglich?

Was hast Du vielleicht schon erlebt – vielleicht in einem anderen Kleid, aber es war schon da.

Das Leben strebt immer nach Veränderung und diese Zeit schreit danach.

Du bist nicht allein. Ganz viele Menschen sind gerade in der „Läuterung“ in der Eerkenntnis, viele werden und sind mutig. Machen sich nicht die Gedanken darüber, was die Nachbarn oder anderen sagen. Denn

Es geht hier um jeden einzelnen Lebensauftrag, um den Lebensplan.

Du bist hier und jetzt genau richtig.

Mach was draus!

Genieße das, was Dir guttut, genieße das Wochenende, die Sonne, den Herbst.

Frag Dich, welche positive Richtung macht sich gerade frei? Frei für mich?

Alles Liebe

Deine Bettina

Was können wir ändern?

Was können wir ändern?

Die aktuelle Zeitqualität fühlt sich an, wie ein Gummiband, nicht wahr?
Vielleicht bist Du unzufrieden, unleidlich und gar ein wenig zickig…
Vielleicht stellt sich gerade eine, nicht einsortierbare Traurigkeit ein und Du hast das Gefühl, nicht richtig voran zu kommen.

Die Schlafqualität ist nicht ganz OK und vielleicht nimmst Du Worte, Handlungen und das Leben in manchen Bereichen als schwerer wahr als sonst.

Hochsensible Menschen haben es aktuell schwerer, da sich die Gefühle nicht eindeutig einordnen lassen.
Das Aussen ist strubbelig, manchmal das Innere auch.

Also was können wir tun?

Geht raus in die Natur, fangt die letzten Sonnenstrahlen. Überprüft euren Vitamin D Haushalt.
Das geht ganz simpel mit einem Test.

Erdet Euch, meditiert.

Und wenn es nur 5 Minuten am Tag sind.
Diese 5 Minuten sind nur für Dich.

Überprüfe Deine Gedanken und Gefühle, frag Dich, sind es meine?

Unterhalte Dich mit Menschen, die Dir gut tun. Unterstütz Euch gegenseitig.

Schalte den Fernseher aus & höre in Dich hinein.

Wenn Du müde bist, lege Dich hin und lass die Waschmaschine, Waschmaschine sein.

Öffne bewusst Deinen Brustkorb. Strecke die Arme zur Seite und nach oben, mache Dich weit.

Kralle die Zehen fest in den Boden lege Deine Hand auf Dein Herz und sag ruhig zu Dir (Bettina,) bist Du da? Und dann antworte Dir…
Ja, ich bin da.
Klingt witzig, hilft aber enorm.

And…

Take care

Atme

keine Panik

Es wird wieder besser

Du bist richtig hier

Heil-same Zeiten

Wenn Kinder krank werden, nutze die gemeinsame Zeit.

Wenn Kinder erkranken, Husten haben, Schnupfennasen laufen und sie müde sind, gibt es uns die Möglichkeit, die Rolle der nährenden Mutter einzunehmen.

Wir können versorgen, heilen, trösten. Wir geben unseren Kindern das Gefühl – ich bin bei Dir-.

Nichts beschleunigt eine Erkrankung so sehr, wie menschliche Nähe.

Ein Streichen über den Kopf, ein Einreiben mit Salbe, das Reichen eines Tees oder einer wohltuenden Suppe.

Wenn ich die Position der nährenden Mutter einnehme entsteht ein ganz besonderer Raum.

Die Kinderseele lehnt sich an und lehnt sich zurück. Es fühlt sich geborgen und behütet.

Ein Gefühl des Urvertrauens. Ich bin gehalten und versorgt.

So achte darauf und nutze die Zeit, die sich dann für Euch beide bietet.

Wenn unser Kind erkrankt, können wir – in den meisten Fällen – zu Hause bleiben.

Wir haben die Möglichkeit ebenfalls die Ruhe zu erfahren, die Zeit anzuhalten.

Du weißt genau, ich bin wichtig, ich bin für Dich da.

Gerade dann – nutzt die gemeinsame Zeit, kocht Euch einen leckeren Tee, kuschelt Euch ein, legt euch zusammen auf die Couch und schaut Filme, die auch Du geliebt hast als Kind.

Oft zeigen uns die Symptome, der Kinder, was bei uns zu kurz kommt.

Nehme ich mir Raum?

Atme ich durch? Habe ich Luft zum Durchatmen?

Die Lunge steht übersetzt auch für die Trauer, Bronchien und Hals, zeigen an, wo etwas nicht Raum genug bekommt.

Spreche ich meine Bedürfnisse aus?

Habe auch ich die Nase voll?

Ihr lieben Frauen und natürlich auch ihr lieben Männer

Erlaubt Euch, diesen Platz einzunehmen.

Versorgt, be-muttert. Heilt und macht Halt.

Auch diese Zeit tut etwas für euch.

Lebt die Vaterrolle, lebt die Mutterrolle und heilt somit auch euer inneres Kind.

In diesem Sinne euch allen eine erfahrungsreiche Schnupfennasenzeit.

Immer…

Immer kommt mir etwas dazwischen, immer muss ich für andere da sein, immer bin ich die Dumme.

Nie habe ich Zeit für mich, nie  sieht jemand meine Wünsche, meine Ängste, meine Gefühle.

Kennst Du das?

Rollen, in denen Du Dich immer und immer wiederfindest?

Es sind die Rollen der Kinder, die wir nie ablegen, es sind die Rollen der Märtyrer, der Gegner, der Helfer.

Es sind die Rollen der „Ich mach das schon“, der „Ich helfe Dir“, der „ich bin immer für Dich da“ oder der „wer soll es denn sonst“ Macher.

Es sind die Rollen der Mütter, der Väter, der Frauen, der Männer, der Töchter, der Söhne und die Rollen der Unsichtbaren.

Warum fällt es uns oft so schwer, die eingebrannten Rollen abzulegen?

Warum glauben wir, diese alten Muster immer wieder wiederholen zu müssen.

Ja, wer soll es denn sonst tun, wirst Du nun sagen.

Es ist doch sonst keiner da.

Es musste doch immer schon so getan werden.

Wie soll es denn sonst laufen?

Weißt Du, ich kenne diese Sätze.

Ich kenne auch das Gefühl, die Dinge nicht loslassen zu können.

Denn wir haben durch diese Prägung unsere Lebenstorte gefüllt. In jeder Tortenecke steckt ein Anteil und viele dieser Anteile bedeuten grundsätzliche Gefühle und Eigenschaften.

Indem wir helfen, umsorgen, pflegen, einspringen…bedienen wir ein ganz bestimmtes Muster, ein Gefühl.

Wenn ich z.B. anderen helfe,werde ich gesehen, ich bekomme Lob, ich ernte Dank, ich bekomme ein Gefühl von Zuneigung oder ein Gefühl von Liebe.

Es sind unsere Muster aus der Kindheit, aus der Lehrzeit, die hier bedient werden.

Es sind die Muster, die wir vielleicht schon im Mutterleib erspürt haben.

„Oh Mama ist traurig, ich bin jetzt ganz leise, dann störe ich sie nicht.“

„Oh Mama hat Angst, ich tue mein Bestes, damit ich sie als Mama habe.

„Ich helfe ihr so gut ich kann.“

Ich schlage mich in einer Trennung auf eine Seite oder vermittle, denn ich möchte doch eine funktionierende Familie haben. Sie sollen sich lieben, sie sollen MICH lieben.

Ich stricke mir mein Muster und bemerke-wenn ich so oder so reagiere mag man mich.

Wenn ich leiste, bin ich gut, wenn ich eine Position einnehme, die sie mir geben, bin ich gewollt.

Ich bin geliebt, wenn ich leiste…

Wenn ich leiste, wenn ich da bin, bin ich gewollt.

Das Tortenstück ist komplett.

So und nun versuche einmal dieses Tortenstück zu entfernen, indem Du tust, was Du eigentlich tun möchtest.

Du sagts Nein – und fühlst Dich schlecht.

Die Torte ist nicht mehr komplett, wir fühlen uns nicht ganz, denn wir haben es doch immer so gemacht. Ein Gefühl von Mangel entsteht.

Wir sind nicht geliebt, wenn wir nein sagen.

Zudem hat sich unser Bewusstsein daran gewöhnt, denn wir bestätigen uns ja täglich mit Sätzen wie: „Immer muss ich das tun, nie habe ich Zeit für meine Dinge, immer springe ich ein und keiner sieht mich“, wir bestätigen unsere Programmierungen.

Nun und das Universum bietet uns dann auch genau das, was wir erwarten.

„So, nun habe ich mir Zeit für dieses und jenes genommen, aber ich bin gespannt, was da noch wieder zwischen kommt.“

„Das kann ja nicht klappen, weil…“

„Ich wusste es, immer….“

Erkennst Du es?

Welcher Satz ist es bei Dir?

Welche Programmierung läuft im Hintergrund?

Erkenne die Logik dahinter und erlaube Dir im zweiten Schritt Dein Tortenstück mit einer anderen Gefühlswelt zu füllen.

Auch wenn ich mir jetzt Zeit für mich nehme, habe ich genügend Zeit um anderes zu tun.

Auch, wenn ich nein sage, bin ich geliebt.

Auch, wenn ich gut für mich sorge, bin ich willkommen.

Ich erwarte Gutes.

Ich bin voller Zuversicht und Vertrauen.

Ich bin geliebt.

Ich bin wertvoll.

Das Wichtigste dabei ist die Erkenntnis der Programmierung.

Was habe ich damals als Schlüssel für mich und mein Leben gewählt?

Wie lautete meine Programmierung?

Wie habe ich gelernt in diesem Umfeld zu überleben?

Was habe ich gelernt, um zu überleben?

Was war meine Superkraft?

Und dann nehme es mit Humor.

Erkenne spielerisch die Wirkung auf Dein Leben.

Sag zu Deiner Prägung – hey Du Schlingel, da bist Du ja wieder… pass auf, wir verändern jetzt was…

Und dann tauschst Du das Tortenstück.

Auch, wenn ich nicht sofort springe, bin ich absolut geliebt. Das weiß ich nun.

Auch wenn ich nicht derjenige bin, der jetzt einspringt, weiß ich dass ich Hilfe holen kann.

Auch, wenn ich damals das Gefühl hatte, nur so überleben zu können, weiß ich heute, dass es anders geht.

Ich handle aus meiner Erwachsenenhaltung heraus und verändere es.

Ich erwarte Gutes!