Archiv der Kategorie: Selfness

Was tut Dir gut wo gehörst Du hin?

Bauchgefühl

Unbeschreiblich, innerlich sprechend, ein Gefühl, der Wahrheit, des siebten Sinnes.

Glaube nicht alles, was Du siehst und das was Du hörst.

Wir alle kennen dieses Gefühl, wenn irgendetwas „faul“ ist, richtig?

Ein kleiner Gedanke in Form eines Flüsterns, welches Dir sagt – hmm hör da mal hin.

Es ist das leichte Grummeln im Bauch, was Dir sagt, nein, da fehlt etwas, es ist das flaue Gefühl, bei Sätzen, die komisch klingen, der Unterton, der schwingt.

Es ist das innere „Auflehnen“, das „Vorsichtig-sein“, das Beobachten, weil etwas nicht stimmt.

Gerade wenn es um große Dinge geht, die man nicht anzweifelt, weil es ja normal ist, weil es immer so war und heilig – wenn es um Menschen geht, die laut und kraftvoll sind.

Imposant und überzeugend.

Weil eben diese Menschen andere auseinandernehmen, weil man es anders macht, wenn es der „Norm“ nicht entspricht.

Manchmal sind es Menschen, die Dich bei Zweifeln um den Finger wickeln, säuselnd, becircend, ablenkend.

Der Verstand beschwichtigt, sucht Erklärungen und Fakten.

Ja, ach ja, genau – ja das kann sein…

Und dennoch bleibt ein Gefühl…schwingend, grübelnd, und was dabei sichtbar ist -es geht nicht weg.

Wenn es um Institutionen geht, die man nicht anzweifeln darf, trauen wir uns selten auszusprechen, was ist.

Wenn es um Menschen geht, die eine höhere Position haben, trauen wir uns nicht, wenn wir uns selbst nicht stark genug fühlen, trauen wir uns nicht.

Weil wir Angst haben, angeprangert zu werden, sobald wir hinterfragen.

Weil wir ausgegrenzt werden könnten oder verhöhnt.

Weil wir uns eventuell sogar irren könnten.

Weißt Du auch Irrwege sind Entwicklungsschritte. Selbst wenn es nicht stimmen sollte, wenn Du Dich irren solltest – hast Du Deine Antwort, Du gewinnst – manchmal auch nur eine Erkenntnis.

Doch Du hast Dir vertraut, Deiner Person, Deinem Gefühl.

Ja, wir alle kennen dieses Bauchgefühl, welches uns Dinge anzeigt und uns warnt.

Es ist der innere „Notfallknopf“ die Druckanzeige beim Luftdruck der Reifen, die rote Lampe, die sich bei einer Überhitzung eines Motors zeigt.

Es ist die innere Stimme, die erst leise – und dann immer wehementer klopft…

Schau hin…stell Fragen, fühl hin, da stimmt etwas nicht.

Los jetzt!

Wenn wir dann Mut beweisen und etwas anzweifeln, etwas nicht hinnehmen, etwas durchleuchten – ist es erst einmal ein Zweifel, der uns begleitet…

Darf ich das, sollte ich das?

Ist das meine Aufgabe?

Und dennoch fühlt es sich richtig an.

Ja, ich stehe auf, ich mache es anders als sonst – ich fühle das so und es ist richtig.

Wenn wir den Mut aufbringen, dem roten Faden zu folgen werden wir erkennen, dass es gar nicht schwer ist, frei zu werden.

Dass es sich erst einmal fremd anfühlt, aber dann einen großen Flügelschlag bedeutet.

Es bedeutet, das schützende und sichere Nest zu verlassen -die altbekannte Sicherheit, doch es beinhaltet eine große Freiheit, Sachen zu tun, die uns vorher nur in Häppchen zugeteilt wurden.

Ich darf entscheiden über das was ich annehme, was mich nährt, was richtig für mich ist.

Wir alle haben die inneren Sensoren nicht ohne Grund.

Dem Bauchgefühl zu folgen, bedeutet flügge zu werden.

Ohne Beinflussung und wertenden Gedanken anderer, ohne manipulierende Konzepte und Richtlinien, die durch „Stories“ erschaffen wurden.

Ich folge meinem Weg, meinem Wohl-gefühl.

Auch wenn es bedeutet manche Dinge zu hinterfragen und es anders zu machen.

Denn wo kämen wir denn hin, wenn wir nur eine Richtung kennen?

Wie wäre es heute einmal für Dich, den inneren „roten Lampen“ zu folgen?

Wirklich bei Zweifeln hinter den glänzenden Vorhang zu schauen?

Menschen, Dinge, Situationen in Frage zu stellen?

Detektiv zu spielen -aus Neugier?

Aus dem Grund, dass Du es Dir wert bist?

Wie wäre es für Dich, Dein Nest ein Stückchen weiter zu verlassen?

Die Sonne scheint schon einmal

In diesem Sinne wünsche ich DIR einen wunderbaren Tag voller neuer Flügelschläge.

Deine Bettina

Danke Silke!

Schattenspiele

Shadows

Weisst Du Liebes, ich mag keine Spielchen.
Meine Zeit ist zu kostbar, um mich verkaufen zu lassen.
Meine Zeit ist zu kostbar, um immer wieder und wieder
hin-fühlen zu müssen.

Mir die Fragen zu stellen:
Bin ich so richtig?
Bin ich so gut?
Was habe ich getan…
Oder nicht getan…

Weisst Du Liebes, ich mag keine Spielchen.
Denn Spielchen meinen es nicht ernst.
Ego -Spielchen kosten meine Kraft.

Nein, dies mag ich nicht, nein das ist nicht gut…
Nein, hier mag ich dies und dort mag ich das.
Und – nein so macht es mir keinen Spass.

Du bist nicht so, wie ich will –
Du sagst dieses und jenes…
Spielst nicht mein Spiel…

Weisst Du Liebes, ich mag keine Spielchen.
Ignorier mich ruhig, behandle mich so…
Ich dreh mich um.
Das kennst Du doch gut.
Praktizierst es gerne so.

Weisst Du Liebes, jetzt ist´s für mich genug.
Denn wer mich wahrhaft sieht, weiß, dass ich da bin, 
weiß, dass ich echt bin und nimmt mich so ernst.
Lang habe ich es probiert…
Verändert, entschuldigt…hingewandt, Schatten verbannt…
Doch langsam, Liebes – kann ich nicht mehr.
Ich weiß nicht mehr, wo kommt es her.
Das was ich weiß – Du veränderst es nicht – Du bist diejenige, die immer bricht.

Weisst Du, bald mag ich nicht mehr.
Ja, auch mir fällt es schwer –
Fühl da mal rein…
Weisst Du Liebes, ich mag keine Spielchen…

Shadows…

(c) Bettina Tepasse

Dankbarkeit

Wenn wir stressige Zeiten erleben, fällt es schwer das Gute im Leben zu sehen und wahr-zu nehmen.

Wenn wir körperlich angeschlagen sind, durch bestimmte Veränderungen – uns gefühlt der Boden unter den Füßen wegbricht – finden wir kaum Halt und Trost.
Das Leben ist Veränderung – es wird immer eine Karussellfahrt sein.

Das, was wir machen können, ist – uns Blickwinkel zu sichern, uns Fundamente zu schaffen um unser Urvertrauen wieder zu fühlen.

Eine wichtige Übung dabei ist die Dankbarkeitsübung.
Nimm zum Beispiel jetzt gerade eine kurze Pause, um Dich umzuschauen.

Du bist heute morgen aufgewacht, gesund…Du kannst gehen, hast Dir Dein Frühstück zubereitet und das in einem Haus, in einer Wohnung, die eine Heizung besitzt.

Du hast fließend Wasser, Strom und es gab etwas im Kühlschrank.

Sicher hast Du schon auf Dein Hdy geschaut und wirst im Laufe des Tages unter einer warmen Dusche stehen.
Du hast Arbeit, eine Familie und Freunde.
Schau Dich um, es gibt Menschen, die Dich lieben.
Es gibt Menschen, die Dich begleiten.

Schau Dich um und nimm ganz bewusst wahr, wofür Du dankbar sein kannst…

Ich bin dankbar:
Für den frischen Kaffee, dafür, dass ich sehen kann…für mein Fahrzeug, mit dem ich heute unterwegs sein kann.
Dafür, dass ich aufgewacht bin – und lebe.

Ja, das Leben prüft uns – immer wieder.
Und es schenkt uns soo viel.
Es gibt tausende Dinge, Menschen, Situationen wofür wir dankbar sein können.
Schau Dir alte Fotoalben an 😉

Dankbarkeit in kleinen Dingen schärft unsere Wahrnehmung für das Große.

Dankbarkeit lässt Freude entstehen, Dankbarkeit zieht Neues an.
Dankbarkeit – ist IMMER möglich.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch einen schönen Tag, voller dankbarer Momente


Eure Bettina