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Zeit für Glitzer…

Kennst Du diese wunderbaren Karten zur Weihnachtszeit, diese schönen Karten, die im Innenteil herrlichen Glitzer in sich tragen?

Sternchen, Monde, groß und klein…

In der vergangenen Woche bekamen auch wir so eine ganz liebe Karte – und impulsiv, wie ich manchmal bin – riss ich das Kuvert auf schlug die Karte auf und vor mir verteilte sich auf der Küchenablage samt Boden Glitzer über Glitzer…

Wirklich süß gemacht und über die Weihnachtsgrüße habe ich mich sehr gefreut…zudem wir sehr faul geworden sind in diesem Bereich und ganz beschämt die wirklich liebe Post öffnen und just in diesem Moment daran denken, dass wir noch keine Einzige abgeschickt haben…

Uiuiuiuiii….

Ich fand den Anblick so niedlich, dass ich den Glitzer einfach mal auf der Ablage hab liegen lassen…

Es ist wunderbar, wenn Menschen an uns denken, uns Karten senden, liebe Grüße und eine gute Gesundheit.

All das können wir wahrlich gut gebrauchen. DANKE dafür – denn

Ich selbst schreibe gerade mit triefender Nase und Taschentuchbergen um mich herum diese Zeilen.

Heute morgen kam mir dieser Glitzer in den Sinn – und dazu ein Thema, was nicht unbedingt mit unserer Weihnachtspost zu tun hat.

Ich danke Dir Astrid für diesen geschenkten Impuls und die lieben Worte 

Nun – wie oft bekommen wir Glitzer ins Haus gestreut, oder in unseren Alltag?

Wie oft streuen andere Menschen ihre Gefühle und Ängste in unserWohnzimmer?

Wie bitte? Wirst Du Dich fragen – wieso Glitzer?

Nehmen wir mal an, diese Sternchen und Monde sind Gedanken und Gefühle, die zu uns ans Haus, in das Haus getragen werden.

Ungefragt …

Gefühle, die jemand von Außen zu Dir hereinträgt.

Ich glaube wir alle kennen diese Situationen.

Es geht uns gut, wir haben unsere Pläne, wir sind mitten im TUN und voller Freude auf eine Situation.

Wir haben uns für etwas entschieden, für eine Überraschung, für ein besonderes Date, für eine Veränderung, vielleicht.

Es fühlt sich super an und wir teilen jemand anderen genau diese Vorfreude mit.

Dieser jemand, beginnt sich zu interessieren, fragt, tauscht sich aus, hört zu.

Und dann beginnt die andere Person, genau das, was Du vorhast zu bemängeln…

Angst zu säen oder sogar dies zu belächeln…

Oder –

Das Telefon schellt und auf der anderen Seite befindet sich eine Person, der es nicht gutgeht.

Wir unterhalten uns, geben Ratschläge, teilen uns mit.

Wir helfen, natürlich und selbstverständlich.

Wir verbringen dann meistens eine etwas längere Zeit am Hörer und wundern uns zum Ende des Gespräches, dass es uns mit einem Male überhaupt nicht gut geht.

Dein Gegenüber legt erleichtert auf – und Du – bist müde.

Solche Situationen kommen oft unverhofft und wir sind natürlich da.

Doch wenn Du gerade dabei bist etwas Wichtiges zu erledigen, wenn Du gerade auf dem Sprung bist:

Biete der Person an zu Deinen Zeiten, zu einem vereinbarten Termin anzurufen.

Dann bist Du vorbereitet, dann hast Du Deinen Raum so geschaffen, dass Du für andere da sein kannst. Du hast Dich mental darauf eingestellt und bist „fit“.

So werden diese Art der Gespräche nicht „auslaugend“ so kannst Du aus dem Vollen schöpfen und bist bereit.

Manchmal ist es vergleichbar mit dieser Form der Weihnachtskarte – leicht überrumpelt von dem was aus dem Brief kam – ist es so, dass Menschen aus unserem Umfeld ungefragt „Glitzer“ in unsere Gefühle, in unsere Gedanken und Visionen streuen.

Manchmal kommen ungefragt Kommentare, oder Ansätze, die vom anderen als negativ bewertet werden.

Manchmal ist es so, dass Personen Deinen Weg nicht nachvollziehen können – weil sie eine andere Prägung erlebt haben, einfach einen anderen Weg im Leben haben.

Manchmal haben diese Menschen Angst uns zu verlieren und beginnen ihre Ängste und Situationen auf unseren Weg zu übertragen.

Manchmal oder sogar in den meisten Fällen, machen diese Menschen es, um nicht verlassen zu werden, nicht „überholt“ zu werden und weil sie Angst davor haben diesen Menschen zu verlieren.

Manchmal auch – aus falsch verstandener Liebe.

Denn gut gemeint ist oftmals nicht gut gemacht.

Nun, und dann stehen wir da mit unseren Plänen, sind verwirrt, sind durcheinander…denn die Einwände des Anderen hören sich ehrlich an, ja so haben wir das noch nicht gesehen und vielleicht sollte ich es mir dann doch noch einmal überlegen?

Verwirrung und Zweifel machen sich breit und das regelmäßige „Aufwärmen“ des Themas tut sein Ding dazu.

Sind wir selbst nicht standhaft, sind wir selbst nicht aufgeräumt haben diese Samen Platz sich zu manifestieren.

Schleichend…und gut gemeint…

Unbemerkt beginnst Du, Deine Energie, Deine Gedanken, Deine Einstellung zu Themen zu hinterfragen.

Du beginnst zu zweifeln und der Glitzer, der anderen Person, wird zu Deinem Glitzer…

Kennst Du das?

Wenn es aktuell eine Situation bei Dir geben sollte, bei der Du haderst….bei der Du mit einem Male nicht mehr sicher bist…

Frag Dich – warum wollte ich diese Vision umsetzen?

Was war der Ursprung, der erste Gedanke dazu, das erste Gefühl?

Was genau hat mich bewegt?

Was hat mich daran berührt?

Im wahrsten Sinne des Wortes?

Geh in DEIN Gefühl zu diesem Thema.

Lass Dir Zeit…

Geh in die Natur, erde Dich – nimm vielleicht mal eine Zeit lang Abstand zu den „Rat – Schlägen“ anderer und spüre in Dich hinein?

Was ist MEIN Weg – wo möchte ICH hin?

Was fühlt sich für MICH gut an…

Und dann beginne Energie in Deinen Weg zu geben.

ZEIT für GLITZER

Komm an den Rand…

Wenn wir uns auf den spirituellen Weg begeben, öffnen wir uns.

Wenn wir uns mit Energiearbeit, mit Heilarbeit beschäftigen, öffnen wir uns.

Wenn wir beginnen und die Absicht haben, mit Menschen zu arbeiten – sind wir in der Position erst einmal unsere Blockaden aufzurollen.

Energiearbeit findet IMMER erst durch mich selbst, erst durch meine Wandlung statt.

Wenn jemand bei uns die Reikiseminare durchläuft kommen wir in Kontakt, wir kommen in Kontakt mit wunderbaren Erlebnissen.

Wir spüren, dass wir viel bewirken können, dass sich Altes löst, dass uns Themen begleiten, und vieles erst durch den Umgang mit der Arbeit sichtbar wird.

Immer wieder dürfen wir beobachten und Zeuge dabei sein, wie Menschen sich verändern, wie ihnen Flügel wachsen und so viel Kreativität, Mut und Kraft hervortritt.

Ich mag meinen Beruf – nein – meine Berufung nicht mehr eintauschen…

Viel zu sehr macht es mir Freude einfach ein Begleiter, ein Lehrer und eine „Energietante“ zu sein.

In der letzten Zeit merken wir, dass es nun an der Zeit ist, das Erlernte umzusetzen.

Und das gilt für jeden, der in diesem Bereich tätig ist.

Es ist schön und sinnvoll Seminare zu besuchen, es ist wunderbar und auch ich bilde mich stetig weiter, um verschiedene Sichtweisen, verschiedene Werkzeuge an der Hand zu haben.

Auch das empfehlen wir unseren Teilnehmern immer wieder – bleibt offen, bleibt neugierig…es gibt nicht nur eine Wahrheit.

Doch verliert Euch nicht im Seminargetümmel.

Gerade jetzt bemerken wir, dass wir nicht mehr umhin können, als das was erlernt wurde umzusetzen. Wir werden vom Leben herausgefordert – wir werden geprüft auf Herz und Nieren.

Als würde die Agentur des Göttlichen fragen: NA?

Meinst Du es ernst?

Und kommst Du jetzt mit?

Was nutzt Du von den Dingen, die Du bisher erlernt hast?

Rennst Du immer noch weg und lenkst Dich ab?

Mit noch einem Treff, mit noch einem Workshop, mit noch einem Titel?

Und noch eins, und noch eins…nein ich bin noch nicht soweit…

Wir können uns ablenken und verabreden uns einfach zum Kaffeetrinken, wir können uns mit Einkäufen ablenken oder dem Surfen im Internet…Dabei schauen wir anderen zu, wie sie tolle Dinge machen…und finden das wunderbar…dann…machen wir den Rechner aus und schalten kurz darauf das Hdy ein um dort allzeit informiert zu sein…

Nun –

es ist als würde der Alltag uns nun dazu schubsen es endlich umzusetzen..

Die Gaben, die wir haben…

Den Mut, den wir immer noch unter einem Deckmantel, der geringen Zeit verstecken, die Feinfühligkeit, die wir lieber noch einmal in einer weiteren Ausbildung schulen, die Präsenz, die wir lieber anderen überlassen, weil sie vielleicht lauter sind…ein pushendes Umfeld haben, es scheinbar leichter haben…

Ist das so?

Wenn Dir gerade jetzt Themen begegnen, die es Dir „scheinbar“ schwer machen, Deinen Weg zu gehen, darfst Du Dir eine kleine Aus-zeit gönnen.

Gerade jetzt zeigt sich die Essenz, die Essenz DeinerAufgabe, Deines Auftrages, wenn Du so willst.

Gerade jetzt zeigen sich in der Familie, bei der Arbeit, im Schulalltag die Themen, die nicht wegzuwischen sind.

Gerade jetzt kannst Du Deine Fähigkeiten nutzen…im Alltag, für Dich, für Dein Umfeld…es ist nicht irgendwo und irgendwann in der Zukunft – jetzt und hier findet Dein Leben statt…

Ich kann weglaufen… ich kann mir die Ohren zuhalten und “La Paloma” flöten…doch die Themen werden immer größer, gehen wir sie JETZT nicht an…

Also…

Wo springt gerade jetzt, gerade heute Dein Thema Dir so entgegen, dass Du nicht mehr anders kannst?

Ist es die fehlende Zeit?

Ist es der mangelnde Fortschritt?

Ist es die Nähe?

Ist es die Wertschätzung?

Deine Gesundheit?

Jemand, der Dir wichtig ist?

Was genau spricht dort mit Dir?

Was ist nicht mehr zu übersehen?

Und an welcher „Stellschraube“ darfst Du nun drehen?

Der November 2018 ist nicht dafür gemacht wegzulaufen, der November 2018 ist nicht dazu gemacht um zu deckeln, zu verschönern oder sich wieder mal abzulenken…

Der November ist Dein Begleiter, um endlich an den Rand zukommen..

Komm an den Rand…

“Kommt an den Rand der Tiefe.”

“Wir können nicht. Wir fürchten uns.”

“Kommt an den Rand der Tiefe.”

“Wir können nicht. Wir werden fallen!”

“Kommt an den Rand der Tiefe.”

Und sie kamen.

Und er stieß sie

Und sie flogen

Guillaume Apollinaire

Kann mir einer sagen wo ich hin will? Oder “Mr. Brain”

Hallo ihr Lieben!

In den letzten Tagen las ich, dass alte Verbindungen sich aktuell zeigen…

Es würden Menschen aus alten Themen, aus alten Kontakten auftauchen und wir hätten die Möglichkeit noch einmal zu prüfen, ob diese Beziehung, ob dieser Kontakt für mich gut und wertvoll ist.

Wir haben die Möglichkeit uns zu fragen – Ob es dort Heilung geben kann, Veränderung geben kann und vielleicht ein neues Miteinander.

Ebenso können wir auch schauen und zur Erkenntnis gelangen, dass unser Gefühl von damals genau richtig war.

Ich empfinde das momentan genau so.

Wenn wir diesen Menschen auch nicht begegnen, so machen wir uns Gedanken um Konstellationen, Bekannte, Freunde und Geschäftspartner.

Es geht auch um innere Kontakte – und dazu den inneren Kontakt zu mir selbst.

Ja – um den Dialog mit mir. 

Wo bin ich aktuell?

Wie gehe ich mit mir um?

Höre ich auf meine innere Stimme?

Oder verbiege ich mich durchgängig und belüge mich dazu andauernd selbst?

Ab und an tut es gut den eigenen “Quality – Check” durchzuführen.

Wie geht es mir gerade? Was zeigt sich? Gibt es körperliche Merkmale, bin ich zufrieden und wie ist mein Umfeld?

Die wichtigste Frage dabei ist: Nehme ich mich ernst?

Ernst genug – um zu erkennen wann es genug ist?

Ernst genug – um zu sehen, dass die Lieblingsdinge im Leben keinen Raum mehr haben?

Ernst genug – um JETZT etwas daran zu verändern…

Wir meinen immer wir müssten – um uns komplett erholen und resetten zu können, einen kompletten Urlaub buchen…eine Reha oder eine längere Auszeit.

Ja das ist hilfreich – nur wenn wir den Bereich der Ursache nicht beheben – uns selbst nicht spüren und hin – hören.

Dann – Werden die Abstände des Unwohlseins immer kürzer, bis sie uns zu überrollen drohen.

Das Einfügen kleiner Inseln im Alltag und die Ehrlichkeit zu mir selbst, helfen dort an erster Stelle.

In der Energiearbeit gibt es wertvolle Lösungsmöglichkeiten, immer mal wieder schaue ich auf die kleinen und auch größere Schatten.

Ich hinterfrage, die Unzufriedenheit, die Traurigkeit – die Wut.

Ich darf erkennen, wo ich mir selbst noch nicht treu bin, ich darf erkennen, welche Programmierung dort wirkt und wie ich die Lösung erarbeiten kann.

Gerade wenn wir selbst mit Menschen arbeiten ist es wichtig, alte Blockaden zu bearbeiten. Mit offenen Augen und offenem Herzen ist es  sehr wirkungsvoll und alte Themen dürfen sich verabschieden.

Doch es gibt auch kleine Übungen für zu Hause:

Wie ist es bei Dir, aktuell?

Wenn Du Dich fragst: Wie geht es mir eigentlich?

Wie lautet die Antwort?

Trau Dich ruhig Dein Gefühl zu formulieren…ohne joggen gehen zu müssen, damit der Kopf frei wird, ohne ein Glas Alkohol zu trinken, damit es sich leichter anfühlt, ohne sich kopfüber in die Arbeit zu flüchten, damit ich keine Zeit habe darüber nach zu denken.

Denken…genau darum geht es…Mr. Brain

Wir denken viel zu oft – anstatt zu fühlen…

Wenn Du magst, dann schreibe Dein aktuelles Gefühl auf einen Zettel, schreibe auf, was Dich bewegt, wo Du Hilfe benötigst, wo es nicht rund läuft…

Schreibe auf, was Dich ärgert, oder wer.

Und dann, wenn Du die Möglichkeit hast – verbinde Dich mit diesem Gefühl – lasse es richtig in Dir hochkommen, lasse Dir Zeit.

Gib alles in den Brief, in das Papier und stelle Dir ruhig vor, Du würdest die Zeilen mit Deinen Tränen aufladen.

Und dann verbrenne diese Zeilen. verbrenne sie – schaue dabei zu, wie sich das Gefühl in Asche und Rauch verwandelt.

Sehe dabei zu, wie der Rauch nach “OBEN” steigt und stelle Dir ruhig vor, dass sich ab jetzt – die Agentur des Göttlichen- darum kümmert.

Bitte um Hilfe, bitte um Lösungen und Impulse – Du musst nicht alles alleine regeln.

Manchmal reicht uns die Bewusstwerdung eines Problems – eines Gefühls…

Wenn wir es niederschreiben – so wie wir unseren Einkaufszettel schreiben – so ist es präsent und sichtbar – auch wenn der Zettel doch zu Hause auf dem Tisch liegt,  nicht wahr?

Also notiere Dein Gefühl:

Keine Abschwächung, wie : Ach es geht schon, ich bin stark, nicht so schlimm…ich schaffe das…

Nein!

ICH BIN WÜTEND – ICH BIN VERLETZT – ICH BIN TRAURIG 

…so sieht es aus…

Und während Deine Zeilen verbrennen, mache Dir bewusst, dass diese Gefühle wichtig sind. Sie sind der Motor der “Heilung”

Sie sind Deine Freunde, Deine Ratgeber – Dein Kompass…

Wenn die Asche erkaltet ist, überbringe sie der Erde und bedanke Dich.

Dann erstellst Du einen Brief, einen Zettel, auf dem all das steht, was Du Dir wünschst. Wie möchtest Du Dich fühlen, welche Lösung findest Du toll?

Was ist mein Ziel?

Wie möchte ich mich fühlen?

Wo möchte ich hin?

Wenn wir einkaufen schreiben wir doch auch das auf, was wir brauchen, richtig? Sonst wird es nie in unserem Wagen landen…

Also:

Diesen Zettel kannst Du Dir offen hinhängen, oder an einem Ort platzieren, an dem Du ab und an eine Kerze, nur für Dich entzündest…Für Deine Pläne, für Deine Wünsche – Deine Gesundheit.

Gehe danach zu Deinen alltäglichen Dingen über und bleibe im Vertrauen, dass sich etwas bewegen wird, dass Du Hilfe bekommst – in welcher Form auch immer 😉 

Wenn Du magst schreibe mir Deine Erfahrung zu dieser Übung, ich freue mich auf Deine Antworten.

“Quality Check” wer sonst ist für mein Leben verantwortlich, wenn nicht ich? 

Also höchste Zeit etwas dran zu tun…

Und – In erster Linie zu erkennen – was ist gerade da – und wo will ich hin?

In diesem Sinne Alles Liebe für Euch – und FÜHLEN nicht vergessen 😉 

Eure Bettina