Archiv der Kategorie: Bettina Tepasse

Wenn wir spirituell sind, werden wir dann zum einsamen Wolf?

Wenn wir spirituell sind, werden wir dann zum einsamen Wolf?

Manchmal kann es sich tatsächlich so anfühlen.

Weisst Du, wenn wir uns mit dem Energiesystem beschäftigen, werden wir zwangsläufig sensibler.

Wir werfen Zwiebelschalen ab und manch, selbst auferlegten „Schutz“. Wir beginnen zwischen den Zeilen zu lesen und werden achtsamer.

All das sind Entwicklungsprozesse, die auch wahrhaft durchrütteln können.

Denn warum beschreiten wir diesen Weg?

Wir sind auf der Suche…

Wir sind auf der Suche nach Veränderungen, nach Leichtigkeit, nach Liebe und auch Geborgenheit.

Wir spüren an einem Punkt im Leben, dass das, was ich hier gerade lebe, nicht das „Ende“ sein kann.

Oft sind es Menschen, die es in der Vergangenheit nicht leicht hatten.

Kindheitstraumata, Schicksalsschläge, Verluste und manche kommen zur Spiritualität, weil sie an einem Punkt stehen, wo es definitiv nicht mehr weitergeht.

Oft ausgelöst durch Krankheit.

Wenn alles andere nicht mehr hilft, wenn wir zu Pontius und Pilatus gelaufen sind und uns im Umfeld keiner mehr helfen kann.

Ein anderer Weg ist der Verlust eines Menschen. Ein Todesfall, eine abrupte Veränderung. Mit einem Male ist nichts mehr so, wie es war.

So und dann erfahren wir, dass es so viel mehr gibt, dass ich manche altbekannten Wege nur gehe, weil es zu einem meiner Glaubenssätze gehörte.

Dann erfahre ich, wie alles zusammenhängt, wir uns gegenseitig spiegeln, triggern, herausfordern…aber auch heilen.

Wir erfahren, dass wir so, wie wir sind absolut gedacht sind und unsere Talente leben sollten.

Wir erfahren, dass jeder Tag für uns ist, ganz egal, ob er sich im ersten Augenblick als Katastrophe darstellt oder als Geschenk.

All das erkennen wir erst rückblickend.

Ja, manchmal kommen wir anderen komisch vor.

Weil wir nun anders denken, handeln und fühlen.

Und manchmal…

Manchmal sind andere uns fremd.

Und dann brauchen wir Rückzug. Dann brauchen wir Reflexion. Dann brauchen wir Stille.

Nicht viele Worte.

Nicht viel Tamtam.

Und Menschen, die ähnliche Wege gehen, fühlen und verstehen uns.

Denn sie haben es auch erlebt.

Manchmal reicht eine liebe Geste, ein geschriebenes Wort, eine Hand.

Und manchmal braucht es gar nichts. Manchmal tut das Schweigen nebeneinander so gut.

Werde ich, wenn ich spirituell bin zu einem einsamen Wolf?

Ja und auch Nein.

Du beginnst Deinen Weg zu gehen.

Und findest andere Wölfe, die in die gleiche Richtung gehen.

Aho

Deine Bettina

Männliche und weibliche Energie – eine Meditation

Wie oft fehlte uns im Leben die männliche oder weibliche Energie – oft konnten Väter und Mütter nicht in die Rolle gelangen…oft mussten wir als Kinder schon früh die Erwachsenenrolle übernehmen.
Manchmal haben wir Schmerz erfahren und Unrecht und haben dadurch Mauern hochgezogen, um nichts mehr fühlen zu müssen. Doch die heilende Energie der Ahnen ist immer da. Selbst wenn unsere Väter und Mütter diese nicht (vor)leben konnten. Geschweige denn weitergeben.
Und vor allem steht sie Dir zu…es ist niemals zu spät um sie zu integrieren.
Wenn Du magst nutze diese Energiemeditation für den Start ins neue Jahr. Ausgeglichen, kraftvoll und heilend…

Alles Liebe

Deine Bettina

Hello November

Allerheiligen, der 1. November.

Der Schleier zwischen den Welten ist an diesem Tagen sehr dünn. Viele von Euch werden es an der Wahrnehmung spüren. Noch leichter fällt es uns zu erkennen, zu fühlen. Noch leichter fällt es uns Dinge zu erahnen oder zu sehen.

Vorahnungen, Gedanken über eine Situation und schon passiert etwas in der Form.

Du wirst vermehrt sagen: „

Ich habe es gewusst, geahnt, gespürt..“

Und Du wirst immer mehr bestätigt, in dem, was Du wahrnimmst.

Und das ist wunderbar!

Ja -es geht Dir gerade so, dass Du gezielter erkennst, wohin Dich Dein Weg führt.

Vielleicht hat sich etwas gezeigt, woran Du noch gar nicht gedacht hast, vielleicht gibt es Veränderungen, die Du jetzt erst annehmen kannst.

Und Du wirst bemerkt haben, dass sich manche Versammlungen an Menschen anstrengend für Dich geworden sind.

Manchmal hast Du sogar bemerkt, dass es Dir nach einem Kontakt, einer Begegnung schlechter ging, dass Du traurig wurdest oder sogar körperlich reagiert hast.

Vielleicht hast Du den Impuls Dich zurück zu ziehen oder vermehrt die Natur zu genießen.

Und vielleicht spürst Du, dass sich etwas in Dir verändert.

Ebenso spürst Du aber auch, wer es liebevoll und ehrlich meint. Du spürst, wo Du getragen und gewollt bist.

Früher sagte man sich umgangssprachlich: In den Novembertagen oder kurz vor Weihnachten geht der Teufel auf Stelzen.

Ich denke eher, dass sich in dieser Zeit viel sortiert, vieles klar wird. Und dazu braucht es auch tatsächlich Situationen, die überspitzt zeigen, dass etwas im Ungleichgewicht ist.

Also begrüße diese Feinfühligkeit, begrüße Deine Gabe. Sie hilft Dir zu erkennen, wo Dein Weg hinführt. Sie hilft Dir dabei Deinen Seelenweg zu gehen.

Erlaube Dir zu Fühlen und erlaube Dir aber auch zu erkennen, wann es Deine Gefühle sind, oder die der anderen.

Sensitivität ist ein Geschenk. Nutze sie.

Alles Liebe

Deine Bettina