Wertschätzung vs “Eierbär”

Wertschätzung VS „Eierbär“
Bild: gefunden bei Farbenkind

Guten Morgen ihr Lieben!

Ist das ein gutes Gefühl, wenn man den Papierkram fast erledigt hat.

Papierkram – ja so nenne auch ich die Buchhaltung, die Zahlungen, die getätigt werden dürfen und auch müssen.
Papierkram – im Grunde das, was z.B. uns als Unternehmer trägt und zeigt, was in der Kasse los ist.
Papierkram – manchmal gefühlt eine lästige Aufgabe.

Doch letzten Endes zeigt uns genau diese Auseinandersetzung mit Zahlen und mit Rechnungen, was genau in Deiner „Wirtschaft“ los ist.

Welche Veranstaltung war da, welcher Teilnehmer, was ist seitdem passiert und – gerade in unserem Bereich ist es schön zu sehen, daß die Resonanz gut ist, daß wir mit unserer Leidenschaft zur Energiearbeit, mit unserem Tun wirklich auch Räume bezahlen, Rechnungen bezahlen können.

Eine Möglichkeit, die vor, na sagen wir mal 20 Jahren sicher nicht so einfach gewesen wäre.

Noch dazu die Möglichkeit, daß das, was man mit Freude tut bezahlt wird.
Daß genau das, was man Seelenarbeit nennt – ein Beruf werden kann.

Doch genau das ist ein Berufszweig, der gerade in den letzten Jahren sehr wichtig geworden ist.
Es ist Bedarf an Seelenarbeit – und das in vielen Bereichen.
Der wachsende Anstieg an Yogastudios, Praxen mit Osteopaten, Entspannungskursen, Heilpraktikern und alternativen Möglichkeiten zeigt uns, daß wir Menschen auf der Suche nach Ergänzungen sind.
Und daß es uns guttut.

Genau so, wie uns ein Friseurbesuch guttut, ein Einkauf beim Laden nebenan wichtig ist oder der Halt an der Tankstelle nötig, damit ich mit meinem Auto fahren kann.

Für all das bezahlen wir, weil wir wissen – ich buche eine Leistung, einen Service, ich kaufe das, was ich bestellt habe.
Ja, wir entscheiden uns dafür, etwas in Anspruch zu nehmen und bezahlen dann die erbrachte Leistung.
Ja und warum sollte eine „Berufung“ nicht auch als Beruf gelebt werden.

Ja, wenn wir so mit den Zahlen beschäftigt sind, dann wägt man ab, man darf planen, organisieren und schauen, wo die „Werte“ liegen.
Im Bereich der Buchhaltung ist das einfach so. Auch wenn mir der Bereich nicht ganz so liegt…

Wie ist das so mit Deinen Werten – oder dem Umgang mit Geld und Rechnungen?

Bist Du so jemand, der pünktlich bezahlt?
Bist Du so jemand, der den ersten Brief nicht „immer“ so wahrnimmt?
Bist Du so jemand, der bei der zweiten Mahnung reagiert?

Oder nehmen wir den Bereich der Kommunikation – auch eine Form der Wertschätzung

Bist Du so jemand, der sich sofort meldet?
Bist Du so jemand, der lieber textet als spricht?
Bist Du so jemand, der es nicht mag auf den AB zu sprechen?
Bist Du so jemand, der 3x angeschrieben oder angerufen wird, um dann erst zu reagieren?

Es gibt da viele Variationen

Ja – die Werte im Leben:

Nun, der Umgang miteinander ist das, was ich meine.
Wie gehe ich mit den Menschen um, die mit mir Kontakt haben?

Bin ich zuverlässig?
Bin ich fair?
Halte ich Versprechen ein?
Und Termine…

Antworte ich – oder lasse ich warten?

Zahle ich erbrachte Leistungen, oder ist es mir egal?

Meiner Meinung nach, hat all das mit Wertschätzung zu tun.
Wertschätzung im Bezug auf andere – und letzten Endes, die Wertschätzung meines Lebens und ebenso mir selbst gegenüber.

Mache Dir klar: Wertschätzung hat viele Facetten.

Zwei Punkte dabei sind – das was ich empfange und das was ich gebe.
Was ich zu geben bereit bin…

Und dabei spreche ich nicht von Menschen in Ausnahmesituationen, denen es aktuell nicht gut geht.

Die Frage ist:
Wie -Behandle ich Menschen und Situationen

Wie – ist meine Einstellung?
Wie – ist meine Kommunikation?

Spreche ich aus, was los ist?
Oder „eiere“ ich nur rum?

Erledige ich das, was ich bestellt habe?
Oder ist es mir egal?

Und dann schau mal, wie das Leben Dir begegnet…
Wie das Leben Dir begegnet, je nachdem wie DU handelst…

Wenn ich andere nicht schätze – schätzt das Leben mich?
Wenn ich „rum – eiere“ – wie behandelt das Leben mich?
Wenn mir alles egal ist – wie ist das Leben für mich?

Achte ich andere – achte ich mich?

Energie folgt der Aufmerksamkeit – bin ich klar und wahr im Umgang, wird es im „Umgang“ auch klar und meistens einfach.

Baue ich Lügen und Hütten auf Sand – wird der nächste Wind mir viel Arbeit bescheren.

Vermeide ich Zahlungen und stecke den Kopf in den Sand – kann ich auch leider das Schöne nicht sehen…
Und Menschen, die da sind um dabei zu helfen.

Ziehe ich mich zurück, die Schultern hoch – ziehe ich mich letzten Endes – herunter…
Also
Wertschätze Dich und Dein Tun – benutze Worte und nutze den Mut –

Sei Dir Deiner „Taten“ bewusst – Deiner Werte –

Achte Dich und den Anderen – denn “Eierbären” gibt es doch schon genug…

In diesem Sinne Euch allen einen „wertschätzenden“ Tag

Quellenhinweis:

Piece of soul ®…tiefenbearbeitend…entspannend…lösend

Eine Kombination aus Massagetechniken, Bachblütenessenzen, Aromen, Heilsteinen und Energiearbeit nehmen Sie im Ganzen wahr.
Verspannungen haben oftmals seelische Hintergründe – mein Ziel ist es, den kompletten Menschen zu erreichen und nicht nur den Rücken oder die Fußsohle.

Zugeschnitten auf die Tagesverfassung und die Bedürfnisse im Augenblick, wird die Piece of Soul Massage angewandt.

Meine persönlich entwickelte Massageform, die ebenfalls Elemente der Energiearbeit beinhaltet, fügt verschiedenste Massagearten zusammen und bringt Harmonie und Wohlgefühl für Körper Geist und Seele.

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In regelmäßigen Abständen biete ich Intensiv Seminare der Piece of Soul ® Massage an.
Der nächste Termin mit freien Plätzen findet vom 21. -22.September 2018 statt.

Testament


Testament
… oder was hinterlasse ich?
… was ist mein letzter Wille, also die Verfügung, die ich irgendwann einmal meinen hinterbliebenen als Aufgabe hinterlasse?

Ich kann nur hinterlassen, was ich erschaffen habe … und das gilt für alle Bereiche des Lebens.
Wenn ich ein gutes Erbe hinterlassen möchte, darf ich Gutes erschaffen.

Alles andere kann nicht funktionieren.

Sarah Lesch – Testament

 
 
Auch du warst mal ein Kind
und auch ich war mal klein und auch uns haben sie was erzählt.
Und dann macht man das alles und versucht so zu sein,
und dann merkt man, dass einem was fehlt.
Und dann verlernt man sich richtig zu spür’n und man flüchtet sich in Kunst oder Konsum.
Und während jeder vielleicht sich Pläne macht, lachen die Götter sich krumm.

Lasst eure Kinder mal was dazu sagen,
hört ihnen richtig zu.
Die spür’n sich noch, die haben Feeling für die Welt,
die sind klüger als ich und du.

Und denkt dran, bevor ihr antwortet, ihr seid auch bloß verletzte Kinder.
Am Ende gibt’s wieder ganz neue Symptome
und ihr wart die Erfinder.
Und dann sagt ihnen wieder wie es richtig geht:
“Werd’ Erwachsen!” und “bist du naiv!”
Predigt Formeln, lasst alles in Hefte schreiben,
die Götter lachen sich schief.

Achtet auf Schönschrift und Lehrpläne und, dass sie die Bleistifte spitzen.
zeigt ihnen Bilder von Eichenblättern
während sie drinnen an Tischen sitzen.
und dann ackern und büffeln und wieder auskotzen
und am Nachmittag RTL2.
Am Wochenende geht’s was schönes kaufen, fertig ist der Einheitsbrei.
Und jeder, der sich nicht anpasst, wird zum Problemkind erklärt.
Und jede die zu lebhaft ist, kriegt ‘ne Pille, damit sie nicht stört.
Und damit betrügt ihr euch selber,
denn kein Kind ist ein Problem.

Und all’ die Freigeister, all die Schulschwänzer, nur Symptomträger im System.

Doch bedenkt, wenn ihr so hart urteilt,
ihr seid auch bloß gefangene Geister.
Der Unmut wird immer lauter und die Lehrer schreien sich heiser.
Empört durch das Hänsschen nicht ist, was er sein soll
sondern nur, wer er nunmal ist.

Die Götter pullern sich ein vor Lachen
und ihr denkt, dass ihr was wisst.

Und wenn Hänschen ein Hans ist, der eigene Kinder hat,
denen er was erzählt, dann merkt Hans und Kunz und ihr vielleicht auch,
dass wieder irgendwas fehlt.
Ihr habt Wünsche und Träume und rennt damit ständig
an imaginäre Wände.
Und jeder Wunsch, den ihr euch erfüllt, der ist dann halt auch zu Ende.
Geht ihr nur Malochen, für erfundene Zahlen
und wartet bis die Burn-outs kommen.
Schmeißt euer Geld für Plastik raus, um ein kleines Glück zu bekommen.

Das beste aus Cerealien und Milch, noch’n Carport und noch’n Kredit.
Und alle finden’s scheiße,
aber alle machen sie mit!

Und alle finden’s scheiße,
aber alle machen sie mit.

Ihr klugscheißert und kauft trotzdem und die Werbung verkauft euch für dumm
und dann sitzt ihr vor euern Flachbildfernsehern
und meckert auf den Kosum.

Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern’ Weltfremd!
Die Götter lachen sich krumm.

Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern’ Weltfremd!
Die Götter lachen sich krumm.

Ihr Traumverkäufer, Symptomdesigner,
merkt ihr noch was passiert?
Wer hat euch das Land und das Wasser geschenkt,
dass ihr jetzt privatisiert?
Ihr Heuchler, ihr Lügner, ihr Rattenfänger, ihr Wertpapierverkäufer
man hat euch Geist und Gefühl gegeben
und doch seid ihr nur Mitläufer.
Ihr großen, vernarbten, hilflosen Riesen, ihr wart doch auch mal klein.
Und jemand hat euch mit Schweigen gestraft
und ließ euch damit allein.

Und jetzt hört ihr icht nur die Götter nicht lachen,
ihr hört auch die Kinder nicht weinen.
Und sagt Ihnen weiter, es würde nicht weh tun, ohne es so zu meinen.
Macht ihr ruhig Pläne, ich steh am Rand, ich seh euch
und ich bin nicht allein.’
Hinter mir stehen mehr und mehr Weltfremde,
die passen auch nicht hinein.

Und jetzt wartet nicht auf ein versöhnliches Ende
den Gefallen tu ich euch nicht.
Kein Augenzwinkern, keine milde Pointe,
die das Unwohlsein wieder bricht.

Irgendwann werden die Götter nicht mehr lachen,
und falls es mich dann nicht mehr gibt,
hinterlass’ ich ein Kind, dass sich selbst gehört
Und dies’ unhandliche Lied.

Sensitive

Sensitive…

Wie geht es Dir?
Die (Hoch) Sensiblen unter Euch erfahren momentan eine reinste Achterbahn, nicht wahr?

Wie ist es, wenn wir mehr fühlen, mehr sehen…mehr – oder tiefer empfinden?

Für den einen ist es ein ganz normaler Akt sich gegenseitig etwas vorzuwerfen – für den anderen eine tiefe Verletzung.
Für den einen ist es ganz normal Grenzen der Lautstärke, Grenzen der Achtsamkeit, Grenzen des häuslichen Bereiches zu überschreiten – für den anderen ein Eingriff, ein Überschreiten der „Schutz“zone.

Stell Dich nicht so an…
Was bist Du empfindlich…
Das machen wir immer so…
Ein kleiner Klaps ist doch gar nichts…
Das ist doch kein Schreien…
Das mußt Du doch nicht so eng nehmen…
Ich kann mir das doch „mal“ nehmen und anschauen…
Ich wollte nur mal gucken…
Das war doch keine Beleidigung…
Bei meinen Nachbarn gehe ich immer so ins Haus…
Ich hab schon alles geplant…
ich bin besser als…

Nicht jeder empfindet gleich.
Was für den einen eine normale Unterhaltung mit Diskussionsfaktor ist, kann für den anderen eine schwerwiegende Verletzung bedeuten.
Was für den einen ein ganz normaler Akt der Geste, der Handlung ist, kann für den anderen ein Eingriff in seine Privatsphäre sein.
Was für den einen ein normaler Erziehungsstil ist, kann für den anderen eine Handlung ohne Mitgefühl bedeuten.
Ein Wort kann streicheln aber ebenso ein Schwert sein…

Achtsamkeit – ein großes Thema, welches aktuell immer wieder auftritt.
Wir alle haben gelernt – Was Du nicht willst, was man Dir tu – das füg auch keinem anderen zu.
Stimmt.
Eine Grundregel für jeden Menschen.

Vor allen Dingen geht es darum sich selbst erst einmal wahr- zu nehmen.
Es geht darum selbst einmal zu fühlen…wie geht es mir?
Wir Menschen haben verlernt auf uns zu achten, wir haben gelernt zu agieren, zu machen und zu tun.
Wir haben gelernt, dass es wichtig ist zu leisten, zu funktionieren, zu zeigen, dass wir alles können…

Kinder werden geprägt Höchstleistungen zu bringen:

Der Erste bei den Bundesjugendwettspielen, der Erste beim Turnier, bei der besten Gruppe zu sein…
Und bloss keine „lahme Ente“ mit dabei zu haben…
Oder jemanden der mehr wiegt. Der schwabbelt..
Oder die “Bohnenstange”…

Du erlernst einen „gestaubsaugten“ Garten zu haben, einen pikierten Rasen, ein geputztes Auto und wer wo am besten und schnellsten ist.

Das gibt Dir dann das Recht über andere zu lästern, zu bewerten, zu kritisieren.
Aus dem Gerede wird ein Sport – denn neben dem Putzen, Vergleichen, Planen und Weichen stellen bleibt für Kreatives keine Zeit mehr.

Aus diesem „selbsterbautem“ Bild agieren wir Menschen.
Unsere Wahrheit ist Fakt – und unabdingbar.

Anders handelnde sind „fremd“ und komisch…

Ein weiterer Grund, also…

Selten kommen wir dann auf den Gedanken, den anderen zu fragen – was gerade in oder mit ihm/ ihr vorgeht.
Denn aus unserer Sicht ist ja alles klar…

Durch die Arbeit mit Familienaufstellungen haben wir die Erfahrung gemacht, daß die Menschen oftmals ganz überrascht sind, wie ihre Mitmenschen -ihre teilweise, nahen Familienmitglieder wirklich fühlen…
Durch Erlebnisse und alte Prägungen sind wir oftmals nicht mehr in der Lage zu erkennen, wie es dem anderen geht.
Wir wurden erzogen, in Förmchen gepresst und wichtig war oft nur das TUN.

Doch:
Es tut gut zu sehen, dass wir Menschen immer mehr auf den inneren Kompass achten, es tut gut zu sehen, dass die Empathie mit Kursen, mit Anwendungen mit Körperwahrnehmungsübungen geschult und wieder aktiviert wird.

Und es ist wichtig, dass wir Menschen in der Kommunikation bleiben.

Ihr lieben Sensitiven – zeigt das, was ihr fühlt!
Sprecht aus, was in Euch vorgeht.
Wir brauchen mehr von den Fühlenden, mehr von den Liebenden…mehr von denen, die sich trauen – und sagen: DAS tut mir nicht gut!
Und genau das zu machen, was mir gut tut und mir gefällt – mir entspricht.

Zeigt Euren Kindern, dass es in Ordnung ist, anders zu sein, zeigt Euren Kindern dass es gut ist zu weinen, Gefühle zu zeigen und dass es in Ordnung ist mal nicht mitzumachen…

Wenn ich für mich fühle – das tut mir nicht gut…
Dann ist es für mich – meine Wahrheit und genau richtig.

Zu Fühlen – ist kein Mangel
Zu Fühlen bedeutet Mensch zu sein.
Zu Fühlen bedeutet am Leben zu sein.
Und das -Mit allen Sinnen.

Also kommt raus aus dem „Herdenpool der Lästermäuler“ und traut euch so zu sein, wie ihr seid!
Es gibt soo viel mehr zu sehen
Um dann zu erkennen, dass wir alle ähnlich sind.

Menschlich, fehlbar, bunt & wunderbar…

Co – Abhängig…

Co- Abhängig dieses Wort begegnete mir vermehrt in der letzten Zeit

Was genau kann man darunter verstehen?

Co Abhängigkeit hat viele Variationen – sie kann in etwa so verstanden werden:
Co Abhängig sind Partner, Freunde, Familienmitglieder und Bekannte – die Personen in Situationen decken, beschützen, unterstützen – wie z. B. Alkoholsucht, Spielsucht, Aggressivität und auch Intrigen.
Um nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen, denn dieses Thema füllt ganze Bücher.

Als Menschen, sind wir füreinander da, das ist so…

Wir lieben und mögen einander,
wir wachsen gemeinsam auf,
haben Familien gegründet,
haben Freundschaften geschlossen,
wir sind füreinander da – das versteht sich…

Wir Menschen möchten helfen, wir sind es gewohnt etwas zu tun, für den anderen, für mich, für das Ganze…
So haben wir es doch gelernt – sei für den anderen da-

ABSOLUT

In dieser Verbindung, in dieser negativen „Abhängigkeit“ geht es nur einen Schritt weiter…

Weil der andere schwach ist, nicht überlebensfähig, weil die Verbindung so groß ist – das BRAUCHEN- so groß ist, daß der „normale“ Lebensablauf in Abhängigkeit zur anderen Person einen niedrigeren Stellenwert bekommt.
Obwohl jemand die Wahl hätte andere Wege zu gehen – als derjenige der krank ist, in einer Sucht ist, in Situationen steckt, die nicht gut sind.

Bleibt derjenige und hat das Gefühl, da bleiben zu müssen…

Es ist für diese Person wie ein Zwang – wie ein nicht veränderbarer Fakt.
Auch wenn derjenige selbst nicht gut behandelt wird, unterdrückt und zusehends manipuliert wird.
Die Spirale dreht sich immer enger, so dass es als einziger Weg angenommen wird.
Zudem spielen oft Machtmissbrauch, Geldangelegenheiten und Abhängigkeiten eine Rolle.

Aus dem Gefühl des “Brauchens”, der Scham und ebenfalls aus tiefer Liebe heraus, beginnen Co- Abhängige zu lügen, zu unterlassen, sie deckeln, sie vertuschen und nehmen nach und nach die Denkweise der, oftmals „kranken“ Person an.

Missbrauch, Sucht, Betrug…

Ganze Familien zerbrechen oftmals an Co Abhängigkeiten..

Die damit verbundenen Denkweisen werden als richtig empfunden und verteidigt, vieles wird verdrängt und überspielt, viel zu weh würde es tun genau hinzuschauen – selbst absurde Erklärungen werden irgendwann als Wahr-heit angenommen.

Die eigenen Kinder werden nicht mehr wahrgenommen, nahestehende Personen werden verdrängt und bekommen einen Platz als Außenstehende.
Helfer – werden zu “Feinden”.

Das betroffene Umfeld kann bald nichts mehr tun – so hat sich ein Spinnennetz von Verstrickungen gebildet, aus dem man meistens nur mit „Anschuldigungen“ und Geschichten reagiert.
Oder mit dem kompletten Rückzug.

Warum passiert so etwas?
Was kann man tun?
Wir Menschen treffen uns nicht zufällig im Leben. Jeder von uns hat bestimmte Lebensaufgaben und Seelenfamilien, denen wir uns immer wieder anschließen.

Aus gutem Grund:
Wir erkennen uns, genau so wie wir uns verlieben und wissen – daß genau dieser Partner zu uns gehört.
Anhängigkeiten entstehen aus bekannten Mustern z.B aus Kindheitserinnerungen.
Wenn wir damals belohnt worden sind, wenn wir dieses und jenes gemacht haben, wenn wir Ablehnung erfahren haben und jemand uns gerettet hat, wenn wir nur Arbeit, Gefallen, Macht und Geld als Liebesbeweis kennengelernt haben…Es gibt viele Gründe.
Karmische Verbindungen spielen ebenso eine große Rolle und genau so Lernaufgaben und Erkenntnisse- und damit verbundene Wachstumsmöglichkeiten.

Es fällt mir schwer das Thema über einen Kamm zu scheren, denn es gibt soo viele verschiedene Einzelfälle.

Der, oder die Co-abhängige fühlt sich gebraucht, wird gesehen, fühlt sich wichtig – als Retter, als Helfer, als seelenverwandt.
Es ist meine Aufgabe – dieser Satz fällt mehr oder weniger bewusst.
Wir kennen den anderen und fühlen und leiden mit, wir betrauern, beklagen und bekämpfen…so muss ich selbst nicht ins TUN kommen.
Ich nutze den „Pool an Trauer“ und bin mit der anderen Person vereint. Komme was wolle…
Lösungswege lehne ich unterbewusst ab – denn dann würde das Brauchen aufhören.
Die Lösung für mich – und den anderen würde ja verändern…
Sie spüren genau, würde es Veränderungen geben – wäre meine Rolle erledigt.

Wenn wir Co-abhängige in unserem Umfeld haben, fühlen wir uns mitunter machtlos…
Haben wir doch alles versucht, haben wir doch Lösungen vorgeschlagen, sind mit in das Thema gegangen, haben diejenigen begleitet, haben alles gegeben – und letzten Endes drehen sich die Beteiligten um und der, der von außen klar sieht worum es geht bleibt oft als „Spielverderber“ zurück.
Bleibt als „Geschädigter“ zurück…und das ist nicht selten…
NUN –
Was tun…. wenn man nichts tun kann?

Es fällt schwer Menschen los zu lassen – oftmals sind es Menschen aus der Familie, Menschen, die uns nahestehen.
Menschen, die uns wichtig sind – oder waren.
Wir sehen zu, wie das Drama seinen Lauf nimmt und sind geschockt und traurig.

Wenn es Dir aktuell bei einem Menschen so geht, mache Dir bewußt, daß jeder von uns seinen freien Willen hat.
Wenn wir alles versucht haben, wenn jede Möglichkeit zu helfen erloschen ist, wenn derjenige sich umdreht und seinen Platz gefunden hat – dürfen wir akzeptieren, daß er, daß sie -sich für dieses Leben seinen Weg genau so ausgesucht hat.

Daß derjenige die Themen so – nicht lösen mag.
Auch wenn es ihm oder ihr sichtlich nicht guttut.

Wenn wir alles versucht haben – wäre jede weitere Einmischung eine Anmaßung.
Jeder weitere Schritt wäre ein Überstülpen, das garantiert als Bumerang zurückkommt.

Eine liebe Bekannte riet mir vor Jahren einmal:

Traue dem Menschen zu, die Lösung für sein Leben selbst zu finden…und wenn er sie in diesem Leben nicht haben möchte …ist es SEINE Entscheidung.

Vertraue ihm und „traue ihm zu“ es selbst zu lösen.
Wenn nicht hier, dann in einer anderen Inkarnation.

Oftmals hilft es nur, vertrauensvoll loszulassen…

Bei unserer Arbeit, die wir gewählt haben finden Lösungen statt.
Ganz egal ob bei den Reiki Seminaren, bei den Einzelanwendungen oder Aufstellungen.
Wir erkennen -wer bereit ist zu lösen – und auch – wer das Thema noch behalten darf und manchmal auch muss.
Manchmal ist es so, daß die Zeit noch nicht reif ist, manchmal ist es so, daß der Zeitpunkt noch kommen darf oder die Art und Weise der Behandlung nicht stimmig ist.
Brechstangen sind der falsche Weg.

Aus diesem Grund vermitteln wir, wenn wir das Gefühl haben mit unseren Werkzeugen nicht weiter zu kommen, gerne weiter.
Wenn dieser Weg nicht der Richtige ist – gibt es einen anderen.
Und so finden auch andere Klienten den Weg zu den alternativen Heilmethoden.
Jeder auf seine Weise – mit einem guten Gefühl.

Auferlegtes ist keine Heilung, sondern birgt eine weitere Hülle, die nicht zu demjenigen gehört.

Manchmal hilft Akzeptanz.

Manchmal wenn es “scheinbar“ keine Hilfe gibt hilft der Satz – ich vertrauen Dir!
Ich traue Dir zu, den richtigen Weg für Dich zu finden…

Auch wenn es mich schmerzt…auch wenn ich es gerne anders hätte…

Wenn meine „Mittel“ mein Tun, meine „Rolle“ in Bezug auf Dich erfüllt ist –
Wenn unsere Freundchaft sich erfüllt hat – sich unser Treffen hier erfüllt hat –
Wenn auch ich als Tochter, als Sohn, als Bruder oder Schwester es gerne anders hätte…

Steht es mir nicht zu, etwas zu verändern…aber ich kann etwas tun:

Auch wenn es nicht mein Weg ist, wünsche ich Dir alles Gute!

Ja, ich bin da wenn Hilfe gebraucht wird – und –

Ich traue DIR die Lösung zu…
Ich akzeptiere Deinen Weg…

Und wünsche Dir das, was für Dich das Richtige ist.

Und das aus ganzem Herzen.

Zentrum für Persönlichkeitentwicklung, Entspannung und seelische Gesundheit