Archiv der Kategorie: Soulwork

Die Sorge der Eltern

Wenn wir uns als Eltern Sorgen um unsere Kinder machen, fühlen wir uns oft hilflos.
Alles, was wir damals beeinflussen konnten, helfen konnten, in eine Richtung weisen konnten – war so, wie es sich für Eltern gut anfühlt.
Wir konnten mit unserem Wissen, mit unserer Erfahrung weiterhelfen. Wir konnten trösten, da sein, bei Entscheidungen helfen, beim Liebeskummer, bei Entwicklungsdingen und bei Rezepten für Omas Blitzkuchen.
Doch irgendwann heißt es loslassen. Irgendwann dürfen wir erkennen, dass unsere Wege nicht unbedingt ihre sind und das ist absolut wichtig.
Volljährig, erwachsen und mit den eigenen Zielen im Gepäck geht es los. Das bedeutet Freiheit – für beide Seiten.

Doch, wenn wir als Eltern, wenn wir als Vater, als Mutter dann aber erkennen, dass es unserem Kind nicht gut geht. Dass äußere Einflüsse dafür sorgen, dass sich unser Kind verliert – dann tut es weh. Dann sind wir hilflos…
Vorbei ist die Zeit, in der wir trösten konnten, in der wir einspringen konnten.
Trotz, Verletzungen, Scham- all das sind Themen, bei denen wir als Eltern nicht die richtigen Begleiter sind. Aber was können wir tun?
Ich sprach vom freien Willen und ich sprach davon, dass es wichtig ist, dass Menschen ihre Erfahrungen machen müssen und auch sollen.


Wir als Eltern können dafür sorgen und überprüfen, ob es eine systemische Energie gibt, die wir vielleicht nicht gelebt haben, die wir vielleicht nie so wahrgenommen haben.

Denn manchmal überspringen bestimmte Themen die Generationen. Abhängigkeiten, die Suche der Bedeutung, der Frust, die Scham, die Wut – die unsere Kinder dazu bringt falsche Wege einzuschlagen.


Wir können – ganz unabhängig – Heilung bringen, Erkenntnisse bringen, und tatsächlich auch Frieden und Akzeptanz. Denn jede Aktivität, die uns sorgen lässt, will gesehen werden. Darum frag Dich – was genau fällt mir auf?

Was kommt da zum Vorschein? Kann ich irgendwie anders helfen, ohne mich einzumischen?


Wenn wir uns und unsere Ahnenlinie betrachten und wertschätzen, kann so viel Gutes geschehen. Wenn wir uns heilen – heilen wir auch unsere Kinder und sie können ihren einzigartigen, freien Weg gehen.

Vereinbare gerne einen Termin zu einer Einzelaufstellung oder nutze die Kraft der Gruppenaufstellung. Der nächste Termin findet am 23.05.24 statt.

Superpower

Manchmal ist es so, da tragen wir Dinge jahrelang mit uns herum.
Manchmal ist es so, da können wir uns sehr schwer jemandem anvertrauen.

Denn wir haben für uns einmal festgelegt, dass Öffnung weh tun kann.
Wir haben gelernt, dass Gefühle weh tun können. Dass Gefühle zeigen uns nicht weiterbringt.
Uns schwach wirken lässt.
Wir haben Angst davor, wenn wir die Dinge aussprechen, dass sie wahr sind. Solange ich nicht darüber rede, ist es ok. Dann lenke ich mich ab und ich mache weiter.
Ja, manchmal haben wir beschlossen ganz allein damit fertig zu werden, nicht wahr?

Und manchmal ist es so, da teilen wir uns mit und sind im Anschluss noch schwermütiger als zuvor. Manchmal schämen wir uns so dafür und besiegeln unser Verhalten noch ein wenig mehr.
Beim nächsten Mal werde ich nichts davon erzählen und mitteilen. Ich komme auch so zurecht. Ich bin stark, ich war es doch immer, ich musste immer schon stark sein.

Oft ist es so, dass wir Menschen uns so verhalten, weil wir in unserer Kindheit gelernt haben, dass es besser ist, ruhig zu sein.
Manchmal haben wir gelernt, Dinge auszuhalten, sie zu erledigen und am besten nicht wieder darüber zu sprechen.
Wir schämen uns, wir haben erfahren, dass nur der innere Kreis wichtig ist. Dass nur der innere Kreis damit zurechtkommt.
Dass die anderen uns nie verstehen werden.
Wir haben vielleicht gelernt, dass nur wir gerade etwas tun können.
Dass nur wir die Sprache unserer Familie sprechen.

Was sollen die anderen denken?

Und wir haben gelernt, dass wir nun auf unsere Eltern, auf unsere Familie achten müssen – weil kein anderer da ist.
Und wir sind stark, denn das ist unsere Superpower.

Solange ich es nicht ausspreche – kann es mich nicht erreichen….
Kann es mich nicht erreichen…

Und dann sprach die Seele zu Deinem Körper – geh Du vor , auf mich hören sie ja nicht…

Wenn Du Dich öffnen magst, vereinbare gerne einen Soulwork Termin unter 02871/232565 oder unter kontakt@wellness-fuer-die-seele.de

Ein Erfahrungsbericht

Hallo ihr Lieben. Wir begegnen einander niemals zufällig, so mag ich euch einen kleinen Erfahrungsbericht zukommen lassen, der auch in meinem, immer noch, wachsenden Buch zu finden sein wird.

Manchmal geschieht es in einer Aufstellung so, dass wir Themen aufgezeigt bekommen, die wir bis dato gar nicht auf dem Schirm hatten. Ja, und manchmal geschieht es so, dass Menschen zu mir kommen, um eine Energieanwendung zu erfahren und dabei spannende Erkenntnisse haben. So auch ein wunderbarer Künstler aus meiner Heimatstadt.

Erfahrungsbericht
Rückführung


Meine Geschichte ist durchaus ungewöhnlich, deshalb möchte ich sie erzählen.


Als junger Mann war mein Herz so voller Ungeduld. Ich bereiste die Welt, mein Rucksack war meine Freiheit und ja, ich war frei.
Ich liebte die griechischen Inseln, schwamm im südchinesischem Meer, tanzte unter Palmen und machte Geschäfte im kalten Norden.


Ich war glücklich, hatte hier und da eine Affaire, arbeitete und lebte so von der Hand in den Mund.
Mit den Jahren wurde es anders. Mir fehlte etwas, von dem ich aber nicht wusste, was es war.


Heiraten, Kinder, Haus, all das war für mich undenkbar und auch die Reisen wurden weniger bis ich am Ende die Stadt nicht mehr verließ.

Es wurde einsam, meine Karriere dümpelte vor sich hin und ich hatte das Gefühl, als verließe mich die Energie, als hätte mich die Welt und das Leben vergessen.


Mein bester Freund sah das natürlich und schenkte mir einen Gutschein für eine Reiki-Behandlung bei seiner Freundin Bettina.
Ich war damals Mitte vierzig, als ich im gemütlichen Behandlungsraum von Bettina lag.


Wohlig in eine Decke gewickelt, wartete ich darauf, dass die Behandlung beginnt und stellte mich auf ein entspannendes Stündchen ein.
Als Bettina meine Füße berührte, dort beginnt wohl eine solche Reiki-Behandlung, war ich direkt in einem Film, so kann man es wohl am besten beschreiben.


Ich befand mich in einer Natursteinkirche und ja, ich heiratete gerade eine lachende Frau mit roten Locken.

Es war sehr realistisch und der Kleidung und der Umgebung nach zu urteilen, befanden wir uns im 18.Jahrhundert. Das Jahrhundert mit der 17 fand ich eigentlich immer sehr gruselig.


Nun ja, nach der Hochzeit verließ ich die Kirche und betrat ein Segelschiff. Ich war ein Seemann!


Wir segelten aufs Meer und ich schaute zurück. Das Land war grün, sanfte Hügel ragten bis ans Meer und meine Frau stand an einer Natursteinmauer und schaute dem Schiff hinterher.


Wir segelten viele Tage, vielleicht auch Wochen bis wir einen Hafen im Orient erreichten. Dort war es unglaublich heiß, ich wir blieben sehr lange. Ich schaute immer wieder zurück und noch immer
stand meine Frau an der Mauer und schaute aufs Meer, allerdings nicht allein.

Sie hatte einen kleinen Jungen auf dem Arm und ich wusste, es war mein Kind. Das Gefühl war unglaublich intensiv. Eine tiefe Liebe verband mich mit diesem blonden Jungen.


Im Laufe dieser ungeplanten „Rückführung“ schaute ich immer wieder zurück und am Ende stand ein alter Mann an der Mauer und schaute aufs Meer.

Er wartete auf mich.

Es war mein Sohn, der sein Leben lang dort auf mich gewartet hatte.


Wir verließen den Orient und reisten Richtung Südost, bis wir ein Land erreichten, in dem die Strände weiß und lang waren.

An einem solchen Strand starb ich. Ich wurde von hinten erstochen.
Ich kehrte nie zurück und als die Behandlung zu Ende ging, war ich emotional sehr aufgewühlt.

Ich erzählte Bettina alles und ich meine mich zu erinnern, dass wir beide weinten.
Bettina hatte wohl die ganze Zeit einen roten Drachen wahrgenommen. Damit konnte ich erstmal nichts anfangen.


Ein paar Tage später erzählte ich einer Bekannten diese Geschichte. Sie arbeitete für eine Airline und kannte gefühlt die ganze Welt.

Sie bat mich, die Landschaft mit den Mauern und den grünen
Hügeln einmal zu malen. Gut, beruflich bedingt war das kein Problem. Als sie das Bild sah, lachte sie und meinte, es handele sich um Wales, dort hat sie viele Jahre gearbeitet.

Ich googlete Wales und
was war auf der Flagge zu sehen?

Ein roter Drache. Den hatte Bettina wohl gesehen.


Natürlich begann ich damit, mich mit der ganzen Geschichte näher zu beschäftigen.

Als kleiner Junge, meine Eltern erzählten dass immer, rief ich immer „Hüsam“, wenn ich mich erschreckte.

Das Wort war spannend genug, um zu recherchieren so kam raus, dass es altpersisch ist und wohl so etwas wie „scharfes Schwert“ bedeutet.

Ja, ich war erstochen worden, ich als
verheirateter Seemann mit blondem Sohn, den ich nie sah.


Alles fühlte sich so echt an und ehrlich gesagt, sehe ich auch heute ein bisschen wie ein Seemann aus.
Irgendwas veränderte sich in mir. Ich hatte jetzt nicht plötzlich eine andere Einstellung zum Leben, aber meine Vaterschaft ließ mich nicht los.


Der Seemann in mir wurde deutlicher. Irgendwie wuchs ich ein bisschen, ich kann es schwer beschreiben.
Und wo stehe ich heute?


Ich habe tatsächlich geheiratet, bin mit 49 Vater einer wundervollen Tochter geworden, die mein ganzes Lebensglück ist. Wir haben ein hübsches kleines altes Haus gekauft und verbringen unglaublich oft Zeit am Meer.

Ich spüre die Kraft, ich spüre den Seemann. Meine Frau hat keine roten Locken, aber sie ist meine Frau, ganz und gar, wir sind unser Zuhause.

Es grenzt für uns an ein Wunder, dass wir so spät Eltern geworden sind. Meine Frau war immerhin 44 Jahre alt, als unsere Kleine zur Welt kam. Alles ging gut.

Heute ist unsere Tochter 4 Jahre alt und ein glückliches, gesundes Kind.
Künstlerisch bin ich heute auch ganz gut aufgestellt, bin relativ bekannt und auch so erfolgreich, dass ich meine Familie ernähren kann.


Es mag alles Zufall sein, vielleicht hat mir mein Gehirn einen Streich gespielt, aber ja, es ist trotzdem ein Wunder. Wir befinden uns auf einer blauen Kugel, die sich um sich routierend mit
einer wahnsinnigen Geschwindigkeit um einen Feuerball dreht und als wäre das nicht genug , das alles passiert auch noch in einem expandierendem Universum.


Wieso sollte Wiedergeburt da unmöglich sein? Wir wissen nichts, aber ich glaube, wenn wir es zulassen, fühlen wir alles und das eröffnet uns Welten.

Vielen Dank, lieber Marco!

Entwicklung

Wenn wir uns mit Energiearbeit beschäftigen, erkennen wir uns nach und nach mehr.

Wir beginnen die ersten Blockaden zu lösen und erkennen, dass es oft an alten Prägungen liegt, warum wir bestimmte Erkrankungen erhalten, bestimmte Dinge nicht umsetzen und manche Ängste in uns tragen.

Dann gehen wir weiter voran – entwickeln uns.

Wir besuchen Seminare, reisen, heilen und kommen voran.

Dann entschließen wir uns einen neuen Weg zu gehen, vielleicht sogar aktiv tätig zu werden.

Selbst spirituell zu lehren und anderen Menschen zu helfen. Vielleicht nicht im Außen, vielleicht auch nur in dem Kreis, in dem ich agiere. Und das ist wunderbar – das ist so wertvoll.

Und jeder Mensch auf unserem Weg, bringt uns wieder ein Stückchen näher zu uns selbst.

Wir spiegeln uns, triggern uns – wir erfahren mehr und mehr über Resonanz, über innere Kinder, über die Zeit, die wir uns nehmen sollten, um wahrhaftig zu erkennen, was wir möchten.

Das Wichtige an unserem Leben ist – zu erkennen – dass es hier auf der Erde niemals vorbei ist mit der Heilung. Wir werden jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr weiter wachsen.

Derjenige, der glaubt, dass ein Seminar, ein Retreat, ein Ashramurlaub die „heilige Kuh“ sein wird, wird feststellen, dass danach weitere Zwiebelschalen erkennbar werden.

Und genau darum geht es.

Heilung geschieht immer in Etappen. Heilung geschieht dosiert, in Abständen.

Wie bei den Matroschka Puppen dürfen wir Schale für Schale abtragen.

Meist sind sie nicht so dick und schmerzhaft, meist tragen sie die ähnliche Färbung, die wir schon so oft bearbeitet haben. Manchmal tun sie weh…und manchmal braucht es nur den Aha Effekt, damit wir erneut hinschauen.

Unser Leben hier bedeutet Mut.

Unser Leben hier bedeutet Heilung.

Unser Leben hier bedeutet Erkenntnis.

Unser Leben hier bedeutet Opfer, Täter und Mensch zu sein.

Unser Leben hier bedeutet Liebe, Hingabe und Vertrauen.

Vertrauen in das, was sich zeigt – immer und immer wieder anzunehmen.

Es gibt keine Zufälle.

Es fällt uns zu.

Die Frage dabei ist – Liebst Du Dich und dieses Leben?

Mit all den Facetten, die es für Dich bereithält?

Bist Du gut?

Empfindest Du Dich als gut?

Bist Du traurig?

Beleidigt?

Fühlst Du Dich gesehen?

Mache Dir bewusst – Du gibst jeden Tag Dein Bestes – und das ist gut!

Du handelst jeden Tag so, wie Du es als richtig empfindest.

 Und wenn Du Fehler gemacht hast, wenn ein Tag nicht gut gelaufen ist.

Lass ihn vorüberziehen und morgen beginnst Du neu.

Bist Du gut?

Natürlich bist Du das!

Lebe Dein Leben mit all den Farben, die es zu bieten hat, mehr gibt es nicht zu tun.

Aho

Deine Bettina

Trauer ist Energie

Trauer ist Energie.

Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, sind wir in der ersten Zeit wie in einem Überlebensmodus.

Wir agieren wie automatisch.

Wir wissen was zu tun ist, rufen verschiedene Institutionen an, informieren, planen und funktionieren.

All das leistet unser System. All das funktioniert.

Unser Bewusstsein schaltet um, damit wir nicht „abstürzen“.

Manchmal fragen wir uns – wie habe ich das nur geschafft…

Trauer ist Energie

Wenn dann die ersten aktiven Tage, die ersten Wochen vorüber sind, beginnt das Geschehene zu sacken.

Dann nehmen wir die leere Bettseite noch stärker wahr, dann nehmen wir besondere Anlässe noch stärker wahr.

Wie gern hätten wir die Person noch dabei gehabt.

Nach und nach, wird uns das „Allein“ sein bewusst.

Nach und nach – rutscht die gesamte Traurigkeit in unser Leben.

Wenn andere wieder in den Alltag gehen, wenn die Besuche weniger werden, die Gespräche wieder mehr in die Politik, das Wetter und in die alltäglichen Bereiche gehen – spüren wir – den Schmerz.

Und er darf sein – es ist auch wichtig den Schmerz zuzulassen.

Zu weinen, zu schreien, zu vermissen.

Trauer ist Energie.

Und wenn wir dann bedenken, dass Gefühle als Energie in uns wahrnehmbar sind. Dass Gefühle in der Aura wahrnehmbar sind. Kannst Du Dir vorstellen, wie das Energiefeld der Trauer aussieht, oder sich anfühlt.

Ich beschreibe diese Gefühle, in der Arbeit mit Kindern gerne als Wolken. Wir nutzen dann tatsächlich oft kleine Rasseln, um die Traurigkeit um den Körper herum aufzulösen.

Wir lösen die Wolken, damit die Sonne wieder hindurchstrahlen kann.

Und das- funktioniert nicht nur mit Kindern.

Wenn jemand in einer schwierigen Zeit, in einer Trauerphase zu mir kommt, sprechen wir in der ersten Zeit über das, was gerade obenauf liegt. Dann biete ich in der Regel an eine kleine Energieanwendung mit einzubauen, damit all das Erfahrene, all die Gedanken und Gefühle, die derjenige mitgebracht hat „ abfließen“ kann.

Denn gefühlt, und auch wahrnehmbar, stauen sich all die Emotionen in unserem Feld.

Je nach Charakter kommen wir gut oder weniger gut mit der Situation zurecht.

Manchmal kommen wir nicht allein aus dieser Ohnmacht, aus dieser Traurigkeit, aus dieser Wut heraus.

Gespräche in Kombination mit Energiearbeit sind eine wundervolle Möglichkeit Freiraum zu schaffen, für das was war und was kommen darf.

Durch die Möglichkeit, dass wir das Energiesystem wieder „aufräumen“ können, bietet sich immer wieder die Hilfe zu Selbsthilfe.

Es entsteht ein Raum, in dem alles sein darf.

Wenn wir dann wieder in unsern Alltag zurückkehren spüren wir, dass neue Impulse und Gedanken wieder fließen können und unser Vertrauen kehrt zurück.

Wenn geliebte Menschen gehen, tut es weh. Und gestern las ich einen Bericht eines Mediums das darüber berichtete, wie schwer ihr die Trauer um einen geliebten Menschen fiel.

Es kam im Gesprächsverlauf der Gedanke auf, dass es doch für ein Medium leichter sein sollte, weil wir um die Dinge wissen, weil wir Kontakt herstellen können und es uns leicht fällt mit der geistigen Welt zu kommunizieren.

Und sie beschrieb, genau das, was jedem Menschen begegnet, der einen geliebten Menschen verliert. Sie beschrieb, dass sich dieser Verlust sich sogar noch schlimmer anfühlte, weil sie eben keinen Zugang zu dieser Person bekam. Seit Jahren half sie anderen und den eigenen Schmerz konnte sie nicht heilen.

Weißt Du, für unser eigene Heilung brauchen auch wir Unterstützung.

Auch ich habe mir in meiner Trauerphase immer wieder Hilfe ´geholt. Auch ich brauchte Trost, Zuspruch und Hilfe. Denn auch ich bin eine Tochter, die ihre Mutter gehen lassen musste. Auch ich bin ein Mensch, der damals Hilfe brauchte, als mein Vater starb.

Immer dann, wenn es um Blockaden geht, nutze ich die wertvolle Hilfe meiner Kolleginnen und Wegbegleiter – und das tut einfach gut.

Denn gerade in der Trauerphase sind wir selbst nicht in der Lage zu sehen. Unser System schützt uns, lässt uns erst einmal die eigenen Gefühle wahrnehmen. Trauer kann energetisch blockieren.

Nach einer bestimmten Zeit kommen auch wir wieder in unsere Kraft und erkennen die Zeichen, hören und sehen mehr von unseren Lieben – aber das ist ganz unterschiedlich und für jeden individuell.

Trauer ist Energie – Sie ist spürbar.

Sie gehört zu unserm Leben dazu – aber auch genauso wie Vertrauen, Mut und Zuversicht.

In diesem Sinne

Alles Liebe

Deine Bettina