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ERleuchtung – so ein Ding

Weisst Du Liebes,“Erleuchtung“ kommt nicht mit einem Male.

Erleuchtung, so ein hochtrabendes Wort, nicht wahr?
Erwachen…so ein hochtrabendes Wort.

Die meisten schalten bei diesen Begriffen ab.

Puh…
Ich auch.

Was bedeutet es eigentlich?…gibt es Menschen, die morgens aufwachen und ALLES wissen, erklären, fühlen können?

Es gibt sicherlich Menschen, die man alte Seelen, Lamas, Indigos, usw. nennt und auch ich habe auch schon mehrere besondere und ja “leuchtende”
Menschen getroffen.
Ich weiß, dass es Menschen gibt, die puren Frieden mitbringen.
Allein durch ihre Präsenz.
Doch ich spreche von Menschen, wie Du und ich.

Wir wissen, jeder von uns ist medial, jeder ist fühlig – wir selbst können entscheiden, ob wir in diesem Bereich mehr machen möchten.

Gibt es das “Erleuchten”?

Ich glaube, daß jeder seine eigene Story mitgebracht hast.
Ich glaube, dass jeder seine Pakete zur Erde geschickt hat, mit dem Auftrag, sie zum richtigen Zeitpunkt zu öffnen.
Hat ein wenig was von einem Computerspiel.

Entdeckst Du Deine Schätze, besiegst Du Ängste, Dramen und Liebeskummer – kannst Du die nächste Tür öffnen.
Und jedes Mal sind wir ein Stückchen schlauer.
Und jedes Mal, haben wir die Möglichkeit alten „Fehlern“ anders zu begegnen.

Dieses Mal springe ich über den Abgrund, dieses Mal nutze ich die Tarnung, dieses Mal gehe ich einen anderen Weg.
Und manchmal erkennen wir tief in uns, dass die Fehler, dass genau der Weg, der Absturz gut für uns waren.

Ab und an fühlen wir, dass es wirklich um die Liebe geht.
Und wir glauben daran.

Dann werden wir manchmal morgens wach und haben einen Impuls, wir werden wach, mit einem herrlichen Gefühl.
Mit einem Gefühl der Dankbarkeit, mit der Dankbarkeit des Augenblickes.
Manchmal träumen wir intensiv und diese Träume schubsen uns auf eine neue Spur, wir folgen unserem Gefühl.
Folgen einer Fährte…und sie bringt uns wieder weiter….macht uns schlauer…macht uns einiges klar.
Langsam – gut dosiert – in gut verwertbaren Abständen.

So beschreibe ich das Wort Erwachen.
Wir lernen, Schritt für Schritt.

So wie wir laufen lernten, so wie wir die Natur begriffen, wie wir erlernten, was essbar oder giftig ist.- wie wir den Umgang mit uns und den anderen Menschen erlernten – und da ist immer noch nicht erledigt, nicht wahr?

Jede Begegnung formt unser Wissen, unsere Seele, nährt unseren inneren Schatz.
Würden wir mit einem Tag erwachen und die Umstände erfahren – so glaube ich – würden wir verrückt werden.
Und unser Umfeld ebenso.

Darum folge dem Flow, versuche nicht an Grashalmen zu ziehen, achte auf die feinen, kleinen Schritte.
Höre auf Deine Impulse, lerne…lebe…das ist das, was wir tun können.
Jeden Tag so anzunehmen und wie ein ganzes Leben zu sehen.
Jeden Morgen erwachen wir, haben eine innere Stimme, die uns begleitet.
Jeder Tag ist für Dich da.
Was wirst Du heute erlernen?
Was ist wichtig, welches Battle gewinnst Du heute und aus welchen Fehlern darfst Du Erfahrungen mitnehmen?

Weisst Du Liebes – auch ein Stillstand tut uns gut, auch ein Button auf dem PC der ERROR anzeigt, tut uns gut.

Zeit hinzusehen, Zeit zu reparieren, Zeit den Akku wieder aufzuladen.

Erwachen?
Ja, gerne…in meinem Tempo.

In diesem Sinne, euch einen schönen neuen Lebenstag.
Eure Bettina

Aktuelle Gefühle & Energien

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Manchmal kommt es mir in der letzten Zeit so vor.

Geht es Dir ähnlich?

Wir werden in den letzten Wochen sehr herausgefordert, nicht wahr?

Ein Thema jagt das Nächste, wir möchten agieren – reagieren aber eigentlich nur.

Und wir wissen, wenn wir reagieren, haben wir das Gefühl, immer wieder neue Buschfeuer austreten zu müssen.

Nothing is under Control

Wir haben gerne Kontrolle, nicht wahr?

Wir haben doch die Verantwortung für uns selbst, Verantwortung für unsere Kinder, für unsere Familie.

Und oft haben wir das Gefühl, joaaa, das ist ganz gut gelaufen, das haben wir richtig gemacht.

Jedoch beschleicht uns ebenfalls das Gefühl, momentan einfach nicht sicher sein zu können.

Wir haben das Gefühl, wenn ich jetzt einen Fehler mache – hat es Auswirkungen.

Wir fühlen uns nicht sicher.

Nicht sicher, wie es im Umfeld aussieht, nicht sicher, ob das, was jetzt passiert so richtig ist.

Ob die Entscheidungen, die wir treffen genau so, gut sind.

Wir haben Verantwortung.

In diesem Wort steckt das Wort ANTWORT.

Was steht hier noch aus?

Astrologen sprachen vom rückläufigen Merkur, andere von Portaltagen und bei anderen ist es schlicht und einfach PMS 😉

Aber Scherz beiseite.

Die aktuelle Lage ängstig viele.

Und wir wissen: Angst ist niemals ein guter Ratgeber. Achtsamkeit schon.

Besonnenheit schon.

Darum.

Wenn es Dir aktuell so geht, dass Du den Halt unter den Füssen nicht spürst.

Halte inne. Entscheide von Situation zu Situation.

Respektiere Fehler.

Fehler, die Du machst, Fehler, die andere machen.

Lerne daraus, höre hin.

Was genau wird mir gezeigt.

Wo bin ich „noch“ nicht in meiner Wahrheit.

Gehe in die Natur, verbinde Dich wieder mit Deinem tiefen Atem.

Schlage Wurzeln.

Wortwörtlich.

Verbinde Dich.

Reflektiere.

Ich glaube niemand hat die perfekte Antwort auf Deine Fragen, außer Du selbst.

In Deinem Fühlen, in Deinem Tun.

Auch wenn es sich momentan paradox anfühlt und anhört.

Kein Berater kann für Dich sprechen.

Fühle für Dich.

Entscheide für Dich.

Ja es gibt gerade Sturm, ja, es gibt Unsicherheiten, ja es gibt Veränderungen.

Dennoch – und ich muss gerade schmunzeln, denn mich schaut von meinem Fenster aus ein wohlgenährtes Eichhörnchen an und macht auf sich aufmerksam.

Rückzug – ist dazu da, um zu reflektieren.

Nutze den Moment der Innenschau.

Mache es wie das Eichhörnchen, sammle Kraft, sammle Ressourcen, nutze den Moment des Rückzuges.

Sei weise und bedacht, erinnere Dich daran, wo Du Deine Nüsse vergraben hast.

Sorge für Dich.

Denn letzten Endes geht es nicht um die Evakuierung.

Was steht hinter diesem Virus?

Angst.

Angst vor Ansteckung, Angst vor Unbekanntem, Angst vor Menschen.

Angst.

Es geht nicht um das Abtrennen, es geht um die Verbindung.

Zu Dir, Zu Deinem Fühlen, zu anderen.

Die Erde zeigt es uns. Deutlich. Angstmachend, bildlich…

Also komm wieder ins Vertrauen,

komm wieder in die Verbindung Mensch

– darum geht es.

ich stehe nicht mehr zur verfügung

Ich stehe nicht mehr zur Verfügung.

Ich stehe nicht mehr zur Verfügung–für Deine Ängste.

Ich stehe nicht mehr zur Verfügung-für Deine Spiele.

Für Deine Projektion

Deine Wut

Deine Wiederholungen

Ich stehe nicht mehr zur Verfügung

Weil ich mich für ein leichtes Leben entscheide.

Für einen anderen Weg.

Nicht besser.

Nicht schlechter.

Einfach meinen.

Ich stehe nicht mehr zur Verfügung

Für Deine Pläne, die Du nicht realisierst.

Für die Probleme, die Du ignorierst.

Für das Alte, das schon, seit Generarationen auf mich wartete…

Unerlöst..kreisend…

Nein!

Hier durchbreche ich den Kreis.

Ich bin

Ich darf

Ich werde

Einfach so

B.

Heilung

Wenn uns jemand verletzt, sind wir getroffen.

Wenn uns jemand verletzt, sind wir klein, beschämt, traurig, wütend und auch oftmals beleidigt.

Wenn uns jemand hintergeht, wenn wir nicht beschützt wurden, gedemütigt wurden oder verhöhnt, ziehen wir uns zurück.

Wir ziehen uns zurück, weil wir Ruhe benötigen, weil wir die Verletzung heilen möchten oder sie verbergen wollen.

Manchmal können wir weinen, manchmal können wir verarbeiten und manchmal lässt uns das Leben keine Zeit.

Manchmal lässt uns das Leben keine Zeit, um klein zu sein, um trauern zu können, um das Geschehene heilsam anzuschauen.

Es lässt uns keine Zeit, weil wir stark sein wollen, stark sein müssen.

Für uns – und für andere.

Manchmal überlagern wir Gefühle – ertränken wir Gefühle, überdecken sie mit Make up, mit Arbeit,  mit Anerkennung oder Kälte.

Kälte und Abweisung.

Wir lassen andere nicht an uns heran, lassen die Liebe nicht zu uns heran.

Wir haben gelernt, dass Gefühle weh tun können, so lasse ich sie gar nicht erst zu.

Genau – Mauer drum – und gut.

Doch wir belügen uns selbst, wenn wir glauben, die Verletzungen so loszuwerden.

Tropfen auf Tropfen kommt immer mehr hinzu.

Tropfen auf Tropfen – bis wir die Verletzungen körperlich bemerken.

Stiche im Herzen, Probleme in der Verdauung, Rücken, Galle – es gibt so vieles, das in uns spricht.

Und wir sind beleidigt – strafen mit Mißachtung, mit Ignoranz oder schlechten Worten.

Doch mein Lieber, meine Liebe – im Grunde bestrafst Du Dich selbst.

Ich bestrafe mich selbst.

Ich mache mich klein.

Ich mache mich unnahbar, ungeliebt, ich beleidige mich selbst.

Indem ich mich nicht wert schätze.

Und es heile.

Wenn ich heile – dann kann ich vergeben.

Nicht vergessen…

Ich kann es annehmen, so wie es ist.

Dann sehe ich die Kleine in mir, erkenne mich, erkenne Dich – und dass Du genau so verletzt bist, wie ich…

So frage Dich gerade heute – wo hadere ich immer noch, verletzte immer noch, weine immer noch – weil es MIR schwer fällt loszulassen…es gut sein zu lassen?

Wo bin ich noch nicht heil – um ES zu heilen…

Frag Dich.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende

Eure Bettina