














Vielen Dank für eine ganz besondere Teilnehmergruppe – einfach sein…
Ich freue mich schon darauf im November wieder dort zu sein.















Vielen Dank für eine ganz besondere Teilnehmergruppe – einfach sein…
Ich freue mich schon darauf im November wieder dort zu sein.

Bauchgefühl
Unbeschreiblich, innerlich sprechend, ein Gefühl, der Wahrheit, des siebten Sinnes.
Glaube nicht alles, was Du siehst und das was Du hörst.
Wir alle kennen dieses Gefühl, wenn irgendetwas „faul“ ist, richtig?
Ein kleiner Gedanke in Form eines Flüsterns, welches Dir sagt – hmm hör da mal hin.
Es ist das leichte Grummeln im Bauch, was Dir sagt, nein, da fehlt etwas, es ist das flaue Gefühl, bei Sätzen, die komisch klingen, der Unterton, der schwingt.
Es ist das innere „Auflehnen“, das „Vorsichtig-sein“, das Beobachten, weil etwas nicht stimmt.
Gerade wenn es um große Dinge geht, die man nicht anzweifelt, weil es ja normal ist, weil es immer so war und heilig – wenn es um Menschen geht, die laut und kraftvoll sind.
Imposant und überzeugend.
Weil eben diese Menschen andere auseinandernehmen, weil man es anders macht, wenn es der „Norm“ nicht entspricht.
Manchmal sind es Menschen, die Dich bei Zweifeln um den Finger wickeln, säuselnd, becircend, ablenkend.
Der Verstand beschwichtigt, sucht Erklärungen und Fakten.
Ja, ach ja, genau – ja das kann sein…
Und dennoch bleibt ein Gefühl…schwingend, grübelnd, und was dabei sichtbar ist -es geht nicht weg.
Wenn es um Institutionen geht, die man nicht anzweifeln darf, trauen wir uns selten auszusprechen, was ist.
Wenn es um Menschen geht, die eine höhere Position haben, trauen wir uns nicht, wenn wir uns selbst nicht stark genug fühlen, trauen wir uns nicht.
Weil wir Angst haben, angeprangert zu werden, sobald wir hinterfragen.
Weil wir ausgegrenzt werden könnten oder verhöhnt.
Weil wir uns eventuell sogar irren könnten.
Weißt Du auch Irrwege sind Entwicklungsschritte. Selbst wenn es nicht stimmen sollte, wenn Du Dich irren solltest – hast Du Deine Antwort, Du gewinnst – manchmal auch nur eine Erkenntnis.
Doch Du hast Dir vertraut, Deiner Person, Deinem Gefühl.
Ja, wir alle kennen dieses Bauchgefühl, welches uns Dinge anzeigt und uns warnt.
Es ist der innere „Notfallknopf“ die Druckanzeige beim Luftdruck der Reifen, die rote Lampe, die sich bei einer Überhitzung eines Motors zeigt.
Es ist die innere Stimme, die erst leise – und dann immer wehementer klopft…
Schau hin…stell Fragen, fühl hin, da stimmt etwas nicht.
Los jetzt!
Wenn wir dann Mut beweisen und etwas anzweifeln, etwas nicht hinnehmen, etwas durchleuchten – ist es erst einmal ein Zweifel, der uns begleitet…
Darf ich das, sollte ich das?
Ist das meine Aufgabe?
Und dennoch fühlt es sich richtig an.
Ja, ich stehe auf, ich mache es anders als sonst – ich fühle das so und es ist richtig.
Wenn wir den Mut aufbringen, dem roten Faden zu folgen werden wir erkennen, dass es gar nicht schwer ist, frei zu werden.
Dass es sich erst einmal fremd anfühlt, aber dann einen großen Flügelschlag bedeutet.
Es bedeutet, das schützende und sichere Nest zu verlassen -die altbekannte Sicherheit, doch es beinhaltet eine große Freiheit, Sachen zu tun, die uns vorher nur in Häppchen zugeteilt wurden.
Ich darf entscheiden über das was ich annehme, was mich nährt, was richtig für mich ist.
Wir alle haben die inneren Sensoren nicht ohne Grund.
Dem Bauchgefühl zu folgen, bedeutet flügge zu werden.
Ohne Beinflussung und wertenden Gedanken anderer, ohne manipulierende Konzepte und Richtlinien, die durch „Stories“ erschaffen wurden.
Ich folge meinem Weg, meinem Wohl-gefühl.
Auch wenn es bedeutet manche Dinge zu hinterfragen und es anders zu machen.
Denn wo kämen wir denn hin, wenn wir nur eine Richtung kennen?
Wie wäre es heute einmal für Dich, den inneren „roten Lampen“ zu folgen?
Wirklich bei Zweifeln hinter den glänzenden Vorhang zu schauen?
Menschen, Dinge, Situationen in Frage zu stellen?
Detektiv zu spielen -aus Neugier?
Aus dem Grund, dass Du es Dir wert bist?
Wie wäre es für Dich, Dein Nest ein Stückchen weiter zu verlassen?
Die Sonne scheint schon einmal
In diesem Sinne wünsche ich DIR einen wunderbaren Tag voller neuer Flügelschläge.
Deine Bettina
Danke Silke!

Am vergangenen Wochenende durften wir unsere neuen Reiki Meister feiern. Wir wünschen Euch alles Gute für Euren Weg, ihr werdet Menschen berühren, Lösungen schaffen und neue Türen öffnen, das ist sicher.

Toilettenrollen vs. Mut tut gut
Ein schönes Bild, nicht wahr?
Und meine Frage dazu: Wer räumt bei Euch eigentlich die Toilettenrollen weg?
Ha!
Erwischt…nicht wahr?
Und das, in beiden Fällen, richtig?
Ein spannendes Thema zu einem weniger spannenden Toilettenartikel.
Doch die Frage nach dem – wer räumt sie eigentlich weg – beinhaltet spannende Verhaltensmuster.
Nein, das wird kein „Freudscher Vortrag“ ich frage mich lediglich, warum ist es oft so, dass eine Person in der Familie immer wieder dazu aufgefordert ist, die von einem anderen lehrgerollten Toilettenrollen wegzuwerfen.
Obwohl in erreichbarer Nähe ein Eimer vorzufinden ist – ok – dieser könnte ja auch ziemlich überfüllt sein.
Und selbst wenn nicht – entdecke ich immer wieder dieses Phänomen, dass sich muntere Rollenfamilien ansammeln. Manchmal bin ich sogar geneigt kleine Gesichter drauf zu malen und mir in phantasiereicher Vorstellung einen kleinen Smalltalk vorzustellen.
„Hey, Du auch hier?“
„Fühlst Du Dich auch so nackt? Du hast gut reden, Dir hat man ja noch einen „Lendenschurz“ gelassen.“
Manchmal trifft die Ökorolle auf den Discounter und ab und an gesellt sich eine fast abgerollte 4 lagige Duftrolle „Kamille“ hinzu.
Die „Special Edition“ mit den Rentieren zu Weihnachten überzeugt mit Zimtduft und verweilt ein wenig länger am Örtchen, da es doch ein wenig schade ist und es soo gut duftet…
Nun egal ob mit Blümchen, mit „Embossing Aufdruck“ oder „schrubbeligem Recyclingpapier“ am Ende ist auch jede Rolle zu Ende – und dann wohin mit ihr?
Wenn wir nicht unbedingt Kindergartenkinder in der Familie haben- ihr kennt die Geschenk-, und Bastelideen.
Also wohin?
Zack – hinter mich gelegt, auf die Heizung deponiert oder die Variante neben dem Eimer in Bauchlage.
Ist runterfallen…oohhh
Varianten gibt es genug.
So “Meckermodus” aus – Ich liebe meine Familie und das sind kleine Macken und Angewohnheiten, die wohl jeder auf seine Weise abdeckt. , und das Phänomen Toilettenrolle zieht sich durch jede Familie, stimmts?
Zudem habe ich auch ganz besondere Ticks, wie z.B. die überall gern gesehene Kaffeetasse.
Sie wandert hoch, mit ins Schlafzimmer, ins Bad – weil man ja hoch und runter läuft nehme ich mit unten eine Neue mit. Diese findet den Weg zum Schreibtisch, in den Garten und wo sonst noch…
Irgendwann darf ich die Sammlung wieder komplettieren – das kann aber dauern 😉
Ich könnte so manche Macke und Tick als Beispiel nehmen – wie z.B. den Einkaufswagen, den wir natürlich an die lange Schlange direkt vor unserer Nase wieder einreihen.
Die hintere Reihe hat nur einen verlassenen Wagen, doch da kommen wir ja nicht so gut ran und da die lange Schlange mittlerweile so schräg den Weg verbaut, dass keiner mehr zu der kleinen Schlange gelangt, lassen wir das einfach.
Zeit haben wir ja schließlich auch nicht, also schnell umgesehen und an der langen Reihe angereiht.
Ist ja nicht mein Laden.
Ja wir Menschen haben schon einige faule Anteile in uns. Ich auch!
Ich mag es zum Beispiel gar nicht Sachen aufzufalten oder zu Bügeln – langweilig…
So habe ich diesen, von uns allen wohlbekannten Schlafzimmerstuhl, der sich täglich höher türmt
Und wie!
Zusätzlich kann ich schlecht Ordnung in Schränken halten und wenn ich mich nicht zwingen würde, würde unsere Backschublade noch Backpulver aus 1994 in sich tragen.
Manche Dinge bleiben einfach.
Und Macken sind ja schließlich manchmal ganz süß.
Doch wenn es um Gewohnheiten geht, die andere mit in ein Thema reißen, hört der Spaß auf.
Wenn Menschen es sich zur Gewohnheit machen, immer den unteren Weg zu gehen, immer den Weg mit der Abkürzung, immer ein Weg, der um die Wahrheit herumschlängelt.
Dann wird das irgendwann nicht mehr funktionieren.
Denn wenn ich mir ein „Lügengespinst“ aufbaue, muss ich ein verdammt gutes Gedächtnis haben.
Und wir kennen Murphys Gesetz – irgendwann geht es immer schief – zudem kommt die Wahrheit immer ans Licht.
Nicht sofort – doch Karma does the rest.
Nun, wie ist es mit diesen Rollen im Leben, die wir nicht wahrhaftig einnehmen?
Die Rollen z.B, die es immer, oder sagen wir oft – anderen überlassen etwas zur regeln.
Wenn wir uns jedes Mal zurücklehnen und denken – ahh lass die mal machen, dann habe ich meine Ruhe.
Die Erfahrung zeigt, wenn ich es nicht für mich in die Hand nehme, dann wird es übernommen.
Von irgendwem, von irgendwas…
Wenn ich mein Leben nicht in Gang bringe – in welcher Angelegenheit auch immer.
Wird es in Gang gebracht – und das, meistens nicht in die Richtung, die ich mir wünsche.
Denn ich ziehe mich ja zurück, es interessiert mich ja nicht – nicht mein Laden – wir erinnern uns?
Nun, wenn wir gleichgültig mit unseren Themen umgehen, geschieht etwas.
Es ist uns alles gültig – mach mal…wird schon…och joooo.
Dann, wenn Schwierigkeiten auftreten, weil mein „och joooooo“ doch besser ein Moment mal gewesen wäre, ist es oft schon zu spät.
Dann haben Maschinen einen Plan für mich, jemand anderes unterschriebt meine Briefe, ein anderer ist es ja gewohnt, dass er oder sie nicht „aufmuckt.“
Immer schön Klamotten auf den Schlafzimmerstuhl stapeln…
Irgendwann haben wir nicht mehr den Überblick, wundern uns nur, warum alles drunter und drüber liegt.
Selbstgebaut – och jooo
An einer bestimmten Grenze packt es mich und ich beginne meinen Stapel abzutragen.
Als PMS Sympthom nutze ich den Putzanflug. – Ihr Frauen kennt das
Und dann –
entdecke ich eine Bluse, die ich doch anziehen könnte, ich entdecke Ohrringe, die unter der schwarzen Hose liegen und ich freue mich darüber, wenn der Stuhl mal wieder luftig frei im Raum stehen kann.
Ein gutes Gefühl.
Manchmal tut es gut Mut zu haben, Mut sich für sein Leben zu interessieren.
Und für das, was wir uns eingebrockt haben. In diesem Falle wäre es mein Schlafzimmerstuhl.
In manchen Familien ist es leider die mangelnde Durchsetzungskraft.
Oder ein verpasster Moment, eine Situation, die aus dem Ruder läuft.
Manchmal sind es Lügengeschichten, die sich wie Pflanzenschlingen um uns herumziehen und mittlerweile einen Urwald aus Verstrickungen bilden.
In den meisten Fällen auch gerne selbst „eingebrockt“
Och joooo.
Und wie schade ist es oft – denn es sind gerade die sanften Menschen, die kreativen Menschen, die sich die Butter vom Brot nehmen lassen.
Zu sanft, um sich zu wehren, zu ruhig um die „schön nach außen gestaltete“ Harmonie nicht zu stören. Zu faul, um etwas gegen die Ungerechtigkeit zu tun.
“Du glaubst ja gar nicht, was ich alles mitmache” ein Standardspruch..
Ja eben – das was DU mitmachst…
Und wie schade ist es, denn es könnte auch ganz anders sein.
Denn letztens Endes mag doch keiner Marionetten, die sich nur manipulieren lassen.
Die kein Rückrat haben, bei denen man weiß, da, ach da, kommt nur heiße Luft.
Och jooo.
Wir wünschen uns Menschen, die da sind, die präsent sind, sich für uns und das Leben interessieren.
Und für sich selbst.
Denn wenn jemand weiß, was er will, dann räumt er auf – auch mit Missverständnissen und Streitsituationen.
Auch wenn es bedeuten könnte, dass sich dunkle Wolken formatieren.
Einzustehen, für das was mich betrifft und einzustehen, für das was ich dem anderen angetan habe.
Das bedeutet da zu sein.
In meiner Kraft, mit meinen Fehlern – aber das zu 100%
Nun, und welche Rolle übernimmst Du gerade in Deinem Leben?
Die“ och jooo Variante“, oder die zu 100%?

Ein grosses Dankeschön an die Landfrauen Barlo/Stenern es hat mir sehr viel Freude gemacht heute bei Euch gewesen zu sein. DANKE Bocholt-Barlo – hier: Barlo, Nordrhein-Westfalen, Germany.