Diesen wertvollen Satz hörte ich vor längerer Zeit von einer wunderbaren Frau.
Wenn Du jemanden für die Traurigkeit brauchst.
Ja – was machen wir eigentlich, wenn wir jemanden für die Traurigkeit brauchen?
Sagen wir sofort – hey, mir geht es nicht gut, kann ich mit Dir reden?
Rufen wir sofort jemanden an, bitten wir um Unterstützung?
um Trost?
um Hilfe?
um Umarmungen?
Nicht immer trauen wir uns auszusprechen, wie es uns wirklich geht oder?
Nicht immer nutzen wir die ausgestreckte Hand, das Angebot von Außen, die Freunde, die Familie.
Nicht immer, wollen wir stören, unser Innerstes nach Außen kehren, nicht immer wollen wir anderen zur Last fallen.
Wenn Du jemanden für die Traurigkeit brauchst.
Ein Satz, von jemanden, der selbst tiefe Trauer durchlebt hat.
Ein Satz, einer Seele, die so fein fühlt, dass sie manchmal gar nicht umhin kann, sich um andere Gedanken zu machen.
Ja – eine wahre Seele.
Doch was machen wir?
In den meisten Fällen drücken wir Vieles weg, in den meisten Fällen wollen wir es gar nicht artikulieren, gar nicht zeigen…
In den meisten Fällen…
In den meisten Fällen suchen wir uns Hilfe im Außen – inkognito, bei Seminaren, bei Lesungen, bei der Verbindung zum höheren Selbst, zur geistigen Welt, zum Kollektiv, Engeln – oder was auch immer.
Das alles sind wunderbare Methoden – absolut.
Seit Jahren arbeite ich in diesem Bereich, weiß um die Heilung, weiß um das Gefühl, um die Wärme.
Doch warum fällt es uns so schwer – hier – im Umfeld – “schwach” zu sein?
Warum rufen wir nicht unsere Freundinnen an, setzen uns zu unserem Partner und -weinen-
Weinen – die Tränen der Trauer, die Tränen des Schmerzes, die Tränen der Wut?
Warum?
Wenn Du jemanden für die Traurigkeit brauchst. So ein wundervoller Satz.
Und mit diesem Satz, mag ich Dich heute…mag ich Dich jetzt – dazu auffordern:
Wenn es Dir aktuell schlecht geht…wenn es da Gefühle gibt, die Dich nicht herunterfahren lassen…wenn Du traurig bist…vielleicht sogar verzweifelt…
Nimm den Hörer in die Hand und verbinde Dich.
Verbinde Dich mit jemanden, der Dir wichtig ist, mit jemanden, der Dir gut tut.
Verabrede Dich, trinke Kaffee, geh raus, tausche Dich aus.
Wenn Du gerade jetzt, jemanden für die Traurigkeit brauchst – nimm es einfach an.
Good morning – ein kleiner Gruß aus unserer Küche. Ihr wisst, ich habe es ja mit “talking food.” Heute erinnert mich diese Grapefruit an einen Pfau. Mir kam der Gedanke, daß es heute darum geht, Dich daran zu erinnern, dass Du, so wie Du bist, wunderschön bist. Der Pfau als Krafttier erinnert uns daran, die Schönheit IN uns auszubreiten. Die eigene Schönheit anzuerkennen. Sie nicht nur im anderen zu sehen, sondern das, was Dich ausmacht sichtbar zu machen. Ja, icb weiß, Du findest gerade mindestens 10 Gründe, warum Du, gerade Du nicht schön sein solltest… Hör auf damit. Was magst Du an Dir, was fällt anderen an Dir auf? Wofür bekommst Du Komplimente? Was magst Du an Dir? Und ich bin davon überzeugt, dass Du mindestens 3 Dinge, Eigenschaften, Charakterzüge, Bereiche Deines Körpers findest. Unterstreiche heute diesen Bereich, gebe diesem Part Aufmerksamkeit. Wir alle sind aus einem Grund so gemacht, wir sind hier um den Menschen, der wir sind, zu leben. DICH gibt es nur einmal, ist Dir das bewusst? Wir haben zum Experiment Leben ja gesagt.Willst Du nun das Leben damit verbringen nörgelig zu sein? Nutze die Chancen des Seins und die Möglichkeit ALL das zu erleben, was sich Dir bietet. Breite Deine Farben aus, Deine Einzigartigkeit. Deine Schönheit… Komm her Tag. Ich Danke Dir
Eigentlich weiß ich doch, wer ich bin und wo ich hinwill.
und – Wo soll ich mich schon finden?
Ich bin doch hier
Wenn wir auf unser Leben schauen sind wir meistens zufrieden…
„Eigentlich bin ich ganz zufrieden“, so lautet oftmals der Satz meiner Klienten, „…aber…“
Irgendwo sind wir doch noch auf der Suche.
Irgendwie möchten wir noch mehr…
Wir erahnen, dass es noch etwas in uns gibt, vielleicht haben wir schon in etwa eine Richtung, aber trauen es uns manchmal sogar gar nicht auszusprechen.
Gerade tätigte ich ich eine Anfrage zu einer Gruppe bei Facebook, eine liebe Freundin hatte mir den Link geschickt und ich war neugierig…
Gesagt getan – kurz nach der Anfrage kam die Nachricht: Bitte beantworte uns ein paar Fragen…unter anderem wurde die Frage gestellt, in welchem Bereich ich denn noch gerne mehr strahlen würde…
Oiiii.
Hmm, normalerweise bin ich ja nicht verlegen im Schreiben, ihr kennt mich, doch da musste ich echt noch überlegen.
Strahlen…darf man das?
Und in welchem Bereich?
Klar, weiß ich für mich, wohin ich möchte,- na ja, in den meisten Fällen 😉
Aber auch ich habe „Pläne“ „Wünsche“, die ich „noch“ nicht öffentlich mitgeteilt habe…
Also was möchte ich mehr erstrahlen lassen?
Joaaa, da gibt es Einiges.
Spannenderweise habe ich in den vergangenen Sitzungen immer mal wieder von meinem Visionboard gesprochen, welches ich hier in der Praxis, aber auch gemeinsam mit meiner Familie erstellt hatte.
Durch die Coronazeit, durch die Ruhe, die Beschäftigung mit mir selbst, haben wir Enormes geschafft.
Wir haben aufgeräumt, Zeit für uns gehabt, Dinge erledigt und – ich darf es kaum sagen – nein ich darf…wir haben schon 80% dieses Visionboards erledigt…
Im Juni.
Unglaublich.
Weisst Du, wenn wir uns bewusst machen, was wir möchten- und das nicht nur im Kopf, für uns – ganz heimlich- haben unsere Pläne nicht so viel Kraft, wie sie entwickeln könnten.
Wenn wir einkaufen gehen möchten, schreiben wir uns oft einen Einkaufszettel. Aufgeschrieben, hat dieser Zettel mehr Kraft, mehr Bedeutung und Du kennst das – selbst, wenn Du ihn dann zu Hause vergisst, erinnerst Du Dich genau daran, was Du aufgeschrieben hast.
Wenn wir Gedanken sichtbar machen, geben wir ihnen Energie.
Wenn wir offen aussprechen, was wir uns wünschen, erschaffen wir uns Gehör…das Wichtigste dabei ist – auch wir hören, was wir möchten und fühlen.
In den Gesprächen, die ich führe, kommt die Erkenntnis oft erst, wenn Menschen aussprechen, was ihnen wichtig ist, wenn sie beschreiben, wie sie sich fühlen.
Auf die Frage, wie möchtest Du Dich fühlen, wenn Du heute zur Tür heraus gehst -bekomme ich genau die Antwort, um die es im Inneren geht.
Selbstfindung – ich suche IN mir.
Denn tief in uns, wissen, wie wir uns fühlen möchten.
Zudem schreibe ich auf einen Einkaufszettel, was ich möchte und nicht das, was ich nicht mag – das würde keinen Sinn machen, gell?
Doch wie oft im Leben beschäftigen wir uns mit den Themen, die wir nicht möchten?
Wie oft?
Und bemerkst Du, wieviel Energie in dieses NICHT- Wollen geht?
Wofür?
Für den Einkaufswagen?
Bemerkst Du was?
Also ich mag diesen Satz:
Was in Dir möchtest Du ihn Dir erstrahlen lassen?
Was ist Dein Traum?
Und dann folgt der nächste Schritt, wie könnte der erste, der allererste Schritt in diese Richtung aussehen?
Ja – mache es Dir bewusst, äußere Deine Wünsche, Deine Pläne.
Mache sie sichtbar. Auf Deine Weise.
Sprich mit jemanden, der Erfahrung damit hat, recherchiere, wie Du dazu mehr erfahren kannst, wie machen andere das – denn dass es funktioniert siehst Du, also warum nicht…Leg los- JETZT – der erste Schritt.
In diesem Sinne wünsche ich Dir das, was Du Dir wünschst.
Lehre mich, die Vergangenheit wie eine Haut abzustreifen und behutsam auf der Erde zu wandeln.
Zeige mir den Weg der Schönheit.
Auszug aus der „Raumöffnung“nach Alberto Villoldo
Am vergangenen Wochenende nutzen wir noch einmal die Zeit, um ein paar kleine Dinge aufzuräumen, um auszusortieren.
Dabei fiel mir dieser Teelichthalter in die Hände und ich nahm ihn direkt mit, um ihn nach Jahren, mal wieder zu entzünden.
Marie fiel die Veränderung sofort auf: „Mama – woher haben wir den?
Der ist ja schön!“
Ich hatte ihn damals auf einem Trödelmarkt erstanden und kurz darauf zierte er unseren Meditations und Anwendungsraum, den wir in unserer Anfangszeit nutzten.
Mei, war das schon lange her, fiel mir ein.
Das waren noch Zeiten…
Erste Anfänge der Energiearbeit, erste Kurse, Seminare, Aufstellungen…dann wurde die Massage immer beliebter und die Gruppen größer…
Was tun, also?
Zu diesem Zeitpunkt machten wir uns noch keine Gedanken darüber, wo der Weg hinführen sollte, wir fanden es wichtig, dass, das was uns so wertvoll begleitet hatte, weitergegeben wurde.
Die Kinder waren noch klein und wir hatten Freude daran, etwas in unser Leben zu integrieren.
Es war uns wichtig, die Werkzeuge, die uns in unserer Trauer, in unserem „Tief“ geholfen hatten publik zu machen.
Ganz egal, was vielleicht andere darüber dachten.
Ganz egal, ob sie uns vielleicht als „spooky“ oder durchgeknallt hielten.
Denjenigen, denen es half, waren da.
Und ich darf sagen, wir haben niemals, für das was wir tun, in irgendeiner Form, etwas Negatives erlebt.
Wir sind niemals verhöhnt oder denunziert worden – und ich glaube, dass es vor allen Dingen daran lag, dass wir tatsächlich erfahren haben, wie Energie wirkt.
Dass wir nur das anbieten, was wir auch für uns anwenden und auch etwas verändern, wenn es sich nicht „mehr“ stimmig anfühlt.
Wir stehen, für das, was wir tun.
Und dort waren wir nun – die Gruppen wuchsen, die Bekanntheit stieg – und dann die Frage: Wo dürfen wir nun arbeiten…
Wo können wir das, was wir tun, umsetzen.
Öffentliche Räume bedeuten mehr Öffentlichkeit.
Öffentlichkeit und Miete.
Und dann kam die Frage: Können wir so viel leisten, wie es Miete kostet?
Ist unser Tun etwas, was angenommen wird?
Einen Kundenstamm hatten wir schon, doch da durfte noch mehr kommen.
Wir begannen unsere Suche und schauten uns lange Zeit Räume an, machten uns Gedanken über die Aufteilung, über das, was angeboten werden sollte.
Ein wichtiger Schritt.
Und wir haben es gewagt.
Wir haben damals unser „Nest“ verlassen und sind, vielleicht“ ein Stück weit, in einen nebeligen Wald gelaufen, aber es hat sich gelohnt.
Wir haben einen Schritt gewagt, von dem wir noch nicht wirklich wussten, ob er so funktioniert.
Wir streiften eine, zu klein gewordene Haut ab, und durften Leichtigkeit erfahren, durften eine Belohnung erfahren.
Ja, manchmal laufen wir mit Gedanken „schwanger“, wissen, dass etwas Neues her darf, wissen, dass ein neuer Weg wartet – und dennoch schleppen wir manchmal, die schon abgelöste Haut, wie einen alten Wintermantel mit und wundern uns, dass es uns so schwer fällt weiter zu gehen.
Ja, Gewissheit haben wir im Leben nie.
Kontrolle – ist in manchen Bereichen Illusion.
Und dennoch hängen wir oft an alten Kleidern, die wir immer wieder zurück in den Schrank hängen, in der Hoffnung, irgendwann mal wieder hinein zu passen.
Doch, wenn Du ehrlich mit Dir bist – ist es in manchen Bereichen doch eher befreiend loszulassen, ist es doch beflügelnd etwas Neues zu wagen, ist es -das aktive Leben- was uns erwartet.
Damals konnten wir nicht zu 100% wissen, wie es wird – ja, wir hatten eine Ahnung, wir hatten Bilder und Visionen.
Und den Wunsch zu wachsen – und darum geht es doch.
Es geht darum voran zu gehen, es geht darum aus alten Häuten herauszuwachsen.
Erfahrungen mitzunehmen, Gefühle und Erinnerungen mitzunehmen – und die Liebe dazu.
Würden wir alles Alte mit uns herumtragen -und das bildlich – sähe es wahrscheinlich sehr putzig aus.
Stell Dir das mal vor, Stickjacke über Strickjacke- Rollkragenpulli über Bikini &
Einen Bollerwagen, voller ausrangierter Kleidung.
Voller, ungenutztem Krimskrams.
Wir haben auch am Wochenende aussortiert…
Der Teelichthalter ist geblieben – und er wird uns nun eine Zeit lang wieder begleiten und uns an alte Zeiten erinnern.
Momentan tut es gut, abends eine Kerze anzuzünden, einen gemütlichen Tee zu trinken, oder ein Buch zu lesen.
Erinnerungen schaffen Momente.
Alte Zeiten, wertvolle Erinnerungen, die uns zeigen, wie wundervoll es sein kann- etwas zu wagen und neue Wege zu gehen…
Und wer weiß, was sich in diesem Jahr noch so Neues zeigen darf…
Ich habe da so eine Vision 😉
In diesem Sinne, wünsche Ich Dir einen wundervollen Tag, voller Leichtigkeit – und vielleicht hast Du gerade auch etwas, was Du für Dich verändern magst?
Vielleicht gibt es auch bei Dir auch eine „Haut“, die nur noch so mitgeschleppt wird.
Und Dir den Weg unnötig schwer macht…
Vielleicht gibt es dort etwas.
Ich bin gespannt….
Mach het jut.
Deine Bettina
Zentrum für Persönlichkeitentwicklung, Entspannung und seelische Gesundheit
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