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Wacholder – DU tust mir gut!

Seit einigen Tagen nutze ich die Kraft der Zitrone und die des Wacholders.

Der Herbst ist da und damit auch das Gefühl etwas innere Wärme hineinzulassen.

Die Kombination von Zitrone und Wacholderbeeren dient dazu das Immunsystem zu stärken, die Verdauung zu fördern – zu entgiften und zudem die innere Kraft zu stärken.

Ich nehme einfach eine Scheibe Zitrone zwei/drei Wacholderbeeren und lasse sie für 10 min köcheln.

Ein einfacher Aufguss mit heißem Wasser ist ebenfalls schon wirksam.

Ich habe mal ein paar Informationen für Euch zusammengetragen und schaut mal was der gute alte Begleiter so alles kann.

 Der gemeine Wacholder (Juniperus communis) – auch Feuerbaum, Jachelbeerstrauch, Knirkbusch, Krametbaum oder Wachandel genannt – gehört zur Gattung der Wacholder. Dabei handelt es sich um eine Pflanzengattung aus der Familie der Zypressengewächse. Mit bis zu 70 Arten stellen sie etwa 40 % aller Zypressengewächse.

In Mitteleuropa wachsen nur der Gemeine Wacholder und der Sadebaum in freier Natur. Er ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der bis zu 12 m an Höhe oder in Ausnahmefällen bis zu 18 m erreichen kann. Das stachelige Nadelgehölz bevorzugt eher kargen Boden (Gebirge, Steppe, Heide).

Er kann bis zu 600 Jahre alt werden, besitzt spitze, nadelförmige Blätter, ist anspruchslos und wächst selbst in Hochgebirgsregionen. Die nur etwa erbsengroßen, blaugrünen Beeren sind streng genommen keine Früchte, sondern die Zapfen des Wacholders. Sie brauchen von der Blüte bis zur Reife etwa 2 Jahre.

Zu medizinischen Zwecken dienen nur die reifen Beeren (Zapfen), die nach der Ernte entweder sofort zu Tinkturen verarbeitet oder getrocknet werden. Im Jahr 2002 wurde der Wacholder übrigens zum Baum des Jahres gewählt.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Wachholder enthält u. a. die folgenden Inhaltsstoffe:

Zitronensäure,

Gerbsäure,

Gerbstoff,

Zink,

Mangan,

Menthol,

Oxalsäure

und ätherisches Öl.

Ihm werden eine Vielzahl von Heilwirkungen zugeschrieben.

Wirkung des Wacholders

Die vielseitigen Wirkungen des Wacholders sind wie folgt zusammenzufassen:

antibakteriell

blutbildend

blutreinigend

harntreibend

schleimlösend

leicht schmerzstillend

schweißtreibend.

Linderung bei vielen Beschwerden

Wacholder wird bei diversen Beschwerden verwendet, bei welchen er Ihnen zuverlässig Linderung verschaffen kann. Dazu gehören Folgende:

Mundgeruch

Magenbeschwerden

Verdauungsprobleme

Sodbrennen

Magenschleimhautentzündungen

Blähungen

Leberprobleme

leichte Formen von Diabetes

Blasenentzündungen

Blasensteine

Husten

Bronchitis

Erkältungskrankheiten

allgemeine Gereiztheit

Zahnfleischentzündungen

Krampfadern

Schuppenflechte

Menstruationsbeschwerden

Zusätzlich fördert Wacholder die Wundheilung und verschafft bei Schuppenflechte Linderung. Die Heilpflanze wirkt bei Arthritis, Muskelrheuma und Gicht schmerzlindernd und kann den Entzündungsprozess aufhalten.

Alle Teile des Wacholders können als Arznei verwendet werden. Hauptsächlich kommen jedoch die Beeren sowohl zum Einsatz; seltener die Triebspitzen, das Holz, die Rinde und die Wurzeln.

Wacholder kann auf vielfältige Art zubereitet werden, beispielsweise als Dampfbad, welches aus ätherischem Wacholderöl und aufgekochtem Wasser hergestellt wird, als Sirup, Tee und Tinktur. Beide können sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Die einfachste Anwendung ist wohl das Kauen dergetrockneten Beeren, welches die Verdauung anregt und gegen Sodbrennen sowie Mundgeruch hilft.

Übrigens: Wacholderbeeren werden auch gern als Gewürz in der Küche verwendet. Der intensiv würzige, bitter-süße Geschmack der getrockneten Beeren verfeinert viele Speisen und harmoniert wunderbar mit Majoran und Rosmarin.

Rezepte mit Wachholder

Grundrezept für Wacholderbeeren-Tee

Übergießen Sie 1 TL getrocknete, zerdrückte Wacholderbeeren mit 1/4 l kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee 5 Min. zugedeckt ziehen, bevor Sie ihn abseihen. Trinken Sie zur Entschlackung 3-mal täglich eine Tasse frischen, ungesüßten Tee.

Bei Husten fügen Sie Honig hinzu oder wenden den ungesüßten Tee als Dampfbad an. Überbrühen Sie dazu 4 TL Beeren mit 1 l Wasser und inhalieren Sie den Dampf unter einem Tuch etwa 5 Min. lang.

Kneipp-Wacholderkur zum Entschlacken

Zerkauen Sie am ersten Tag eine getrocknete Wacholderbeere, bis sie leicht süßlich schmeckt, und schlucken Sie diese dann. Steigern Sie die Beerenanzahl um je eine Beere bis zu 15 Beeren pro Tag und „gehen Sie dann rückwärts“.

Beenden Sie die Kur also folglich am 30. Tag wieder mit einer Beere.

Selbst gemachte Bittertropfen gegen Appetitmangel

Diese Tropfen bringen Ihre Verdauungssäfte zum Fließen und verhindern Blähungen:

Füllen Sie 20 g Wacholderbeeren, 20 g Engelwurz, 10 g Kalmus, 10 g gelben Enzian (alle getrocknet aus der Apotheke) und 20 g kleingeschnittene, ungespritzte Orangenschale in eine durchsichtige Flasche.

Füllen Sie so viel 70 %-igen Alkohol hinzu, dass die Flüssigkeit 2 cm über den Kräutern steht.

Lassen Sie die Mischung 4 Wochen an einem warmen Ort ziehen.

Seihen Sie die Tinktur durch ein Sieb in eine dunkle Flasche ab und nehmen Sie 20 bis 30 Tropfen vor dem Essen ein.

Hinweise zur Anwendung von Wacholder

Als Tee fördert der Wacholder nicht nur die Verdauung oder lindert Sodbrennen, sondern unterstützt zudem Rheuma- und Gichttherapien. Getrocknete Wacholderbeeren erhalten Sie als preiswertes Gewürz in Supermärkten.

Das Selbersammeln empfiehlt sich nicht, da eine zu große Verwechslungsgefahr mit giftigen Wacholderarten wie dem Sadebaum besteht. Wegen der starken Wirkung sollten Sie Wacholderzubereitungen jeder Art höchstens 6 Wochen am Stück anwenden.

Exkurs: Wacholderöl – Heilung und Wirkung

Herkunft Wacholderöl

Wacholder gehört zu der Familie der Zypressengewächse, es gibt bis zu 70 Unterarten. Hier in Mitteleuropa gedeihen vor allem der Gemeine Wacholder und der Sadebaum – aber Vorsicht, Wacholder steht bei uns unter Naturschutz. Die reinigende und heilende Wirkung des Wacholders wird schon seit Jahrhunderten genutzt.

Im Mittelalter verbrannte man die Zweige des Wacholders, weil man glaubte, der Rauch hätte eine desinfizierende und schützende Wirkung. Neben den nadeligen Blättern wird ganz besonders den Früchten, den Wacholderbeeren, eine heilende Wirkung zugesprochen. Aus diesen wird auch das besonders wirksame Wacholderöl gewonnen.

Inhaltsstoffe von Wacholderöl

Wacholderöl ist ein ätherisches Öl, das mittels Wasserdampfdestillation aus den Früchten des Wacholders gewonnen wird. Es besteht zum Hauptteil aus Pinenen, einer farblosen Flüssigkeit, wie alle ätherischen Öle.

Darüber hinaus sind Gerbstoffe, Harz, Linolensäure und Mineralstoffe Bestandteil des Wacholderöls. Das Öl ist reich an Bitterstoffen, die eine anregende Wirkung auf die Verdauung haben.

Wirkung von Wacholderöl

Wacholder und entsprechend auch das aus den Früchten gewonnene, ätherische Wacholderöl wird für seine vielseitige, positive gesundheitliche Wirkung sehr geschätzt. Es wirkt antibakteriell, reinigend und entschlackend.

Bei Erkältungen und Grippe kann das Öl schleimlösend, fiebersenkend und schweißtreibend wirken. Auch bei Magen-Darm-Problemen ist es ein natürliches Hilfsmittel. Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung und den Bitterstoffen wirkt es appetitanregend und verdauungsfördernd.

Häufig wird das Öl auch bei Harnwegs-Erkrankungen eingesetzt wie Blasenentzündungen. Auch zur äußeren Anwendung, bei chronischen Hautleiden, Krampfadern oder zur beschleunigten Hautheilung kann das Wacholderöl eingesetzt werden.

Anwendungen mit Wacholderöl

Bei Erkältungen oder Halsschmerzen kann es hervorragend für ein heißes Dampfbad verwendet werden. Füllen Sie eine Schüssel mit heißem Wasser und geben Sie 10 bis 15 Tropfen Wacholderöl hinzu. Inhalieren Sie für 5 bis 10 Minuten über der Schüssel.

Wacholderöl kann auch bei Muskelverspannungen eingesetzt werden. Massieren Sie das Öl auf die betroffene Stelle ein.

Im seelischen Bereich wird es ein reinigender, beruhigender Effekt nachgesagt. Der Duft wirkt positiv auf unser Gemüt. Sie können Wacholderöl verwenden, wenn Sie negative Gedanken haben oder schlechte Energien von sich vertreiben wollen, zum Beispiel nach einem Konfliktgespräch.

Wacholderöl darf auf keinen Fall während der Schwangerschaft angewendet werden

Quelle: Gesundheitswissen.de

Wacholder in der energetischen Sichtweise:

Energetisch gesehen, hilft der Wacholder dabei Dich in Deine Kraft zu führen.

Dein Feuer zu stärken, Deine Kraft aus dem Bauch heraus zu aktivieren – zudem schützt er Dich auf Deinem erwählten Weg…

Wacholder, die Pflanze, die für Deine eigene Kraft steht. Der Einsatz des Wacholders, möchte zum Ausdruck bringen, daß die eigene Kraft richtig eingesetzt werden darf, damit sich Ärger und Kummer verabschiedet.

Im Zuge von Räucherungen dienen Wacholderbeeren in erster Linie dem Schutz vor negativen Aspekten. Darüber hinaus wird Wacholder zur energetischen Reinigung von Räumen eingesetzt.

Als Essenz ist Wacholder belebend und gibt uns innere Sicherheit. Sie macht uns körperlich, emotional und geistig frisch und empfänglich für Neues. Sie schenkt innere Wärme und Zufriedenheit.

Somit doch ein genialer Begleiter zur Herbstzeit – nicht wahr?

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine beschützte, wärmende Zeit voller Kraft und Magie 😉 

Eure Bettina

Verwechsle nie Stille mit Zustimmung…

Verwechsle nie Stille mit Zustimmung…

Spiritualität mit Dummheit…

Manche Menschen denken, wenn man sich mit spirituellen Dingen beschäftigt, würde man alles mit sich machen lassen.

Man würde die „Engel“ um Rat fragen, sich nicht trauen etwas zu tun, weil das Karma winkt – oder einfach in den Wolken schweben und gar nichts mitbekommen…

Hach – ja die Vorstellung ist gar nicht übel 

Klingende Glöckchen, herrliche weiche Wolken zum drin herumlümmeln und rosa- glitzernde Einhörner…

Ich habe Spiritualität als „Klarheitsbringer“ erfahren…

Nachdem ich meine ersten Schritte in die Richtung der Aufstellungsarbeit, erste Schritte der Energiearbeit ging – wurden mir, ehrlich gesagt, erst einmal die Vorhänge weggezogen und der klare Blick wurde auf die Dinge gelenkt, die ich bisher nicht sah.

Dann kam der „Nebeneffekt“, dass ich aussprach, was ich dachte – und anfing NEIN zu sagen, wenn ich es auch so fühlte.

Das kam nicht immer gut an.

Denn die, sonst so angenehme Bettina, begann für sich einzustehen. Ich begann für mich und für meine Lieben einzustehen.

Nicht daß es mir vorher egal gewesen wäre – es hatte sich etwas verändert.

Ich war, auch wie vorher abwartend und ruhig – doch sobald ich etwas an Ungerechtigkeit wahrnahm, etwas nicht stimmig war – äußerte ich es.

Und vor allen Dingen kam ich in die Tat. Wenn ich mir vorher noch etwas gefallen lassen habe, so konnte ich das nun nicht mehr so stehen lassen.

Wenn ich wahr-nehme, daß jemand Lügen erzählt, ungerecht handelt…mir etwas vormacht – bekomme ich es mit.

Und ich handle.

In die TAT kommen, ins TUN kommen – so habe ich Spiritualität erfahren.

Hinzusehen, daß nicht alles, was mir begegnet einfach mal ungerecht ist, sondern eine Folgeschluss MEINER Handlungen und Sichtweisen.

Spiritualität bedeutet für mich – zu erkennen – daß ICH es in der Hand habe, wie mein Lebensweg verläuft.

Sicherlich gibt es Situationen, die ich nicht ändern kann, Schicksalsschläge, die uns begegnen.

Doch dabei helfen uns keine Glöckchen, dabei helfen uns keine weichen Wolken oder Einhörner…

Dabei hilft es, Dir selbst zu begegnen – mit allen Facetten und Kanten.

Wahre Spiritualität schließt nur die Augen – wenn es in die Meditation geht – oder in einen Kuss 

Wahre Spiritualität hat Mut.

Wahre Spiritualität sieht das Helle und ebenfalls das Dunkle.

Und genau das Erlebte bringt uns weiter, genau das, was wir (ver)wandeln lässt uns wachsen.

Genau dieser Mut, aufzustehen, auszusprechen was ist – lässt neue Wege entstehen.

Und soll ich Dir was sagen – ich freue mich jeden Tag darauf!

In diesem Sinne

Euch ein wunderbares Wochenende

Eure Bettina

Mr. Brain

Mr. Brain – oder

Wir denken zu viel – und fühlen zu wenig…

Es gibt so ein schönes Gedicht dazu.

Ja, wie ist es eigentlich um unser Mitgefühl, unserer Empathie bestellt?

Wann – wann haben wir uns das letzte Mal wirklich mit den Erlebnissen unseres Gegenübers, unseres Gesprächspartners beschäftigt?

Wir fragen doch andauernd:

Wie geht es Dir?

Wie geht´s?

Alles gut?

Und hören wir der Antwort dann wirklich zu?

Und wenn wir uns austauschen – können wir wirklich nach-empfinden, wie es einer Mutter geht, die ihren Sohn schon seit Jahren nicht mehr getroffen hat?

Weil es ein Mißverständnis gab, weil irgend jemand etwas erzählt hat?

Können wir uns wirklich vorstellen, wie es ist, den Enkel noch kein einziges Mal gesehen zu haben?

Oder wie es ist Missbrauch erfahren zu haben, keine Kinder gebären zu können? 

Single zu sein? Oder Witwer?

Können wir uns vorstellen einen leeren Kühlschrank zu haben und erst die Mitte des Monats?

Können wir “nach” – empfinden wie es ist – aktuell einen Menschen verloren zu haben, oder wie es ist eine todbringende Diagnose zu erhalten?

Jeder Mensch, der uns begegnet, der genau das hat, oder eben nicht hat, löst in dem Betroffenen Gefühle aus…

Diejenige, die schwanger werden möchte sieht überall “Bäuche”. Wenn ich abnehmen mag, sehe ich schlanke Menschen, wenn ich alleine bin, sehe ich überall Paare, die glücklich sind.

Doch wie empfinden wir, wenn uns jemand sein Herz ausschüttet?

oder ehrlich antwortet, auf die Frage: Wie geht es Dir?

In den meisten Fällen sind es für uns nur Worte, nicht wahr?

Oder wir sagen uns:

Gut, daß es mir nicht so geht!

Armer Tropf…

Wie oft hörten wir schon zu, ohne zu – zuhören…

Wie oft hörten wir schon zu, um parallel an das nächste Käsebrötchen beim Bäcker zu denken…

Wie oft hörten wir schon zu, ohne daß wir es uns vorstellen konnten, wie es wohl ist, in genau dieser Position zu sein…

Wie oft?

Oft sind wir erst berührt, wenn wir dieses Gefühl kennen.

Oft sind wir erst berührt, wenn es näherkommt.

Oft sind wir erst berührt, wenn es uns betrifft.

In den letzten Wochen konnten wir über viele Dinge nachdenken, in den letzten Wochen waren auch wir wieder von Tagen betroffen, die nicht einfach waren.

Ein geliebter Mensch ist verstorben – ein geliebter Mensch, den wir eine ganze Woche am Sterbebett begleitet haben, den wir letztendlich auch begleitet haben, als dieser den letzten Atemzug seines Lebens tat.

Wißt ihr – lange hatte ich nicht mehr so gefühlt.

Lange nicht mehr…

Als mein Papa vor 14 Jahren starb – empfand ich zum ersten Mal diesen richtig tiefen Schmerz.

Und erst nach dieser Erfahrung – erst nachdem ich meinen Papa gehenlassen mußte – konnte ich die Trauernden verstehen.

Wirklich verstehen.

Mit einem Mal war es anders:

Ich sah die Todesanzeigen in der Zeitung mit anderen Augen…

Ich verstand, was es hieß – ich werde heute meine Mutter pflegen, sie verabschiedet sich…

Ich wußte, was es hieß, einen kranken Menschen auf dem letzten Weg zu begleiten.

Ja – nun wußte ich, wie sich Trauer anfühlt…

Und der Tod ist nur ein Beispiel.

Wie viele Dinge verstehen wir „noch“ nicht…

Viele wunderbare Karten haben wir erhalten…

Manche waren kurz, manche voller lieber Worte…

Wir haben Augen gesehen, die verstanden, wir haben Umarmungen erlebt, die trösteten…

Und wir haben Menschen getroffen, die genau das mitempfanden.

Eine liebe Teilnehmerin vom Massage-Wochenende sagte noch diesen wertvollen Satz – immer wenn ich vom Tod eines Menschen erfahre, bin ich wieder mittendrin – ich weiß noch genau, wie es sich anfühlte.

Und genau das meine ich.

Wann können wir uns wirklich in einen Menschen hineinversetzen?

Wann sind wir fähig zu empfinden?

Entweder sind wir von Natur aus empathisch – oder haben es erlebt.

Wenn es uns nicht gut geht, sind wir dankbar Menschen zu treffen, die uns sehen.

Wenn es uns nicht gut geht, sind wir dankbar Menschen zu treffen, die uns trösten.

Wenn es uns nicht gut geht, sind wir verletzlich – sind wir dünnhäutig, sind wir verletzbar.

Wenn es uns nicht gut geht, funktionieren wir nicht so wie sonst…

So –

erinnere Dich daran, wenn Du jemanden triffst, der eine schwere Phase durchlebt, erinnere Dich daran, bevor Du jemanden heruntermachst, erinnere Dich daran – wie Du Dich fühltest…

Erinnere Dich daran, ob es gerade dann für Oberflächlichkeiten Zeit geben sollte, erinnere Dich daran, ob ich Neid, Ego oder den eigenen Mangel hervorheben sollte.

Erinnere Dich daran – ob ich jemanden schlecht machen sollte – weil ich vielleicht gerade nicht gesehen werde. Weil ich mich, warum auch immer, klein fühle.

Erinnere Dich – und auch wenn Du es nicht fühlen kannst – denke mal nach, wie würde es mir in dieser Situation gehen?

Was wäre dann richtig?

Wenn Du magst dann nimm Dir für die nächsten ein,- zwei Tage mal vor

die Menschen, die Du triffst – ein Stück weit – intensiver wahr – zu nehmen.

Nicht in der Oberflächlichkeit des Augenblicks – sondern schau wirklich hin, fühl mal hin…

Und wenn Du fragst, wie geht es Dir?

– dann höre zu – höre wirklich zu…

In diesem Sinne Euch allen eine herzliche Woche voller Empathie

Eure Bettina

Ehrlichkeit

Klartext -Ehrlichkeit

Hallo ihr Lieben, vor einigen Wochen bot sich mir das Thema Klartext für meinen Medi Abend in Emmerich an.

Klartext – bedeutet auszusprechen was ist.

Klartext bedeutet, genau das anzusprechen, was ich für wichtig empfinde.

Klartext bedeutet, ehrlich zu sein.

Im Zuge dieses Themas habe ich vor einiger Zeit ein Posting verfasst, welches den ein oder anderen sicherlich negativ gestimmt hat.

Ja, das passiert.

Und ich empfinde es als wichtig zu erklären, warum.

Manchmal begehen wir Menschen Fehler – auch ich – und auch ich durfte im Laufe meines Lebens Dinge und Tatsachen erkennen, die ich nicht so dolle gemacht habe.

So, wie jeder von uns…

Doch, wenn es um die Arbeit mit Menschen geht bin ich pingelig…wenn es um Sätze, Handlungen und um die Arbeit mit Energien und Blockaden geht, darf und muss ich meine Wahrnehmung dazu äußern, wenn ich es nicht als stimmig empfinde.

Und das, erwarte ich ebenso von Menschen, die bei mir z.B. Fehler oder Kritikpunkte sehen.

Weißt Du, durch andere Meinungen, Wahrnehmungen und Hinweise können wir wachsen.

Durch Gemeinschaft, durch Impulse – und auch durch Kritik – lernen wir hinzu.

Vor einigen Jahren besuchte ich eine erfahrene Dame im Bereich der Energiearbeit und was soll ich sagen, statt eines liebevollen Termines, „wusch sie mir den Kopf“.

Innerlich beleidigt fuhr ich nach Hause, nahm mir aber die Sätze zu Herzen – und stimmte dann, nach und nach zu – denn sie hatte Recht.

Wenn ich mit Menschen arbeite, darf ich mich nicht wie eine „beleidigte Leberwurst“ verhalten.

Prompt traf ich an dem Nachmittag, den Menschen, mit dem ich innerlich ein Problem hatte…um den es in unserem Gespräch ging. Ich nahm mir ein Herz und begrüßte diesen Menschen offen und klar, denn ich befolgte den Rat der Dame. Was soll ich sagen, es tat unheimlich gut. Ich ging auf einen Menschen zu, der mir weh getan hatte. Ich hatte für mich einen Ego – Schluss-Strich gezogen.

Sicherlich wird dieser Kontakt nicht mehr so sein wie früher- darum geht es auch nicht – doch ich für mich, ging nach dieser Begegnung anders mit diesem Gefühl um.

Bei ihr, hatte sich dazu scheinbar nicht viel verändert, da sie mich anschließend bei facebook blockierte, doch auch das durfte ich so annehmen.

Und das ist in Ordnung und gut so – denn diese Entscheidung lag ab diesem Zeitpunkt nur bei ihr.

Nun, das Ganze ist einige Jahre her – passt aber wunderbar zum Thema.

Ganz egal, ob es aktuell um das Chemnitz Thema, Afd Postings oder auch nur um unbedarftes und unüberlegtes Handeln geht.

Gerade jetzt empfinde ich es als wichtig hinzuschauen und auch aufzustehen, wenn Dir etwas komisch vorkommt. Wenn Du innerlich denkst – so geht das nicht!

Im Außen zu Deiner Meinung zu stehen – nicht unbedingt mit der Energie – ich bin dagegen – aber mit der Energie der Gerechtigkeit, des Friedens und der Ehrlichkeit.

Denn wenn wir aus dem Herzen heraus sprechen, wird es sich wandeln- wenn wir uns trauen offen zu sein – auch auf die Gefahr hin „blockiert“ zu werden.

Oder auch nicht mehr gegrüßt zu werden.

Das machen Menschen manchmal.

Ist es wichtig – Deine Stimme zu erheben.

Denn – wenn ich das auf unsere Arbeit beziehe – haben wir eine Verantwortung. Wir begeben uns in einen privaten, geschützten Raum und betreten das „Wohnzimmer“ eines anderen Menschen.

Wenn ich mit Menschen arbeite, sollte ich mir sicher sein, was ich tue. Ich sollte einen kompetenten Eindruck machen, Vertrauen vermitteln und mit größter Empathie vorgehen – als wäre es meine Seele, die ich dort bearbeite.

Ich darf klar und wahr sein – und mit offenem Herzen.

Und – mehr LIEBE

Denn dann erreiche ich Lösungen. Im Sinne des Ganzen.

In diesem Sinne Euch allen einen noch ehrlicheren Tag mit ganz viel Herz .

Eure Bettina

No Leberkäs…

Ich weiß gar nicht was ich machen soll…
Ich bin so durcheinander…

Manchmal erleben wir regelrechte “Flurzeiten” es geht nicht vor und nicht zurück… Kein Fleisch kein Fisch.. Komisch..

Wenn es zähe Phasen in Deinem Leben gibt, hilft es – sich bewusst zu machen was ich ganz bestimmt nicht möchte.
Sich bewusst zu machen, wie ich nicht arbeiten, leben und lieben mag. Achte auf die kleinen Dinge…

Achte auf Dein Gefühl wenn Du kleine Dinge erledigt und auch erfährst…

Was bringt mein Herz zum leuchten? Was (be) hindert mich? Was fuehlt sich richtig gut an… Und dann folge den Zeichen #impuls #wellnessfuerdieseeleontour #bamberg