Archiv der Kategorie: Fit für den Alltag

Warum?

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Guten Morgen Ihr Lieben!

In der letzten Zeit begegnet mir immer wieder das Thema Feng Shui …
Feng Shui beschäftigt sich mit dem Bereich in dem wir wohnen und leben.

Dort geht es um unterschiedliche Bereiche im Haus, unterteilt in Bereiche, wie Geborgenheit, Partnerschaft, Wohlstand, Gesundheit, Lebensfreude, Harmonie usw.
Man sagt, dass wenn diese Bereiche gut gepflegt, richtig ausgestattet und harmonisch konzipiert sind, unser Leben ebenso „rund“ läuft.

Nun, manch einer wird jetzt sagen was für ein Quatsch … doch ist es im Leben nicht so, dass wenn wir unseren Tag so vollpacken, dass keine Verschnaufspause bleibt, dass wir uns irgendwann nicht mehr gut fühlen?
Wenn wir nicht einmal Zeit zum „Entrümpeln“ haben und immer nur den „kölschen“ Wisch machen, weil ja immer etwas ansteht?

Wenn wir uns nicht die Zeit nehmen können, etwas Gutes für uns zu tun … ausgiebig in der Badewanne zu liegen, unsere Haare zu schneiden, uns zu pflegen …

Wenn es immer nur um „mehr“ geht?
Mehr Termine, mehr Veranstaltungen, mehr Treffen, mehr Besorgungen … mehr kaufen …
Gerade jetzt!
Wieviele Taschen hast Du in der letzten Woche nach Hause geschleppt, na?
Wieviele Lebensmittel, Klamotten, Geschenke, und Verpackungen …
… und was hast Du noch vor zu besorgen?

Ja, und dann stell Dir die Frage, was konntest Du in der Zeit aussortieren, wegwerfen, verschenken oder auch spenden?
Mehr, mehr, mehr … so sieht es aus in unseren Köpfen … und aus der soooo entspannten friedvollen Weihnachtsvorbereitungszeit, wird schnell ein stressgefüllter Terminplan.

Schnell in die Stadt, schnell noch online bestellt, schnell noch Plätzchen backen und Deko, ich hab noch keine Deko, ahhh …
Jeder Club dem man angehört möchte Adventskaffee, Weihnachtsessen, besondere Tage planen. Winterreifen müssen auch noch her, und wie es meistens so ist, gehen zudem auch gerne Dinge kaputt, die noch mal eben bezahlt werden wollen … halleluja!

Feng Shui
Warum nur in der Wohnung?
Die Wohnung wird es uns spiegeln sicherlich…doch in erster Linie geht es um Dich…um Deinen Körper, Deine Seele, Deinem Wohlbefinden.

Frag Dich zwischendurch immer mal wieder: Muss ich DAS jetzt tun…?

Eine liebe Bekannte erzählte mir voreinigen Tagen, sie würde sich in Stresssituationen einfach nur die Frage „Warum“ stellen.
Sie befragt sich selbst zu einem Thema solange bis sie zum Pudels Kern gekommen ist.
Nun so kannte ich das auch noch nicht, doch Recht hat sie.

Warum muss ich das jetzt tun?
Warum sollte es wichtig sein, warum ist es überhaupt so, warum muss es jetzt sein, und warum eigentlich ich?
Warum ist/war mir das so wichtig?
Die Antwort wird kommen 😉

Ihr Lieben, generell ist es so, dass wir in unserem Körper leben, in unserer „Lebenswohnung“ überhaupt …
Also, sorge gut für Dich, pflege und nähre Dich gut und schlafe ausreichend, behandle Dich gut – schenke Dir innerlich eine bunten Strauß Blumen und erfreue Dich daran. Gib Dir Zeit zum Entrümpeln und durch zu lüften, schaffe „Frei-Raum“ -somit wird es auch im Außen besser laufen.

Vielleicht stellen wir uns in dieser Weihnachtlichen Zeit einfach mal öfter die Frage : Warum?

In diesem Sinne euch ein wunderbares Wochenende , lasst Euch den Punsch, den Kakao, den Glühwein und die herrlichen Plätzchen schmecken.

Warum? … ich denke Du kennst die Antwort 😉
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Bild: pixabay.com

Heimkommen

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Ein ruhiger Ort für sich zu sein,
gelebte Träume in Zweisamkeit.

Zwei wärmende Hände die Nähe geben,
eng umschlungen vertrautes Leben.

Den klaren Gedanken durch den Traum vertrieben,
den anderen wie keinen anderen lieben.

Gefühle tragen mich im Bett durchwacht,
ein kleines Licht wird tausendfach.

Bei Tag und Nacht denk ich an Dich,
bin ich weit weg dann sehn’ ich mich.

Träum ich Gefühle so vor mich hin,
dann weiß ich, wo ich Zuhause bin.

– Ladore de Schygall –
(*1971), deutscher Lyriker, Publizist und Autor

Bilder: Edeka

Ich packe meinen Koffer …

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Wie oft kreisen unsere Gedanken?
Wir oft klammern wir uns an Dinge die uns hindern weiter zu kommen?
Wir oft machen wir uns Sorgen über das was noch kommen könnte?

Heute ist bereits der 1. November. Nur noch 2 Monate … dann ist das Jahr schon wieder rum.
Betrachte die letzten 10 Monate und frag’ dich:
Wen – oder was – habe ich alles versucht zu beeinflussen, zu lenken, zu steuern?
Wieviel Energie habe ich in diese Themen investiert?
Und wieviel Energie habe ich in die wirklich wichtigen Dinge investiert?

In meinem Leben habe ich unvorstellbar viele Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten.
– Mark Twain –

Also, stelle es Dir vor:
Ab heute kümmerst du dich nur noch um die wirklich wichtigen Dinge.

Eines Tages fällt dir auf, dass du 99% nicht brauchst.

Du nimmst all den Ballast und schmeisst ihn weg,
denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.

Du siehst dich um in deiner Wohnung,
siehst ein Kabinett aus Sinnlosigkeiten.
Siehst das Ergebnis von Kaufen und Kaufen,
von Dingen, von denen man denkt man würde sie irgendwann brauchen.

Siehst so viel Klamotten die du nie getragen hast
und die du nie tragen wirst und trotzdem bleiben sie bei dir.
Zu viel Spinnweben und zu viel Kram,
zu viel Altlast in Tupperwaren.

Und eines Tages fällt dir auf, dass du 99% davon nicht brauchst.
Du nimmst all den Ballast und schmeisst ihn weg.
denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck, mit leichtem Gepäck.

Nicht nur dein kleiner Hofstaat aus Plastik,
auch die Armee aus Schrott und Neurosen.
Auf deiner Seele wächst immer mehr,
hängt immer öfter Blutsaugend an deiner Kehle.

Wie Geil die Vorstellung wär das alles loszuwerden.
Alles auf einen Haufen mit Brennpaste und Zunder.
Und es lodert und brennt so schön,
ein Feuer, in Kilometern noch zu seh’n.

Und eines Tages fällt dir auf, dass du 99% davon nicht brauchst.
Du nimmst all den Ballast und schmeisst ihn weg.
Denn es reist sich besser mit Leichtem Gepäck, mit leichtem Gepäck.

Ab heut – nur noch die wichtigen Dinge.
Ab heut – nur noch die wichtigen Dinge.
Ab heut – nur noch die wichtigen Dinge.
Ab heut – nur noch leichtes Gepäck.

Denn eines Tages fällt dir auf, es ist wenig was du wirklich brauchst.
Also nimmst du den Ballast und schmeisst ihn weg.
Denn es lebt sich besser, so viel besser, mit leichtem Gepäck.

All der Dreck von gestern, all die Narben,
all die Rechnungen die viel zu lang offen rumlagen.
Lass sie los, wirf sie einfach weg.

Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.

Forgiveness

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Forgiveness … Vergebung

Neid, Eifersucht, Groll und Mangeldenken – sind keine guten Ratgeber.
Wir alle kennen diese Situationen, Situationen, die uns anpieksen, Momente, Gespräche und Handlungen, die in uns ein ungutes Gefühl auslösen.

Da hat jemand etwas gesagt, getan oder wir erfahren etwas und plötzlich ist es da…
Dieses Grummeln im Bauch.
Zudem kreisen unaufhörlich Gedanken, wir können den Alltag kaum ohne Gedankenfluss an dieses Thema erledigen.
Kennste, oder? Ja, wir alle haben unsere sogenannten Knöpfe 😉

Unsere mitgebrachten Themen, bei denen wir innerlich „Alarm“ rufen, sobald da jemand von Außen draufdrückt …

Hmm Michael würde jetzt das Beispiel nehmen Herr Doktor, Herr Doktor … immer wenn ich auf diese Stelle drücke tut es mir weh – „ja, dann lassen sie es doch“ …

Ok, könnte man so sehen 😉
Nun, diese Stellen würden bei „normaler“ Berührung gar nicht wehtun.
Diese Punkte sind in meinem persönlichen Inneren noch nicht geheilt, es sind meine „Baustellen“ und den Schmerz, den wir dort spüren ist eine Erinnerung daran, dieses Thema anzugehen und es zu betrachten.
Jeder darf ab und an in seinen persönlichen Keller schauen…gerade wenn man mit Menschen arbeitet, ist es wichtig, selbst „aufgeräumt“ zu sein.

Groll und Misstrauen helfen nicht, sondern blockieren. Wenn wir im Vertrauen sind können wir es weitergeben. Einfache Resonanz.
Hach, – Vergebung – das hört sich so groß an …

Es fängt im Grunde schon bei kleinen Dingen an … in den letzten Tagen ist es mir passiert, dass ich recht „motzig“ auf eine Reaktion einer Kellnerin reagierte … ich müsste es besser wissen, auch ich kenne den Servicealltag und die damit verbundenen Tücken, doch zu dem Zeitpunkt war ich einfach nicht verständnisvoll und tat mein Missfallen kund.

Kurz darauf fragte ich meine „Truppe“ sagt mal, war das jetzt zickig?
Selbst erschrocken über meine Reaktion, habe ich mich einfach für mein Verhalten beim nächsten Besuch an unserem Tisch entschuldigt.

Sie hingegen fand es gar net so schlimm und wehrte ab, doch für mich war es wichtig.
Nur weil ich an dem Tag schön nass geworden war, platte Füße von Sightseeing hatte zudem auch noch Hunger…sollte ich das nicht an anderen „auslassen“ 😉 oder?

Was ich damit sagen will:
Manchmal sind es kleine Dinge, die wir anschauen dürfen. Wir sind Menschen, mit Gefühlen, mit Bedürfnissen und Wünschen.
Es wird immer Themen geben, die uns beschäftigen, doch wir haben die Wahl, wie wir damit umgehen.
Hadern wir, werten wir, oder machen den anderen schlecht … damit wir nicht hinschauen müssen?
Oder haben wir den Mut hinzuschauen?
Fang mit kleinen Übungen an …

Wenn etwas an unguten Gefühlen hochkommt, frag Dich mal, wo kommt das her?
Wo kann ich da hinsehen? Und … kann ich da hinsehen?

Manchmal ist es ein kleiner Schritt, der den Anfang machen könnte. Forgiveness …