Wusstest Du, dass Du Dir mit “Handarbeit” auch mental etwas Gutes tust? Und dabei ist es ganz egal ob Du Laub harkst, im Garten werkelst, strickst, malst oder Teig bearbeitest. Wenn wir ins Tun kommen und am Besten im kreativen Bereich, lassen wir unsere angestaute Energie positiv fließen.
Über die Hände ins Außen
Und vor allen Dingen Raus aus dem Kopf – rein ins Leben.
Und wenn es dann noch der Familie zu Gute kommt umso besser, oder?Was machst Du denn gerade?
Wir kontrollieren was zu kontrollieren ist, darin sind wir gut.
Wir planen, organisieren, wir nehmen das Ruder in die Hand – damit fühlen wir uns gut.
Und wenn wir es nicht direkt kontrollieren können, dann, ja dann müssen wir den Weg bis dahin wenigsten ordnen und Unterweisungen geben…richtig?
Nix läuft ohne mich – nun und wir haben ja die Erfahrungen gemacht; wenn wir nicht kontrollieren, funktioniert hier gar nix.
Nun und das Ergebnis darin ist meistens das, was wir erwarten.
Doch –
Wie wäre es mal, nur heute, wenn Du die Kontrolle mal ein klein wenig abgibst?
Nur einen kleinen Teil.
Kannst Du Dir vorstellen, nur heute einmal Dir und jemand anderem etwas Freiheit und vor allen Dingen Vertrauen zu schenken?
Kannst Du Dir vorstellen, dass es für Dich auch einmal gut sein kann, Kontrolle loszulassen?
Dass Du zwar den ersten Impuls nimmst, dann aber loslässt?
Manchmal tut es gut, etwas nicht machen zu müssen, manchmal tut es gut anderer Menschen Sichtweisen anzuschauen, manchmal tut es gut die Einzigartigkeit der Menschen wirken zu lassen.
Andere Menschen und deren Farben wirken zu lassen.
So ein Ausflug in die Kreativität kann befruchten, kann Impulse und ein wenig Abwechslung hereinbringen.
Wir lernen voneinander.
Wir wachsen durch Sozialverhalten, fühlen uns sicher durch Vertrauen, durch Mithilfe, durch die Geborgenheit eines anderen.
Kontrollzwang entsteht durch mangelndes Vertrauen, durch schlechte Erfahrungen, durch Prägungen, durch Angst, nicht gut genug zu sein…es gíbt unzählige Gründe.
Doch wie wäre es, der Angst, mit Vertrauen zu begegnen?
Wie wäre es, der Kleinen, dem Kleinen in mir sagen zu können – hey, ich mach das schon für Dich.
Wie wäre es heute sagen zu dürfen, Du musst das nicht tun, heute übernimmt den Rucksack jemand anderer.
Wie wäre es, wenn Du Dir selbst sagen kannst, hier bin ich sicher – es ist alles gut.
Wie wäre es, wenn Du Dir selbst sagen wirst – mache Dir keine Sorgen – es ist für Dich gesorgt…
Erkennst Du gerade ewig alte Prägungen?
Heute als Erwachsener erkennst Du die Ursprünge.
Heute könntest Du etwas daran tun.
Heute könntest Du alten Prägungen zeigen, dass es anders geht…
Der Beginn liegt darin, zu erkennen, dass ich gerade jetzt diese alten Muster füttere –
und das gibt uns nun die Chance loszulassen.
Die Gefahr ist vorüber – Du bist da, wo Du bist.
Du bist save.
Probiere für einen Tag, das Vertrauen zu Dir kommen zu lassen.
Gib einen kleinen Part frei, damit sich etwas anderes zeigen kann.
Und je entspannter wir diesen Part zulassen, umso entkrampfter entsteht ein buntes Miteinander.
Dann entsteht Gemeinschaft.
Dann entsteht Heilung.
Wir – jeder einzelne hat etwas Besonderes zu geben.
Wir haben nicht zwangsläufig immer recht.
Und
Das Leben ist kein Monolog.
Wir Menschen leben vom Austausch, vom Kollektiv, von Erzählungen, von Tipps, vom Miteinander.
Wir wachsen aneinander – stell Dir vor Du würdest alleine auf dem Mars leben…
Wie langweilig wäre das.
Du hättest zwar den gesamten Tag die Kontrolle – doch was würde es Dir nutzen?
Ich denke immer gerne an den Film Castaway mit Tom Hanks.
Was war es für eine Freude ein menschliches Gesicht auf einem Ball zu erkennen..
Wir brauchen Gemeinschaft, Freunde, jemanden der uns spiegelt, reflektiert, in den Arm nimmt.
Und das Gefühl von – ich bin nicht allein.
Denn das sind wir nicht.
Weisst Du – Kontrolle ist gut.
Doch ein kleiner Ausflug ins Vertrauen bringt uns oftmals zum nächsten Quantensprung.
Sich Hilfe zu holen ist nicht schlimm, oder eine Schande, es befruchtet, es bildet Brücken, es ist menschlich…
In diesem Sinne, wünsche ich Dir heute einen wertvollen Tag, mit ein wenig weniger Kontrolle
Oder huiiii…wer oder was bin ich eigentlich aktuell?
Na?
Wie geht es Dir?
Bist Du gerade emotionsgeladen?
Rüttelt es und schüttelt es Dich?
Bist Du besorgt, wütend, verzweifelt ratlos und manchmal dennoch tiefenentspannt und vertrauensvoll?
Willkommen im November 2020
Weisst Du – auch mir geht es in den letzten Tagen ein wenig wie in der Achterbahn.
Mein Grundgefühl positiv – und dennoch schüttelt es mich, wenn ich manche Berichte, Diskussionen, Ereignisse sehe.
In Zeiten, wo manche so „Ego- Geschüttelt“, so streitsüchtig, angreifend, belehrend, angstvoll, ohnmächtig, liebevoll, aufmunternd, naiv und was weiß ich, noch alles sind…
Was genau bin ich denn in diesem ganzen Chaos?
Manchmal tut es gut die Reißleine zu ziehen.
Eine emotionale Reißleine, es tut gut einen Cut zu machen.
Vielleicht indem wir den Stecker des TV s ziehen, den Laptop einklappen, das Radio ausschalten und für eine gewisse Zeit auch das Hdy.
social detox = emotional detox
Gerade dann, wenn alles auseinander zu fallen scheint – dürfen wir atmen – denn es sortiert sich gerade neu.
Ja, es ist hart, wirst Du sagen, wie soll ich mich hier beruhigen?
Die gefühlte Ungerechtigkeit ist überall, Diskussionen, Meinungen, Empörungen & selbst die Spiriszene geht sich aktuell an den „Kragen“
Schatten finden wir überall…und das ist auch im gewissen Rahmen gut.
Wollten wir uns nicht daran erinnern?
Das wir Licht sind?
Schatten gehören zu uns, wie das Licht.
Doch blindes Agieren, verletztes Zurückschlagen, „Sandkastenorgien“ bringen niemanden etwas.
Nutze den aktuellen Zeitpunkt um die Essenz der Verletzung wirken zu lassen.
Was ist mein Trigger?
Wo fühle ich mich angegriffen, wo sitzt die Angst.
Was erzeugt da wirklich meine Unsicherheit?
Und viel wertvoller ist der Gedanke…wie kann ich da etwas verändern?
Zudem –
braucht es manchmal keine Reaktion.
Manchmal hilft uns der Rückzug.
Der Rückzug:
Zu uns selbst.
Zur Natur.
Zu einem Hobby, welches mich tiefer in meine Seele sinken lässt.
Immer dann, wenn wir bemerken, dass wir fast im Automatismus zum Hdy greifen – schon wieder den gleichen Feed aufrufen und bemerken, dass in den letzten 2 Minuten gar nichts passiert ist, wird es Zeit, sich um MEIN eigenes Leben zu kümmern.
Regt es Dich auf, was Du siehst, liest, erfährst?
Kannst Du es aktuell ändern?
Kannst Du aktiv etwas für eine Veränderung tun?
Ja?
Prima, dann leg los.
Wenn nicht:
Mach etwas Schönes.
Werde aktiv, werde kreativ.
Werde zum inneren Ermutiger
Und dann vielleicht auch zum äußeren …
Sorge FÜR Dich – und nimm so der Sorge den Wind aus den Segeln.
Erstarrte Kaninchen gehören in den Zeichentrickfilm 😉
Gönn Dir ein Bad, koche etwas Schönes, hol etwas Kreatives aus dem Schrank, räum auf.
Nutze Entspannungsmöglichkeiten, höre positive Podcasts, kuschel mit Deinem Partner, mit Deinen Kindern, besuche Deine Eltern.
Lies ein Buch
Meditiere
Jogge
Geh spazieren
Oder tue einfach gar nichts…
Ja
Nichts…
Wow
All das ist möglich….
Emotional Cocktail- welcher davon ist Deiner?
Deine Bettina
Zentrum für Persönlichkeitentwicklung, Entspannung und seelische Gesundheit
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