Dein Körper ist hier…aber wo ist Dein Kopf?

Dein Körper ist hier… Aber wo ist Dein Kopf? Genau das habe ich mich heute morgen gefragt. Wenn wir viel verarbeiten, wenn wir überall gebraucht und kontaktiert werden, wenn unser Körper gesundheitliche Signale gibt.. Tut es gut sich zu resetten. So bin ich auf den Rasen, Schlappen aus, erster Schritt… huii, frisch… zweiter Schritt hahhhh, dritter Schritt, yesss, herrlich…. angekommen … Und Du? Probier es mal aus 🙂  in diesem Sinne, euch einen geerdeten Tag 

Grenzen

Grenzen
Oder – ich schaue in Deine Schublade, weil ich es kann…

Spirituelle Arbeit – wunderbar
Hellfühlig, hellsichtig zu arbeiten, ebenfalls.

Doch wo befindet sich eine Grenze, an der es “übergriffig” wird?

Familienaufstellungen zum Beispiel– eine wunderbare Arbeit, die wir mittlerweile seit vielen Jahren mit Begeisterung ausüben.

Eine wunderbare Arbeit, die es uns ermöglicht eigene Themen, Familienthemen und Konflikte, die uns beschäftigen lösend zu betrachten.

Wir betrachten wie wir zu bestimmten Personen stehen, wir betrachten woher alte Verletzungen kommen, welche Ursache dahintersteckt und wir dürfen tiefe Einblicke in innerste Seelenthemen haben.

Wenn Menschen zu uns kommen, gilt es, die Privatsphäre zu wahren.
Wenn wir Themen bearbeiten, erhalten wir Einblicke in Verbindungen, in Verletzungen in Wünsche.

Unsere Teilnehmer kommen zu uns, weil sie sich geborgen fühlen, zu Hause fühlen und weil sie wissen, ihre Gedanken und Gefühle bei uns gut aufgehoben zu wissen.

Und sie wissen, dass wir – im Sinne des Ganzen, im Sinne der anwesenden Seelen und mit der Erlaubnis aller Beteiligten arbeiten.
Wir sind nicht dafür da, um Informationen über die Nachbarin und ihren neuen Liebhaber zu erarbeiten, wir sind nicht dafür da, um ungefragt in Schubladen anderer Menschen zu wühlen.

Wenn wir in einer Aufstellung, in einer Lesung oder Anwendung mit einer Person arbeiten und diese zum Thema gehört, wird erfragt, ob wir dort Informationen erhalten dürfen.

Mir fällt zu diesem Thema eine Situation ein, als ein Teilnehmer zu uns kam, um ernsthaft Informationen zu seiner Nachbarin und deren neuen Partner erhalten wollte…ein Thema, wollte er nicht aufstellen, nein, er war einzig und allein neugierig.
Nun, dieser junge Mann wurde nie wieder gesehen 

Wenn wir energetisch arbeiten, haben wir eine Sorgfaltspflicht…wir haben die Verantwortung und sollten die „Fähigkeit“ nicht missbrauchen.
Ganz davon abgesehen, dass, wenn wir ungefragt in irgendwelchen Bereichen wühlen, oftmals verwaschene „Ego Informationen“ erhalten und zudem Karma den Rest erledigt.

Ich habe einfach NICHTS in anderen Energiefeldern, in fremden Gärten, Räumen und Seelenwegen zu suchen, außer ich erhalte den expliziten Auftrag und die Erlaubnis der Person, um die es geht.
Ich zupfe kein Unkraut in Nachbars Garten, in versuche nicht irgendetwas zu ändern, weil es MIR nicht gefällt.

Wir können Kerzen anzünden, wir können für Frieden beten, aber ich stülpe niemandem etwas über, ich nehme nichts weg, reinige nichts, verändere nichts, wofür ich keinen Auftrag erhalten habe.
All das ist Hausfriedensbruch, das ist Anmaßung und nicht in Ordnung.
Ich stelle Dir die Frage: Magst Du es, wenn Du in Deinem Zu Hause beobachtet wirst?
Magst Du es, wenn jemand Deinen Raum verändert, Deko umstellt und etwas ungefragt löscht, zertrampelt, oder übermalt?

Ich denke nicht.

Wenn wir meinen, hier und dort hineinspüren zu müssen, weil wir uns zu jemandem hingezogen fühlen, wenn wir meinen etwas für jemand anderen zu verbessern…erreichen wir im Grunde genau das Gegenteil.

Und all das hat seinen ureigensten Grund.
Wir alle sind sensitiv, der eine mehr, der andere weniger.
Und wir dürfen achtsam mit dem anderen umgehen.

Weil wir Menschen spüren, wenn jemand „arbeitet“, weil wir bemerken, wenn jemand „stalkt“ oder ungefragt „andockt“

Als Fallbeispiel erzähle ich ab und an in unseren Kursen von einer Dame, die sich vor Jahren tagelang unbewusst “energetisch” mit mir beschäftigt hat, und ich immer das Gefühl hatte einen “Spiegel” aufstellen zu müssen um eine Art “Schutzmauer” aufzubauen, weil es mich einfach störte so belästigt zu werden.

Sie sollte mit ihrem eigenen Bild konfrontiert werden. 
So bekam sie leider nicht das, was sie wollte und war recht unzufrieden.
Nach Wochen traf ich sie und sie meinte, sie hätte oft an mich denken müssen – nun ich meinte zu ihr, das habe ich gemerkt!

Wisst ihr…

Jede Seele hat einen freien Willen – und das in jeder Hinsicht.
Wir Menschen haben sensible Fühler, spüren genau, wenn uns jemand auf dem Schirm hat.

Also frag Dich – wie möchtest Du behandelt werden?
Wo sind Deine Grenzen und fühlst Du auch meine?

Wahre „Medizin“ finde ich bei Menschen, die Grenzen respektieren

Medizin…

The circle of Life

Veränderungen

Wenn wir beginnen etwas an zu schubsen in unserem Leben, verändern sich Situationen.

Das passiert zu Hause, wenn wir uns vornehmen unsere 4 Wände umzugestalten, den Garten zu verändern oder im Begriff sind unsere Frisur zu ändern.

Wir Menschen möchten Veränderungen und sind neugierig…was aber gleichzeitig in uns sichtbar wird, ist oft die Angst.

Wenn ich wirklich etwas verändere, dann ist mein gewohnter Umstand anders…meine Gewohnheit ist weg. Und die Frage kommt auf, kann ich es wieder zurückdrehen?

Meine Haare sind dann ab – anders gefärbt, oder wellig… und wir haben Angst, dass wir es „versauen“.
Denn so schnell wachsen sie nicht nach – und dann?

Wenn wir ein Bild malen und es uns richtig gut gefällt, wir dann och etwas Gips oder eine weite Farbe hinzunehmen – kann es sein, dass es etwas ganz anderes darstellt, dass ein Bild entsteht, welches wir gar nicht mehr mögen.

Wenn wir uns trennen von Gegenständen, Gewohnheiten unserer Arbeit oder sogar dem Partner.
Bin ich dann noch ich?
Wie wird es dann?

Wenn ich Erfolg habe, sichtbar bin oder präsent in welcher Form auch immer…kann ich das aushalten?
Und die Umstände, die dann kommen?

Wenn ich sichtbar bin, „größer“ werde…halte ich das aus…und das, was damit zusammenhängt?

Ja – wir haben oftmals das Gefühl, wir sind sicherer, wenn wir nix verändern…wenn alles so bleibt.

Doch mache Dir bewusst – das Leben IST Veränderung.
Wir beginnen als Baby, als Kind, werden zu Teenies, zu Jugendlichen – werden zu Partnern, zu Freunden zu Eltern…und das, fast automatisch.

Es ist des Lebens Lauf.
Jeder für sich, jeder anders…und immer wieder ist er da „The circle of life“

Wir nehmen das Leben an, wir müssen den Tod annehmen, der irgendwann zwangsläufig kommt, wir nehmen das Er-wachsen werden unserer Kinder an, die Trennungen von Menschen, das Wachstum- unsererseits und das der Menschen um uns herum an.

Na, ja – manchmal nicht gerne, richtig?

Doch Veränderungen kommen, gute Situationen kommen- und ebenfalls Tage, an denen es nicht gut läuft.

An denen wir Veränderungen verfluchen, Entscheidungen bedauern und das Fehlen von bestimmten Menschen, Dingen und Gewohnheiten.

Doch mache Dir bewusst – darum sind wir hier.


Wir sind hier, um zu wachsen, um uns zu verändern…wir sind hier, um uns aus alten Schlangenhäuten heraus zu transformieren, um über uns hinaus zu wachsen.


Ja so eine Veränderung lässt uns manchmal wanken, zittern, wir machen Fehler, wir werden manchmal von alten Prägungen, vom Ego begleitet.

Doch wenn wir mal richtig hinsehen – ist es doch nur eine kleiner Widerstand – der IN uns zu fühlen ist.

Es doch nur, die Angst, die eng macht. Wenn wir neutral auf Dinge auf Situationen schauen, passiert etwas anderes.
Wenn wir nach einem kurzen Durchatmen einen Schritt zurückgehen – tun Veränderungen doch gut.

Denn ich bin nicht mehr das Kind von früher…
Es ist in mir, ja, doch heute darf ich es anders machen…
Ich bin heute nicht mehr die Jugendliche mit 16, die Jugendliche ist in mir, doch heute darf ich es anders machen.
Ich bin nicht mehr die Frau von 28, aber sie ist immer noch in mir, und ich darf es heute anders machen.

Jeder Tag ist da, um neu verändert zu werden, jeder Tag ist eine Möglichkeit – etwas in mir zu festigen, etwas in und von mir abzugeben oder zu integrieren…

Jeder Tag ist neu und ein Geschenk.

Also hey!

Ich darf mich verändern, ich darf Fehler machen, ich darf mein Fühlen und Denken leben…

Und ich nehme dennoch alles mit, was in mir ist…

Ist das nicht genial?

The circle of life

WEr bin ich eigentlich – und wie viele…

Wer bin ich eigentlich und wie viele…

Midlife- Crisis so wird die Phase bezeichnet, die Menschen erleben, wenn sie sich nach vielen erlebten Jahren, die Frage stellen: Wer bin ich überhaupt, bin ich der oder die, die ich sein wollte?

Mitte 40 beginnt oftmals die erste Fragestellung.

Die Kinder werden groß, die Generationen verschieben sich, Eltern sterben, Jobs fühlen sich nicht mehr gut an und die Gemeinschaft in der Ehe ist oft nur noch ein „Nebeneinander“ – her.

Freunde verändern sich, es tauchen Krankheiten auf und die Uhr des Lebens scheint lauter zu ticken.

Wir kennen alle die oberflächlichen Bilder aus Filmen, in denen Männer beginnen sich große Autos zu holen, eine nette „Begleitung“ oder ein neues Toupet

Frauen sind in diesen Filmen oft dem Tennislehrer erlegen oder dem Gärtner..

Aber Spass beiseite.

Ich denke jeder hat sich doch schon einmal gefragt, was ihn ausmacht, oder?

Oder besser

 – was ist mir wichtig?

Wofür brenne ich.

Wofür lasse ich alles stehen und liegen?

Darin liegt die erste Antwort.

Wie definiere ich mich, wie sehe ich mich?

Definiere ich mich über meinen Status, mein Haus, meinen Job?

Definiere ich mich über meine Kinder?

Meine Bekanntheit?

Oder über die besonders, bekannten Ausbildungen bei X oder Y?

Bei manchen reicht allein der Wohn,-oder Urlaubsort.

Manchen sind Instagrambilder mit dem Prosecco wichtig.

Also wie definierst für Dich? Was macht Dich aus?

Bist Du es, die sich an den Kindern misst?

Am Job?

Am Freundeskreis?

Bist Du es, der immer alles im Griff hat und den besten Auftrag?

Die beste Ausstattung, die Technik oder Deine Lieblingslocation?

Was ist Dir wichtig?

Und was sind wir, wenn wir diese „äußere“ Ansicht mal streichen…

Was bleibt, wenn wir die äußere Hülle mal wegnehmen.

Das Auto, den Urlaub, das Outfit.

Wenn die Kinder beginnen eigene Wege zu gehen…Wenn wir bald im Ruhestand sind…wenn die nächste Ausbildung erreicht ist…oder die neue Deko im Garten?

Fühlt es sich gut an?

Ist es in Ordnung – und friedlich?

Ist dort das Gefühl, alles gemacht zu haben, was wir wollten?

Und MÜSSEN wir immer etwas machen, um uns gut zu fühlen, um uns GANZ zu fühlen?

Nach Trennungen, so erzählen mir oft Frauen in meinen Terminen, erkennen sie erst, wie sie sich aufgeopfert haben…für den Mann, die Kinder, der Selbstständigkeit, dem Chef oder sogar für die beste Freundin.

Sie erzählen mir, dass sie ihren Job aufgegeben haben, ihre Figur, ihre Wünsche – um für andere da zu sein.

Nicht selten trennen sich diese Paare und zurück bleibt ein Gefühl der Unerfülltheit.

Nicht selten gehen Menschen aus unserem Leben.

Nicht selten enttäuschen uns Kollegen oder Freunde.

Nicht selten dürfen sie dann Sätze hören, wie – jetzt sind meine Kinder entspannt, wenn sie zu mir zu Besuch kommen…jetzt mit der neuen Freundin, mit dem neuen Freund klappt es wunderbar und viiiieeelll besser als früher…

Jetzt unternehme ich dieses oder jenes…sie hat eine gute Figur, einen tollen Job, und und und…

Der neue Freundeskreis ist entspannt, bekannt und cool.

Messerstiche ins Herz.

Ja- im Trennungsfall, ist es auch sicherlich gut für alle Beteiligten und ich sehe es auch so, dass für alle eine bessere Basis geschaffen wird, wenn sich die Lage zu Hause entspannt. Besser getrennt und harmonisch, als zusammen und im Krieg.

Und auch Freunde verändern sich, manchmal gibt es nur kleine Auszeiten und Pausen und manchmal geht man eigne und ganz andere Wege.

Manchmal haben sich Begegnungen erfüllt.

Im Grunde können wir diesen Part auf viele Bereiche übertragen.

Ein Grund mehr für Männer und Frauen, schon vorher klar auszusprechen, was ihnen wichtig ist, oder?

Ein Grund mehr, sich selbst auch gut zu versorgen – denn wer ist für mein Leben zuständig?

Ich selbst.

Und auch wenn wir unsere Kinder lieben, auch wenn wir unseren Partner unterstützen möchten und die Firma.

Gilt es doch in erster Linie sich selbst gut zu versorgen.

Denn aus einem gefüllten Tonkrug können wir Wasser schöpfen. Und aus einem er-fülltem Krug, fühlt es sich leichter an.

Und das gilt doch für alle Bereiche.

Denn wenn wir uns auf-opfern, bewusst zurückstecken, uns nie äußern…wie soll unser Leben dann erfüllt sein?

Ich weiß es ist nicht immer leicht und ich spreche hier nicht von Luxusurlauben, von einem Egotrip oder einer „Rabenfamilie“

Es sind die kleinen Freiheiten, die uns nähren.

Und es gibt immer Kompromisse.

Es muss nicht immer ein großer Urlaub sein, denn ein Kaffee mit Freunden, in gutes Gespräch und jemand, bei dem wir uns ehrlich und aufgehoben fühlen, bringt uns diese innere Erfülltheit.

Eine Freundschaft, die gibt und nimmt – ohne Wertung, ohne beleidigt sein.

Jeder Mensch hat Gefühle und natürlich Prägungen aus denen wir heraus agieren.

Und wenn ich sie erkenne tut es gut daran zu arbeiten.

So tut es gut, sich ab und an zu fragen…bin ich es, die ich sein mag?

Mache ich das, was mir zusagt?

Mich erfüllt?

Und was brauche ich wirklich, um mich GANZ zu fühlen?

Deine Übung für dieses Wochenende:

Gerade heute nehme ich meine gesamten „Hüllen” weg

Ich achte mich, ich beachte mich – ich pass auf mich auf.

In diesem Sinne Euch allen eine “er-füllende” Zeit

Eure Bettina

Zentrum für Persönlichkeitentwicklung, Entspannung und seelische Gesundheit