Draußen wird es ungemütlich und drinnen beginnt nun Deine Wohlfühlzeit
Die Freundinnenzeit “Massage” wird sehr gerne in Anspruch genommen…
Gemeinsam etwas Gutes für sich tun…herrlich…Gerade im Herbst tut eine Massage mit warmem Öl & ein Fußbad soo gut!
Also bucht jetzt eure persönliche Auszeit – während eine Dame sich schon verwöhnen lässt – genießt die andere einen herrlichen Tee, Milchkaffee, vielleicht mit einem Buch, eingehüllt in einer Kuscheldecke und ein wohltuendem Fussbad…
Ich freue mich auf Euch!
Und wer gemeinsam Blockaden lösen mag – probiert die Freundinnenzeit “Energie”
Ganz entspannt und im gemütlichen “Dress” werdet Ihr mit einem herbstlichen “Gruß” empfangen.
Es folgt eine gemütliche “Auszeit”, die ein Handpeeling beinhaltet, eine Entspannungsmaske und eine herrliche Handmassage mit wohlriechenden Aromaölen…
Passend zum Herbst bietet sich ebenfalls ein wohltuendes Fussbad an – in der Hand, wie einige es schon kennengelernt haben ein Weinchen oder Prosecco .
Begleitet wird dieser Abend mit süßen, schokoladigen Versuchungen und kleinen Entspannungseinheiten, die absolutes Herunterfahren zulassen.
All you need is Mädelsabend – ich bin dabei!! Du auch?
Teilnahme: 29,-€
All you need is Mädelsabend Donnerstag, 25.10.2018 19:00 – 22:00 Uhr Wellness für die Seele Glockenstrasse 6a 46399 Bocholt/Spork
Ja, wie ist es eigentlich um unser Mitgefühl, unserer
Empathie bestellt?
Wann – wann haben wir uns das letzte Mal wirklich mit den
Erlebnissen unseres Gegenübers, unseres Gesprächspartners beschäftigt?
Wir fragen doch andauernd:
Wie geht es Dir?
Wie geht´s?
Alles gut?
Und hören wir der Antwort dann wirklich zu?
Und wenn wir uns austauschen – können wir wirklich nach-empfinden,
wie es einer Mutter geht, die ihren Sohn schon seit Jahren nicht mehr getroffen
hat?
Weil es ein Mißverständnis gab, weil irgend jemand etwas
erzählt hat?
Können wir uns wirklich vorstellen, wie es ist, den Enkel
noch kein einziges Mal gesehen zu haben?
Oder wie es ist Missbrauch erfahren zu haben, keine Kinder gebären zu können?
Single zu sein? Oder Witwer?
Können wir uns vorstellen einen leeren Kühlschrank zu haben
und erst die Mitte des Monats?
Können wir “nach” – empfinden wie es ist – aktuell einen Menschen verloren zu haben, oder wie es ist eine todbringende Diagnose zu erhalten?
Jeder Mensch, der uns begegnet, der genau das hat, oder eben nicht hat, löst in dem Betroffenen Gefühle aus…
Diejenige, die schwanger werden möchte sieht überall “Bäuche”. Wenn ich abnehmen mag, sehe ich schlanke Menschen, wenn ich alleine bin, sehe ich überall Paare, die glücklich sind.
Doch wie empfinden wir, wenn uns jemand sein Herz ausschüttet?
oder ehrlich antwortet, auf die Frage: Wie geht es Dir?
In den meisten Fällen sind es für uns nur Worte, nicht wahr?
Oder wir sagen uns:
Gut, daß es mir nicht so geht!
Armer Tropf…
Wie oft hörten wir schon zu, ohne zu – zuhören…
Wie oft hörten wir schon zu, um parallel an das nächste
Käsebrötchen beim Bäcker zu denken…
Wie oft hörten wir schon zu, ohne daß wir es uns vorstellen
konnten, wie es wohl ist, in genau dieser Position zu sein…
Wie oft?
Oft sind wir erst berührt, wenn wir dieses Gefühl kennen.
Oft sind wir erst berührt, wenn es näherkommt.
Oft sind wir erst berührt, wenn es uns betrifft.
In den letzten Wochen konnten wir über viele Dinge
nachdenken, in den letzten Wochen waren auch wir wieder von Tagen betroffen,
die nicht einfach waren.
Ein geliebter Mensch ist verstorben – ein geliebter Mensch,
den wir eine ganze Woche am Sterbebett begleitet haben, den wir letztendlich
auch begleitet haben, als dieser den letzten Atemzug seines Lebens tat.
Wißt ihr – lange hatte ich nicht mehr so gefühlt.
Lange nicht mehr…
Als mein Papa vor 14 Jahren starb – empfand ich zum ersten
Mal diesen richtig tiefen Schmerz.
Und erst nach dieser Erfahrung – erst nachdem ich meinen
Papa gehenlassen mußte – konnte ich die Trauernden verstehen.
Wirklich verstehen.
Mit einem Mal war es anders:
Ich sah die Todesanzeigen in der Zeitung mit anderen Augen…
Ich verstand, was es hieß – ich werde heute meine Mutter pflegen,
sie verabschiedet sich…
Ich wußte, was es hieß, einen kranken Menschen auf dem letzten
Weg zu begleiten.
Ja – nun wußte ich, wie sich Trauer anfühlt…
Und der Tod ist nur ein Beispiel.
Wie viele Dinge verstehen wir „noch“ nicht…
Viele wunderbare Karten haben wir erhalten…
Manche waren kurz, manche voller lieber Worte…
Wir haben Augen gesehen, die verstanden, wir haben Umarmungen
erlebt, die trösteten…
Und wir haben Menschen getroffen, die genau das
mitempfanden.
Eine liebe Teilnehmerin vom Massage-Wochenende sagte noch diesen wertvollen Satz – immer wenn ich vom Tod eines Menschen erfahre, bin ich wieder mittendrin – ich weiß noch genau, wie es sich anfühlte.
Und genau das meine ich.
Wann können wir uns wirklich in einen Menschen
hineinversetzen?
Wann sind wir fähig zu empfinden?
Entweder sind wir von Natur aus empathisch – oder haben es
erlebt.
Wenn es uns nicht gut geht, sind wir dankbar Menschen zu
treffen, die uns sehen.
Wenn es uns nicht gut geht, sind wir dankbar Menschen zu
treffen, die uns trösten.
Wenn es uns nicht gut geht, sind wir verletzlich – sind wir
dünnhäutig, sind wir verletzbar.
Wenn es uns nicht gut geht, funktionieren wir nicht so wie
sonst…
So –
erinnere Dich daran, wenn Du jemanden triffst, der eine schwere
Phase durchlebt, erinnere Dich daran, bevor Du jemanden heruntermachst,
erinnere Dich daran – wie Du Dich fühltest…
Erinnere Dich daran, ob es gerade dann für
Oberflächlichkeiten Zeit geben sollte, erinnere Dich daran, ob ich Neid, Ego
oder den eigenen Mangel hervorheben sollte.
Erinnere Dich daran – ob ich jemanden schlecht machen sollte
– weil ich vielleicht gerade nicht gesehen werde. Weil ich mich, warum auch
immer, klein fühle.
Erinnere Dich – und auch wenn Du es nicht fühlen kannst –
denke mal nach, wie würde es mir in dieser Situation gehen?
Was wäre dann richtig?
Wenn Du magst dann nimm Dir für die nächsten ein,- zwei Tage
mal vor
die Menschen, die Du triffst – ein Stück weit – intensiver wahr – zu nehmen.
Nicht in der Oberflächlichkeit des Augenblicks – sondern schau wirklich hin, fühl mal hin…
Und wenn Du fragst, wie geht es Dir?
– dann höre zu – höre wirklich zu…
In diesem Sinne Euch allen eine herzliche Woche voller Empathie
Eure Bettina
Zentrum für Persönlichkeitentwicklung, Entspannung und seelische Gesundheit
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