Archiv der Kategorie: Wie du besser mit dir klar kommst

Warum begegnen uns immer wieder Themen, die uns schmerzen?

Warum ist es auch noch so, obwohl ich schon viel an mir arbeite, obwohl ich Familienthemen aufgearbeitet habe, Frieden geschlossen habe, Perspektiven gewechselt habe?

Warum zeigen mir meine Kinder durch ihr Verhalten, dass etwas nicht stimmig ist?

In erster Linie dient Dein Leben der Erfahrung.

Wir alle sind hier, um aus uns selbst heraus zu wachsen.

Unsere Seele hat ihren Plan geschrieben, möchte wachsen und lernen.

Und weißt Du was? Du hast das bis hierher so wunderbar gemacht, denn Du bist hier.

Du hinterfragst und möchtest mehr wissen.

Ja, ich weiß es tut weh, menschliche Erfahrungen zu machen. Wir wachsen auf, lernen, treffen andere Menschen und beginnen ganz bewusst zu lieben. Wir lieben unsere Familie, unsere Eltern, Kinder, Geschwister.

Wir lieben unsere Freunde und Partner.

Und doch müssen wir irgendwann erfahren, dass es im Leben nicht immer glatt läuft.

Menschen haben schwere Zeiten, sie werden krank, erfahren Ungerechtigkeiten, manchmal brechen Familien auseinander und Kinder leiden.

Wir haben gelitten…

Partnerschaften bleiben unerfüllt und manch Kinderwunsch ebenso.

Viel zu frühe Todesfälle lassen uns in tiefe Schluchten fallen und so manche Co-Abhängigkeiten lassen uns immer tiefer in den Strudel des Lebens gleiten.

Geldprobleme sind oft an der Tagesordnung und Gewalttätigkeit und Missbrauch findet nicht immer nur körperlich statt.

Ich weiß, wie viele von uns vor dem Schlafengehen in ihr Kissen weinen, ihre Sorgen mit Alkohol betäuben versuchen oder exzessiv arbeiten, Sport treiben oder sich im Sex mit anderen Partnern flüchten.

Andere verletzen sich ganz bewusst – gerade Teenies, die nicht wissen, wohin sie mit ihrem großen Welt -Schmerz hin sollen.

All das sind Botschaften unserer Seelen.

Sie erinnern uns daran, dass es so nicht mehr weitergeht. Dass es Zeit ist, uns Hilfe zu suchen.

Oh Mann…

Hilfe suchen…

Ich weiß, dass genau das, die schwierigste Aufgabe im Leben ist.

Denn wir haben gelernt all das alleine zu rocken. Wir waren doch immer stark, immer der, oder die, die Lösungen hatte. Immer die, die am lautesten lacht, oder der, der am ruhigsten alles schafft.

Geh Du vor, sagte der Körper zur Seele. Auf mich hören sie ja nicht…

Spätestens dann – beginnen wir zu hinterfragen.

Nun – warum machen wir schmerzhafte oder triggernde Erfahrungen?

Weil wir tatsächlich einen Auftrag haben. Nein – kein MIB-Auftrag in schwarzen Anzügen und dem Blitzdings Effekt.

Wir möchten, dass wir verstehen, dass wir vergeben, erkennen und im besten Fall im inneren Heilen.

Und das hat nichts mit auslöschen, vergessen oder verdrängen zu tun.

All das, was wir verdrängen, holt sich irgendwann Verstärkung und kommt im Rudel zurück.

Wenn ich euch nun frage, wem es schon einmal ähnlich gegangen ist, sehe ich sehr viele Hände, die gerade gehoben werden, nicht wahr?

Weißt Du, wenn wir beginnen uns mit der Seelenebene auseinander zu setzen brauchen wir uns nicht mehr zu Betäuben. Wir erkennen, dass das Leben es gut mit mir meint. Dass all die Erfahrungen dazu dienen, die Liebe in allen Dingen zu sehen.

Hört sich das kitschig an? Ja bestimmt. Aber ich mag kitschige Happy Ends.

Nun – wenn Du jetzt einmal schaust, was Du aus den schwersten Zeiten Deines Lebens mitgenommen hast, ist es mit Sicherheit die Erkenntnis darüber, dass Du im Grunde niemals alleine warst. Dass Dein Glauben Dir geholfen hat, das Vertrauen und die Liebe.

Und das meine ich mit der Erkenntnis.

Du hast Deine persönliche Erfahrung gemacht.

Und wenn wir nun, mit der Sichtweise, die ich teile, weitergehen- werden wir irgendwann von unserem geistigen Team, unserer Familie, von den Menschen, die schon vorausgegangen sind, abgeholt. Abgeholt zu unserer wahren Heimat.

Fern von den irdischen Erfahrungen und Dualitäten. Fern der Schwere, der körperlichen Schmerzen und der Trauer.

Und spätestens dann werden wir anhand eines Rückblickes auf unser Sein erkennen, warum bestimmte Dinge geschehen mussten.

Ich wiederhole mich hier nur zu gern. Die Liebe geht nicht verloren. Liebe ist pure Energie und überdauert den, von uns gefürchteten Tod.

All das, was uns wirklich ausmacht bleibt als Essenz bestehen. Unser Körper ist hier nur ein liebgewonnener Mantel, den wir zur Abreise hierlassen.

Doch bevor wir gehen, gibt es Gott sei Dank etliche Tools, mit denen wir jetzt schon einmal die Möglichkeit haben, unser Leben zu erleichtern. Wir haben systemische Werkzeuge, wie die Aufstellungsarbeit, die pränatale Wirkung der Seelenarbeit und wunderbare Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung, die dazu dient endlich zu verstehen und zu heilen.

Und ich bin, für mich persönlich so froh darüber, diesen Weg für mich entdeckt zu haben. Denn auch ich kann ein Lied über Tiefs und Verletzungen schreiben. Und auch wenn Dir und mir immer mal wieder Baustellen über den Weg laufen, weiß ich heute – ich kann vertrauen, dass ich auch das schaffen werde. Denn die Liebe ist immer da.

Alles Liebe

Deine Bettina

Valentinstag…und jetzt?

Guten Morgen ihr Lieben.

Es grüßt uns der Valentinstag – und damit die verbundenen Erwartungen…

Denn schließlich suggerieren Medien, die Werbung, das Umfeld…dass wir bitte doch genau heute aussprechen, schenken, bezeugen…wie lieb wir jemanden haben.

Es wird erwartet, dass Rosen regnen, Pralinen verschenkt werden, Massagen gegeben werden und Schampus fliesst.

Nun – das klingt gut. Wenn wir jemanden haben, wenn wir es als liebe Geste gezeigt bekommen, sicherlich. Doch muss es immer nur – oder sagen wir, gerade dann ausgesprochen werden?

In unserer Schule hier in Bocholt ist es seit Jahren Tradition, dass die Schüler sich Rosen vorbestellen können, sie, falls sie möchten mit Namen versehen können oder einer lieben Botschaft. Diese werden dann mitten im Unterricht verteilt vor den Augen aller.

Ein lieber Gedanke…

Doch was macht es manchmal mit den Teenie Kids, die sich gerade noch finden…die gerade noch nicht einmal wissen ob sie Fisch oder Fleisch sind.

Dort entsteht Wochen vorher schon Druck und Angst. Wer schenkt wem oder wieviele Rosen? Wer erhält 5 an der Zahl und jemand anderer gar keine?

Schnell kommen Zweifel auf..

Bin ich nicht liebenswert genug?

Bin ich weniger wert? Nur weil ich hier keinen Romeo habe, weil es in meiner Klasse keine feste Freundin für mich gibt?

Manchmal verschenken gute Freundinnen welche, manchmal traut sich der oder die ein oder andere…mit Herzklopfen.

Und jetzt erinnere Dich mal an Deine frühere Klasse…ganz ehrlich, wie viele Teenies konnten sich überhaupt nicht leiden…geschweigen denn gut finden…manchmal gab es da ein oder zwei..aber hättest Du Dich getraut da jemanden anzusprechen?

Dann gibt es zudem auch noch diese Scherzrose, die von jemand anderem verschenkt und beschriftet wird und ein anderes Teenieherz bloßgestellt wird. Auch das gibt es…

Also lautet meine Frage – ist es sinnvoll diesen Tag zu einem “Mainstream Beweis- Liebesgedusel-und bitte beschenk mich Tag” zu machen?

Oder ist es nicht sinnvoller unseren Kids beizubringen, dass kleine Gesten zwischendurch viel wertvoller sind…dass man ihnen beibringt, dass es nicht um Rosen, Größe und Geschenke geht, sondern um Vertrauen, Zusammenhalt und Ehrlichkeit.

Dass sie von den Eltern geliebt, gehalten und getragen sind…und das mit allen Facetten. Und dass dann irgendwann der Traumpartner kommt und dieser vielleicht , nein sogar mit Sicherheit nicht in der aktuellen Klasse sitzt.

Denn was ist mit den abgewiesenen Herzen an diesen Tagen. Mit Seelen, die sich endlich trauen und dann erfahren, dass diese Liebe nicht erwidert wird?

Ich finde , dass gerade in dieser Zeit die emotionale Intelligenz gestärkt werden darf. Wie gehe ich mit meinen Nächsten um…Wie fühlt sich der andere, wie würde ich mich fühlen, wenn mich jemand schlecht behandelt.

Gott sei Dank gibt es immer mal wieder Projekte an den Schulen, damit Brennpunktthemen angesprochen werden.

Denn…

Durch die ganze social media Präsenz sind es die Kids gewohnt immer und überall mal eben etwas in die Tastatur zu hauen, denn wir müssen uns ja nicht mehr face to face begegnen. Es ist leicht Strippen zu ziehen über whattsapp, das ist doch schnell gemacht.

Lasst uns unseren Kindern wieder beibringen, wie wichtig Emotionen sind, wie wichtig es ist Gespräche zu führen. Gespräche mit Tiefgang, mit wahren Gedanken und Gefühlen.

Und lasst uns aufmerksam werden mit unseren Kids…

Ist da jemand wie ich?

Und ob…

Jemand wie ich….

Wenn wir spirituell sind, werden wir dann zum einsamen Wolf?

Wenn wir spirituell sind, werden wir dann zum einsamen Wolf?

Manchmal kann es sich tatsächlich so anfühlen.

Weisst Du, wenn wir uns mit dem Energiesystem beschäftigen, werden wir zwangsläufig sensibler.

Wir werfen Zwiebelschalen ab und manch, selbst auferlegten „Schutz“. Wir beginnen zwischen den Zeilen zu lesen und werden achtsamer.

All das sind Entwicklungsprozesse, die auch wahrhaft durchrütteln können.

Denn warum beschreiten wir diesen Weg?

Wir sind auf der Suche…

Wir sind auf der Suche nach Veränderungen, nach Leichtigkeit, nach Liebe und auch Geborgenheit.

Wir spüren an einem Punkt im Leben, dass das, was ich hier gerade lebe, nicht das „Ende“ sein kann.

Oft sind es Menschen, die es in der Vergangenheit nicht leicht hatten.

Kindheitstraumata, Schicksalsschläge, Verluste und manche kommen zur Spiritualität, weil sie an einem Punkt stehen, wo es definitiv nicht mehr weitergeht.

Oft ausgelöst durch Krankheit.

Wenn alles andere nicht mehr hilft, wenn wir zu Pontius und Pilatus gelaufen sind und uns im Umfeld keiner mehr helfen kann.

Ein anderer Weg ist der Verlust eines Menschen. Ein Todesfall, eine abrupte Veränderung. Mit einem Male ist nichts mehr so, wie es war.

So und dann erfahren wir, dass es so viel mehr gibt, dass ich manche altbekannten Wege nur gehe, weil es zu einem meiner Glaubenssätze gehörte.

Dann erfahre ich, wie alles zusammenhängt, wir uns gegenseitig spiegeln, triggern, herausfordern…aber auch heilen.

Wir erfahren, dass wir so, wie wir sind absolut gedacht sind und unsere Talente leben sollten.

Wir erfahren, dass jeder Tag für uns ist, ganz egal, ob er sich im ersten Augenblick als Katastrophe darstellt oder als Geschenk.

All das erkennen wir erst rückblickend.

Ja, manchmal kommen wir anderen komisch vor.

Weil wir nun anders denken, handeln und fühlen.

Und manchmal…

Manchmal sind andere uns fremd.

Und dann brauchen wir Rückzug. Dann brauchen wir Reflexion. Dann brauchen wir Stille.

Nicht viele Worte.

Nicht viel Tamtam.

Und Menschen, die ähnliche Wege gehen, fühlen und verstehen uns.

Denn sie haben es auch erlebt.

Manchmal reicht eine liebe Geste, ein geschriebenes Wort, eine Hand.

Und manchmal braucht es gar nichts. Manchmal tut das Schweigen nebeneinander so gut.

Werde ich, wenn ich spirituell bin zu einem einsamen Wolf?

Ja und auch Nein.

Du beginnst Deinen Weg zu gehen.

Und findest andere Wölfe, die in die gleiche Richtung gehen.

Aho

Deine Bettina

Männliche und weibliche Energie – eine Meditation

Wie oft fehlte uns im Leben die männliche oder weibliche Energie – oft konnten Väter und Mütter nicht in die Rolle gelangen…oft mussten wir als Kinder schon früh die Erwachsenenrolle übernehmen.
Manchmal haben wir Schmerz erfahren und Unrecht und haben dadurch Mauern hochgezogen, um nichts mehr fühlen zu müssen. Doch die heilende Energie der Ahnen ist immer da. Selbst wenn unsere Väter und Mütter diese nicht (vor)leben konnten. Geschweige denn weitergeben.
Und vor allem steht sie Dir zu…es ist niemals zu spät um sie zu integrieren.
Wenn Du magst nutze diese Energiemeditation für den Start ins neue Jahr. Ausgeglichen, kraftvoll und heilend…

Alles Liebe

Deine Bettina

Hochsensibel

Hochsensibel

Eine Eigenschaft, die viele Aspekte beinhaltet.

Wenn wir hochsensibel sind kann uns das Leben manchmal sehr schwierig oder schwer vorkommen.

Denn bis wir erkennen, dass es sich m die HSP handelt, haben wir schon einige Berg und Talfahrten erlebt.

Dabei kann es sich darum handeln, dass wir alles auf uns beziehen. Wir hören quasi die Flöhe husten.

Jede Absage, jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt.

Wir fühlen uns ungeliebt, nicht gesehen.

Wenn es jemandem in unserem Umfeld schlecht geht, fühlen wir uns schlecht und betroffen.

Wir weinen mit, wir empfinden mit und im schlimmsten Falle leiden wir und wissen irgendwann gar nicht, woher das Gefühl kommt.

Wir fühlen uns nach Aufenthalten in großen Gruppen erschöpft, können an manchen Tagen laute Geräusche nicht haben und brauchen immer wieder unsere „Alleinsein“ Insel.

Manchmal ist es zu viel zu telefonieren.

Allein der Postbote an der Tür wird als störend empfunden.

Hochsensible spüren andere Menschen – ja das können wir tatsächlich alle, doch gerade jene haben oftmals das Gefühl es nicht abschalten zu können.

Wenn es unserer Freundin nicht gut geht, spüren wir es, wenn es unseren Kindern schlecht geht, spüren wir es. Wenn unsere Familienmitglieder Veränderungen durchlaufen, spüren wir es.

Bei Zwilligen ist es fast so, als würden wir selbst dabei sein.

Hochsensibilität ist ein Geschenk, welches wir zu Beginn erst einmal am liebsten ausschalten möchten.

Denn wenn wir über diese Möglichkeit verfügen können wir anderen Menschen helfe, wieder

 in die Kraft zu kommen.

In erster Linie, weil wir den anderen sehen und fühlen.

Weil – wir genau wissen, wie der andere sich fühlt.

In Kombination mit wirksamen Tools haben wir dann eine wunderbare Möglichkeit Lösungen zu schaffen.

Oft hilft es schon, wenn wir die gleiche Sprache sprechen.

Wir alle sind sensitive Wesen. Es sind nicht unsere Körper, die seelische Erfahrungen machen. Wir sind Seelen, die eine körperliche Erfahrung machen.

Durch die, immerwährende Entwicklung der Technologien haben wir verlernt Fährten zu lesen, Seelen zu spüren und unseren Instinkten und der Intuition zu folgen.

Hochsensible haben diese Fähigkeit behalten.

Und nicht immer ist es einfach.

Denn wir spüren, wenn jemand etwas über uns sagt, wir spüren, wenn Unrecht geschieht, wir spüren, wenn etwas faul ist…

Wenn etwas nicht stimmig ist oder unehrlich.

Es ist fast so, als würden wir die gesprochenen Sätze hören. Wir fühlen die Gedanken hinter jeder Tat.

Und ja, auch das gehört dazu.

Wir Menschen haben Anteile, die mit Neid geprägt sind, Missgunst und Taten, die niedrig schwingen.

Doch wir haben ebenso die Anteile, die verbinden, vernetzen, ehrlich sind.

Und hinter jeder negativen „Schwingung“ steckt eine Verletzung. Mache Dir das bewusst.

Hurt people, hurt people.

Wenn wir dies erkennen und unsere „verletzten“ inneren Anteile bearbeiten, geht es weiter.

Wird es leichter.

Noch dazu haben wir uns ja bewusst dazu entschlossen diesen irdischen Weg der Entwicklung zu gehen.

Die kleine Seele spricht mit Gott- erinnere Dich daran, wer Du bist.

Es gibt nichts anderes als Licht.

Wir haben uns dazu entschlossen, jene Erfahrungen zu machen.

So lasse Dich nicht abbringen, lasse Dich nicht herunterziehen.

Gehe Deinen Weg.

Denn darum bist Du hier Liebes.

Darum bist Du hier.

Aho

Deine Bettina