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Ich sehe Dich

Ich sehe Dich …

Gestern schaute ich, tapfer bis um Mitternacht den ESC.
Traditionell treffen sich jedes Jahr, verschiedene Nationen, fremdsprachige Menschen, unterschiedliche Kulturen um sich einem „Wettbewerb“ der Musik zu stellen.

Gemeinsam, gewählt vom Land, gewählt von einer Mehrheit, das Land zu vertreten.
Gemeinsam in dem Land des Vorjahressiegers, werden riesige Hallen gefüllt, Menschen treffen aufeinander, die vom kulturellen Standpunkt, verschiedener nicht sein können.
Übertragen in Live Shows, kommt die Welt zusammen.

Man sieht Fahnen schwenken, Glitzerkleider und imposante Bühnenshows.
„Unsere“ Vertreterin Ann Sophie schwärmte vom harmonischen Miteinander und dem lustigen Zeitraum der gemeinsamen Treffen.
Im Vorspann sah man gemeinschaftlich gestaltete Videos, in denen die Fans der auftretenden Länder sich tolle Gedanken zum Thema Brücken bauen gemacht hatten…gemeinsam die Welt umsegeln … und das virtuell.
Building bridges …

Im Alltag nicht immer so einfach … unterschiedliche Erziehungsformen, fremde Bräuche, religiöse Ansichten.
Allein das „Anders-Sein“, allein schon in der Optik, ist nicht immer einfach.

Ich sehe Dich …
Ein wunderbares Thema gerade zu Pfingsten.
Pfingsten bedeutet auch Empfangen und zudem den Abschluß der „Heilarbeit” von Ostern.
Die Menschen erkannten das Wichtige und sprachen es aus…in verschiedenen Sprachen 😉

In Erzählungen des Glaubens heißt es , dass die Menschen mit dem heiligen Geist in Berührung kamen und ab diesem Zeitpunkt in fremden Sprachen sprechen konnten.
Brücken bauen.

Brücken bauen, bedeutet für mich Empathietraining.
Brücken bauen, bedeutet für mich, sich in die Lage des Anderen versetzen zu können, sich spiegeln zu können … und zu erkennen. 🙂

Was Du nicht willst, was man Dir tu …
Kennen wir alle, nicht wahr?
Nun wirst Du sagen, aber die … die sind faul, liegen uns auf der Tasche, bekommen alles vom Staat … an den großen Zahlen der Pegida-Anhängern kann man sehr gut sehen, dass noch nicht alle durch die vergangenen Kriege gelernt haben …

Empathietraining beginnt mit dem Hinsehen … mit dem wirklichen Hinsehen und nicht dem Nachäffen von „Gehörtem“.

Wie wäre es, wenn wir uns ein Bild machen würden, ein reales Bild und uns mit den Flüchtlingen unterhalten würden?
Wie wäre es wenn wir uns mit unseren Großeltern unterhalten und wirklich hinhören, was diese über die Kriegszeiten berichten?
Wie wäre es, wenn wir uns mit den Menschen unterhalten und sie wenigstens ansprechen, warum sie dieses oder jenes machen?

Sprechenden Menschen kann geholfen werden.
Und das nicht nur im Bereich der kulturellen Andersartigkeit.
Manchmal sehen wir etwas, hören wir etwas … machen wir uns Gedanken und sind aufgrund unserer Gedanken beleidigt.
Aber ansprechen?
Wir Menschen können uns ganz schön verrückt mit Problemen machen, die eigentlich gar nicht eintreffen. Wir machen uns verrückt, mit „Problemen“, die so im Grunde gar nicht da sind.

Wenn Du im Moment ein Thema hast, welches Dich blockiert, wenn Du Gedanken hast, die Dich nicht schlafen lassen, die Dich innerlich „fies“ werden lassen …

Sprich sie doch einfach mal aus und schau, was und wer dahinter steckt.

Ich sehe DICH!……
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April, April, der macht was er will

… ist das so?

Ich persönlich habe das Gefühl das ist wirklich nur in Wetterlagen so. 😉

Irgendwie gehen wir bei Eingrenzungen, Dingen, die sich nicht stimmig anfühlen, auf die Barrikaden, stimmt´s?

Wir haben z.B. unseren „Tanzbereich“ und empfinden es als extrem unhöflich, wenn unsere „Blümchen im Vorgarten“ zertrampelt werden …
Ruhezeiten, freie Tage und Schlaf wollen eingehalten werden.
Alles was uns in unserm Denken und Fühlen hindert, wird abgeschaltet.

Zudem haben wir das Gefühl, endlich, endlich Nägel mit Köpfen machen zu wollen …

Situationen die halbherzig geplant sind, Gespräche, die oberflächlich geführt werden, nähren uns wenig.

Wir möchten begreifen, lernen – das tun – was in unserem Herzen ist. Wir möchten Sinnvolles tun.

In vielen Dingen können wir nur staunen was sich auftut – und in manchen Bereichen, merken wir recht schnell, dass die Zeit einfach noch nicht reif ist 😉

Achterbahn im April, so könnte das Thema lauten … und bei Angst machenden alten Glaubensmustern, ist es wichtig hinzuschauen – es kurz zu durchleuchten – und – weiter zu gehen.

Vielleicht kommt es Dir wie eine innere „Prüfung“ vor.
Vielleicht kommt es Dir manchmal so vor, als spieltest Du in einem schlechtem Film mit, und jemand hinter der Schattenwand führe Regie und würde dich fragen:
Na? Meinste es wirklich ernst?

Hast Du gelernt? Oder läufst Du manchmal noch in alten Mustern … in alten Schuhen, die eh nur noch drücken …

Es ist an der Zeit voran zu gehen. Lassen wir uns nicht aufhalten, von alten Monstern.

Spannend dabei zu sehen ist, wie unsere Gespräche geführt sind – wir treffen Menschen mit ähnlichen Themen, mit ähnlichen Wegen und Verletzungen.
Wir unterhalten uns und uns wird immer mehr bewusst worum es geht.
Es geht in allen Bereichen um die Liebe – der Liebe zum Tun, zu anderen Menschen, zu mir selbst …

Frag Dich: Was würde die Liebe tun?

Hadere nicht mit Menschen, die Dich verletzten, hadere nicht mit alten Zeiten,
im Grunde sind wir alle auf unsere Weise, verletzte Seelen, im Grunde möchten wir alle doch geliebt werden …

Tausche Dich aus, betreibe Psychohygiene öffne Dich den Themen – und dann – geh weiter 🙂

Mach Dir bewusst, Du bist der Boss in Deinem Leben – You can go your own way …
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Mut tut gut

Mut tut gut …

Halleluja … (würde eine liebe Freundin sagen) …
– was für eine Zeit!

Mut tut gut – ja so ist es.
Es scheint, als wäre dies das Motto des Frühlings … Sei mutig …

Wir kommen gerade aus unserem Badeparadies hier in Bocholt.
Auf Drängen unserer Kleinsten war ein Besuch „fällig“ 😉

Nun und nachdem sie in den letzen Monaten ihr Seepferdchen absolviert hatte, war ihr sehnlichster Wunsch endlich mal alleine zu rutschen.

Gesagt, getan – ab in die Wasserwelt und mit der ganzen family in die Fluten gestürzt.

Nun und dann ging es natürlich Richtung Rutschparadies – ich muss sagen ich war seit der Eröffnung bislang nur ein einziges Mal im Rutschbereich, die beiden oberen Rutschen, hatte ich bislang immer erfolgreich „umschifft“.

Unsere Kleine war Feuer und Flamme – und ich muss sagen: Sie hat mich angesteckt.

Immer wieder ging es hoch und runter und ich habe mich meinem inneren Schweinehund gestellt und bin sogar die „Große“ heruntergerutscht.

Jahaaa – Mut tut gut und wir dürfen jeden Tag von unseren Kleinsten lernen 🙂

Nun, wie werden wir mutig?
Manchmal sind es sogar nicht ganz so angenehme Situationen, die uns herausfordern.
Oftmals sind es Krisenzeiten, die Mut und Tatkraft erfordern, manchmal sind es Schicksalsschläge oder Trennungen und Konflikte.

Wir alle reagieren auf Situationen mit Gefühlen …
Bei dem einen ist es die Traurigkeit, bei einem anderen die Sprachlosigkeit, weil zuviel auf einmal hereinprasselt – und manche, manche reagieren mit Wut.

Nun, wir alle haben gelernt – Wut – ist nicht gut!
„Du musst Dich beherrschen, sei artig und lass Dich nicht ärgern, geb´ lieber „klein“ bei…“

Richtig! Ärgern sollten wir uns wirklich nicht – denn wie die deutsche Sprache es schon so treffend beschreibt:
Ich – ärgere – mich!
Und dann darfst Du Dir die Frage stellen: Wer ärgert hier eigentlich wen – und wer kann sofort damit aufhören?

Ja, genau! ICH 🙂

Nun gut gesagt, doch wie geh ich damit um, wenn mir eine ganze Armee Läuse über die Leber gelaufen ist?

Ich persönlich brauche meine „Psychohygiene“ und die Ruhe, um das Ganze anzuschauen.

Wenn wir wütend sind, bringen hitzige Diskussionen eher wenig.
Also, treten wir lieber ein, zwei Schritte zurück und schlafen erst einmal drüber.

Am nächsten Tag, sieht das Ganze meist schon anders aus und die Stresshormone haben sich beruhigt.

Nun, aber was mache ich mit meinen Gefühlen, die noch da sind? Ich kann mir doch nicht alles gefallen lassen?

In erster Linie hilft es zu reden und die Dinge aufzuklären.
Sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Doch manchmal gibt es keine Lösung, manchmal ist es so, dass Herzen unterschiedlich schlagen … und wir kommen einfach nicht auf einen Nenner …

Andreas Bourani beschreibt es in seinem Lied sehr schön.

Manchmal hilft nur die Akzeptanz.
Akzeptanz bedeutet nicht, dass alles gut ist, nicht, dass wir die Situation als gut ansehen.
Es geht darum, Frieden mit der Situation und dem Menschen zu schließen und einfach weiter machen zu können.

Ohne Bewertung und ohne Gram. Wenn wir „nach-treten“ und andere schlecht machen, schaden wir uns letztendlich nur selbst.

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen“
– chinesisches Sprichwort –

Nutze den Gegenwind und wandle ihn um in Deine Energie.
Wenn es einen „Knackpunkt“ gibt, wenn jemand sich angetriggert fühlt, hast Du scheinbar etwas ausgelöst.
Auch wenn es viele nicht hören mögen, doch jeder, wirklich jeder in Deinem Leben hat eine besondere Aufgabe und manches wird halt gespiegelt – manchmal ist es sehr spaßig zu sehen, wer solche Theorien am meisten „verteufelt“ 🙂

Du hast mit Deinem Tun aber keinem geschadet und verletzt – manchen Menschen, bist Du so wie Du bist, sogar ein wahres Geschenk … warum solltest Du dann nicht weitermachen?

Nutze Kritik so gut es geht.
Oft ist es genau dieses Gefühl, welches uns antreibt …

Fühlst Du Dich enttäuscht, bist Du traurig, wütend über eine Situation?
Was genau macht Dich daran wütend?
Ist es Kritik an Dir? An Deiner Arbeit?

Ist es das was Dir Spaß macht?
Ist es das, wo Dein Herzchen anspringt?
Ist es gut?
– Dann mach einfach weiter! Dein Herz kennt den Weg!

Wenn die Kritik angebracht zu sein scheint,
dann schau, was kann ich ändern?
Wie werde ich besser, wo kann ich lernen …

Und vor allen Dingen darfst Du Dir die Frage stellen, was ist sinnig für mich und mein Leben?

Manchmal bringen Dich Dinge, die Dich wütend machen in einen Flow … manchmal bekommst Du noch mehr Impulse, manchmal schiebt es Dich an – und weißt Du warum?

Weil Du die Energie umgewandelt hast – aus Wut, wird Mut.

All das was Du in deinem Leben machst, muss nicht jedem gefallen, es ist Dein Leben, mit Deinem ureigensten Lebensplan.
Du hast Deinen Rucksack gepackt und diese Gaben wollen beachtet geachtet und auch gelebt werden …

Erwecke den kleinen Rebellen in Dir, denn Mut tut gut!!
In diesem Sinne … Setz die Segel!

Dir eine schöne Ferienzeit 🙂
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