Archiv der Kategorie: Bettina Tepasse

Deine Energie ist kostbar – doch wann spüren wir, dass wir anderer Menschen Emotionen reiten?

Emotionen sind Bewegung

Emotionen sind Energie

Und unsere Energie ist flexibel und verbindend.

Wir als Menschen bestehen aus Energien, aus magnetischen Feldern Körper, Geist und Seele.

Und wenn wir mit unserer Intuition, mit unserem System im Einklang sind – folgen wir unserer Bestimmung. Hier haben wir das Gefühl alles richtig zu machen. Hier haben wir das Gefühl einen Plan zu haben. Und der Alltag bestätigt uns das dann in der Folge darauf.

Eingebungen, Ideen, Pläne – wunderbar…

Dann kann es sein, dass Du Dich mit einem Menschen unterhältst, Dich für eine längere Zeit mit einem Menschen umgibst – und Du spürst, wie Du zu einem bestimmten Thema, welches Dir vorher total klar war – Zweifel, oder sogar Ängste entwickelst.

Dass Du Dein Thema als nicht mehr stimmig ansiehst, Pläne über den Haufen wirfst oder so daran zweifelst, so dass Du diesen Weg nicht mehr folgst. Obwohl er wichtig für Dich wäre.

Energien können sich vermischen – und das tun sie täglich. Wir umarmen unsere Kinder, unsere Partner, Freunde. Immer sind wir im Austausch. Und das ist absolut normal.

Doch gerade hochsensible, mediale Menschen haben manchmal die Tendenz anderer Menschen Gefühle so enorm wahrzunehmen, sodass sie manchmal nicht mehr so ganz genau erfühlen können, was davon eigentlich die eigenen Gefühle, Ängste oder Schwere sind.

Manchmal sind es auch ausgelöste Emotionen durch Filme, Dokumentationen oder Bilder. Denn alles speichert Erinnerungen.

Also was tun, wenn Dich so eine ungewisse Angst überfällt?

Nimm Dir Zeit für Dich – schalte äußere Einflüsse aus. Geh gerne in die Natur, atme tief.

Spüre Deinen Körper massiere Deine Arme, Beine, Deinen Kopf. Bringe Deinen Energiefluss durch Klopfen. Leichten Dehnübungen oder Yoga in Schwung.

Nimm ein Salzbad, oder schreibe Deine Gedanken in ein Journal nieder…

Räucherungen oder Deines Lieblingsöl bringen Dir Deine Erinnerungen, Deinen Flow wieder.

Wenn Du eine leichte Ahnung darüber hast, von wem Du da etwas zu viel wahrnimmst – sage laut oder im Gedanken: Ich bin in meinem Leben, Du bist in Deinem Leben. Ich lasse all das, was zu Dir gehört auch bei Dir.

Ich nehme meine Energie zurück. JETZT

Atme tief und bewusst. Frage Dich nun: was genau gehört zu mir und was zu Dir…

Und dann folge Deinem Weg.

Hochsensibilität hat viele Facetten…



Viele Menschen haben ein “Bild” von jemanden, der hochsensibel ist.
Zartes Erscheinungsbild, klein, zurückhaltend, leise…fast piepsig.
Hochsensibilität ist nicht in “Personen” zu beschreiben. Sensibilität hat Nuancen und Tagesverfassungen.

An einem Tag können wir viel “leisten”, können wir viel verdauen, erledigen und erfahren.
An einem anderen Tag ist es überhaupt nicht einfach die Balance zu finden.
Die Balance zu halten, geschweige denn zu verarbeiten.
Die Verarbeitung erfolgt auch in der Regel am darauf folgenden Tag, in der Nacht und in den nächsten Tagen.

Manchmal bemerken wir erst Wochen später, was bestimmte Dinge mit uns gemacht haben.
Bestimmte Gesten, bestimmte Worte, bestimmte Zusammenkünfte.
Auch Orte und die Kombination aus Menschen hat damit zu tun.
Während wir in unserem bekannten Umfeld 100 Menschen begegnen können und uns auch viel unterhalten, fordert es uns nicht so sehr heraus, wie ein Umgang mit komplett fremden Menschen, oder auch Menschen, die wir als “schwierig”, “schwer” ansehen, oder mit einer bestimmten Thematik verbinden.

Orte, die wir mit Kindheitserfahrungen verbinden, machen etwas mit uns. Menschen, die wir schon Jahre nicht mehr gesehen haben, machen etwas mit uns. Alte Gefühle vermischen sich mit den schon “herausgewachsenen” Schuhen. Dann ist es so, dass wir auch die Emotionen derjenigen im Raum sofort aufnehmen. Wir spiegeln unbewusst solche Gefühle. Manchmal gehen wir in den Rückzug. Und wenn wir dann bemerken, wie eine Müdigkeit, eine Wut, eine Traurigkeit heraufzieht, dürfen wir uns fragen: “Ist es meine?”
Es hilft dann in einen kleinen räumlichen Abstand zu gehen, sich bewusst zu erden, vielleicht einen kurzen Moment nach Draußen an die frische Luft zu gehen oder wenn das nicht hilft – sich mit den Handflächen bewusst abzustreichen. Ein Satz, der mit persönlich immer hilft ist dieser: “Ich bin in meinem Leben, Du bist in Deinem Leben. Ich lasse es bei Dir…”

Energiearbeiter haben diese Erfahrung besonders oft, denn die sensiblen Antennen tasten ganz automatisch den Raum ab.

Dann hilft es, sich bevor wir uns in einen, mit Menschen gefüllten Raum begeben, mit einer Art .energetischen Seifenblase einzuhüllen. Allein die Absicht, nur in unserer Energie zu bleiben hilft.

Wusstest Du schon…?

Die Sichtweise und Verbindungen zu unseren Eltern wirkt sich immer auf unser Hier und Jetzt aus.

Die Mutterverbindung hat Auswirkungen auf unsere Sichtweise der Weiblichkeit.

Sie hat Verbindungen zu unserer weiblichen Kraft innerhalb der Partnerschaft und die Kraft über unsere Mutter Rolle im Leben.

Wie habe ich ein „Mutter-sein“ gesehen und erfahren? Wie war meine Mutter?

Wie wurde Weiblichkeit gelebt? War meine Mutter „mütterlich“?

Mutterenergie beschreibe ich als nährend, warm und sorgend.

Weibliche Energie hat aber auch den Aspekt Dinge anzunehmen, zuzulassen, fließen zu lassen. Frauen sind der Inbegriff eines Zyklusses. Hingabe und Vertrauen.

Unsere Vaterverbindung hat Auswirkungen auf unsere Sichtweise der Männlichkeit.

Sie hat Verbindungen zu unserer männlichen Kraft, die wir brauchen, um vorwärtszugehen. Sie beschreibt unsere Sicht auf Partnerschaft und über die Rolle eines Mannes innerhalb der Familie.

Wie war mein Vater?

Habe ich mich sicher gefühlt?

Hat er mir das Gefühl von Geborgenheit gegeben? Habe ich ihn als „aktive“ Kraft erlebt?

Doch oft ist es so, dass wir unsere Eltern nicht als positiven Part innerhalb der Familie sehen konnten. Oft sind Rollen vertauscht. Wir erlebten einen „schwachen“ Vater, oder einen Vater, der anstatt Sicherheit, Angst verursachte. Vielleicht gab es eine Mutter, die ihre Weiblichkeit nie leben konnte, die vielleicht sogar so schwach war, so dass Du die Rolle der Erwachsenen übernehmen musstest.

Ein anderes Mal haben wir unsere Mutter als Kämpfernatur erlebt – löwenstark, immer präsent aber auch mit einem hohen Anteil an männlicher Power.

Ein anderes Mal ist es so, dass wir sogar sagen, dass wir keinen Vater haben, sondern nur einen Erzeuger. Weil eben Dinge geschehen sind, die so verletzend waren, weil wir den Vater im Leben nie kennengelernt haben.

Oder, dass wir unsere Mutter kaum gesehen haben, sie mit einem anderen „durchgebrannt“ ist.

All diese Aspekte sorgen dafür, dass wir die weiblichen und männlichen Anteile in uns unbewusst ablehnen.

Indem wir uns sagen – „ich brauche sie nicht, ich brauche ihn nicht – lehnen wir wertvolle Kräfte, die uns unterstützen könnten ab.

Ich weiß – wenn Du es so fühlst, wenn Du schlimme Dinge erfahren hast, fällt es schwer jetzt weiterzulesen.

Aber hör mir zu.

Diese Kraft ist für Dich da. Sie fliesst über die Ahnenreihe zu Dir und selbst wenn Dein Papa unter der Brücke liegt, Deine Mama über alle Berge ist..

Diese Energie steht Dir zu.

Du kannst innerliche Sätze nutzen, wie:

Papa, ich hätte Dich gebraucht…

Lieber Papa, auch wenn ich Dich gerne in einer anderen Form in meinem Leben gehabt hätte…

Auch wenn Du die männliche Energie nicht leben konntest – warum auch immer – . Ist sie für mich da.

Liebe Mama, ich hätte Dich gebraucht…

Liebe Mama, auch wenn ich Dich gerne in einer anderen Form als Mutter gesehen hätte…

Auch wenn Du die weibliche Energie nicht leben konntest – warum auch immer – ist sie für mich da.

Ab heute nehme ich zu 100% Mutterenergie und zu 100% Vaterenergie an.