Archiv der Kategorie: Allgemein

Themenmeditation mit MichAEL

In unserer hektischen Zeit, wenn uns der Alltag wieder einmal zu überrollen scheint, sind Zeiten der Ruhe und Entspannung besonders wichtig.

Gerade in solchen Zeiten, in denen wir meinen „keine Zeit zu haben“, dürfen wir uns die „Zeit nehmen“, die alltäglichen Sorgen für ein paar Stunden zur Seite zu legen und dem Alltag zu entfliehen, die Achtsamkeit auf andere Dinge zu lenken.

„Themenmeditation mit Michael“ – eine Kombination unterschiedlicher Entspannungstechniken mit praktischen Übungen für den Alltag.

In Achtsamkeitsübungen hast Du die Möglichkeit Deinen Fokus neu auszurichten. So kommst Du auf andere Gedanken. In geführten Meditationen kannst Du Dich fallen lassen und im Herzen berühren lassen.
Nimm Deine innere Stimme wieder wahr … auf Dein ganz persönliche Weise.

„Themenmeditation mit Michael“
Tanke wieder auf. Hole Dir die Kraft, die Du für Dich und Deine Aufgaben brauchst.
Nimm Anregungen für den Alltag mit, tausche Dich aus.

Was Du jetzt noch benötigst? Nun … Deine Bereitschaft Dich einzulassen.
… und ein paar warme Socken … mehr nicht.

„Themenmeditation mit Michael“

19:00 – 20:30 Uhr
Teilnahme: 10,- €

Wellness für die Seele
Glockenstraße 6a
46399 Bocholt

Anmeldungen unter:
Telefon 02871 / 232565 oder
per E-mail an kontakt@wellness-fuer-die-seele.de

Geistige Führung – Einbildung oder Hilfestellung?

Zeit um kurz anzuhalten und die Aussicht zu genießen 
Ein Schnappschuss der letzten Tage…

Geistige Führung – Einbildung oder Hilfestellung?

Wir alle haben unsere geistigen Begleiter, ob Du nun daran glaubst oder nicht.
In den meisten Fällen denken wir nicht daran oder beschäftigen uns in irgendeiner Form damit.

In den meisten Fällen leben wir unser Leben, erledigen unsere Aufgaben, haben Spaß oder „kämpfen“ mit den Themen, die uns immer so beschäftigen.

In der meisten Zeit geht es uns gut – klar – mit Höhen und Tiefen und wir brauchen im Grunde keine große Hilfe.

Wenn es zu Schicksalsschlägen und schwierigen Situationen kommt, ja dann, beginnen wir um Hilfe zu bitten. 
Wenn auch nicht offen und mit “gefalteten Händen” – und so muss es auch gar nicht sein.

In schwierigen Situationen nutzen wir das Gespräch zu „Gott“, Allah oder zu unseren Helfern, an die wir glauben…

….und selbst wenn wir offiziell nichts glauben…fangen wir unbewusst an zu beten und zu wünschen.

Wir senden „Stoßgebete“.

Und in den meisten Fällen haben wir das Gefühl es hilft, oder?
In den meisten Fällen fühlen wir uns begleitet oder erhört.

Manchmal ist es ein kleiner Impuls, ein kleiner Schnipsel Hoffnung, ein Gedankengang, der mit einem Male da ist.

Wenn wir jemanden verloren haben, durch einen frühen Tod – so verändert sich unsere Sichtweise.

Wenn wir jemanden auf der anderen Seite haben – fällt es uns leicht(er) – im Zwiegespräch zu sein – es hilft uns in unserer Trauer, wir sprechen mit unseren Familienmitgliedern und es tut uns gut – und das bilden wir uns nicht ein.

Denn wir Menschen verlieren uns niemals, wir sind niemals getrennt.
Uns verbindet das, was wir einst teilten, es verbindet uns, das was wir in Liebe erfahren haben und das was wir erlernen durften.

Und wir fühlen oftmals ganz genau, wer uns gerade beschützt oder begleitet…

Manchmal erhalten wir auch Zeichen…Zeichen, die nur wir entziffern können. 
Zeichen, die uns in Form eines Liedes begegnen, Zeichen, die uns einen Kontakt schicken, Zeichen die uns sogar vor bestimmten Situationen schützen, oder uns warnen…

Uns warnen, indem sie Dinge in eine Sackgasse laufen lassen, uns warnen, damit wir einen Menschen einmal ganz anders erleben, als wir ihn kennen.

Oftmals sind diese Hilfestellungen verpackt in Dingen und Situationen, die nicht “funktionieren” wollen.

Es sind diese Art der Hilfestellungen, die uns innerlich Hin-hören lassen…einen Gesichtsausdruck wahr–nehmen- zu lassen…es sind die Hilfestellungen, die einen lange geplanten Termin platzen lassen oder unser Auto im Stau stehen lassen.
Selbst in Situationen, die Du ganz anders geplant und positiv gesehen hast, kann ein kleiner (UR ) knall sehr behilflich sein.

Im Nachhinein erkennen wir dann, warum dieses oder jenes so passieren musste. Im Nachhinein erkennen wir dankbar, warum sich Manches so darstellte.

Denn es war nicht (mehr) unser Weg.
Es war Zeit für eine Veränderung.

Zeit – um aufzuwachen.

Sei nicht traurig, sei nicht enttäuscht – es wird Dir helfen.

Weißt Du, wenn wir zu schnell im „Ritt des Lebens“ unterwegs sind, helfen uns unsere „Guides“, sie wissen genau, welchen Weg wir einschlagen wollten, sie wissen genau, was und wie etwas gut für uns ist.

Und dabei sind es nicht immer unsere Familienmitglieder, nicht unbedingt Verstorbene, die uns begleiten.

Es sind lichtvolle Begleiter, die uns immer dann, wenn wir nicht mehr weiter wissen, liebevoll unterstützen.

Und das Wichtigste dabei ist – die Entscheidung – welchen Weg wir gehen möchten – überlassen sie uns, denn wir haben den freien Willen.

Den freien Willen unseren Weg so zu nehmen, wie er gedacht ist – oder die Entscheidung, ob wir noch einmal eine Ehrenrunde drehen möchten…

Kleine Zeichen sind wertvoll und sooo hilfreich. Es liegt an Dir sie zu erkennen und zu nutzen.

Der freie Wille bleibt.

Bild & Text: Bettina Tepasse

Die starke Frau

Die starke Frau

Sie genießt das Leben – in der Tat.

Sie ist da für ihren Kreis.

Sie verbindet, tröstet, hat immer Rat.

Die starke Frau

Sie leistet, wandelt, kämpft und handelt.

Die starke Frau steht für andere ein,

sie nimmt sich zurück für anderer Seelen Glück.

Die starke Frau liebt ihren Kreis,

manchmal mehr als sich selbst.

Sie schenkt ihre Liebe und das nur ganz.

Tränen zeigt sie nur Erwählten,

steht zu ihrer Worte Tanz.

Die starke Frau,

Mutter, Tochter, Schwester und Ehefrau.

Sie sieht in die Herzen und weiß genau.

Wie es um Dich steht und wie es Dir geht.

Denn ihr machst Du nichts vor. mein Kind.

Die starke Frau, weiß um ihr Gefühl.

Sie kennt ihren Körper und die Kraft ihrer Seele.

Sie fühlt, erfährt mit ganzer Kraft,

Wurzeln mit denen sie alles schafft.

Wurzeln der Frauen, die sie begleiten.

Lassen sie durch die Stürme reiten und halten sie fest im Sattel des Lebens.

Kein Kampf im Leben ist vergebens.

Denn wahre Kräfte liegen im Herzen, in der Natur.

In der Seele und der Liebe nur.

Meine liebe, starke Frau

So spüre, wie starke Frauen dich begleiten,

erinnere Dich an die geballte Kraft-

Sie werden Dich führen und geleiten-

Starke Frauen – eine Verbindung, wie es sonst keiner schafft.

Schließe die Augen und lasse Dich tragen durch das Trommeln der Erde und fühle mit ihr.

Weisst Du eigentlich wie stark Du bist?

Weisst Du eigentlich, wie stark Du bist?

Weisst Du eigentlich, wie stark Du bist, mit Deinen Gedanken?

Mit Deinen Gedanken und Gefühlen, die Du andauernd denkst und ausstrahlst?

Kennst Du diese Situation…Du fühlst Dich unwohl, klein und nicht gut genug…

Und vielleicht hast Du ein bestimmtes Thema mit einer Person oder Situation – in der Du das Gefühl hast, sagen wir mal „minderwertig“ zu sein.

Du hast das Gefühl, immer hintergangen, nicht gesehen, oder nicht geliebt zu sein.

Oft hast Du dieses Gefühl schon gehabt, oft ist es Dir begegnet…im Kindesalter, in der Schule, im Job.

Natürlich – denkst Du – wie sollte es anders sein…es war schon immer so…

Immer bin ich als Letzter dran, immer bekomme ich Ärger, werde blöd behandelt – und fühle mich schlecht.

Immer geht es um den anderen, immer werde ich der,- oder diejenige sein, die ihren Wunsch nicht erfüllt bekommt.

Weisst Du – wie unser Leben, unser Tag verläuft hat unheimlich viel mit dem zu tun, wie ich es erwarte.

Ich spreche nicht davon, dass wir uns ein Leben voller Krankheit, voller Trauer oder Schicksalsschläge selbst anziehen – das würde zu lange dauern, dies hier zu erklären oder zu diskutieren.

Und zudem mag ich mir das nicht anmaßen.

Für mich geht es in vielen Bereichen um die kleinen „Fallen“ die wir uns – nun ja – fast täglich selber stellen.

Es geht um Situationen, die wir uns, durch unsere Mangeldenken, selbst versalzen.

Es geht um die immer wieder gewählten Trampelpfade, die einfach zu wiederholen sind. Wir kennen dieses Gefühl, wir kennen den Weg, wir meinen die Gedanken der anderen im Bezug auf mich zu kennen.

Wir gehen davon aus- wir erwarten- wir bereiten „Förmchen“ zu.

Förmchen, die uns ausfüllen – und zwar mit den Gefühlen, die wir kennen.

Diese alten Förmchen stehen nun bereit, um befüllt zu werden, diese Trampelpfade der alten Gefühle laden ein.

Hinweisschilder in grellen Farben weisen hin auf – die Verletzte – der Schwache –   die Unbegabte – der Ungeliebte

Am Besten ist dieser Bereich auch noch gut eingezäunt, damit „Fremde“, Menschen, die Dich anders sehen und vor allen Dingen anders sehen wollen – gar keine Chance haben über einen anderen Pfad zu Dir zu kommen.

Wenn wir uns so intensiv damit identifizieren, ergeben sich sogar Situationen, die anders geplant und gedacht waren – und in seiner Form als komplettes Desaster enden.

Ich erinnere mich gerade an eine meiner peinlichsten Situationen meines Lebens, in der ich mich vor meiner damaligen Jugendliebe so blamierte, weil ich so nervös und zerstreut war – dass ich ins Stolpern kam und mich in dieser emotionalen Situation längs auf die Treppen legte… und das nicht freiwillig… eine Situation, die für mich eh schon schlimm war und mein “Fallen” dies auch noch unterstrich…

Gerade dann wenn wir es besonders gut machen wollen…kennst Du das?

Selbstsabotage – könnten man es auch nennen.

Wir halten uns für klein –

Wir selbst wiederholen – immer wieder – wir blöd, wie dick, wie ungeliebt wir sind.

Wir erzählen es uns jeden Tag – und manchmal auch anderen.

Gut gemeinte Worte, gut gemeinte Taten werden von uns nicht gehört, anders interpretiert – oder wenn ihr euch mit energetischen Verbindungen und Blockaden ein wenig auskennt – greift diese alte Leier und bestätigt unser mieses Gefühl…

Siehste…ich habe es gewusst…

Und so haben wir einen weiteren Pfad vertieft. Ein größeres Förmchen gebaut.

Wir alle kommen mit einem Grundgefühl auf die Welt, welches uns prägt– und wenn ich mal zurückdenke oder eher gesagt zurück fühle…war es bei mir immer der Satz, den ich jahrelang lautlos wiederholte : ICH werde eh nichts – aus mir wird nichts…

Das Ganze gepaart mit Ängsten, mit alten Gefühlen, die mir im Laufe des Lebens immer wieder begegnet sind.

Prägungen, die jeden von uns zu dem machten, der wir sind.

Und dabei war es nicht so, dass mir jemand so etwas gesagt hätte.

Meine Eltern haben mich immer bestärkt und geliebt.

Wir Seelen nehmen das auf, was uns begegnet, uns begleitet…

Ängste der Mutter, Sätze der Väter…Erfahrungen aus alten Leben.

Nun und mit diesem Gefühl bin ich nicht alleine, denn ich habe noch keinen Menschen gesprochen, der ein starkes, gutes Gefühl als Grundgefühl mitgebracht hätte.

Wir alle haben unsere Emotionen im Rucksack…Emotionen, die aus dem Mutterleib, der Schwangerschaft, einer früheren Inkarnation kommen.

Emotionen, die uns prägen.

Wir haben unsere Aspekte im Schlepptau und beginnen dann unser „Abenteuer Leben“ hier auf der Erde.

JEDER, wirklich jeder von uns kennt mindestens ein Mangelgefühl, daher fühle Dich von meinen Zeilen bitte nicht beleidigt.

Ich arbeite tagtäglich mit wunderbaren Seelen daran, Leichtigkeit in alte Themen zu bringen.

Auch ich begegne immer wieder alten „Förmchen“, alten Trampelpfaden, die mich herausfordern, herausfordern auch mal neue Wege zu gehen…einen Schritt weiter als die Angst. Einen Schritt weiter, im Bezug auf alte Verletzungen.

Denn eines habe ich gelernt – es kommen immer wieder Themen, die mir weh tun könnten, es kommen immer wieder Begegnungen, Ereignisse und „Mutproben“ – doch es zählt das, was DU daraus machst.

Es muss mich nicht umschmeißen, es muss mich nicht zurückwerfen..denn wenn wir bewusst sind, kommt das Gefühl, es sagt – Hallo – umarmt uns- und geht weiter.

Weil wir es dann sein lassen…

Wir haben die Wahl mit Menschen, Situationen und “Bällen des Lebens” umzugehen.

Und darum geht es…

Es geht darum alte Muster zu erkennen, es geht darum immer leichter und entspannter mit diesen altbekannten „Freunden“ umzugehen.

Es geht darum das „Flattterband“ der Trampelpfade zu entfernen und sich dem Abenteuer anderer Möglichkeiten zu stellen.

Und es dann sogar zu genießen – es soll doch möglich sein..

Denn – vielleicht mögen mich die anderen ja, nur habe ich Scheuklappen auf, vielleicht ist es ja anders, nur möchte ich meine Variante sehen…Vielleicht geht es ja leicht – oder jedenfalls „leichter“ als gedacht?

Vielleicht?

Und wenn Du aktuell etwas hast gehen lassen müssen.

Wie geht es Dir jetzt gerade damit?

Wie war es vorher? War es leicht? war es entspannt…und richtig – für DICH?

Fühl mal hinein… manchmal ist es aktuell sogar besser so…manchmal haben sich Verbindungen oder Situationen erfüllt.

Manchmal fühlen wir uns nach einer klaren Situation nach diesem “Erkennen” leichter.

Ein wichtiger Lehrer gab mir vor einigen Jahren diesen Satz mit:

Ich verabschiede was kommen will, beachte was bleiben will und begrüße was kommen will.

Erwarte doch gerade heute mal das Wunder – IN Dir, und vor allen Dingen FÜR Dich…

Na? Wie wäre das?

Ich gehe heute auch mal wieder einen Schritt weiter als die Angst – kommste mit?

Deine Bettina

Bedingungslos

Be-ding-ungs-los

Bedeutet ohne Wertung, ohne Erwartung, ohne Kompromiss…

Bedingungslose Liebe zum Beispiel…

Liebe, die nicht erwartet, die nicht bewertet und die einfach da ist, ohne dass von mir oder anderen Kompromisse erfolgen müssen….

Bedingungsloses Vertrauen…

In Menschen, denen wir unser Kind anvertrauen würden, in Menschen, die uns nah sind, in Menschen, denen wir Vertrauensvolles mitteilen.

Bedingungslos…

Bedingungslose Freundschaft, bei der wir sicher sind, dass wir aufgefangen werden, dass wir uns anlehnen können und das ohne Worte.

Bedingungslose Familienbande, eine herzverbundene Gemeinschaft, die mir ähnlich ist, mich versteht und mit der ich mich – egal wie weit man sich manchmal auch entfernt – immer verbunden fühle.

Bedingungslos…

Doch manchmal fühlt es sich nicht so an…

Manchmal treffen unsere „inneren Kinder“ aufeinander, die -sagen wir mal -der „Bestimmer“ sein wollen…

Manchmal haben wir das Gefühl etwas tun zu müssen, was ein anderer von mir erwartet…manchmal haben wir das Gefühl etwas beweisen zu müssen, weil jemand mir das Gefühl gibt, ansonsten nicht genug zu sein…manchmal ist es doch so, dass wir Kompromisse eingehen…Kompromisse, mit denen es uns (eigentlich) nicht gut geht.

Kompromisse, bei denen wir gefühlt 80% entgegenkommen – und der andere „gefühlte“ 20%.

Manchmal sprechen „alte Verletzungen“ aus den Vorwürfen: Du bist nicht da…Du hast zu wenig Zeit…Du bist so abwesend…machst nicht genug – (für mich)…

Oft gibt es Parallelen zum Elternhaus – denn diese waren vielleicht nie da, oder haben mich verletzt, haben mir das Gefühl gegeben – so, wie ich bin, genüge ich nicht…manchmal haben wir sogar das Gefühl nicht gewollt gewesen zu sein.

Oder es wurde sogar offen ausgesprochen.

Manchen Kindern wurde sogar mitgeteilt, dass sie nur geboren wurden, damit es den Eltern später gut geht.

Andere wurden missbraucht – emotional, oder auch körperlich.

Bedingungslos…

Nur in Wort?

Und im „Real life“ ein „humpelnder“ Vergleich?

Weißt Du, ich habe gelernt, dass mir mein Bauch immer dann einen Hinweis gibt, wenn die „Prozentuale Basis“ nicht mehr im Gleichgewicht ist.

Wenn ich das Gefühl habe, dort gebe ich gerade mehr, dort lasse ich immer wieder etwas  zu, knicke ein, oder mache Kompromisse – die sich irgendwann nicht mehr leicht anfühlen, immer dann, wenn sich diese Bauchmeldungen wiederholen – darf ich etwas daran ändern.

Und weißt Du was – das kann alleine nur ich selbst in die Hand nehmen.

Das Leben ist ein Geben und ein Nehmen, ich reiche die Hand und nehme sogleich die Andere.

Wenn dies im Gleichgewicht ist, fühlt es sich „gleich“ an…weißt Du was ich meine?

Wenn nun aber jemand von mir erwartet, genau SO zu sein, an dieser und jener Stelle zu sein, wo ich mich aber gar nicht aufhalten möchte…wenn mir jemand vorschreibt, was ich lieber tragen sollte, was sich gehört und welcher Ort, welcher Umgang am „Besten“ für mich ist, ist dort wenig Entscheidungsfreiheit, richtig?

Wenn mir jemand Vorhaltungen macht, warum ich dieses oder jenes tue, oder eben dieses nicht gemacht habe.

Wenn mir jemand sagt – ich bin enttäuscht – ich hätte es gern anders – Du bist nicht so und so, das gefällt mir nicht.

Hat diese Situation nichts mit Bedingungslos zu tun…richtig?

Wiederholen sich diese Themen für mich, darf ich bei mir schauen, wo ich mich nicht als „gut genug“ empfinde…dann darf ich schauen, wo ich mich gerade nicht gut behandle, mir meinen Platz nicht einräume oder mir selbst zu wenig vertraue. Und somit meinen Wünschen.

Welche Angst steckt vielleicht dahinter? Welches Muster bediene ich da gerade?

Wir Menschen tun gerne anderen Menschen Gefallen, das ist wirklich so.

Wir möchten zeigen, dass wir da sind, wir möchten liebe Worte ergattern, Lob und Zuwendung.

Und letztendlich die Liebe, nach der wir uns doch alle sehnen.

Ja auch dafür sind wir bereit, uns ab und an zu verbiegen, zu dienen und Kompromisse einzugehen.

Doch auch das, darf im Gleichgewicht sein, auch das darf im Vertrauen sein und mit einem warmen Gefühl.

Denn in der absoluten Liebe weiß ich– der andere würde es genau so auch für mich tun…

Bedingungslos…

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes verlängertes Wochenende..und auch ich werde heute meinen freien Tag genießen…

Absolut bedingungslos 😉

Alles Liebe, bleibt gesund

Eure Bettina