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Selbstfindung

Selbstfindung

Gar nicht so einfach, oder?

Sich selbst zu finden…

Eigentlich weiß ich doch, wer ich bin und wo ich hinwill.

und – Wo soll ich mich schon finden?

Ich bin doch hier

Wenn wir auf unser Leben schauen sind wir meistens zufrieden…

„Eigentlich bin ich ganz zufrieden“, so lautet oftmals der Satz meiner Klienten, „…aber…“

Irgendwo sind wir doch noch auf der Suche.

Irgendwie möchten wir noch mehr…

Wir erahnen, dass es noch etwas in uns gibt, vielleicht haben wir schon in etwa eine Richtung, aber trauen es uns manchmal sogar gar nicht auszusprechen.

Gerade tätigte ich ich eine Anfrage zu einer Gruppe bei Facebook, eine liebe Freundin hatte mir den Link geschickt und ich war neugierig…

Gesagt getan – kurz nach der Anfrage kam die Nachricht: Bitte beantworte uns ein paar Fragen…unter anderem wurde die Frage gestellt, in welchem Bereich ich denn noch gerne mehr strahlen würde…

Oiiii.

Hmm, normalerweise bin ich ja nicht verlegen im Schreiben, ihr kennt mich, doch da musste ich echt noch überlegen.

Strahlen…darf man das?

Und in welchem Bereich?

Klar, weiß ich für mich, wohin ich möchte,- na ja, in den meisten Fällen 😉

Aber auch ich habe „Pläne“ „Wünsche“, die ich „noch“ nicht öffentlich mitgeteilt habe…

Also was möchte ich mehr erstrahlen lassen?

Joaaa, da gibt es Einiges.

Spannenderweise habe ich in den vergangenen Sitzungen immer mal wieder von meinem Visionboard gesprochen, welches ich hier in der Praxis, aber auch gemeinsam mit meiner Familie erstellt hatte.

Durch die Coronazeit, durch die Ruhe, die Beschäftigung mit mir selbst, haben wir Enormes geschafft.

Wir haben aufgeräumt, Zeit für uns gehabt, Dinge erledigt und – ich darf es kaum sagen – nein ich darf…wir haben schon 80% dieses Visionboards erledigt…

Im Juni.

Unglaublich.

Weisst Du, wenn wir uns bewusst machen, was wir möchten- und das nicht nur im Kopf, für uns – ganz heimlich- haben unsere Pläne nicht so viel Kraft, wie sie entwickeln könnten.

Wenn wir einkaufen gehen möchten, schreiben wir uns oft einen Einkaufszettel. Aufgeschrieben, hat dieser Zettel mehr Kraft, mehr Bedeutung und Du kennst das – selbst, wenn Du ihn dann zu Hause vergisst, erinnerst Du Dich genau daran, was Du aufgeschrieben hast.

Wenn wir Gedanken sichtbar machen, geben wir ihnen Energie.

Wenn wir offen aussprechen, was wir uns wünschen, erschaffen wir uns Gehör…das Wichtigste dabei ist – auch wir hören, was wir möchten und fühlen.

In den Gesprächen, die ich führe, kommt die Erkenntnis oft erst, wenn Menschen aussprechen, was ihnen wichtig ist, wenn sie beschreiben, wie sie sich fühlen.

Auf die Frage, wie möchtest Du Dich fühlen, wenn Du heute zur Tür heraus gehst -bekomme ich genau die Antwort, um die es im Inneren geht.

Selbstfindung – ich suche IN mir.

Denn tief in uns, wissen, wie wir uns fühlen möchten.

Zudem schreibe ich auf einen Einkaufszettel, was ich möchte und nicht das, was ich nicht mag – das würde keinen Sinn machen, gell?

Doch wie oft im Leben beschäftigen wir uns mit den Themen, die wir nicht möchten?

Wie oft?

Und bemerkst Du, wieviel Energie in dieses NICHT- Wollen geht?

Wofür?

Für den Einkaufswagen?

Bemerkst Du was?

Also ich mag diesen Satz:

Was in Dir möchtest Du ihn Dir erstrahlen lassen?

Was ist Dein Traum?

Und dann folgt der nächste Schritt, wie könnte der erste, der allererste Schritt in diese Richtung aussehen?

Ja – mache es Dir bewusst, äußere Deine Wünsche, Deine Pläne.

Mache sie sichtbar. Auf Deine Weise.

Sprich mit jemanden, der Erfahrung damit hat, recherchiere, wie Du dazu mehr erfahren kannst, wie machen andere das – denn dass es funktioniert siehst Du, also warum nicht…Leg los- JETZT – der erste Schritt.

In diesem Sinne wünsche ich Dir das, was Du Dir wünschst.

Deine Bettina

An die Winde des Südens…

An die Winde des Südens-

Große Schlange,

lege Deinen Körper aus Licht um mich.

Lehre mich, die Vergangenheit wie eine Haut abzustreifen und behutsam auf der Erde zu wandeln.

Zeige mir den Weg der Schönheit.

Auszug aus der „Raumöffnung“nach Alberto Villoldo

Am vergangenen Wochenende nutzen wir noch einmal die Zeit, um ein paar kleine Dinge aufzuräumen, um auszusortieren.

Dabei fiel mir dieser Teelichthalter in die Hände und ich nahm ihn direkt mit, um ihn nach Jahren, mal wieder zu entzünden.

Marie fiel die Veränderung sofort auf: „Mama – woher haben wir den?

Der ist ja schön!“

Ich hatte ihn damals auf einem Trödelmarkt erstanden und kurz darauf zierte er unseren Meditations und Anwendungsraum, den wir in unserer Anfangszeit nutzten.

Mei, war das schon lange her, fiel mir ein.

Das waren noch Zeiten…

Erste Anfänge der Energiearbeit, erste Kurse, Seminare, Aufstellungen…dann wurde die Massage immer beliebter und die Gruppen größer…

Was tun, also?

Zu diesem Zeitpunkt machten wir uns noch keine Gedanken darüber, wo der Weg hinführen sollte, wir fanden es wichtig, dass, das was uns so wertvoll begleitet hatte, weitergegeben wurde.

Die Kinder waren noch klein und wir hatten Freude daran, etwas in unser Leben zu integrieren.

Es war uns wichtig, die Werkzeuge, die uns in unserer Trauer, in unserem „Tief“ geholfen hatten publik zu machen.

Ganz egal, was vielleicht andere darüber dachten.

Ganz egal, ob sie uns vielleicht als „spooky“ oder durchgeknallt hielten.

Denjenigen, denen es half, waren da.

Und ich darf sagen, wir haben niemals, für das was wir tun, in irgendeiner Form, etwas Negatives erlebt.

Wir sind niemals verhöhnt oder denunziert worden – und ich glaube, dass es vor allen Dingen daran lag, dass wir tatsächlich erfahren haben, wie Energie wirkt.

Dass wir nur das anbieten, was wir auch für uns anwenden und auch etwas verändern, wenn es sich nicht „mehr“ stimmig anfühlt.

Wir stehen, für das, was wir tun.

Und dort waren wir nun – die Gruppen wuchsen, die Bekanntheit stieg – und dann die Frage: Wo dürfen wir nun arbeiten…

Wo können wir das, was wir tun, umsetzen.

Öffentliche Räume bedeuten mehr Öffentlichkeit.

Öffentlichkeit und Miete.

Und dann kam die Frage: Können wir so viel leisten, wie es Miete kostet?

Ist unser Tun etwas, was angenommen wird?

Einen Kundenstamm hatten wir schon, doch da durfte noch mehr kommen.

Wir begannen unsere Suche und schauten uns lange Zeit Räume an, machten uns Gedanken über die Aufteilung, über das, was angeboten werden sollte.

Ein wichtiger Schritt.

Und wir haben es gewagt.

Wir haben damals unser „Nest“ verlassen und sind, vielleicht“ ein Stück weit, in einen nebeligen Wald gelaufen, aber es hat sich gelohnt.

Wir haben einen Schritt gewagt, von dem wir noch nicht wirklich wussten, ob er so funktioniert.

Wir streiften eine, zu klein gewordene Haut ab, und durften Leichtigkeit erfahren, durften eine Belohnung erfahren.

Ja, manchmal laufen wir mit Gedanken „schwanger“, wissen, dass etwas Neues her darf, wissen, dass ein neuer Weg wartet – und dennoch schleppen wir manchmal, die schon abgelöste Haut, wie einen alten Wintermantel mit und wundern uns, dass es uns so schwer fällt weiter zu gehen.

Ja, Gewissheit haben wir im Leben nie.

Kontrolle – ist in manchen Bereichen Illusion.

Und dennoch hängen wir oft an alten Kleidern, die wir immer wieder zurück in den Schrank hängen, in der Hoffnung, irgendwann mal wieder hinein zu passen.

Doch, wenn Du ehrlich mit Dir bist – ist es in manchen Bereichen doch eher befreiend loszulassen, ist es doch beflügelnd etwas Neues zu wagen, ist es -das aktive Leben- was uns erwartet.

Damals konnten wir nicht zu 100% wissen, wie es wird – ja, wir hatten eine Ahnung, wir hatten Bilder und Visionen.

Und den Wunsch zu wachsen – und darum geht es doch.

Es geht darum voran zu gehen, es geht darum aus alten Häuten herauszuwachsen.

Erfahrungen mitzunehmen, Gefühle und Erinnerungen mitzunehmen – und die Liebe dazu.

Würden wir alles Alte mit uns herumtragen -und das bildlich – sähe es wahrscheinlich sehr putzig aus.

Stell Dir das mal vor, Stickjacke über Strickjacke- Rollkragenpulli über Bikini &

Einen Bollerwagen, voller ausrangierter Kleidung.

Voller, ungenutztem Krimskrams.

Wir haben auch am Wochenende aussortiert…

Der Teelichthalter ist geblieben – und er wird uns nun eine Zeit lang wieder begleiten und uns an alte Zeiten erinnern.

Momentan tut es gut, abends eine Kerze anzuzünden, einen gemütlichen Tee zu trinken, oder ein Buch zu lesen.

Erinnerungen schaffen Momente.

Alte Zeiten, wertvolle Erinnerungen, die uns zeigen, wie wundervoll es sein kann- etwas zu wagen und neue Wege zu gehen…

Und wer weiß, was sich in diesem Jahr noch so Neues zeigen darf…

Ich habe da so eine Vision 😉

In diesem Sinne, wünsche Ich Dir einen wundervollen Tag, voller Leichtigkeit – und vielleicht hast Du gerade auch etwas, was Du für Dich verändern magst?

Vielleicht gibt es auch bei Dir auch eine „Haut“, die nur noch so mitgeschleppt wird.

Und Dir den Weg unnötig schwer macht…

Vielleicht gibt es dort etwas.

Ich bin gespannt….

Mach het jut.

Deine Bettina

Ablehnung – oder like the way I do

Ablehnung

Oder – like the way I do….

Herrlich,

die Sonne scheint, wie lange nicht mehr, die Menschen fühlen sich entspannter an und wir gehen nun auch in ein kleines Pfingstwochenende.

Gerade beim Einkaufen ließ ich mir so richtig Zeit, hab hier und da Leckereien für das Grillen heute Abend eingepackt – und – nur fürs Protokoll, es gibt aktuell sooooo leckere Veggie Varianten…nun ja für den Rest der Gang hab ich auch Fleisch eingepackt.

Nun ich setzte mich ins Auto und das Radio sprang an.

Passend zum Sommersonne-Gute Laune Wetter, spielte unser Regionalradio echt geniale Musik.

Zu Hause beim Auspacken drehte ich ebenfalls den Sender laut.

Melissa Etheridge sang mir entgegen und ich kann bei diesem Lied einfach nicht anders, als lautstark mitzusingen…

„Like the way I do.“

Ich glaube, fast ALLE Frauen in meinem Alter kennen dieses Lied und spätestens, wenn die ersten Töne auf einer Party gespielt werden, ist die Tanzfläche rappelvoll und alle singen lautstark mit –

Like the way I do…

Ein Lied über Liebeskummer, über Gedanken, die wir uns als Frauen (& auch Männer ) machen, wenn eine Beziehung nicht erfüllt wurde.

Wenn wir uns Gedanken über den Ex, die Ex, einer Verbindung machen, die mit Schmerzen beendet wurde.

Wir hadern, trauern, sind wütend und verletzt.

Und auch wenn es vielleicht eine gute Trennung gab, auch wenn es vielleicht schon etwas her ist – fragst Du Dich vielleicht:

Ist die andere besser als ich?

Ist er besser als ich?

Was denkst er jetzt, wie fühlst sie jetzt?

Und eigentlich sprechen wir mit diesem Lied unseren Schmerz an – den Schmerz, den vielleicht eine Abweisung ausgelöst hat, ein Schmerz, der aufgrund einer Lüge kam oder aus der Erkenntnis, dass der gemeinsame Weg nun zu Ende ist.

Like the way I do…

Ich bin davon überzeugt, dass auch Du jetzt gerade an eine Situation denken musst, in der Du Dich abgewiesen oder verletzt gefühlt hast…

Und ich bin davon überzeugt, dass Du ebenso  gerne noch einmal etwas von Deiner ersten Liebe hören würdest.

Und nicht, weil Du unglücklich bist, sondern weil Dich diese Verbindung geprägt hat.

Der erste Kuss, die erste Party, das erste Ausgehen oder der Kinobesuch.

Und das ist gut so – das ist menschlich.

Dieser Mensch, diese Person war wichtig für Dich, für Deine ersten Schritte, für den „Seelenplan“, für Deine Pubertät, oder Deinem weiteren Lebenslauf – es war der Weg, den Du für Dich bestimmt hast.

Ja – Du warst verliebt – und ja – Du wurdest verletzt.

Du hast alles so gemacht, wie es in dieser Zeit für Dich richtig war.

Und Dein damaliger Partner ebenso.

Das was ihr zwei daraus mitgenommen habt – ist eine gemeinsame Zeit.

Eine wertvolle Zeit.

Wenn zwei Menschen zusammenkommen, geht es IMMER um Entwicklung.

Es geht immer um das Erfahren – und das werden wir nur erleben, wenn es nah für uns ist, wenn es wichtig für uns ist.

Jemand, der uns nicht interessiert, wird uns niemals diese Erfahrung spüren lassen- es muss tief sein.

Und Du weißt nun, wie es sich anfühlt.

Und Du wirst es nicht vergessen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir uns nach diesem Experiment „Leben“ wieder auf einer anderen Ebene wiedersehen.

Wir werden und wiedersehen und all das, was wir hier erlebt haben reflektieren, vielleicht werden wir sogar lachen und uns auf die Schenkel klopfen, sehr wahrscheinlich sogar…

Ja und dann werden wir uns beim anderen bedanken – bedanken dafür , dass wir so lieben durften, wir werden uns bedanken dafür, dass wir genau aus dieser Situation heraus so wachsen durften, eine andere Sichtweise erfahren durften– und letztendlich mit einem Bier in der Hand laut singend, mit anderen verletzten Herzen auf der Tanzfläche abgehen konnten…

Der Gedanke gefällt mir…

Dir auch?

Ich wünsche DIR ein zauberhaftes Wochenende und vielleicht denkst Du beim nächsten Song an  meine Worte –

Es geht immer nur um LIEBE –

Also lautet meine Hausaufgabe für Dich ab heute:

l(i)eben nicht vergessen

In diesem Sinne

Fühl Dich umarmt!

Deine

Bettina

Themen bearbeiten mit Neurographie – eine Momentaufnahme

Hallo ihr Lieben – momentan nutze ich noch die Zeit, um Euch einen kleinen Einblick in die kreative Transformationsmethode zu geben.

Hier ein spontanes Video zu einem Gefühl.

Viel Spaß dabei und wenn Du gemeinsam mit mir am Freitag online malen möchtest – sei einfach dabei, ich freue mich auf Dich!

Lass und Knoten lösen

Deine Bettina