Archiv der Kategorie: Selfness

Trockenzeit…

Wow, was ist das bisher für ein Sommer?

Die Kinder erfreuen sich herrlicher Poolnachmittage und die Eisdielen platzen aus allen Nähten..

Sonne, warme Temperaturen, doch der Regen lässt ein wenig auf sich warten.

Damit verbunden sieht man den Wassermangel auf den Feldern..Die Landwirte machen sich Sorgen und der ein oder andere klagt über die braunen Stellen der Rasenflächen, weil man irgendwie gar nicht nachkommt.
Weil die Kraft aus der Erde nicht nachkommt…

Kraftlos – so fühlen sich momentan viele…wir hatten in den vergangenen Tagen schon ein ähnliches Posting.

So wie die Wärme und Trockenheit manche sehr in Anspruch nimmt, so geht es ab und an auch den Menschen, die immer für andere das sind.

Ja – es ist toll mit Menschen zu arbeiten.
Und ganz egal,ob Du als Yogalehrer, Coach oder Arzt – als Lehrer, Erzieher oder Krankenpfleger arbeitest.
Irgendwann hast auch Du mal den Punkt, wo Du am Liebsten direkt in den Urlaub verschwinden magst.
Irgendwann zeigt auch Dein Akku, Reserve an.

Wie ist das so mit Menschen, die immer stark sind?

Und damit meine ich nicht nur die offensichtlich “beruflich” Aktiven.
Wie ist das mit den Müttern, Schwestern, Töchtern, Söhnen und Freunden, die immer gut drauf sind, immer ein offenes Ohr haben – da sind wenn wir sie brauchen?

Wie ist da mit Familienangehörigen, die Aufgaben übernommen haben, weil kein anderer sie macht?
Wie ist da mit pflegenden Kindern, Wohngemeinschaften, bei denen meist einer immer den “Abwasch” erledigt?
Wie ist das mit beratenden, tröstenden Freundinnen, die ohne zu murren bis Nachts Händchen halten – um danach zu sehen, das die Freundin die gegebenen Ratschläge nicht befolgt und wieder und wieder den gleichen Fehler macht?

Wie ist das mit dem Angestellten, der immer im Hintergrund alles vorbereitet und jemand anderer die “Lorbeeren” kassiert?

In den meisten Fällen hören wir von diesen Menschen kein Klagen, kein Beschweren – und kein Gejammer…

Auch wenn es ihnen schlecht geht – machen diese Menschen trotzdem weiter und ziehen immer noch andere mit.
Sie nehmen sich zurück und wenn sie sich jemandem anvertrauen ist es in den meisten Fällen schon sehr spät..

Oftmals erfahren diese Menschen sogar noch Unverständnis…

Wie? Du hast keine Zeit?
Du schaffst doch sonst immer alles?
Ist dieses und jenes noch nicht fertig?
Ach – mir geht es auch schlecht…letzte Tage hatte ich Dieses und Jenes…

Oder der Klassiker: IMMER passiert mir so etwas, KEINER hilft mir, ist für mich da…

Wie Du kannst nicht?
Eine Feststellung, die zeigt, wie unachtsam mit Menschen umgegangen wird.

Heute möchte ich mich an ALLE “Mutter Theresas” unter Euch wenden!

Heute möchte ich allen Helfern, “unter die Arme-Greifern”, allen Heilern und Freundinnen sagen, dass ihr wunderbar seid! Und dass ihr wichtig seid!
Heute danke ich allen wunderbaren Kollegen, Tröstern, Wegbegleitern!
Was wären wir ohne Euch?

Es braucht Menschen wie Euch, es braucht Herzensmenschen, die eingreifen, etwas bewegen und die, die Seelen heilen..
Doch achtet gut auf Euch!

Auch ein NEIN ist ein ganzer Satz, auch ein verschobener Termin, ist kein Beinbruch…auch ein “Ich kann nicht” darf gehört werden.

Damit Du in Deiner Kraft bleibst, damit Du aus voller Quelle schöpfen darfst und damit es Dir gut geht.

Ja, es ist Sommer – ja es ist “Trockenzeit” und ja, gerade deshalb passe ich heute gut auf mich auf…

Nun also hier das Motto des Tages für DICH:

Ich achte mich
Ich beachte mich
Ich pass auf mich auf

In diesem Sinne, Euch einen herrlichen Sommertag – genießt ihn

Eure Bettina

Ich kann nicht mehr…

Weißt Du Bettina, ich kann nicht mehr – meinte in der letzten Woche eine liebe Freundin zu mir.
Und damit spricht sie aktuell vielen aus der Seele.

Ich kann nicht mehr!

Diesen Satz benutzen wir nicht gerne, nicht wahr?
Sind wir doch darauf gepolt immer zu funktionieren, immer alles im Griff zu haben und dabei auch noch gut auszusehen.

Ich persönlich empfinde diesen Satz als absolut wichtig.
Es ist wichtig sich einzustehen, daß die Dinge sich, wenn wir zu viel machen – überschlagen, es ist wichtig, zu erkennen, daß wir als menschliche Wesen keine Maschinen sind, nicht allwissend und perfekt.
Es ist wichtig, zu zeigen, daß auch wir Grenzen haben, nicht immer alles im Griff haben und uns wuuuunderbar fühlen.
Und wenn wir gefragt werden, wie es uns geht auch mal ehrlich zu sagen – jo – momentan könnte es entspannter sein…

Für Viele bedeutet es, sich eine „Niederlage“ einzugestehen, wenn der Alltag nicht bewältigt wird, es muß doch der Rasen gemäht, die Küche perfekt, das Auto gewaschen sein.

Mir ist es vor einigen Jahren so ergangen, daß ich bei einer Beerdigung dabei sein wollte um einer Freundin Beistand zu leisten.
Es war eine heftige Zeit und die Termine überschlugen sich, immer kam etwas dazwischen und ihr wißt -gerade dann, wenn wir etwas planen – überlegt sich das Leben noch eine Überraschung.

Nun – ich war da – ich fuhr auf den Kirchplatz und nach dem Aussteigen begegnete mir ein „Nachbar“ mit den Worten:
Konntest Du Dein Auto nicht noch waschen, das ist doch total dreckig…
Das Ganze, mit Blick auf seine Frau, die gerade aus dem frisch gestriegeltem Wagen stieg – und sehr wahrscheinlich Quelle des vorangegangenen Satzes war.

Fassungslos entgegnete ich nur – nein hatte ich nicht –

…und ich dachte: Ich bin hier um meiner Freundin beizustehen. Was ist hier wohl wichtiger…?

Was möchte ich damit sagen?
Ist es wichtig – beim Nachbarfest – mit frisch nachgezogenem Lippenstift -grinsend dabei zu sein und sich innerlich nicht wohl zu fühlen?
Ist es wichtig, auch das letzte Laubblatt vom Weg zu nehmen, anstatt die freie Zeit mit den Kindern im Wald spazieren zu gehen?
Ist es wichtig, wenn ich mich nicht gut fühle – trotzdem eine Maske aufzusetzen um die Fassade aufrecht zu erhalten?

Wie gehe ich dann eigentlich mit mir um?
Mit dem Menschen, mit der Seele in mir, die genau weiß, wie sie sich fühlt?
Wie ist es wenn ich mir selbst nicht zuhöre?

Weißt Du, wir haben unseren besten Freund mitgebracht – unseren Körper.
Unser Körper ist unser Kompass.

Wenn es uns nicht gut geht, wenn wir Rückenbeschwerden haben, wenn wir müde sind, unser Magen reagiert oder der Kopf –
tut es gut hinzuhören.

Nimm Dir täglich ein paar Minuten Zeit, um in Dich hinein zu hören.

Wie geht es mir?
Was brauche ich gerade jetzt?
Wie bekomme ich meinen Alltag hin, ohne mich zu verausgaben?

Muss ich dieses und jenes wirklich tun?
Oder könnte das jemand anders übernehmen?
Muss ich das jetzt tun?
Oder reicht es auch, wenn ich mich in der kommenden Woche darum kümmere.

Ist es ein MUSS?
Oder habe ich das vielleicht nur übernommen, weil ich es dachte, daß es so sein soll..
Oder ich eine “Belohnung” erwarte?
“Achtung” erwarte?

Wenn uns Dinge erschöpfen machen wir etwas falsch.
Wenn unser Akku rot zeigt – bleibt irgendwann nur die Pause – eine Zwangspause…
Also tut es doch gut hinzuhören und unserem Körper ein wahrer Freund zu sein.
Wahre Freunde – und so ist es doch im Leben – hören Dir wirklich zu…

Der erste Schritt dabei ist: Nimm es wahr – gestehe Dir ein, daß es zu viel ist.
Der zweite Schritt: Sprich darüber.
Der dritte Schritt: Hole Dir Hilfe. Manchmal sind wir erstaunt, wie gut Dinge teilbar sind
Der vierte Schritt: Akzeptiere, daß jeder von uns Grenzen hat und wenn Du Dich mal darüber unterhälst, wirst Du sehen, daß Du damit nicht alleine bist.

Ja, die Ferien sind im Anmarsch, Termine überschlagen sich und wir fühlen uns mehr und mehr urlaubsreif…

Warte nicht auf den Urlaub…
Baue Dir kleine Aus – Zeiten ein.

Heute ist Sonntag – also wenn Du heute frei hast, dann nimm Dir frei! Und das wirklich…

Nimm den heutigen Tag um Dir wirklich Ruhe zu gönnen.
Genieße die Sonne, das Leben und Dich…
Du hat hier aktuell nur Deinen Körper, Deine Seele – so behandle sie gut…

Wer könnte es tun – außer Du selbst an erster Stelle?
Wie sähe für Dich ein Tag voller (Selbst) – Liebe aus?

In diesem Sinne!

Eure Bettina

Piece of soul ®…tiefenbearbeitend…entspannend…lösend

Eine Kombination aus Massagetechniken, Bachblütenessenzen, Aromen, Heilsteinen und Energiearbeit nehmen Sie im Ganzen wahr.
Verspannungen haben oftmals seelische Hintergründe – mein Ziel ist es, den kompletten Menschen zu erreichen und nicht nur den Rücken oder die Fußsohle.

Zugeschnitten auf die Tagesverfassung und die Bedürfnisse im Augenblick, wird die Piece of Soul Massage angewandt.

Meine persönlich entwickelte Massageform, die ebenfalls Elemente der Energiearbeit beinhaltet, fügt verschiedenste Massagearten zusammen und bringt Harmonie und Wohlgefühl für Körper Geist und Seele.

(C) wellness-fuer-die-seele.de
etwas Besonderes …

Nehmen Sie sich Ihre persönliche Aus-Zeit

Ich freue mich auf Sie!

Ihre
Bettina Tepasse

(C) wellness-fuer-die-seele.de
entspannen …

Sie möchten diese einzigartige Form der Massage erlernen?
In regelmäßigen Abständen biete ich Intensiv Seminare der Piece of Soul ® Massage an.
Der nächste Termin mit freien Plätzen findet vom 21. -22.September 2018 statt.

Save the date…

Mädels aufgepasst!

Vom 6. bis 8. September 2019 werden Stefanie Schneider und ich Euch mitnehmen auf eine ganz besondere Reise…

Ein Seminar von Frauen für Frauen…

Im hohen Norden ganz nah an der Elbe unweit der Nordsee haben wir für Euch einen wunderschönen Platz für uns gefunden, der unser geplantes Frauenseminar so wunderbar unterstützt und ummalt.

Absolut geborgen fühlten wir uns, als wir diesen Ort betraten, bezaubert von der Stille und der Besonderheit dieses Ortes, war uns klar – nur hier kann es stattfinden –


Freue Dich darauf Altes loszulassen, Deine Freiheit zu spüren, Deine Weiblichkeit “wieder” zu erfahren und auf eine magische Zeit voller Heilung und wirklicher Auszeit.

Wir freuen uns sehr auf DICH und werden in der kommenden Zeit Genaueres bekannt geben… so save the date…

The circle of woman

Loslassen…

Loslassen

Loslassen – wo Wege sich trennen
Sein lassen – wenn wir merken es ist nicht richtig
So lassen – wenn wir erkennen, dass jeder anders ist

Es gut sein lassen – wenn Themen erfüllt sind

Let it be – oder…lass gut sein

In Zeiten der Veränderung durchschreiten wir viele verschiedene Bereiche unseres Gefühlslebens.
Situationen, die große Veränderungen bringen, brauchen einfach Zeit.
Loslassen…

Wir Menschen sind nicht unbedingt gut im Loslassen, nicht wahr?

Loslassen von alten Gewohnheiten, loslassen von alten Sachen, loslassen von Dingen, die wir angesammelt haben, loslassen von Diskussionen. Und was uns am schwersten fällt – das Loslassen von Menschen.

Das Leben schreibt Veränderungen – und plötzlich ist etwas anders.

Gestern war es noch gut – heute könnte ich hineinhauen.
Gestern noch gelacht – heute geweint.
Gestern noch geplant – heute alles zerstört.

Wenn wir mitten in Veränderungsprozessen sind, fällt es uns oft schwer klare Gedanken zu fassen.
Gefühle wechseln sich ab. Themen und Diskussionen geben sich die Klinke in die Hand.

Meistens sind wir in der ersten Zügen überrascht, vielleicht geschockt, oder verwirrt.
Bei freudigen Themen können wir es kaum “fassen” und glauben zu träumen.
Bei schockierenden Situationen glauben wir, wie betäubt zu sein.

Nach einiger Zeit beginnen wir zu verdauen…wir fühlen…und das ehrlich

Gespräche sacken, Erfahrungen wirken und so langsam beginnen wir zu sortieren…

Passiert uns etwas Unvorhergesehenes, hilft es, sich einen Abstand zu verschaffen.
Wir sagen so gerne – lass uns eine Nacht drüber schlafen, morgen sieht es schon wieder besser aus.

Ja und so ist es.

In Zeiten der radikalen Veränderungen bedarf es Zeit sich bestimmter Blickwinkel bewusst zu machen.
nach ersten Gefühlen der Wut, Trauer oder Angst kommen frische und klärende Impulse hinzu.

Wir beginnen zu beleuchten, zu hinterfragen, zu erkennen.

Oftmals zeigt uns die “Agentur des Göttlichen” Bilder, Hintergrundinformationen und ganz neue Sichtweisen, die uns weiter bringen.

Nach etwas Abstand können wir reflektieren:

Ist es wirklich so schlimm?
Was darf mir die Situation sagen?
Ist es vielleicht nicht besser so?

Ja!

Abstand, Ruhe und klare Gedanken und klare Gefühle bringen uns Er -leichterung.

Los – lassen
Sein – lassen
So – lassen

Es gut sein lassen…

Also – gibt es aktuell eine Situation, in der Du Dich bedrängt fühlst etwas zu tun, etwas tun zu müssen?
Hast Du da gerade ein “Streitthema”, wo die Gemüter “noch” erhitzt sind?

Nimm Dir ganz bewusst den nötigen Abstand – geh in Diskussionen ganz bewusst aus dem Raum und verschaffe Dir eine neutrale Zone.
Du darfst Dir Zeit nehmen –

Du darfst Dir Zeit einräumen – Dir FREI – Raum verschaffen.

Brauchen wir “Grabenkämpfe”?
Brauchen wir “Kindergarten”?
Brauchen wir diese Themen?

Brauche ich das wirklich?

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Loslassen
Sein – lassen
So – lassen

Und es gut sein lassen…