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Selbstfürsorge

Selbstfürsorge – dieser Begriff begleitete gestern zwei Termine die ich ausführen durfte…

Selbstfürsorge 

ich sorge für mich – für meine Bedürfnisse, für meine Gesundheit, für mich selbst…

Für sich selbst sorgen – klingt für viele im ersten Augenblick egoistisch – wie ich denke an mich selbst…

Wir kennen diesen Spruch, der negativ belastet ist: Er / Sie denkt nur an sich selbst. So ein Egoist…

Doch wenn wir mal richtig hinschauen, sollten wir das nicht in erster Linie tun?

Warum?

Weil wir nur zu 100% funktionieren, wenn es uns gut geht.

Wenn es einer Mutter nicht gut geht, wenn sie immer und jederzeit die anderen versorgt, was die Natur auch so gedacht hat… das ist richtig…doch wenn sie immer nur für andere da ist – und sich selbst nicht versorgt, sich selbst dabei vergisst und das in mehreren Bereichen – so wird sie früher oder später “zusammenklappen.” Oder das Gefühl in sich tragen, versagt zu haben.

Gestern hatte ich Besuch von einer wunderschönen schwangeren jungen Frau.

Wir kamen ins Gespräch über Gewicht in der Schwangerschaft, über die “Reserven” die der Körper ansammelt,  bevor das Baby da ist.

Ja, die Natur sorgt dafür, dass beide – Mutter und Kind versorgt sind.

Und genau das meine ich.

Wenn wir im Flugzeug sitzen, die Sauerstoffmasken herunterfallen – heisst es, versorgen sie sich und dann die anderen, denn alleine werden die Kinder die Masken nicht erreichen, wenn sie bewusstlos am Boden liegen.

Ja, es liegt uns am Herzen für andere da zu sein.

Es liegt uns am Herzen zu versorgen, zu bemuttern, zu verwöhnen…und wir möchten – wenn es in einen anderen Bereich geht, gesehen werden, geliebt werden, und letzten Endes “belohnt” werden.

Das Belohnungssystem, welches greift, wenn wir Kuchen backen, Dinge organisieren, sofort dabei sind und helfen und anderer Menschen Aufgaben, VOR unsere Bedürnisse stellen.

Eigentlich wollte ich ja meine Fenster putzen – aber ich helfe Dir…

Eigentlich hatte ich einen Termin, aber ich schaffe das schon…

Eigentlich wollte ich frei machen…aber – ihr kennt die Antwort…

In den meisten Fällen klappt das wunderbar – und in manchen Fällen wird es zur Gewohnheit. Es ist doch selbstverständlich, dass Du da bist, es ist doch selbstverständlich, dass Du das erledigst, es ist doch normal, dass ich mich zurückziehe und Dich machen lasse.

Es ist doch ok, wenn ich etwas absage, verschiebe – Du bist doch immer da…

Und schon ist eine Regelmässigkeit da, die nicht “belohnt” wird.

Welche Wertschätzung spricht da?

Und welche Wertschätzung gebe ich mir dabei?

Selbstverständlich mache ich das…

“Lass mal ich mach das schon” wenn jemand nur das Gesicht verzieht, lass mal ich kenne mich da aus, wenn es nicht sofort klappt – wer organisiert den Elternabend – ICH – war doch schon immer so…

Du bist doch so gut in den Dingen – übernimmst Du das Projekt?

Doch – was passiert, wenn wir nur noch funktionieren?

Was passiert, wenn wir unsere “inneren Kinder” nicht mehr wahrnehmen?

Was passiert, wenn wir unseren Körper vernachlässigen, uns selbst nicht versorgen und alles “zupacken” mit Dingen, die uns irgendwann über den Kopf wachsen?

Auch wir haben Bereiche, die gesehen werden wollen…

…die gelebt werden wollen:

Die Frau, der Mann in mir  –  der Mensch der Zuneigung braucht, Streicheleinheiten und liebe Worte.

Der Mensch, der auch mal gerne hört, was er alles so Wunderbares vollbringt. Oder dass es einfach nur schön ist, dass man da ist – ohne etwas leisten zu müssen.

Der Mensch, der wahrnehmen darf, dass er “genug” ist. So wie er ist.

Den Partner in mir. Der sich auch mal anlehnen will.

Die Freundin, in mir. Die auch Trost braucht.

Der Freund in mir. Der auch Probleme hat.

Das Kind in mir – welches immer noch Themen hat, die noch nicht geheilt sind und das Kind in mir, das gesehen werden möchte…

Also – wann hast Du das letzte Mal nur etwas für Dich gemacht??

Wann hast Du Dich genährt, versorgt – im emotionalen und auch mentalen Bereich?

Hast Du die Antwort?

Also höchste Zeit – etwas FÜR DICH zu tun…

In diesem Sinne, pass gut auf Dich auf!

Deine Bettina

Visionboard

Guten Morgen!

Hast Du schon einmal geträumt – hast Du schon einmal so intensiv an etwas geglaubt, dass es Wirklichkeit wurde?

Ja?

Unsere Gedanken, Worte und Gefühle sind kraftvoll.

Wenn ich mir etwas vorstellen kann, kann ich dem Thema Kraft und Energie schenken.

Wenn wir ein Haus bauen, beschäftigen wir uns mit dem Gerüst, mit der Zeichnung…wir geben unser Herzblut hinein – wir träumen, entwickeln und geben den  inneren Bildern Raum.

Irgendwann wird aus der Skizze Wirklichkeit und das Fundament wird gegossen.

Wenn wir einmal wissen, wohin wir möchten, was wir möchten können Gedanken zum TUN werden.

Es ist wie beim Einkaufen, wenn ich mir notiert habe was ich benötige ist es gespeichert, selbst wenn wir den Zettel auf dem Tisch liegen lassen, nicht wahr?

Zudem notieren wir uns doch, was wir möchten, nicht das, was wir nicht möchten oder brauchen..oder?

Wie wäre es denn wenn wir heute mal eine kleine Übung gemeinsam machen?

Wir nehmen uns einen Stift, ein Blatt Papier – oder tippen etwas auf unseren Bildschirm.

Und jetzt schreiben und malen wir auf, was wir uns vom Leben wünschen.

Wir schreiben auf das Blatt welchen Beruf, welche Position, welche Tätigkeit ich ausüben mag.

Schreibe eine Visitenkarte, male Dein Haus, Deine Wohnung, Dein Urlaubsziel auf.

Mit dem Gefühl – dass es schon da wäre.

Stell es Dir vor!

Gib Deinen inneren Bildern Platz und Sichtbarkeit. Genau so, genau das…

Beginne Deine Visionen zu zeichnen – beginne Dein Visionboard. Und wenn Du beruflich zweifelst – und Du Dich vielleicht momentan nicht gut fühlst, nicht wertvoll fühlst. Schreibe auf welche Talente Du hast, nicht den Beruf, den Du aktuell ausübst, sondern das was Dir am Herzen liegt, was macht Dich aus?

Welche Gaben sind da, die Du bisher nur als “Hobby” gesehen hast?

Zeichnest Du?

Berätst Du?

Organisierst Du?

Was ist Deine Kraft, was ist Deine Stärke. Was kannst Du schon alles?

Ohne Dir darüber bewusst zu sein? Schreib es auf…

Lass es fliessen, ohne Zensur, ohne Mangeldenken, ohne “ach das bringt doch nichts”.

Unsere Vorstellung bildet das Fundament – wenn ich es mir für mich vorstellen kann, dann gebe ich den Gedanken in eine Sache, wenn ich etwas fokussiere, ist es in der “Playlist” verstehst Du was ich meine?

Wenn wir es uns schon nicht zutrauen, wer sollte es denn sonst für uns tun?

Wie sollte sonst ein Buch entstehen, eine CD, ein Haus?

Wie würden wir eine Familie gründen, eine Firma, wenn wir es uns nicht vorstellen können?

Alles hat seinen Ursprung – und jeder Mensch zweifelt an sich – das ist ganz normal. Doch hier geht es um Deine Wünsche!

Wenn es peinlich ist – sind es immer noch die Augen der anderen – und willst Du deren Leben leben?

Ernsthaft???

Und Gedanken sind frei…

Mach einfach mit – mach mit…kreiere, zeichne, schreibe auf – und schau was passiert…welche Gedanken kommen, welche Impulse, welche Wege könntest Du beschreiten, gibt es jemanden, den ich anrufen könnte, jemanden, der mir einen Rat dazu gibt, einen weiteren WEg öffnet?

Schritt für Schritt…

Mach es einfach…

Dream BIG

In diesem Sinne Euch einen wunderbaren Start ins Wochenende

Und wenn ihr mögt berichtet mir Eure Erfahrungen – ich bin gespannt!

Eure Bettina

Vergebung

Vergebung

Ein Thema, welches uns immer mal wieder betrifft – jeden von uns.

Wer kennt es nicht – wir verstehen uns gut mit einem Menschen, gehen durch dick und dünn, vertrauen uns und wir haben das Gefühl, niemanden sonst könnten wir so nah sein.
Niemand sonst könnte diesen Part in unserem Leben übernehmen.
Alles ist stimmig und wundervoll…

Bis…
Ja, bis dieser eine Moment kam.
Bis wir uns missverstanden haben, bis der andere etwas Verletzendes, etwas Unüberlegtes oder auch richtig Gemeines sagte, tat oder nicht tat.

Manchmal waren es auch Dinge, die wir nicht nachvollziehen konnten, etwas ganz anders sahen – und uns somit immer mehr distanzierten.

Manchmal haben wir etwas getan, über das wir nicht stolz sind.
Manchmal kommt so eine Situation ganz unverhofft, mit einem Knall.

Erkennst Du Dich bei diesen Sätzen?

Was ist Dir damals geschehen – oder sogar gerade in diesem Moment?

Was ist passiert, dass Du Dich mit einem Menschen nicht mehr unterhalten kannst?
Was ist passiert, dass Du jeglichen Kontakt lieber vermeidest?
Was ist passiert, dass Du noch nicht einmal drüber sprechen magst?

Was ist passiert, dass sich dieser andere Mensch mit einem Male so fremd,- oder sogar gegnerisch anfühlt?

Weißt Du es wirklich?
Was ist passiert?

Gab es zu große Unterschiede?
Gab es vielleicht sogar ein Neidgefühl?
Ein Mangeldenken?

Bei dem anderen,- oder sogar bei Dir?

Manchmal können wir es gar nicht wirklich beschreiben – wir wollen es ja auch nicht!
Es ist vorbei – lange her – und überhaupt…
Er ist einfach ignorant, zu egoistisch – sie ist zu materialistisch oder einfach besser in ALLEM.
Zudem kannst Du es nicht haben, wenn andere nur schon den Namen erwähnen…

Na?
Hab ich Recht?

Nun – und VERGEBUNG wer braucht schon so etwas…

Aus den Augen , aus dem Sinn – dieser Mensch interessiert mich nicht mehr.
Ich schaue nach vorn!
Das ist vorbei!
Und es interessiert mich nicht!

WIRKLICH?

Solange wir diesen „inneren, totzigen Kind Modus“ bemerken, interessiert es uns doch..
Auch wenn wir es nicht wahrhaben möchten.

Da ist ein kleiner Stachel, der piekst.

Nun dieses Gefühl kennt glaube ich jeder von uns.
Jeder, der sich schon einmal getrennt hat, sich für eine andere Arbeitsstelle entschieden hat, der sich gestritten hat oder seine Sandkastenfreundin/freund nicht mehr grüßt, weil er anderer Meinung war…

Jeder von uns hat diesen „Arsch“engel.

Jemanden, der unbemerkt unsere Verletzungsknöpfe drückt – ob nun bewusst oder unbewusst.

Und fragst Du Dich nicht auch manchmal, wie es wäre, wenn ihr Euch noch einmal vernünftig unterhalten könntet?
Ob ihr über alte Zeiten lachen würdet?
Oder einfach mal Eure jetzige Sicht der Dinge erklären könntet?

Fragst Du Dich manchmal?

Und auch das ist normal – denn im Grunde möchten wir in unserem Herzen immer Frieden.

Unser Ego, unser fehlender Selbstwert oder einfach gesagt unsere Erfahrungen und Ängste halten uns oft ab, den lösenden Schritt zu gehen.
Und ich gebe Dir Recht, manchmal soll es wirklich so sein – manchmal haben sich Beziehungen, Freundschaften und Kontakte erfüllt.

Ich spreche hier über diese pieksenden Kontakte, über die Menschen, die uns immer wieder einholen – und wir merken, dass es noch weh tut.

Manchmal da gibt es kein „Happy End“ manchmal ist und bleibt es so.

Doch Vergebung kann man trainieren – wir können Sichtweisen verändern, wir können – meist erst nach einer bestimmten Zeit – neutral auf etwas schauen.
Aber wir können es verändern.

Ja.

Und manchmal hilft es sich zu sagen – weißt Du – es ist gut jetzt…
Das Hadern und Trotzen bringt mir nichts – außer Magenschmerzen.

Das Schöne ist – ich muss mich nicht einmal unterhalten, denn der erste Schritt liegt in mir – der erste Schritt liegt in dem Gefühl dazu.
In meinen Worten – den inneren Worten.

Auch wenn wir die Person nie mehr sehen werden, nicht sprechen werden – es ist die Absicht dort etwas zu verändern.
Ich gehe in die Vergebung – dass heißt nicht, dass ich vergesse – dass heißt nicht, dass ich es gut heiße – ich gehe in die Vergebung.

ICH lasse es gut- sein.

ICH möchte mich gut fühlen – und ich versuche zu verstehen.

Denn der erste Schritt liegt IMMER in mir selbst.
Es ist das gute Gefühl in die Tat zu gehen.. selbst etwas tun zu können.
Nicht gelähmt aus Wut, Trauer oder Verletzung zu sein.

Wenn wir beginnen mit den Augen des anderen zu sehen – kann viel passieren.
Wenn wir beginnen, die Waffen stecken zu lassen und es wirklich sein zu lassen – verändert sich etwas im Außen und Lösungen können wirken.

Und irgendetwas hat uns ja verbunden – es musste sein, dass wir uns treffen und uns gegenseitig verändern.

Denn weißt Du, es sind immer die Menschen, die wir liebten, es sind immer die Menschen, die nah dran waren, es sind immer, die Menschen, die wichtig für uns waren, die uns so haben fühlen lassen.

Kirtsen Hanser schrieb vor einigen Tagen – es beginnt nun eine Zeit, in der alte Wunden heilen können…

Wäre es nicht schön auf eine Situation entspannter schauen zu können?
Wärre es nicht schön, dort Frieden zu empfinden?

Also frag Dich wo könnte ich noch vergeben?

Und dann beginne mit “Dir”

In diesem Sinne
Eure Bettina

Was ist eigentlich Reiki?

Energiearbeit / Reiki wie kann ich mir das vorstellen?

Benötige ich eine “Einweihung”, muss ich “auserwählt” sein?

Ist es etwas, das nur bestimmte Menschen können? Wir möchten aufräumen mit den “hochtrabenden” Meinungen…

Energiearbeit ist jedem Menschen zugänglich – und das Natürlichste überhaupt.Wenn wir uns umarmen, fliesst Reiki, wenn wir unser Kind trösten, fliesst Reiki, wenn wir uns bei Zahnschmerzen an die Wange greifen – ist das schon Reiki in seiner natürlichsten Art…


Dieses Video ist der erste Part der Beschreibung unserer Sichtweise im Umgang mit Reiki.

Viel Spaß beim Zuschauen 😉