Archiv der Kategorie: Lifecoach

Ich sein…

Ich sein –

Das Schöne daran, ganz bei sich zu sein, ist das Gefühl genug zu sein.
Das Gefühl sich nicht verbiegen zu müssen, sich nicht erklären zu müssen.

Authentisch – das herrlich zerstrubbelte Wesen, das auch Fehler macht, unordentlich ist, nicht immer konsequent.
Das Wesen, was sich erlauben darf traurig zu sein und ebenso wütend.
Das was sich zeigt…
Ohne Schminke, ohne Anzug, ohne gestellte „Ich weiß alles Pose“

Echt sind wir, wenn wir nicht vergleichen wollen, nicht be-kriegen wollen, nicht ab-werten wollen.
So-sein , so- lassen – einfach so.

Den anderen und auch mich.
Meine „Fehler“ und meine Gaben.
Ich liebe mein Verpeilt- sein, mein Ungeordnet sein, mein Bunt- sein.

Wenn ich mich liebe – kann ich andere lieben… und so lassen…

Gerade heute nehme ich das bunt sein an, gerade heute nehme ich die Kraft die wirkt, gerade heute leb ich meinen Tag…

Guten Morgen :-)

Guten Morgen ihr Lieben, na gut geschlafen?

Wie bist Du heute morgen erwacht?
Etwas nörgelig, etwas kritisch?

Nutze die ersten Minuten des Tages um Dir Raum zu geben.
Nimm Deinen Kaffee und bleib einen Moment ganz bei Dir.

Was für Impulse bekommst Du für heute..und achte dabei darauf wie Du innerlich mit Dir sprichst.

Wenn Dir auffällt, dass Du an Dir Kritik übst, Dich kleinmachst – halte inne und beginne so wie Du mit einem besten Freund einer besten Freundin sprechen würdest. Was könntest Du heute machen, was ist wichtig…auch wenn vielleicht etwas anders geplant war.Baue Dir neben den Alltagsdingen genau das ein, was Dich nähren würde.

Sei gut zu Dir, sei Dir die beste Freundin, der beste Freund ….und dann hol Dir den Tag

Guten Morgen :-)


Guten Morgen…

Wie waren Deine ersten Minuten heute Morgen nach dem Erwachen? Wie hast Du Dich gefühlt?

Die ersten Impulse am Morgen bewirken viel…

Ein großer Schlüssel dazu ist die Dankbarkeit.

Wenn Du magst – dann drücke gleich auf *PLAY*schliesse Deine Augen und lasse vor Deinem inneren Auge all das erscheinen, wofür Du dankbar bist…

Schau Dich um, nimm wahr wie gesund Du bist, nimm wahr, wer alles bei Dir ist, schau was Du tun kannst, schau auf die Dinge und Situationen, die nicht selbstverständlich sind…

Schau auf die Geschenke dieses Lebens…

Klartext

Guten Morgen Ihr Lieben
KLARTEXT – manchmal gar nicht so einfach, richtig?

Klare Worte, klare Wünsche – wenn ein Mensch sich klar und deutlich artikulieren kann ist es ein Geschenk
Doch warum fällt es uns oftmals so schwer?

Marie zeigte mir heute morgen ihr Freundebuch, welches sie am Vortag ausgefüllt hatte.
Was ich an Dir mag stand dort.
Die Frage, was ich an Dir mag, hatte sie mit Ehrlichkeit beantwortet…
Ich fand das super und zudem spannend.

Nun ich würde sagen wir Erwachsene sind mehrmals am Tag nicht wirklich ehrlich.
Wie – wirst Du sagen…Natürlich bin ich immer ehrlich!
Meine ich wenigstens…

Ja – Du hast recht, wir versuchen so ehrlich zu sein, wie möglich.
Doch geh mal im Gedanken einen Schritt zurück zu Deinem letzten Gespräch mit einer Person.
Durchleuchte Dinge, die Dich gefragt wurden und lass noch einmal Deine Antworten Revue passieren.

Schaue Dir Deine Antworten an:
Deine Antworten darauf, ob Du gerne beim Umzug helfen würdest.
Die Antwort auf die Fragen nach einem Kuchen für das Kindergartenfest.
Die Antwort auf die Frage – ob das neue lilafarbene Kleid auch schön findest…oder das neue grüne Auto…

Manchmal geht es um Kleinigkeiten – bei denen wir vermeintlich lügen.
Notlügen – um niemanden zu verletzen, das „Auf die Zunge beißen“ – um keinen Streit herauf zu beschwören.
Dinge zu umschreiben – und manches wegzulassen, damit es nicht zu hart klingt.
Es gibt tausende Variationen.

Warum machen wir das?

Nun, wir selbst haben vielleicht einmal – oder ganz sicher – erfahren, wie es ist abgewiesen zu werden. Wir haben Situationen erlebt, in denen wir andere Reaktionen erwartet hätten.
Wir haben uns etwas gewünscht – und wurden enttäuscht.

Jemand mochte unser Bild nicht, welches wir gemalt hatten, der erste Freund machte Schluß, obwohl wir soo verliebt waren, die Schulfreunde haben uns ausgelacht, weil ich das orangefarbene Kleid getragen habe, beim Sport wurde ich ausgeschlossen, weil ich etwas mehr auf den Rippen hatte usw.

Das hat weh getan.
Wenn jemand etwas an Dir nicht mochte, wenn jemand Dich nicht mochte – fühltest Du Dich schlecht…

Also weiß ich, wenn ich es so ausspreche wie es ist – wird es schwierig – dann sag ich beim nächsten Mal lieber nicht die Wahrheit – und tue keinem weh.

Nur zu dumm, daß wir alle unseren siebten Sinn haben und bemerken, wenn jemand nicht ehrlich ist.

Gerade Kinder spüren wenn etwas in der Luft liegt. Gerade Kinder sind noch wahr und klar in ihren Aussagen und im Handeln.
Sie spüren Wut, Trauer, Verzweiflung und das was uns bewegt.
Umso verwirrender finden sie es, wenn wir als Erwachsene anfangen Spielchen zu spielen.
Immer schön lächeln – so das Motto.

Wir alle kennen die Szenen aus Filmen, bei denen spaßeshalber gefragt wird: Mama…Ist das nicht die Tante, die Du nicht leiden kannst!?!

Ja, wir empfinden es als anstrengend Stellung zu beziehen, wir gehen lieber den unteren Weg, als sinnlos zu diskutieren.
Manchmal ist das sicherlich die richtige Wahl.

Doch grundlegend tut Ehrlichkeit und Klartext gut.
In erster Linie tut Ehrlichkeit in Bezug auf und mit mir selbst gut.

Wenn wir uns ab und an reflektieren, wenn wir uns ab und an fragen, warum begegnet mir das schon wieder?
Wenn wir „wahrhaftige“ Freunde fragen, wie siehst Du das – und bitte – ehrlich!

Dann haben wir die Chance zu wachsen, dann können wir Dinge verändern.
Wenn ich nicht den Mut aufbringen kann meine Themen anzuschauen, darf ich mich nicht wundern, wenn wieder mal alles im Kreis läuft.

Wenn ich nie ausspreche was ich möchte und wie ich fühle – wird es mein Gegenüber niemals erfahren.
Oder zu spät…

Und wenn wir ehrlich sind, tut Klartext einfach mal gut.
Oftmals kommt dieser erst in hitzigen Diskussionen ans Tageslicht – und dann in den meisten Fällen nicht sonderlich nett.
Also, warum nicht schon einmal vorher – bedacht und mit klaren und gewählten Worten?

Eine liebe Freundin benutzte in einem Seminar den Satz – Gehe immer einen Schritt weiter als die Angst –
und das ist so wichtig!

Darum:

Wie wäre die Idee in den nächsten Tagen ganz bewusst „Klartext“ zu benutzen?
Klartext, der lieben Worte, Klartext im Bereich des „Licht-Einschaltens“.

Klartext im Bezug auf Gefühle und Dingen, die Dich eh schon seit langem bewegen.

Frag Dich: Wo kann ich ganz ehrlich zu mir und zu anderen sein?
…Und dann – leg los

In diesem Sinne Euch einen wertvollen Tag voller Klartext
Eure Bettina