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Trockenzeit…

Wow, was ist das bisher für ein Sommer?

Die Kinder erfreuen sich herrlicher Poolnachmittage und die Eisdielen platzen aus allen Nähten..

Sonne, warme Temperaturen, doch der Regen lässt ein wenig auf sich warten.

Damit verbunden sieht man den Wassermangel auf den Feldern..Die Landwirte machen sich Sorgen und der ein oder andere klagt über die braunen Stellen der Rasenflächen, weil man irgendwie gar nicht nachkommt.
Weil die Kraft aus der Erde nicht nachkommt…

Kraftlos – so fühlen sich momentan viele…wir hatten in den vergangenen Tagen schon ein ähnliches Posting.

So wie die Wärme und Trockenheit manche sehr in Anspruch nimmt, so geht es ab und an auch den Menschen, die immer für andere das sind.

Ja – es ist toll mit Menschen zu arbeiten.
Und ganz egal,ob Du als Yogalehrer, Coach oder Arzt – als Lehrer, Erzieher oder Krankenpfleger arbeitest.
Irgendwann hast auch Du mal den Punkt, wo Du am Liebsten direkt in den Urlaub verschwinden magst.
Irgendwann zeigt auch Dein Akku, Reserve an.

Wie ist das so mit Menschen, die immer stark sind?

Und damit meine ich nicht nur die offensichtlich “beruflich” Aktiven.
Wie ist das mit den Müttern, Schwestern, Töchtern, Söhnen und Freunden, die immer gut drauf sind, immer ein offenes Ohr haben – da sind wenn wir sie brauchen?

Wie ist da mit Familienangehörigen, die Aufgaben übernommen haben, weil kein anderer sie macht?
Wie ist da mit pflegenden Kindern, Wohngemeinschaften, bei denen meist einer immer den “Abwasch” erledigt?
Wie ist das mit beratenden, tröstenden Freundinnen, die ohne zu murren bis Nachts Händchen halten – um danach zu sehen, das die Freundin die gegebenen Ratschläge nicht befolgt und wieder und wieder den gleichen Fehler macht?

Wie ist das mit dem Angestellten, der immer im Hintergrund alles vorbereitet und jemand anderer die “Lorbeeren” kassiert?

In den meisten Fällen hören wir von diesen Menschen kein Klagen, kein Beschweren – und kein Gejammer…

Auch wenn es ihnen schlecht geht – machen diese Menschen trotzdem weiter und ziehen immer noch andere mit.
Sie nehmen sich zurück und wenn sie sich jemandem anvertrauen ist es in den meisten Fällen schon sehr spät..

Oftmals erfahren diese Menschen sogar noch Unverständnis…

Wie? Du hast keine Zeit?
Du schaffst doch sonst immer alles?
Ist dieses und jenes noch nicht fertig?
Ach – mir geht es auch schlecht…letzte Tage hatte ich Dieses und Jenes…

Oder der Klassiker: IMMER passiert mir so etwas, KEINER hilft mir, ist für mich da…

Wie Du kannst nicht?
Eine Feststellung, die zeigt, wie unachtsam mit Menschen umgegangen wird.

Heute möchte ich mich an ALLE “Mutter Theresas” unter Euch wenden!

Heute möchte ich allen Helfern, “unter die Arme-Greifern”, allen Heilern und Freundinnen sagen, dass ihr wunderbar seid! Und dass ihr wichtig seid!
Heute danke ich allen wunderbaren Kollegen, Tröstern, Wegbegleitern!
Was wären wir ohne Euch?

Es braucht Menschen wie Euch, es braucht Herzensmenschen, die eingreifen, etwas bewegen und die, die Seelen heilen..
Doch achtet gut auf Euch!

Auch ein NEIN ist ein ganzer Satz, auch ein verschobener Termin, ist kein Beinbruch…auch ein “Ich kann nicht” darf gehört werden.

Damit Du in Deiner Kraft bleibst, damit Du aus voller Quelle schöpfen darfst und damit es Dir gut geht.

Ja, es ist Sommer – ja es ist “Trockenzeit” und ja, gerade deshalb passe ich heute gut auf mich auf…

Nun also hier das Motto des Tages für DICH:

Ich achte mich
Ich beachte mich
Ich pass auf mich auf

In diesem Sinne, Euch einen herrlichen Sommertag – genießt ihn

Eure Bettina

Seelenerinnerung

Seelenverbindung

…ein Geruch…ein Lied…eine Erinnerung an ein gemeinsames Erlebnis – und schon kann es sein, daß wir einen Gedanken an eine Person, an eine Situation und die dabei entstandenen Emotionen, für sogar mehrere Tage nicht mehr aus dem Kopf bekommen.

Erinnerungen, die scheinbar tiefer gehen…

Daniel Rettig schreibt dazu:
Wir riechen an einer Blume, schnuppern an einem Nahrungsmittel, atmen Parfüm ein – und denken sofort an eine Person oder ein Erlebnis zurück: Gerüche können Erinnerungen auslösen, sogar stärker als alle anderen Sinne. Aber warum?

Geruchserinnerung
Meine Kindheit roch nach Gras, Flieder und Lavendel. Als kleiner Junge verbrachte ich viel Zeit bei meinen Großeltern, da meine Mutter alleinerziehend war und erst abends von der Arbeit heimkam. Im Sommer mähte mein Opa regelmäßig den Rasen. Beim Duft von frisch gemähtem Gras muss ich oft an ihn denken.
Im Garten meiner Großeltern stand ein Fliederbaum. Dessen Blüten stellte meine Oma gerne in eine Vase. In ihrem Kleiderschrank lag ein Stoffbeutel, der mit Lavendel gefüllt war. Rieche ich Flieder oder Lavendel, denke ich häufig an meine Oma zurück.

Ein typischer Fall des Proust-Phänomens.

Den Begriff prägten vor einigen Jahren zwei Psychologen. Dabei orientierten sie sich an einer Szene aus dem Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ von Marcel Proust.

Darin tunkt der Protagonist ein Stück Madeleine in einen Tee. Als das nasse Gebäck seinen Gaumen berührt, tauchen verloren geglaubte Kindheitserinnerungen wieder auf.

Genau genommen ist das Wort Proust-Phänomen missverständlich. Der Erzähler dachte nicht nur wegen eines Geruchs an seine Vergangenheit zurück – sondern wegen der Mischung aus dem Geruch der Süßigkeit und dem Geschmack des Tees.

Doch wahr ist: Gerüche können Erinnerungen auslösen – sogar mehr als alle anderen Sinne.

Die Macht der Gerüche

Die Macht der Gerüche fasziniert die Menschen schon seit der Antike. „Der Mensch riecht Riechbares nicht, ohne ein Gefühl des Unangenehmen oder Lustvollen zu empfinden“, schrieb der griechische Philosoph Aristoteles.

Dabei ist Riechen nur ein chemischer Prozess. Jeden Tag atmen wir etwa 25.000 Mal ein und aus. Wenn wir inhalieren, strömen Millionen Duftmoleküle in die Nase. Am oberen Ende der Nasenhöhlen sitzt die Riechschleimhaut. Sie besteht sie aus bis zu zehn Millionen Riechsinneszellen.

Auf der Oberfläche der Riechschleimhaut befinden sich Geruchsempfänger. Wenn sie mit den Duftmolekülen in Kontakt geraten, produzieren die Riechsinneszellen Strom in Form elektrischer Signale. Diese Signale wandern über Nervenfasern weiter zum Riechkolben im Gehirn.

Inzwischen wissen Forscher: Unser Geruchssinn ist wahrhaft einzigartig. Er ist eng verknüpft mit Erinnerungen und Gefühlen. Wortwörtlich.

Ungefiltert ins Gehirn

Wenn wir etwas sehen, fühlen, schmecken oder hören, werden diese Eindrücke zunächst vom Thalamus geprüft. Erst dann wandern sie in die Hirnrinde.

Beim Riechen ist das nicht der Fall. Denn in der Nähe des Riechkolbens sitzt das limbische System. Vor allem zwei Regionen sind hier entscheidend: der Hippocampus und die Amygdala. Der Hippocampus ist dafür zuständig, Erlebnisse zu verarbeiten und Erinnerungen zu formen. Die Amygdala hilft dabei, ein Ereignis emotional zu bewerten.

Gerüche geraten also gewissermaßen ungefiltert in das limbische System. Sie verbinden sich, bildlich gesprochen, unmittelbar mit Gefühlen – und haben deshalb eine bessere Chance, im Gedächtnis zu bleiben.

Evolutionär sinnvoll

Das ist evolutionär durchaus sinnvoll: Der Gestank von fauligem Fleisch konnte schon unsere Vorfahren an die letzte Magenverstimmung erinnern und vom Verzehr abhalten.

Bereits in den Dreißigerjahren vermutete der US-Psychologe Donald Laird daher, dass Gerüche bei Erinnerungen eine wichtige Rolle spielen. Doch erst Jahrzehnte später erfolgte deren systematische Erforschung im Labor.

Die amerikanische Geruchsforscherin Rachel Herz konfrontierte ihre Testpersonen zunächst mit verschiedenen Sinneseindrücken. Für eine Studie wählte sie zum Beispiel Popcorn. Entweder hörten die Probanden, wie der Puffmais ploppte, sahen ein entsprechendes Foto oder schnupperten an ihm.

Bei Herz‘ Freiwilligen waren von allen Sinneseindrücken die Geruchserinnerungen am emotionalsten. Rochen sie am Popcorn, nannten sie mehr Gefühle und empfanden diese auch als intensiver. Mehr noch: Sie fühlten sich durch das Aroma am stärksten in der Zeit zurückversetzt.

Gefühl der Geborgenheit

Ein Gefühl, das bei mir vor allem Wick VapoRub hinterlässt. Wenn ich als kleines Kind erkältet war, schmierte mir meine Mutter diese Heilsalbe auf die Brust. Rieche ich die Salbe aus Eukalyptus und Menthol heute, denke ich sofort daran zurück.

Damals, als so viel Zukunft zu sein schien und so wenig Vergangenheit. Leider verkehrt sich dieses Verhältnis im Lauf unseres Lebens ins Gegenteil. Doch der Geruch der Salbe ist für immer verknüpft mit der Erinnerung an die mütterliche Fürsorge und die Gewissheit, dass schon alles gut wird.

Eine Verknüpfung, die Forscher wie Rachel Herz sogar in unserem Gehirn nachvollziehen können.

Vor einigen Jahren befragte Herz eine Handvoll Freiwillige zunächst, ob sie mit einem bestimmten Parfüm positive Erinnerungen verbinden. Einige Wochen später legte sie den Freiwilligen genau diesen Duft mitsamt Flakon vor. Außerdem gab sie ihnen noch zwei neutrale Kontrolldüfte.

Dann durften sie in Ruhe daran schnüffeln und die Flasche angucken. Währenddessen zeichnete Herz mit einem funktionellen Magnetresonanztomografen die Hirnbewegungen auf. Dabei bemerkte sie, dass die Probanden auf den Lieblingsduft emotionaler reagierten, weil sie die Erinnerung intensiver empfanden.

Diese Intensität konnte Herz in ihren Gehirnen nachvollziehen. Vor allem der Hippocampus und die Amygdala waren währenddessen enorm aktiv.

Einzigartig emotional

Offenbar reagiert das limbische System also, wenn wir angenehme Gerüche wahrnehmen, die uns nostalgisch stimmen. Und das macht die Wirkung der Geruchserinnerungen so besonders: „Sie sind einzigartig emotional und bewegend«“, sagt Herz, „in unseren Köpfen und in unseren Gehirnen.“

Natürlich hat jeder andere aromatische Nostalgieauslöser. Den Geruch von warmem Sommerregen auf dem Bürgersteig zum Beispiel, frisch gesägtes Holz, Meeres- oder Landluft. Die Wirkung hängt davon ab, ob sie mit einem positiven oder negativen Erlebnis verknüpft sind.

Auch die „Beach Boys“ ließen sich in den Sechzigerjahren vom Proust-Phänomen inspirieren. Die ersten Zeilen ihres Welthits „Good Vibrations“ sind eine echte Ode an die Geruchserinnerung: „I hear the sound of a gentle word. On the wind that lifts her perfume through the air.“

Der Artikel ist ein Auszug aus dem Buch“Die guten alten Zeiten”, das im dtv erschienen ist.

Seelenverträge oder auch die Erinnerung an das was war…

Unser System ist absolut komplex – und meine Erfahrungswerte stimmen zudem noch damit überein, daß wir Menschen, die wir bei bestimmten Liedern, bei bestimmten Bildern und Gerüchen auf dem „Schirm“ haben, uns ebenfalls aus einem früheren Leben bekannt sind.

Selbst Szenen, die sich heute – in den meisten Fällen abgemildert wiederspiegeln- zeigen die tiefe Verbundenheit.
Es sind die gleichen Gefühle zu verschiedenen Personen…

Emotionale Tiefe trifft auf Seelenverbindung

Gerade ein heutiger Termin mit einer Klientin zeigte mir berührend, wie herzerfüllend und wahr alte Seelenbande funktionieren…

Vielleicht magst Du Dir beim nächsten Mal einer solchen Erinnerung ein paar Minuten Zeit gönnen um diese Emotionen noch ein klein wenig tiefer zu beleuchten…

Welche Bilder kommen zu Dir, wenn Du an diese Person denkst?
Womit stehen die Bilder in Verbindung?
Warum erzeugt dieses Gefühl, genau dieses das Gefühl von Schmetterlingen, warmer Umarmung oder auch Trauer?

Durch die heilsame Methode einer Energieanwendung zu Deinem Gefühl, besteht die Möglichkeit tiefer zu schauen.
Es besteht die Möglichkeit der Erkenntnis und damit verbunden, das heilsame Verstehen und Loslassen.

Du möchtest mehr über Deine Verbindungen, Deine – sogar mit aktuellen verwurzelten Themen verbundenen Seelengefährten erfahren?
Du hast ein Thema, welches Dich aktuell nicht loslässt? Ein Thema, das so wehement wiederkommt, dass Du gar nicht daran vorbei sehen kannst?

Gerne vereinbare ich einen Termin mit Dir.

Ich kann nicht mehr…

Weißt Du Bettina, ich kann nicht mehr – meinte in der letzten Woche eine liebe Freundin zu mir.
Und damit spricht sie aktuell vielen aus der Seele.

Ich kann nicht mehr!

Diesen Satz benutzen wir nicht gerne, nicht wahr?
Sind wir doch darauf gepolt immer zu funktionieren, immer alles im Griff zu haben und dabei auch noch gut auszusehen.

Ich persönlich empfinde diesen Satz als absolut wichtig.
Es ist wichtig sich einzustehen, daß die Dinge sich, wenn wir zu viel machen – überschlagen, es ist wichtig, zu erkennen, daß wir als menschliche Wesen keine Maschinen sind, nicht allwissend und perfekt.
Es ist wichtig, zu zeigen, daß auch wir Grenzen haben, nicht immer alles im Griff haben und uns wuuuunderbar fühlen.
Und wenn wir gefragt werden, wie es uns geht auch mal ehrlich zu sagen – jo – momentan könnte es entspannter sein…

Für Viele bedeutet es, sich eine „Niederlage“ einzugestehen, wenn der Alltag nicht bewältigt wird, es muß doch der Rasen gemäht, die Küche perfekt, das Auto gewaschen sein.

Mir ist es vor einigen Jahren so ergangen, daß ich bei einer Beerdigung dabei sein wollte um einer Freundin Beistand zu leisten.
Es war eine heftige Zeit und die Termine überschlugen sich, immer kam etwas dazwischen und ihr wißt -gerade dann, wenn wir etwas planen – überlegt sich das Leben noch eine Überraschung.

Nun – ich war da – ich fuhr auf den Kirchplatz und nach dem Aussteigen begegnete mir ein „Nachbar“ mit den Worten:
Konntest Du Dein Auto nicht noch waschen, das ist doch total dreckig…
Das Ganze, mit Blick auf seine Frau, die gerade aus dem frisch gestriegeltem Wagen stieg – und sehr wahrscheinlich Quelle des vorangegangenen Satzes war.

Fassungslos entgegnete ich nur – nein hatte ich nicht –

…und ich dachte: Ich bin hier um meiner Freundin beizustehen. Was ist hier wohl wichtiger…?

Was möchte ich damit sagen?
Ist es wichtig – beim Nachbarfest – mit frisch nachgezogenem Lippenstift -grinsend dabei zu sein und sich innerlich nicht wohl zu fühlen?
Ist es wichtig, auch das letzte Laubblatt vom Weg zu nehmen, anstatt die freie Zeit mit den Kindern im Wald spazieren zu gehen?
Ist es wichtig, wenn ich mich nicht gut fühle – trotzdem eine Maske aufzusetzen um die Fassade aufrecht zu erhalten?

Wie gehe ich dann eigentlich mit mir um?
Mit dem Menschen, mit der Seele in mir, die genau weiß, wie sie sich fühlt?
Wie ist es wenn ich mir selbst nicht zuhöre?

Weißt Du, wir haben unseren besten Freund mitgebracht – unseren Körper.
Unser Körper ist unser Kompass.

Wenn es uns nicht gut geht, wenn wir Rückenbeschwerden haben, wenn wir müde sind, unser Magen reagiert oder der Kopf –
tut es gut hinzuhören.

Nimm Dir täglich ein paar Minuten Zeit, um in Dich hinein zu hören.

Wie geht es mir?
Was brauche ich gerade jetzt?
Wie bekomme ich meinen Alltag hin, ohne mich zu verausgaben?

Muss ich dieses und jenes wirklich tun?
Oder könnte das jemand anders übernehmen?
Muss ich das jetzt tun?
Oder reicht es auch, wenn ich mich in der kommenden Woche darum kümmere.

Ist es ein MUSS?
Oder habe ich das vielleicht nur übernommen, weil ich es dachte, daß es so sein soll..
Oder ich eine “Belohnung” erwarte?
“Achtung” erwarte?

Wenn uns Dinge erschöpfen machen wir etwas falsch.
Wenn unser Akku rot zeigt – bleibt irgendwann nur die Pause – eine Zwangspause…
Also tut es doch gut hinzuhören und unserem Körper ein wahrer Freund zu sein.
Wahre Freunde – und so ist es doch im Leben – hören Dir wirklich zu…

Der erste Schritt dabei ist: Nimm es wahr – gestehe Dir ein, daß es zu viel ist.
Der zweite Schritt: Sprich darüber.
Der dritte Schritt: Hole Dir Hilfe. Manchmal sind wir erstaunt, wie gut Dinge teilbar sind
Der vierte Schritt: Akzeptiere, daß jeder von uns Grenzen hat und wenn Du Dich mal darüber unterhälst, wirst Du sehen, daß Du damit nicht alleine bist.

Ja, die Ferien sind im Anmarsch, Termine überschlagen sich und wir fühlen uns mehr und mehr urlaubsreif…

Warte nicht auf den Urlaub…
Baue Dir kleine Aus – Zeiten ein.

Heute ist Sonntag – also wenn Du heute frei hast, dann nimm Dir frei! Und das wirklich…

Nimm den heutigen Tag um Dir wirklich Ruhe zu gönnen.
Genieße die Sonne, das Leben und Dich…
Du hat hier aktuell nur Deinen Körper, Deine Seele – so behandle sie gut…

Wer könnte es tun – außer Du selbst an erster Stelle?
Wie sähe für Dich ein Tag voller (Selbst) – Liebe aus?

In diesem Sinne!

Eure Bettina

…und wieder mit Liebe infiziert ;-)

Das Wochenende wirkt immer noch nach…

Menschen aus verschiedensten Städten und unterschiedlichsten Beweggründen kamen am Freitag zusammen, um mehr über Reiki zu erfahren…


Nach und nach erblühten die Erfahrungen und Wirkungen…

Am Sonntag gab es den krönenden Abschluß de ersten Reiki Grades …

Reiki berührt…
Reiki öffnet…
Reiki – viel mehr als Technik…

Herzöffnend, kraftvoll, verbindend…

Unseren herzlichsten Glückwunsch!
Ihr seid – um es mit dem Wort des Wochenendes zu beschreiben – einfach KRASS!

…und wer im September ( 14.- 16. 09.18 ) noch mit dabei sein mag, ist herzlich willkommen!

Testament


Testament
… oder was hinterlasse ich?
… was ist mein letzter Wille, also die Verfügung, die ich irgendwann einmal meinen hinterbliebenen als Aufgabe hinterlasse?

Ich kann nur hinterlassen, was ich erschaffen habe … und das gilt für alle Bereiche des Lebens.
Wenn ich ein gutes Erbe hinterlassen möchte, darf ich Gutes erschaffen.

Alles andere kann nicht funktionieren.

Sarah Lesch – Testament

 
 
Auch du warst mal ein Kind
und auch ich war mal klein und auch uns haben sie was erzählt.
Und dann macht man das alles und versucht so zu sein,
und dann merkt man, dass einem was fehlt.
Und dann verlernt man sich richtig zu spür’n und man flüchtet sich in Kunst oder Konsum.
Und während jeder vielleicht sich Pläne macht, lachen die Götter sich krumm.

Lasst eure Kinder mal was dazu sagen,
hört ihnen richtig zu.
Die spür’n sich noch, die haben Feeling für die Welt,
die sind klüger als ich und du.

Und denkt dran, bevor ihr antwortet, ihr seid auch bloß verletzte Kinder.
Am Ende gibt’s wieder ganz neue Symptome
und ihr wart die Erfinder.
Und dann sagt ihnen wieder wie es richtig geht:
“Werd’ Erwachsen!” und “bist du naiv!”
Predigt Formeln, lasst alles in Hefte schreiben,
die Götter lachen sich schief.

Achtet auf Schönschrift und Lehrpläne und, dass sie die Bleistifte spitzen.
zeigt ihnen Bilder von Eichenblättern
während sie drinnen an Tischen sitzen.
und dann ackern und büffeln und wieder auskotzen
und am Nachmittag RTL2.
Am Wochenende geht’s was schönes kaufen, fertig ist der Einheitsbrei.
Und jeder, der sich nicht anpasst, wird zum Problemkind erklärt.
Und jede die zu lebhaft ist, kriegt ‘ne Pille, damit sie nicht stört.
Und damit betrügt ihr euch selber,
denn kein Kind ist ein Problem.

Und all’ die Freigeister, all die Schulschwänzer, nur Symptomträger im System.

Doch bedenkt, wenn ihr so hart urteilt,
ihr seid auch bloß gefangene Geister.
Der Unmut wird immer lauter und die Lehrer schreien sich heiser.
Empört durch das Hänsschen nicht ist, was er sein soll
sondern nur, wer er nunmal ist.

Die Götter pullern sich ein vor Lachen
und ihr denkt, dass ihr was wisst.

Und wenn Hänschen ein Hans ist, der eigene Kinder hat,
denen er was erzählt, dann merkt Hans und Kunz und ihr vielleicht auch,
dass wieder irgendwas fehlt.
Ihr habt Wünsche und Träume und rennt damit ständig
an imaginäre Wände.
Und jeder Wunsch, den ihr euch erfüllt, der ist dann halt auch zu Ende.
Geht ihr nur Malochen, für erfundene Zahlen
und wartet bis die Burn-outs kommen.
Schmeißt euer Geld für Plastik raus, um ein kleines Glück zu bekommen.

Das beste aus Cerealien und Milch, noch’n Carport und noch’n Kredit.
Und alle finden’s scheiße,
aber alle machen sie mit!

Und alle finden’s scheiße,
aber alle machen sie mit.

Ihr klugscheißert und kauft trotzdem und die Werbung verkauft euch für dumm
und dann sitzt ihr vor euern Flachbildfernsehern
und meckert auf den Kosum.

Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern’ Weltfremd!
Die Götter lachen sich krumm.

Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern’ Weltfremd!
Die Götter lachen sich krumm.

Ihr Traumverkäufer, Symptomdesigner,
merkt ihr noch was passiert?
Wer hat euch das Land und das Wasser geschenkt,
dass ihr jetzt privatisiert?
Ihr Heuchler, ihr Lügner, ihr Rattenfänger, ihr Wertpapierverkäufer
man hat euch Geist und Gefühl gegeben
und doch seid ihr nur Mitläufer.
Ihr großen, vernarbten, hilflosen Riesen, ihr wart doch auch mal klein.
Und jemand hat euch mit Schweigen gestraft
und ließ euch damit allein.

Und jetzt hört ihr icht nur die Götter nicht lachen,
ihr hört auch die Kinder nicht weinen.
Und sagt Ihnen weiter, es würde nicht weh tun, ohne es so zu meinen.
Macht ihr ruhig Pläne, ich steh am Rand, ich seh euch
und ich bin nicht allein.’
Hinter mir stehen mehr und mehr Weltfremde,
die passen auch nicht hinein.

Und jetzt wartet nicht auf ein versöhnliches Ende
den Gefallen tu ich euch nicht.
Kein Augenzwinkern, keine milde Pointe,
die das Unwohlsein wieder bricht.

Irgendwann werden die Götter nicht mehr lachen,
und falls es mich dann nicht mehr gibt,
hinterlass’ ich ein Kind, dass sich selbst gehört
Und dies’ unhandliche Lied.