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Sensitiv vs Leben

Spiri sein…manchmal – keine leichte Aufgabe.

In der meisten Zeit hilft mir diese Fühligkeit, in der meisten Zeit helfe ich Menschen bei ihren Themen.

Ich bin dankbar für das was ist.

Und manchmal ist es nicht so leicht, manchmal bekommen wir „Spiri“ Leute Bilder, die uns zweifeln lassen, wir haben ein komisches Gefühl, bevor etwas passiert, wir haben Geistesblitze und gehen dennoch in alltägliche Situationen, damit wir dann im Abschluss mit genau dem Endergebnis bestätigt werden.

Manchmal fühlen wir Ablehnung, fühlen wir Schmerz und Trauer – und an den meisten Tagen ist das in Ordnung, dann gehört das dazu und wir grenzen uns ab.

Oft sind es nicht unsere Gefühle, unsere Stimmungen. Wir spüren, dass etwas nicht in Ordnung ist und dafür müssen wir uns nicht groß anstrengen.

Diese Sinne hat jeder Mensch, diese Gabe kann jeder trainieren.

Auch Dir wird so etwas schon passiert sein…

Gewusst zu haben worum es geht, gefühlt zu haben, wie jemand tickt, „gesehen“ zu haben, was passiert.

Wenn wir selbst aber nicht gut „zurecht“ sind, dünnhäutig sind, warum auch immer, kann uns das Erfühlen der Umwelt ein wenig strubbelig machen.

Manchmal reagierten wir zu sensibel, wir reagieren mit Wut, Wut darüber, dass etwas passiert ist, was wir schon vorher gewusst haben, darüber, dass etwas passiert ist, was wir vielleicht hätten verhindern können.

Ja und manchmal dürfen wir akzeptieren, dass es überhaupt nicht um das Verhindern geht, dass Dinge passieren müssen.

Weil wir Menschen nun mal aus Erfahrungen lernen. Wir müssen manchmal fühlen, damit wir verstehen.

Sensibel oder sensitiv zu sein hat wunderbare Momente.

Sensitiv zu sein hilft uns, Dinge und Erlebnisse gut zu händeln und manchmal tut es gut sich selbst nicht zu streng zu behandeln, denn im Grunde hat jeder von uns seinen Lebensplan, seinen Weg.

Wir können beraten, wir können Begleiter sein – ganz egal ob beruflich oder privat – doch der Lauf des Lebens, der Fluss des Lebens sucht sich seinen Weg.

Manchmal kurvig, manchmal holprig aber immer so, wie es sein darf.

In diesem Sinne, macht euch nicht verrückt, ihr seid gut wie ihr seid….Mit all dem Fühlen, mit all den Gedanken und Verwirrungen.

Nicht jeder Tag ist gleich, aber jeder Tag ist für Dich da.

Eure Bettina

Wo willst Du hin…

Wonach suchst Du, Liebes…

Was meinst Du zu finden, auf Deiner Suche?

Was meinst Du zu finden?

Indem Du Dinge weglässt, die andere stören…

Indem Du mitgehst, ohne auf Dich zu hören…

Indem Du Dinge versteckst, die zu Dir gehören?

Wonach suchst Du, wenn Du das Netz durchsuchst…

Wonach suchst Du, wenn Du immer wieder Neues buchst…

Und Dir dann eigestehst – es ist noch nicht genug.

Nur noch ein bisschen…nur noch einmal…

Veränderung?

Kraft?

Magie & Mut?

Damit ich es endlich schaff….

Ich – ja, ich selbst zu sein?

Noch -Noch nicht genug…

Liebes

Du bist schon Du selbst, wo willst Du hin?

Veränderung kommt mit dem Leben umhin…

Bleib doch mal stehen und fühl genau hin…

JETZT

Ja, jetzt ist es schon gut & Du bist es auch…

Liebes schließe die Augen und fühl in den Bauch.

Kein anderer kann Dir geben was Du bist.

So lass den „Kleindenker“ – Mist

Jetzt – Liebes – bist Du der Mensch, der Du bist.

Mit Berechtigung,mit Liebe und ohne Kompromiss.

Und wenn Du mal anhälst und eine Pause einlegst, spürst Du genau, worum es hier geht.

Um Dich Liebes, um Dich.

So fürchte Dich nicht, Du selbst zu sein – denn darum geht es, nur darum allein…

….Love yourself….

Wann…

Wann hörst Du auf nach rechts und links zu sehen?

Wann hörst Du auf Dich zu vergleichen?

Wann bist Du bereit DEINEM Glück zu folgen?

Und nicht einem anderen…

Schau nach links und rechts, um DICH zu erfreuen.

Vergleiche, um zu erkennen wie einzigartig DU bist.

Sieh Dich wahrhaftig um, um zu sehen, was DU schon alles geschafft hast-

Nur aus DEINER Kraft.

Gerade heute beginnt ein Tag, den Du gestalten kannst,

Was magst Du tun?

Wo zieht es Dich hin?

Was sagt Dir Dein Herz?

Was magst Du nicht?

Was ist ganz klar?

Und was erfüllt Dein Leben?

Na?

Flurzeit

Kennst Du das?
Dieses Gefühl von „Flurzeit“?

Wie Flurzeit, wirst Du sagen…was soll das bedeuten?

Nun, eine Zeit, in der eine Tür sich geschlossen hat und die nächste sich noch nicht öffnet.
Wir stehen auf dem Flur – voller Gedanken, voller Emotionen – rastlos, tatlos oder ohnmächtig.
(ohne Macht)

Wir wissen genau, dass wir etwas verändern müssen und auch wollen. Doch es scheint noch nicht der richtige Zeitpunkt da zu sein. Bevor wir etwas planen können, liegen noch Gespräche an, Richtungsweisen sind noch nicht klar und irgendwie schwimmen wir so in der Mitte.

Was nun gebraucht wird ist Geduld – GEDULD- 
Hab ich nicht…wirst Du sagen…
Ich möchte alles jetzt und hier und überhaupt, wer braucht schon Geduld.
Wenn ich dieses erledigt habe kommt das nächste, dann bin ich klar, aufgeräumt und kann weiter machen. 
So haben wir es gerne, richtig?
Alles schön geordnet, geplant und laminiert…
Festgesetzt und durchdacht – vorbereitet…

So – und wie ist es so im Leben?
Was sagt das Leben dazu?
Ja – Du bist vorbereitet und dennoch läuft es manchmal ganz anders als wir denken.

Und wenn es anders kommt?
Und wenn das Wetter schlecht ist?
Und wenn es Behinderungen gibt – oder Fahrbahnänderungen?
Was nützt Dir der durchgetaktete Plan?

„Wir sind so Menschen, bei denen etwas passiert ist, was keiner möchte“ – sagte mir gestern noch eine wunderbare Frau.
Bei uns ist es so passiert, dass das Leben nicht so gelaufen ist, wie wir es gerne gehabt hätten.
Das Leben, bzw. der Tod hatte einen anderen Plan.

Und dann?
Was kommt dann?
Der „Lebens“plan?

Wir Menschen machen uns oftmals so verrückt wegen Äusserlichkeiten, wegen Kleinigkeiten, Menüfolgen, Reisen, Treffen und Schuhen…
Wir machen uns Gedanken darüber, was die anderen wohl sagen oder denken, wir machen uns Gedanken darüber über das „was wäre wenn“ und spielen alles haarklein durch…

Wir führen Regie besorgen Accessoires, Garderoben und die passende Musik, wir durchdenken, wir führen Regie und freuen uns über das Happy End – und dann- dann kann es sein, dass der Film reißt.
Eine kleine Änderung im Außen, ein Krankheitsfall, oder ein Schauspieler, der einen schlechten Tag hat.
Ein Sturm zieht auf und weht über die sorgsam errichtete Szene.

Das passiert.

Weil –
Weil wir leider keinen Film drehen, sondern einem Lebensplan folgen, weil wir erfahren und lernen.
Weil wir manchmal zu schnell entscheiden und laminieren, weil wir aus einem schönen Impuls heraus agieren, ohne sich eine Flurzeit zu nehmen.

Manchmal tut es gut, eine Flurzeit wirken zu lassen. Eine Zeit, in der wir wirklich hin-fühlen dürfen, was wir empfinden, was wir wollen und was nicht.

Geduld – so schwierig – auch für mich.
Am liebsten plane ich alles sofort, tüte ein, mache klar, bin in action…ja das mag ich.
Doch auch ich darf erfahren, was es heißt auch einmal abzuwarten, zu prüfen und nicht sofort „action“ für den Dreh zu rufen.

Manchmal tut eine Flurzeit gut…um Samen anwachsen zu lassen, um Vertrauen aufzubauen, um Energie zu bündeln. Für mich und meinen Weg.
Und glaube mir, Flurzeiten haben ihre absolute Berechtigung.
So nehmen wir sie doch an und nutzen die Zeit um etwas Schönes zu machen, um uns abzulenken, um unserer Seele etwas Ruhe zu gönnen.

Ruhe…kann auch sehr angenehm sein – oder?
In diesem Sinne, genießt die Flurzeiten 


Eure Bettina

Was tut Dir gut wo gehörst Du hin?

Bauchgefühl

Unbeschreiblich, innerlich sprechend, ein Gefühl, der Wahrheit, des siebten Sinnes.

Glaube nicht alles, was Du siehst und das was Du hörst.

Wir alle kennen dieses Gefühl, wenn irgendetwas „faul“ ist, richtig?

Ein kleiner Gedanke in Form eines Flüsterns, welches Dir sagt – hmm hör da mal hin.

Es ist das leichte Grummeln im Bauch, was Dir sagt, nein, da fehlt etwas, es ist das flaue Gefühl, bei Sätzen, die komisch klingen, der Unterton, der schwingt.

Es ist das innere „Auflehnen“, das „Vorsichtig-sein“, das Beobachten, weil etwas nicht stimmt.

Gerade wenn es um große Dinge geht, die man nicht anzweifelt, weil es ja normal ist, weil es immer so war und heilig – wenn es um Menschen geht, die laut und kraftvoll sind.

Imposant und überzeugend.

Weil eben diese Menschen andere auseinandernehmen, weil man es anders macht, wenn es der „Norm“ nicht entspricht.

Manchmal sind es Menschen, die Dich bei Zweifeln um den Finger wickeln, säuselnd, becircend, ablenkend.

Der Verstand beschwichtigt, sucht Erklärungen und Fakten.

Ja, ach ja, genau – ja das kann sein…

Und dennoch bleibt ein Gefühl…schwingend, grübelnd, und was dabei sichtbar ist -es geht nicht weg.

Wenn es um Institutionen geht, die man nicht anzweifeln darf, trauen wir uns selten auszusprechen, was ist.

Wenn es um Menschen geht, die eine höhere Position haben, trauen wir uns nicht, wenn wir uns selbst nicht stark genug fühlen, trauen wir uns nicht.

Weil wir Angst haben, angeprangert zu werden, sobald wir hinterfragen.

Weil wir ausgegrenzt werden könnten oder verhöhnt.

Weil wir uns eventuell sogar irren könnten.

Weißt Du auch Irrwege sind Entwicklungsschritte. Selbst wenn es nicht stimmen sollte, wenn Du Dich irren solltest – hast Du Deine Antwort, Du gewinnst – manchmal auch nur eine Erkenntnis.

Doch Du hast Dir vertraut, Deiner Person, Deinem Gefühl.

Ja, wir alle kennen dieses Bauchgefühl, welches uns Dinge anzeigt und uns warnt.

Es ist der innere „Notfallknopf“ die Druckanzeige beim Luftdruck der Reifen, die rote Lampe, die sich bei einer Überhitzung eines Motors zeigt.

Es ist die innere Stimme, die erst leise – und dann immer wehementer klopft…

Schau hin…stell Fragen, fühl hin, da stimmt etwas nicht.

Los jetzt!

Wenn wir dann Mut beweisen und etwas anzweifeln, etwas nicht hinnehmen, etwas durchleuchten – ist es erst einmal ein Zweifel, der uns begleitet…

Darf ich das, sollte ich das?

Ist das meine Aufgabe?

Und dennoch fühlt es sich richtig an.

Ja, ich stehe auf, ich mache es anders als sonst – ich fühle das so und es ist richtig.

Wenn wir den Mut aufbringen, dem roten Faden zu folgen werden wir erkennen, dass es gar nicht schwer ist, frei zu werden.

Dass es sich erst einmal fremd anfühlt, aber dann einen großen Flügelschlag bedeutet.

Es bedeutet, das schützende und sichere Nest zu verlassen -die altbekannte Sicherheit, doch es beinhaltet eine große Freiheit, Sachen zu tun, die uns vorher nur in Häppchen zugeteilt wurden.

Ich darf entscheiden über das was ich annehme, was mich nährt, was richtig für mich ist.

Wir alle haben die inneren Sensoren nicht ohne Grund.

Dem Bauchgefühl zu folgen, bedeutet flügge zu werden.

Ohne Beinflussung und wertenden Gedanken anderer, ohne manipulierende Konzepte und Richtlinien, die durch „Stories“ erschaffen wurden.

Ich folge meinem Weg, meinem Wohl-gefühl.

Auch wenn es bedeutet manche Dinge zu hinterfragen und es anders zu machen.

Denn wo kämen wir denn hin, wenn wir nur eine Richtung kennen?

Wie wäre es heute einmal für Dich, den inneren „roten Lampen“ zu folgen?

Wirklich bei Zweifeln hinter den glänzenden Vorhang zu schauen?

Menschen, Dinge, Situationen in Frage zu stellen?

Detektiv zu spielen -aus Neugier?

Aus dem Grund, dass Du es Dir wert bist?

Wie wäre es für Dich, Dein Nest ein Stückchen weiter zu verlassen?

Die Sonne scheint schon einmal

In diesem Sinne wünsche ich DIR einen wunderbaren Tag voller neuer Flügelschläge.

Deine Bettina

Danke Silke!