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Dienstag, der 21.August

Dienstag, der 21.August

Wie geht es Dir?

Viele von uns haben trotz des wunderbaren Wetters, trotz der Ferien eine heftige Zeit hinter sich gebracht.

Neben lauen Sommerabenden gab es tiefe Wunden, gab es Veränderungen – Gefühle, die nicht einfach zu händeln waren.

Altes, angstbehaftetes und die altbekannten Knöpfe der fehlenden Selbstliebe.

Erwartungen, Täuschungen und das Loslassen – all das ergab einen bunten Mix.

Heute sind wir mit etwas mehr Leichtigkeit aufgestanden, nicht wahr?

Wir sind aufgestanden mit dem Gefühl – es verändert sich etwas, ich verändere mich…

Nimm die aktuelle Stimmung wahr, nimm Dir einen kleinen Moment und atme durch.

Schließe kurz die Augen und stelle Dir vor Du stehst am Meer, Du streckst dem Wind Dein Gesicht entgegen und in Deinem Kopf befindet sich nichts als frischer Wind…

Dein Gefährte des Windes nimmt nun alle letzten Schatten, alle Zweifel mit – Du genießt diesen Moment, der nur Dir gewidmet ist – nur Dir!

Und während Du schon fast das Salz schmeckst, und während Du ein,- und ausatmest – weißt Du, jetzt – jetzt beginnt meine Zeit!

Jetzt, wo die große Hitze abebbt, jetzt wo sich ganz leicht der erste Herbstwind ankündigt – bist Du bereit. Du bist bereit Altes loszulassen, Schatten gehen zu lassen…Dich selbst voranschreiten zu lassen – warum auch nicht?

Ich werde es einfach tun – JETZT!!

Pflaumenzeit – oder die Angst vor dem “Wurm”

Herrlich – unsere inneren Gärtner erleben gerade die “Hoch – Zeit” wenn sie nun auf die eigens angelegten Bäume schauen.
Hier und da wachsen Birnen, Äpfel und Pflaumen.
Zwetschgenkuchen, Eingemachtes oder einfach nur schnell vom Baum “stibitzt” – Pflaumen sind herrlich, richtig?

Als zweites denkt so mancher aber erst einmal daran,ob sich in dem geliebten Obst vielleicht doch noch ein Wurm befindet. Misstrauisch, beginnen wir die Frucht zu öffnen und genießen erst – wenn kein Wurm weit und breit zu sehen ist.

Ich ebenso 😉

Neben all den herrlichen Früchten schweben dann auch noch Bienen, Wespen Hornissen – und lassen uns sehr vorsichtig werden…

Vorsichtig, weil wir doch schon das ein oder andere Mal verletzt worden sind.
Vorsichtig, weil wir nur allzu oft schon eine glänzende Frucht bewundert haben – und diese dann doch sehr wurmstichig war.
Vorsichtig, weil ein Versprechen nicht ganz so hielt, was es versprach…

Nun, wir Menschen lernen durch Erfahrungen – es beginnt im Kindesalter, nein im Grunde schon viel früher 😉

Das Erlebte im Mutterleib, Kindheitstage und ebenso frühere Inkarnationen lassen uns ab und an alte Erfahrungen erinnern – wir lernen, dass Feuer sehr heiß werden kann, wir erfahren, dass wenn wir zu schnell den Berg hinunter laufen, der Anschub uns ebenso leicht stolpern und somit fallen lassen kann.

Wir lernen durch Erfahrungen, wer gut zu uns ist, wer für uns da ist und auch wer – aus welchen Gründen auch immer – uns in irgendeiner Form verletzt.

Ja – manchmal erweisen sich manche Früchte als nicht so lecker…

Manchmal erweisen sie sich sogar als sauer – oder – sprich ungenießbar.
Manchmal bekommen uns die leuchtend roten Äpfel weniger gut.
Weil eben das Äußere doch blenden kann
und im Genuß – sagen wir mal – eher anstrengend wird. 😉

Ja – und irgendwann beginnen wir jede Frucht zu prüfen und misstrauen in erster Linie…

Wir laufen achtsam unter Bäumen her, damit die heruntergefallenen, faulenden Früchte – die ebenso auch Bienen in sich tragen – uns nicht verletzen, wenn wir darauf treten.
Wir untersuchen unser Obst auf Würmer, auf faule Stellen – wir schauen und sind vorsichtig…

Ja – die Erfahrungen…manchmal lassen sie uns sehr vorsichtig werden.
Verletzungen, die einmal gemacht wurden sind nicht so schnell vergessen.
Täuschungen lassen uns wieder misstrauen – wir prüfen, sind vorsichtig und lassen uns beim nächsten Mal nicht wirklich ein.

Im spirituellen Bereich kommt noch hinzu, dass wir mehr fühlen, mehr wahrnehmen – wir “riechen” oder ahnen “miese” Gedanken, wir haben unser Bauchgefühl – ob wir wollen oder nicht.

Natürlich kann man die Sinne trainieren und bewusst verstärken, dämpfen oder auch ausschalten…
Genau das erlernen behandeln und besprechen wir in unseren Spirit and more Workshops, oder auch in den Reiki Austausch Treffen.
Wie gehe ich mit dem was ich wahr – nehme um?

Dieses Ur – Bauchgefühl ist nun einmal da.
Das Fühlen – und Wissen.

Im Grunde ein Geschenk –

Doch –

Manchmal kann es so schlimm sein – dass Menschen sich einigeln, sich verstecken, sich einfach überlastet fühlen – durch das Leben.

Durch das, was wahr – genommen wird.

Doch so ist es nicht gedacht.
Wir haben unsere Sinne um damit umzugehen, wir fühlen nicht umsonst.
Wir erfahren das Leben nicht ohne Grund – so wie es ist.

Bleibt mutig, bleibt im Vertrauen – versteckt Euch nicht – ja, wir alle machen unsere Erfahrungen – jedoch sollten wir nicht hinter jedem Busch ein Monster erwarten.

Bliebt offen, bleibt in der Kraft.

Angst bedeutet Enge
Angst bedeutet eingeschränkt zu sein
Angst nimmt Dir die Luft

Angst – ist kein guter Begleiter

Misstrauen – in einer guten Dosis – sicherlich hilfreich.
Vorsichtig zu sein – ist absolut ok.

Doch lass Dir Dein Vertrauen nicht nehmen.

In erster Linie das Vertrauen in Dich selbst – und damit verbunden das Vertrauen in den Anderen.

Glaube mir – jeder von uns kennt Enttäuschungen.

Jeder von uns hat Ängste.
Jeder von uns hat Träume.
…und ebenso verlorene Träume.

Jeder von uns hat seine Geschichte –
Sei Dir bewusst, niemand geht ohne Prägung durch das Leben.

Doch das was wirklich zählt dabei:

Es gibt sie – die wunderbaren “Früchtchen”, es gibt sie – die herrlichen Zwetschgenkuchen mit Sahne, es gibt die geviertelten Apfelspalten und leckere Marmeladen.

Genieße mit Menschen, mit Freunden die Dir genau dabei helfen…genieße mit Ruhe und Bedacht…Genieße – um dann Neues, Aufregendes zu planen für die Zukunft.

Mit frischen, saftigen Früchten 😉

Zuversicht – so soll Dein Begleiter sein – Das wünsche ich mir

Grüße aus dem Urlaub…

Guten Morgen ihr Lieben!
Ein kleines Lebenszeichen für Euch zwischendurch 🙂

Bunte und auch nachdenkliche Eindrücke durften wir aus Bamberg mitnehmen…
Eine Stadt mit Geschichte, mit anderen Bräuchen, eine Stadt die uns freundlich mit Servus begrüßte.

Eine Stadt, die Geselligkeit in den auf den Hügel liegenden Kellern groß schreibt und zum Lachen und Austauschen des Erlebten einlädt.
Ein Ort, der kulturelles und wertvoll Erhaltenes beschreibt.
Hier isst man Schäufela, Bamberger Hörnla und trinkt selbstgebrautes hiesiges Bier.
Touristen schlendern, die mediterran anmutenden Gassen entlang und bestaunen die übergroßen Gebäude der wohl erhaltenen christlichen Architektur.

Zwischen den Mauern und toll geführten mittelalterlichen Stadtfühungen spürt man dennoch eine leise Bedrückung…Das Gefühl etwas nicht an die Oberfläche kommen zu lassen.

Geschwiegen wird über eine ganz bestimmte Epoche der Bamberger Geschichte – aber dazu später.

Wir haben eine wunderschöne Zeit erleben dürfen.
Vielen Dank an Dich, liebe Christina Schneiderbanger, dass Du uns nach Bamberg gelockt hast.



Wir verabschieden uns nun noch mit einem kleinen Ade und sagen Tschüss bis zum 14.August.

Alles Liebe für Euch! Genießt Eure Zeit und die – endlich – etwas kühleren Temperaturen…

Spiegelgesetz


Spiegelgesetz

Puhh – mag der ein oder andere in den vergangenen Tagen gedacht haben…
Was war nur los?
Mißverständnisse, alte Ängste, Menschen die unerbittlich den Seelenspiegel herausholten.

Die Wärme, die Arbeit, die Themen, die immer wieder Karussell zu spielen schienen – joaaa die Tage hatten es in sich.

So ganz langsam scheint etwas Beruhigung einzutreten und wir Menschen kommen zur Ruhe.

Ich bin nicht immer ganz so firm, was Portaltage, Schwendttage oder Mondsituationen angeht. Ich bemerke es an den Menschen, die zu mir kommen, ich bemerke es an eigenen Themen und dem was sich aktuell zeigt

Was ganz präsent war, und das was ich garantiert noch mit in den nächsten Medi Abend nehmen werde ist das Resonanzgesetz.

Resonanz – das was wir von uns halten, denken, fühlen – kommt in irgendeiner Form wieder bei uns an. Sei es durch Situationen, Menschen oder alten Mustern, die immer wieder anklopfen.

Nun – ich wiederhole mich, und ich glaube daran, daß wir Menschen uns verabredet haben, ja, daß wir uns verabredet haben um uns gegenseitig zu fördern. Wir haben uns verabredet um der anderen Seele in ihrer Entwicklung zu helfen.
Manchmal als Mentor, als Lehrer, als Mutter – als Partner …ja und manchmal auch als situationsabhängiger „Arsch“engel.

Arschengel, diesen Begriff hörte ich vor Jahren im Zusammenhang mit Robert Betz. Ein toller Redner, ein Mann, der verschiedene Sichtweisen auf uns Menschen richten läßt.

Arschengel – der Kontakt mit ihnen, nicht sonderlich angenehm – denn diese Menschen triggern genau den wunden Punkt in mir, in meinem Leben.

Arschengel, die im Grunde nur ihre Wahrheit aussprechen, die im Grunde Entwicklungshelfer sind…denn nachdem sie uns, meist schmerzlich auf „Defizite“ in uns hingewiesen haben – fällt der „Arsch“ ab und die Erkenntnis bleibt.

Ganz zugeben, möchten wir das natürlich nie wer wird schon gerne auf die inneren Kritiker geschubst, wer wird schon gerne auf das innere, trotzige Kind hingewiesen…

Wer gibt schon gerne zu – daß das, was der andere „frei“ gelegt hat, tatsächlich stimmt.

Resonanz und Arschengel – für mich eine Verbindung die absolut stimmig ist.

DU spiegelst meine größte Angst…
Die Angst nicht gut genug zu sein
Die Angst zu dick, zu dünn, nicht zu erfahren genug…
Es gibt unendliche Beschreibungen.

Und das Spannende daran – wir ALLE sind irgendwann mal ein „Arschengel“ für einen anderen…

Auch wir haben sicherlich mal bewußt – oder auch unbewußt jemanden beleidigt, jemanden denunziert, oder durch ein unbedachtes Wort verletzt…

Als ich in der letzten Woche mit einer Kindergruppe unterwegs war, nahm auch ein Mädchen daran teil, welches eine herrliche „Rasta – Pinselfrisur“ trug..
Ich war begeistert und ich sagte ihr, wie toll ich ihre Haare fand – im gleichen Moment war meine Hand im Begriff diese tolle Haarpracht zu streicheln…
Just in diesem Moment sagte die Kleine: Ja – das sagen alle und alle fassen meine Haare an – ich bin doch kein Hund!
Ach das liebe Hündchen… ich mag das nicht!

Erschrocken und beschämt zog ich meine Hand zurück – sie hatte Recht.

Ich entschuldigte mich bei ihr – wie gut kannte ich noch das Gefühl, als jeder meinen Babybauch berührte…

Was treibt uns manchmal dazu, Grenzen zu überschreiten?
Was gibt uns das Recht, ungefragt in ein „Energiefeld“ zu gehen?

Ich schrieb vor einiger Zeit schon etwas dazu – denn in diesem Bereich ist es für mich sonnenklar – ich gehe nicht ungefragt in anderer Leute Energie und fange an dort zu arbeiten.
Ich weiß, daß das “Hausfriedensbruch” ist…

Warum also dort nicht?

Die Kleine hatte den Mut sich zu äußern, Gott sei dank – und sehr wahrscheinlich wird ihr das noch mehrmals passieren.
Mit unachtsamen Erwachsenen, mit Menschen, die nicht überlegen…
…so wie ich…

Nun, und in vielen Bereichen ist es ähnlich…Fühlen wir uns eh schon schlecht, fühlen wir uns nicht fähig, sind wir ängstlich – wird es uns in unserem Umfeld immer wieder bestätigt werden.

Bis wir für uns verstanden haben uns zu äußern. Bis wir an uns arbeiten, die Dinge bearbeiten und reflektieren…

Warum passiert mir das?
Warum geht jemand so mit mir um?
Was strahle ich aus?
Was geht dort in Resonanz?

Du bist was Du isst… das verstehen wir alle
und Du sendest das aus, was Du von Dir hälst…

Und mit diesem Gedanken möchte ich Euch heute in den Tag schicken…was hälst Du von Dir?
Wie siehst Du Dich?

Was sendest Du von Deinem persönlichen Sendemast?

In diesem Sinne Euch einen herrlich sonnigen Tag!

Eure Bettina