Festhalten vs BH Größe
(ein nicht zu ernst zu nehmender Beitrag)
Frauen kennen das…
Wir tragen seit Jahren eine bestimmte Größe im BH, wir
tragen unsere altbekannte Form und sind damit zufrieden.
Ab und an verändert sich etwas, etwa in der Schwangerschaft, etwa in der Stillphase und wenn wir uns und unser Körper sich ändert.
Der Zyklus verändert sich, der Körper verändert sich – und
unsere Haltung.
Veränderungen, die wir ganz bewusst wahrnehmen.
Nach ein paar Jahren pegelt sich unsere Größe wieder ein und
wir wissen, wenn wir einen neuen BH brauchen, greifen wir zur Größe XY.
Nun – wir gewöhnen uns daran.
Es war doch immer so.
Wir haben gelernt, wir passen in Größe XY.
Ebenso halten wir uns an unsere Schuhgröße oder an die Konfektionsgröße.
Wenn wir losgehen wissen wir – aha mir passt dieses und
jenes.
Und – wir gewöhnen uns so daran, dass wir überhaupt nicht
daran zweifeln, wenn es manchmal piekst und zwickt…Wir wundern uns, dass sich
bestimmte Bewegungen eng anfühlen, wir uns von Mal zu Mal unwohler fühlen –
greifen aber immer noch auf die bekannte Größe zurück.
Was passiert da gerade…
Im BH Bereich?
Wir laufen in der altbekannten Schleife – das war doch immer
so, denken wir und quetschen uns hinein.
Wir bekommen immer weniger Luft, sind unleidlich, wundern
uns über Nackenprobleme und die Anspannung.
Dass wir es in der Hand haben, nach einer anderen Größe zu
suchen, kommt uns oft nicht in den Sinn und manch Feinwarenverkäuferin wundert
sich, dass wir uns immer noch in die kleinen Dinger hineinpressen.
Menschen im Außen erkennen unsere blinden Flecken am ehesten.
Nun, ab und an kommen wir mal auf die Idee etwas Größeres
auszuprobieren.
Etwas, das uns nun im hier und jetzt gerecht wird.
Raus aus den alten Größen und hinein in ein Wohlfühlgebiet.
Freiheit, Durchatmen und die richtige Umgebung finden…
Herrlich!!
Ja – wir verändern uns – und das täglich.
Und schon bemerken wir, dass es leicht sein darf, locker
sein darf und wir gar nicht leiden müssen„in Formen“, aus denen wir schon
längst herausgewachsen sind.
Manchmal tut es gut die Rahmen, in denen wir uns bewegen, zu
überprüfen.
Vielleicht darfst Du Dir zugestehen, dass Du gewachsen bist – und nicht nur körperlich – Du verstehst was ich meine.
Wo quetschst Du Dich aktuell noch in eine Form, die Dir gar
nicht mehr entspricht?
Wo wiederholst Du immer noch und wunderst Dich, dass sich
nichts ändert – im Fühlen – im Leben?
Ich finde, es gibt doch nichts Nervenderes als schlechtsitzende
Unterwäsche, an der man immer zuppeln muss.
So schau mal – worin und womit fühlst Du Dich wohl?
Wo denkst Du noch klein?
Was darf der Größe -in -Dir angepasst werden?
Ich bin gespannt auf Deine Gedanken 😉
Habt ein zauberhaftes Wochenende
Eure Bettina