… der Kaffee ist fertig

Guten Morgen, hmmm…der Kaffee ist fertig 🙂

Ich mag die Stille am Morgen und das Gefühl eines “unbeschriebenen” Tages. Gerade an besonderen Orten fühlen wir die Magie des neuen Tages.

Und im Grunde steht uns die Magie des Anfangs jeden Tag zur Verfügung. Wir haben jeden Tag die Möglichkeit etwas Neues, etwas Besonderes zu erschaffen.

Etwas, das nur wir können, etwas was uns ausmacht…

Etwas, das nur wir gerade jetzt, gerade hier 
erleben dürfen.

Gestern las ich einen Satz und dachte mir – wie passend –

Most people don´t start because they don´t want to be seen starting at the bottom.

Ja genau das…

Wie viele von uns trauen sich nicht, etwas ins Leben zu bringen, nur weil sie denken, dass es noch nicht perfekt ist, nur weil sie denken, dass sie noch am Anfang sind, nicht ausgereift genug, nicht poliert genug sind…

Viele Dinge ersticken – kaum nachdem der erste Gedanke, der erste Wunsch danach – gedacht ist.

Wie schade ist so etwas…

Wie viele tolle Dinge, Projekte, Seelenstücke werden der Menschheit vorenthalten, nur weil jemand sich zu klein fühlt – und ja – Angst vor der Sichtbarkeit hat.

Denke nur mal daran, wie man Dich beim ersten Brei fotografiert hat, denke nur mal daran, wie es war als Du laufen lerntest, Fahrrad fahren lerntest…immer dann wenn wir diese alten Bilder der Anfänge in der Hand halten müssen wir schmunzeln oder haben ein nostalgisches Gefühl dabei, oder?

Und auch das waren Anfänge – und wenn wir heute daran zurückdenken ist es doch ein tolles Gefühl..

Sicher finden wir die Kleidung von damals scheusslich, sicher hätte wir uns anders gegeben, wenn wir gekonnt hätten. SIcher erinnern wir uns mit Graus an die herrliche 70er Jahre Tapete.

Aber hey – das gehört dazu!

Heute kannst Du Rad fahren, heute bist Du sicher in vielen Dingen. 
Weil Du hinzu lernst – jeden Tag.

Und wir werden viele Dinge, die wir früher oder auch nur vor 2 Jahren gemacht haben, dumm oder peinlich finden.
Doch genau die Zeit, die Entwicklung bis heute hat uns etwas gezeigt, 
Alte Bilder sind Zeichen dafür, dass wir es gemacht haben…einfach gemacht..
Als Kinder haben wir uns keine Gedanken darüber gemacht, ob unsere Kleidung nass oder schmutzig wird beim Spielen, beim Probieren – beim, in die Pfütze springen.
Wir haben es gemacht, weil es Spaß machte…..

Wir können im Leben nie alles wissen, wir könnten es immer besser machen, schneller und perfekter…

Doch wie schade ist es, wenn wir gar nicht erst starten?

Blamiere Dich einmal am Tag – und lache darüber – und
Du wirst Geschichten schreiben, Fotos sammeln und Erkenntnisse – die Dir niemand mehr nehmen wird…

In diesem Sinne

Euch einen wunderschönen Tag voller gesammelter Erinnerungen 😉

Eure Bettina

Mein Weg…

2018 wird ein Jahr der Veränderung – ja ich weiß…

Und gefühlt kommt die Welle immer näher.

Eine liebe Freundin gab mir Anfang des Jahres den Rat, all das, was sich nicht stimmig anfühlt zu überdenken.

2018 steht für den Wandel im Inneren und Äußeren.

Der Sommer neigt sich schon fast dem Ende zu und wir fühlen dass sich etwas bewegt.

Wahrheiten, klare Worte, Wege die sich verändern – Menschen, die anders denken fallen Dir auf.

Und das ist gut so. das ist der Weg.

Wir kommen endlich raus aus dem Vergleich, wir schlagen eigene Wege ein – kein Nachahmen, kein Folgen, kein Verbiegen…Meine Wahrheit, meine Stimmung, meine Art und Weise voran zu kommen.

Wir dürfen der eigenen Wahrheit folgen – kein Vergleichen aus dem Mangel heraus, kein Rudellaufen, weil es so hip ist und angesagt.

Oberflächliches macht uns müde – denn es wird nie unser Herz ausfüllen.

Ja es tut weh Menschen gehen zu lassen, Gewohntes gehen zu lassen – und wir brauchen Unterstützung dabei.

Unterstützung von Menschen, die uns sehen, die uns so lassen, die Fehler und Mängel so – sein -lassen – denn gerade das zählt.

Viele von uns straucheln, wanken gerade – es rüttelt schrieb mir gestern eine liebe Freundin.

Ja es rüttelt – es rüttelt uns wach…

So lass Dich nicht aufhalten …schließe die Augen und strecke Dein Gesicht der Sonne entgegen – nimm all die Wärme auf, tanke das Licht, tanke die wohltuende Wärme…lass die Sonnenenergie durch Deinen gesamten Körper fließen – vor Deinem inneren Auge siehst Du wie das Licht Deinen Brustkorb ausfüllt, sich den Weg durch Deinen Körper sucht bis in die Fingerspitzen und über die Füße hinaus strahlt.

Wohlige Wärme und ein Gefühl des Gehalten- seins tritt ein.

Ruhe – tiefer Atem – Frieden… 

Genau das, genau so – ist es richtig…es ist ….mein Weg…

Mein Weg…

Wie weit würdest Du gehen?


Wie weit würdest du gehen … um deine Ziele zu erreichen?

Was würdest du alles in Kauf nehmen? Was würdest du alles mit dir machen lassen?
Was würdest du im wahrsten Sinn des Wortes alles mitmachen?
Und wo würdest du sagen: Bis hier hin, und keinen Schritt weiter!?

Manchmal hast du dir ein ganz klares Ziel gesteckt.
Doch wer ein Ziel hat macht sich auf den Weg … und es gibt viele denen das nicht passt.
Da werden dir Knüppel zwischen die Beine geworfen, Steine in den Weg gelegt.
Das Schicksal mischt sich zwischendurch auch mal wieder ein …

Du kannst nicht den direkten Weg einschlagen, musst einen Umweg gehen.
Dieser Umweg bringt dich zunächst vom geplanten Weg ab.
Du kannst dein Ziel nicht – oder nur schwer – zum geplanten Zeitpunkt erreichen.

Mag sein, dass dieser neue Weg dich verunsichert.
Mag sein, dass dieser fremde Weg, diese unbekannte Route, dir Angst macht.

Wie weit würdest du gehen … um deine Ziele zu erreichen?
Würdest du Menschen die dich nicht begleiten möchten, hinter dir lassen?
Würdest du dich von Menschen trennen die dein Ziel belächeln?
Würdest du dich länger mit Menschen umgeben, die dir nicht gut tun?

Wie weit würdest du gehen … um deine Ziele zu erreichen?

Es kann sein, dass du auf deiner Reise dein Ziel zunächst aus den Augen verlierst.
Unbekannte Wege erzeugen ein Gefühl der Unsicherheit, doch schau auf das was du hast.
Die lieben Menschen in deiner Nähe, Menschen die zu dir stehen, die an deiner Seite stehen.
Die Menschen, die auch in rauer See nicht von deiner Seite weichen.
Die Menschen, denen du als Mensch wichtig bist.
Diese Menschen und dein Vertrauen sind dein sicheres Schiff auf stürmischer See.

Kämpfe nicht gegen die Wellen des Meeres an, lasse dich treiben, schau wohin der Sturm dich treibt.
Und dann, wenn der Sturm nachlässt, orientiere dich, schau wo du bist, wo du stehst.
Schau wo dein Ziel sich befindet, finde deinen Leuchtturm, und lasse dich nicht beirren.

Frag dich:
Wie weit würde ich gehen … um meine Ziele zu erreichen?
Wie weit würde ich gehen?

 

https://www.youtube.com/watch?v=QZ1JCQkINkY

Schattenthemen

Schattenthemen

Vor einigen Wochen gingen Marie und ich spazieren und die tiefstehende Sonne lag hinter uns.

Unsere Schatten wurden sichtbar und Marie meinte zu mir, schau mal Mama – die Schatten sind oft größer als wir selbst.

Wie recht sie doch hat!

Unsere Schatten, unsere Kellerräume, all das, was wir an uns nicht gut finden, all das was wir vielleicht schon einmal getan, gesagt oder nicht getan haben begleitet uns unbewusst in einer Größe, die uns oft klein fühlen lässt.

Wir alle haben Themen, wir haben Schatten, die uns begleiten.

Irgendwann im Leben hat jeder von uns mindestens eine Situation erlebt, die er am Liebsten vergessen würde.

Gerade jetzt wo Du diese Zeilen liest, läuft vor Deinem inneren Auge dieser bestimmte Film ab.

Schatten, Schuldgefühle oder auch ein Gefühl von – noch nicht erledigt…raubt uns manchmal die Freude am Leben.

Manchmal sitzt dieser Schmerz so tief, daß wir ihn verdrängen und nicht bewußt wahrnehmen – jedoch erlauben wir uns nicht das Leben so anzunehmen wie es sich uns zeigt.

Die „Süße des Lebens“ annehmen so lautet ein Satz aus der Familienaufstellung.

Die Süße des Lebens annehmen und vor allen Dingen, sich selbst, vergeben.

Vergeben… ein schweres Thema – denn anderen zu vergeben fällt uns schon schwer. Und dann folgt die Königsdisziplin – mir selbst zu vergeben.

Wie könnte ich mit meinem Tun weiterleben, wie soll ich unbeschwert Freude empfinden dürfen.

Die Last liegt so schwer, daß ich am Liebsten gehen würde.

Die kleine Seele spricht mit Gott – von Neale Donald Walsh – ist eine wunderbare Geschichte um eine Sichtweise anzunehmen, die ich persönlich wunderbar finde.

In den vergangenen Tagen erlebten wir eine Aufstellung, die zeigte, dass der Partner einer Frau sein Leben nicht leben konnte, seine Gefühle nicht leben konnte, da immer noch alte Glaubenssätze, alte Verstrickungen der vorangegangenen Generationen und Inkarnationen wirkten. Das Ganze war so tief begraben, daß er nichts anderes kannte.  Daß er so in seinem Tun versunken war und es ihm schwer fiel etwas Neues, etwas Leichtes anzunehmen.

Seine Frau und die Kinder litten unter seinen alten Schattenthemen – denn Kinder tragen aus Liebe…Kinder spüren, selbst schon im Mutterleib, wenn es den Eltern nicht gut geht.

Was daraus folgte waren gesundheitliche Beschwerden und immer schwerer werdende Rucksäcke, die die Familie, vor allen Dingen die Frau und die Kinder tragen durften.

Manchmal ist es so, daß wir unsere eigenen Themen tragen – und manchmal ist es so, daß wir unerledigtes anderer Familienmitglieder anschauen dürfen… daß wir es lösen dürfen…

Vor allen Dingen – um für uns selbst frei zu sein…

Altes, Schweres  muss sich nicht schwer anfühlen…ja es gehört zu mir, ja es gehört zu meinem Leben, doch versinke nicht darunter, erstarre nicht dahinter…es gibt so Vieles wozu es sich zu leben lohnt, es gibt so viel zu tun, zu erschaffen, zu lieben…es wäre doch schade, wenn wir die Möglichkeiten des Lebens und der Liebe wegwerfen. 

Ja, wir alle haben Schattenthemen – ob wir wollen oder nicht. Und jeder hat ein anderes Thema, welches ihn begleitet.

Wir haben aber ebenso das Licht mitgebracht, denn ohne Licht würden wir die Schatten nicht sehen…

Wir sind das Licht – so die kleine Seele…

Und unsere Seele kann niemals verletzt werden – sie kann nur erfahren und lernen.

Vergebung bedeutet nicht Dinge ungeschehen zu machen, denn meiner Wahrheit nach, geschehen Dinge nicht ohne Grund – Vergebung bedeutet vielmehr hinzuschauen – zu erkennen und anzunehmen.

Die Schule des Lebens wirkt in der Erkenntnis…

In diesem Sinne traut Euch ab und zu mal auf die Schatten zu achten – Erleichterung wird folgen…

Zentrum für Persönlichkeitentwicklung, Entspannung und seelische Gesundheit