
Ihr Lieben
Der nächste Seminartermin der Piece of Soul steht fest
Buchung ist ab sofort möglich.
Am 1. und 2. Juni 2019 beginnt die nächste Ausbildung zum Piece of Soul Anwender.
Ich freue mich auf DICH!


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Der nächste Seminartermin der Piece of Soul steht fest
Buchung ist ab sofort möglich.
Am 1. und 2. Juni 2019 beginnt die nächste Ausbildung zum Piece of Soul Anwender.
Ich freue mich auf DICH!


Mr. Brain – oder
Wir denken zu viel – und fühlen zu wenig…
Es gibt so ein schönes Gedicht dazu.
Ja, wie ist es eigentlich um unser Mitgefühl, unserer Empathie bestellt?
Wann – wann haben wir uns das letzte Mal wirklich mit den Erlebnissen unseres Gegenübers, unseres Gesprächspartners beschäftigt?
Wir fragen doch andauernd:
Wie geht es Dir?
Wie geht´s?
Alles gut?
Und hören wir der Antwort dann wirklich zu?
Und wenn wir uns austauschen – können wir wirklich nach-empfinden, wie es einer Mutter geht, die ihren Sohn schon seit Jahren nicht mehr getroffen hat?
Weil es ein Mißverständnis gab, weil irgend jemand etwas erzählt hat?
Können wir uns wirklich vorstellen, wie es ist, den Enkel noch kein einziges Mal gesehen zu haben?
Oder wie es ist Missbrauch erfahren zu haben, keine Kinder gebären zu können?
Single zu sein? Oder Witwer?
Können wir uns vorstellen einen leeren Kühlschrank zu haben und erst die Mitte des Monats?
Können wir “nach” – empfinden wie es ist – aktuell einen Menschen verloren zu haben, oder wie es ist eine todbringende Diagnose zu erhalten?
Jeder Mensch, der uns begegnet, der genau das hat, oder eben nicht hat, löst in dem Betroffenen Gefühle aus…
Diejenige, die schwanger werden möchte sieht überall “Bäuche”. Wenn ich abnehmen mag, sehe ich schlanke Menschen, wenn ich alleine bin, sehe ich überall Paare, die glücklich sind.
Doch wie empfinden wir, wenn uns jemand sein Herz ausschüttet?
oder ehrlich antwortet, auf die Frage: Wie geht es Dir?
In den meisten Fällen sind es für uns nur Worte, nicht wahr?
Oder wir sagen uns:
Gut, daß es mir nicht so geht!
Armer Tropf…
Wie oft hörten wir schon zu, ohne zu – zuhören…
Wie oft hörten wir schon zu, um parallel an das nächste Käsebrötchen beim Bäcker zu denken…
Wie oft hörten wir schon zu, ohne daß wir es uns vorstellen konnten, wie es wohl ist, in genau dieser Position zu sein…
Wie oft?
Oft sind wir erst berührt, wenn wir dieses Gefühl kennen.
Oft sind wir erst berührt, wenn es näherkommt.
Oft sind wir erst berührt, wenn es uns betrifft.
In den letzten Wochen konnten wir über viele Dinge nachdenken, in den letzten Wochen waren auch wir wieder von Tagen betroffen, die nicht einfach waren.
Ein geliebter Mensch ist verstorben – ein geliebter Mensch, den wir eine ganze Woche am Sterbebett begleitet haben, den wir letztendlich auch begleitet haben, als dieser den letzten Atemzug seines Lebens tat.
Wißt ihr – lange hatte ich nicht mehr so gefühlt.
Lange nicht mehr…
Als mein Papa vor 14 Jahren starb – empfand ich zum ersten Mal diesen richtig tiefen Schmerz.
Und erst nach dieser Erfahrung – erst nachdem ich meinen Papa gehenlassen mußte – konnte ich die Trauernden verstehen.
Wirklich verstehen.
Mit einem Mal war es anders:
Ich sah die Todesanzeigen in der Zeitung mit anderen Augen…
Ich verstand, was es hieß – ich werde heute meine Mutter pflegen, sie verabschiedet sich…
Ich wußte, was es hieß, einen kranken Menschen auf dem letzten Weg zu begleiten.
Ja – nun wußte ich, wie sich Trauer anfühlt…
Und der Tod ist nur ein Beispiel.
Wie viele Dinge verstehen wir „noch“ nicht…

Viele wunderbare Karten haben wir erhalten…
Manche waren kurz, manche voller lieber Worte…
Wir haben Augen gesehen, die verstanden, wir haben Umarmungen erlebt, die trösteten…
Und wir haben Menschen getroffen, die genau das mitempfanden.
Eine liebe Teilnehmerin vom Massage-Wochenende sagte noch diesen wertvollen Satz – immer wenn ich vom Tod eines Menschen erfahre, bin ich wieder mittendrin – ich weiß noch genau, wie es sich anfühlte.
Und genau das meine ich.
Wann können wir uns wirklich in einen Menschen hineinversetzen?
Wann sind wir fähig zu empfinden?
Entweder sind wir von Natur aus empathisch – oder haben es erlebt.
Wenn es uns nicht gut geht, sind wir dankbar Menschen zu treffen, die uns sehen.
Wenn es uns nicht gut geht, sind wir dankbar Menschen zu treffen, die uns trösten.
Wenn es uns nicht gut geht, sind wir verletzlich – sind wir dünnhäutig, sind wir verletzbar.
Wenn es uns nicht gut geht, funktionieren wir nicht so wie sonst…
So –
erinnere Dich daran, wenn Du jemanden triffst, der eine schwere Phase durchlebt, erinnere Dich daran, bevor Du jemanden heruntermachst, erinnere Dich daran – wie Du Dich fühltest…
Erinnere Dich daran, ob es gerade dann für Oberflächlichkeiten Zeit geben sollte, erinnere Dich daran, ob ich Neid, Ego oder den eigenen Mangel hervorheben sollte.
Erinnere Dich daran – ob ich jemanden schlecht machen sollte – weil ich vielleicht gerade nicht gesehen werde. Weil ich mich, warum auch immer, klein fühle.
Erinnere Dich – und auch wenn Du es nicht fühlen kannst – denke mal nach, wie würde es mir in dieser Situation gehen?
Was wäre dann richtig?
Wenn Du magst dann nimm Dir für die nächsten ein,- zwei Tage mal vor
die Menschen, die Du triffst – ein Stück weit – intensiver wahr – zu nehmen.
Nicht in der Oberflächlichkeit des Augenblicks – sondern schau wirklich hin, fühl mal hin…
Und wenn Du fragst, wie geht es Dir?
– dann höre zu – höre wirklich zu…
In diesem Sinne Euch allen eine herzliche Woche voller Empathie
Eure Bettina
Reiki macht blöd … dieses kurze und knackige Statement begleitet uns seit vielen Jahren, und wer diese Floskel von uns hört, der weiß genau: Hier bin ich richtig!
Ja, richtig gelesen!
Oft werden wir gefragt, ob wir z.B. nach einem Reiki-Seminar, nicht völlig platt sind. Nun, das ist von Seminar zu Seminar völlig unterschiedlich. Da sind viele Faktoren im Spiel: Die Verfassung der einzelnen Teilnehmer, meine bzw. unsere Verfassung, bestimmt auch hin und wieder das Wetter.
Was immer hilft ist: Sich selbst nicht zu wichtig nehmen.
Wir nehmen uns selbst gerne auf die Schippe, lachen bei der Arbeit, haben Spaß bei der Arbeit.
Einige Teilnehmer unserer Seminare sind anfangs manchmal etwas irritiert, weil es allgemein sehr bodenständig bei uns zugeht.
Bodenständigkeit … nicht immer das, was man in Seminaren im spirituellen Bereich erwarten würde.
Das bedeutet nicht, dass wir nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit arbeiten.
Bedeutet Lachen etwa, bedeutet Spaß etwa, dass wir respektlos mit der Spiritualität umgehen?
Nein! Ganz im Gegenteil. Wir gehen die Dinge einfach unkompliziert an.
Wir sind weder erleuchtet noch besser, weiter oder sonst was. Wir sind Menschen … und als solche sind wir keineswegs am Ende eines Lernprozesses angelangt.
Wir lernen von jedem Menschen der zu uns kommt, der uns begegnet. In jedem Seminar werden wir mit neuen Situationen konfrontiert, die uns um neue Erkenntnisse bereichern.
Auf manche dieser Situationen hätte ich lieber verzichtet, keine Frage. Doch bin ich dankbar für jede Erkenntnis die ich dadurch gewonnen habe.
Uns geht es bei unserer Arbeit darum, authentisch zu sein. Leider arbeiten im spirituellen Bereich nicht wenige Menschen nach dem Motto „Hör auf damit! Wir müssen jetzt seriös wirken!“.
An dieser Stelle sei eine Frage erlaubt:
Wem ist damit geholfen, wenn wir zwar seriös wirken, es aber nicht sind?
Sollte ich also nicht zunächst damit anfangen, mich nicht zu verstellen?
Richtig gute Ergebnisse können immer dann erreicht werden, wenn dieses „nicht verstellen“, dieses „ehrlich sein“ von allen Beteiligten an den Tag gelegt wird.
Jeder Mensch der zu uns kommt erwartet ehrliche Antworten auf seine Fragen und nicht weniger als genau diesen Anspruch erheben wir auch. Nur in dieser Atmosphäre der Glaubwürdigkeit ist vertrauensvolle Arbeit möglich. Nur in dieser Atmosphäre ist eine harmonische Zusammenarbeit möglich.
Bereits das ist Energiearbeit. Und wenn ich dann noch mit Achtsamkeit und Empathie unterwegs bin, nicht jedem sofort alles um die Ohren haue was ich wahrnehme und fühle – und ganz bestimmt nicht alles was ich denke -, dann ist das schon fast der Garant für wertvolle Stunden.
Es geht ums Einspüren, ums Einfühlen, … einfach einfühlsam sein … das ist der Schlüssel.
Wenn dann noch jeder die Bereitschaft mitbringt sich einzulassen, sich zu öffnen, dann wird es perfekt.
Klingt erschreckend einfach – auch wenn es das nicht immer ist – doch irgendwie gar nicht blöd.
Also macht Reiki doch nicht blöd?


Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: “Wer bist du?”
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. “Ich? Ich bin die Traurigkeit”, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
“Ach die Traurigkeit!” rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
“Du kennst mich?” fragte die Traurigkeit misstrauisch.
“Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal, hast du mich ein Stück des Weges begleitet.”
“Ja aber…”, argwöhnte die Traurigkeit, “warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?”
“Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?”
“Ich…, ich bin traurig”, sagte die graue Gestalt.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. “Traurig bist du also”, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. “Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.”
Die Traurigkeit seufzte tief.
“Ach, weißt du”, begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, “es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.”
Die Traurigkeit schluckte schwer.
“Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: ‘Papperlapapp, das Leben ist heiter.’ und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: ‘Gelobt sei, was hart macht.’ und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: ‘Man muss sich nur zusammenreißen.’ und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: ‘Nur Schwächlinge weinen.’ und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.”
“Oh ja”, bestätigte die alte Frau, “solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet…”
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
“Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.”
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
“Weine nur, Traurigkeit”, flüsterte sie liebevoll, “ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt.”
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: “Aber…, aber – wer bist du eigentlich?”
“Ich?” sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. “Ich bin die Hoffnung.”
Quelle: Inge Wuthe
Pippi – der Wind wird stärker – das macht nichts…ich auch…
Ein Post, der mir hier bei facebook begegnete im vergangenen Jahr.
Am vergangenen Wochenende fand unser Reiki I Seminar statt und im Zuge dessen hatten die Teilnehmer sehr viele Fragen.
Was ist Reiki, was ist Energie, wie funktioniert das Ganze und wie fühle ich das?
Reiki und Energiearbeit bedeutet Mut – Reiki und Energiearbeit bedeutet “Hinschauen” Fühlen und
vor allen Dingen – Vertrauen.
Energie hat seine eigene Zeit, wir wachsen mit ihr, wir wachsen an dem , was sich im Zuge eines Weges zeigt. Wenn wir den Mut haben, bekommen wir Rückenwind, manchmal werden wir geprüft, geprüft ob wir es ernst meinen, ob wir den Mut haben, ob wir dafür gemacht sind.
Oftmals kommt der Wind von vorne und wir haben die Möglichkeit unsere Energie zu zeigen und wirken zu lassen, wir wandeln die Energie, wir wandeln den Sturm in Power <3
wenn wir verstanden haben, dass unsere Achtsamkeit, unser TUN und WILLE die Windmühlen bewegt – können wir viel erreichen…
Wenn wir in unserer Kraft sind, wenn wir trotz und gerade mit geschlossenen Augen sehen – dann sind wir auf dem richtigen Weg – dem Weg des Herzens…
In diesem Sinne – Euch allen einen berührenden Tag, voller Herzenergie
<3 <3 <3
Wer beim nächsten Seminarstart dabei sein mag – im Januar startet die neue Reihe mit noch freien Plätzen.