
Am Donnerstag ist es soweit – ich freue mich drauf!

Am Donnerstag ist es soweit – ich freue mich drauf!

Der Duft ist stimmungsaufhellend und beseitigt den Erkenntnissen von Naturvölkern Südamerikas zufolge innere Unruhen.
Bei Stress und rastlosen Gedanken tröstet das Aroma der Tonkabohne.
Auch bei Konzentrationsschwierigkeiten kann das Bouquet der Tonkabohne helfen.
Viele Heiler verwenden Tonkabohnen bei energetischen Übungen und zur Findung tiefer seelischer Erkenntnisse und Weisheiten.
Gestern nutze ich den gemütlichen Abend um mein eigenes Tonkaöl anzusetzen…
Ergänzend dazu, nahm ich einfach zwei Bohnen und ließ den Duft im Haus wirken, indem ich sie im Ganzen in einem Teelichthalter räucherte…

Die Tonkabohne – gerade in dunklen Zeiten ist sie ein wertvoller Begleiter
Ob als Räucherung, als Zutat in der Küche oder auch als Massageöl.
Dazu habe ich eine schöne Seite gefunden:

Selbstfürsorge – dieser Begriff begleitete gestern zwei Termine die ich ausführen durfte…
Selbstfürsorge
ich sorge für mich – für meine Bedürfnisse, für meine Gesundheit, für mich selbst…
Für sich selbst sorgen – klingt für viele im ersten Augenblick egoistisch – wie ich denke an mich selbst…
Wir kennen diesen Spruch, der negativ belastet ist: Er / Sie denkt nur an sich selbst. So ein Egoist…
Doch wenn wir mal richtig hinschauen, sollten wir das nicht in erster Linie tun?
Warum?
Weil wir nur zu 100% funktionieren, wenn es uns gut geht.
Wenn es einer Mutter nicht gut geht, wenn sie immer und jederzeit die anderen versorgt, was die Natur auch so gedacht hat… das ist richtig…doch wenn sie immer nur für andere da ist – und sich selbst nicht versorgt, sich selbst dabei vergisst und das in mehreren Bereichen – so wird sie früher oder später “zusammenklappen.” Oder das Gefühl in sich tragen, versagt zu haben.
Gestern hatte ich Besuch von einer wunderschönen schwangeren jungen Frau.
Wir kamen ins Gespräch über Gewicht in der Schwangerschaft, über die “Reserven” die der Körper ansammelt, bevor das Baby da ist.
Ja, die Natur sorgt dafür, dass beide – Mutter und Kind versorgt sind.
Und genau das meine ich.
Wenn wir im Flugzeug sitzen, die Sauerstoffmasken herunterfallen – heisst es, versorgen sie sich und dann die anderen, denn alleine werden die Kinder die Masken nicht erreichen, wenn sie bewusstlos am Boden liegen.
Ja, es liegt uns am Herzen für andere da zu sein.
Es liegt uns am Herzen zu versorgen, zu bemuttern, zu verwöhnen…und wir möchten – wenn es in einen anderen Bereich geht, gesehen werden, geliebt werden, und letzten Endes “belohnt” werden.
Das Belohnungssystem, welches greift, wenn wir Kuchen backen, Dinge organisieren, sofort dabei sind und helfen und anderer Menschen Aufgaben, VOR unsere Bedürnisse stellen.
Eigentlich wollte ich ja meine Fenster putzen – aber ich helfe Dir…
Eigentlich hatte ich einen Termin, aber ich schaffe das schon…
Eigentlich wollte ich frei machen…aber – ihr kennt die Antwort…
In den meisten Fällen klappt das wunderbar – und in manchen Fällen wird es zur Gewohnheit. Es ist doch selbstverständlich, dass Du da bist, es ist doch selbstverständlich, dass Du das erledigst, es ist doch normal, dass ich mich zurückziehe und Dich machen lasse.
Es ist doch ok, wenn ich etwas absage, verschiebe – Du bist doch immer da…
Und schon ist eine Regelmässigkeit da, die nicht “belohnt” wird.
Welche Wertschätzung spricht da?
Und welche Wertschätzung gebe ich mir dabei?
Selbstverständlich mache ich das…
“Lass mal ich mach das schon” wenn jemand nur das Gesicht verzieht, lass mal ich kenne mich da aus, wenn es nicht sofort klappt – wer organisiert den Elternabend – ICH – war doch schon immer so…
Du bist doch so gut in den Dingen – übernimmst Du das Projekt?
Doch – was passiert, wenn wir nur noch funktionieren?
Was passiert, wenn wir unsere “inneren Kinder” nicht mehr wahrnehmen?
Was passiert, wenn wir unseren Körper vernachlässigen, uns selbst nicht versorgen und alles “zupacken” mit Dingen, die uns irgendwann über den Kopf wachsen?
Auch wir haben Bereiche, die gesehen werden wollen…
…die gelebt werden wollen:
Die Frau, der Mann in mir – der Mensch der Zuneigung braucht, Streicheleinheiten und liebe Worte.
Der Mensch, der auch mal gerne hört, was er alles so Wunderbares vollbringt. Oder dass es einfach nur schön ist, dass man da ist – ohne etwas leisten zu müssen.
Der Mensch, der wahrnehmen darf, dass er “genug” ist. So wie er ist.
Den Partner in mir. Der sich auch mal anlehnen will.
Die Freundin, in mir. Die auch Trost braucht.
Der Freund in mir. Der auch Probleme hat.
Das Kind in mir – welches immer noch Themen hat, die noch nicht geheilt sind und das Kind in mir, das gesehen werden möchte…
Also – wann hast Du das letzte Mal nur etwas für Dich gemacht??
Wann hast Du Dich genährt, versorgt – im emotionalen und auch mentalen Bereich?
Hast Du die Antwort?
Also höchste Zeit – etwas FÜR DICH zu tun…
In diesem Sinne, pass gut auf Dich auf!
Deine Bettina

Optimisten gewinnen in schlechten Aussichten gute Einsichten.
Ihr Lieben, ich freue mich auf den 12.November
Aus-Wege … mit Michael
Bist Du dabei?

Charlie Chaplin – ein sehr kluger Mann.
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Fast 80 Jahre nach der Uraufführung von “Der große Diktator”, ist die Schlussrede Charlie Chaplins erschreckend aktuell …
Es tut mir leid aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht.
Ich möchte weder herrschen, noch irgendwen erobern,
sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann.
Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen.
Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt.
Wir sollten am Glück des andern teilhaben und nicht einander verabscheuen.
Hass und Verachtung bringen uns niemals näher.
Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen.
Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein.
Wir müssen es nur wieder zu leben lernen.
Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Missgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt.
Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt aber innerlich sind wir stehen geblieben.
Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und sie denken auch für uns.
Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen, und unser Wissen kalt und hart.
Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig.
Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen.
Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte.
Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.
Aeroplane und Radio haben uns einander näher gebracht.
Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen, von Mensch zu Mensch.
Die erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden.
Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören.
Millionen verzweifelter Menschen, Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat Unschuldige zu quälen, und in Ketten zu legen.
Allen denen die mich jetzt hören rufe ich zu: Ihr dürft nicht verzagen!
Auch das bittere Leid das über uns gekommen ist, ist vergänglich.
Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füssen treten werden nicht immer da sein.
Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass.
Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden.
Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.
Soldaten vertraut euch nicht Barbaren an,
Unmenschen die euch verachten, und denen euer Leben nichts wert ist, ihr seid für sie nur Sklaven.
Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen.
Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt, und seid nichts weiter als Kanonenfutter.
Ihr seid viel zu schade für diese verehrten Subjekte.
Diese Maschinenmenschen, mit Maschinenköpfen, und Maschinenherzen.
Ihr seid keine Roboter, ihr seid keine Tiere, ihr seid Menschen!
Bewahrt euch die Menschlichkeit in euren Herzen und hasst nicht,
nur wer nicht geliebt wird hasst, nur wer nicht geliebt wird.
Soldaten kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit.
Im siebzehnten Kapitel des Evangelisten Lukas steht:
Gott wohnt in jedem Menschen.
Also nicht nur in einem oder in einer Gruppe von Menschen.
Vergesst nie, Gott liegt in euch allen, und ihr als Volk habt allein die Macht.
Die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden.
Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen,
es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu durchdringen.
Daher im Namen der Demokratie: Lasst und diese Macht nutzen!
Lasst uns zusammenstehen!
Lasst uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt!
Die jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt.
Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen.
Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie euch versprachen, diese Verbrecher.
Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben.
Lasst uns diese Ketten sprengen!
Lasst uns kämpfen für eine bessere Welt!
Lasst uns kämpfen für die Freiheit in der Welt,
das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt.
Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz!
Lasst uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit,
in der die Vernunft siegt, in der uns Fortschritt und Wissenschaft allen zum Segen reichen.
Kameraden, im Namen der Demokratie: Dafür lasst uns streiten!
– Charlie Chaplin, Der große Diktator (1940) –
https://www.youtube.com/watch?v=YhQQcLHTc5g