Verstrickungen

Verstrickungen… Sie entstehen aus unterschiedlichsten Gründen. Gesprochene Worte, Handlungen oder auch das “Nicht” Gesagte, oder Unterlassene kann Verletzungen oder Verstrickungen auslösen. Manchmal entstehen sie aus Beziehungen, aus Partnerschaften, ungelebten Lieben. zerrütteten Freundschaften oder neidenden Nachbarn. Kritik, Worte aus Neid oder Missgunst können tief wirken. Mache Dir bewusst, dass auch Du unbedarfte Kritik nicht annehmen musst. Wir dürfen unterscheiden, ob jemand die entsprechende Erfahrung hat, ob er, – oder sie in den gleichen Schuhen läuft. Arbeitet diese Person schon? Ist sie überhaupt in der Position Dich herunter zu machen? Leistet er oder sie schon Ähnliches, um Konstruktives äußern zu dürfen? Frag Dich bei jedem Satz, der Dich zu triggern scheint – ist es meines? Muss ich reagieren? Oder lass ich es bei der Person. Nur, wer selbst den Mut hat los zu gehen hat das Recht, mir etwas zu meinem Tun zu erzählen. Ja,… es sogar besser zu wissen. Es liegt bei mir, ob ich es annehmen mag, um daran zu wachsen. So frag Dich, bevor Du Dich ärgerst…was sollte ich von jemandem lernen, der nur Kritik von der gemütlichen Fensterbank äußert? Warum sollte ich mich aufregen über jemanden, der nicht den Mut hat Flagge zu zeigen? Der vorm Fernseher, vor der Bühne sitzt und nur meckern mag…Um selbst nicht anzufangen. Sei Dir Deines Wertes bewusst. Und lass Dich nicht ärgern. Denn wie die deutsche Sprache schon ausdrückt. ICH ÄRGERE MICH. Wer ärgert hier wen und wer kann sofort damit aufhören.  Capisce? Ich lasse es bei Dir…. In diesem Sinne Euch allen einen befreiten Tag #selbstwert#goodvibesonly#verstrickungenlösen#wellnessfuerdieseelenews#wertvoll#lassdichnichtaufhalten

Meditationsabend Transformation …schön wars

Mut ist eine Frage, deren Antwort schmerzen kann

Mut fängt nach dem Scheitern wieder ganz von vorne an

Mut fährt keinen Panzer, aber manchen ins Wort

Lässt die andren vor und geht als letzter von Bord

Mut macht keine Pause, wenn es nicht gerade brennt

Ist kein Ego-Projekt oder ein flüchtiger Trend

Mut ist, wenn du mit der Angst tanzt

Das, was du nicht ganz kannst, trotzdem versuchst

Mut ist, wenn du wieder aufstehst

Pflaster auf Haut klebst und weitersuchst

Mut ist es, zu sagen, dass es für dich Liebe ist

Nicht zu wissen, ob du für den andren auch schon Liebe bist

Mut sind keine Worte, die auch jeder andre denkt

Kein perfekter Moment, den der Zufall dir schenkt

Mut ist es manchmal, nicht mutig zu sein

Und dir einzugestehen, du fühlst dich allein

Mut ist, wenn du mit der Angst tanzt

Das, was du nicht ganz kannst, trotzdem versuchst

Mut ist, wenn du wieder aufstehst

Pflaster auf Haut klebst und weitersuchst

Mut ist ein Ja in einer schwierigen Zeit

Sich zu entscheiden, ganz ohne Sicherheit

Auf der Bühne zu steh’n, das Herz zu entkleiden

Das zersplitterte Ich hinter den Worten zu zeigen

Mut geht auf die Barrikaden

Mut lässt dich nicht sagen, „Das schaffst du nicht!“

Mut ist mehr als ein Gedanke

Mut ist, wenn die Schranke im Kopf zerbricht

Flurzeit

Kennst Du das?
Dieses Gefühl von „Flurzeit“?

Wie Flurzeit, wirst Du sagen…was soll das bedeuten?

Nun, eine Zeit, in der eine Tür sich geschlossen hat und die nächste sich noch nicht öffnet.
Wir stehen auf dem Flur – voller Gedanken, voller Emotionen – rastlos, tatlos oder ohnmächtig.
(ohne Macht)

Wir wissen genau, dass wir etwas verändern müssen und auch wollen. Doch es scheint noch nicht der richtige Zeitpunkt da zu sein. Bevor wir etwas planen können, liegen noch Gespräche an, Richtungsweisen sind noch nicht klar und irgendwie schwimmen wir so in der Mitte.

Was nun gebraucht wird ist Geduld – GEDULD- 
Hab ich nicht…wirst Du sagen…
Ich möchte alles jetzt und hier und überhaupt, wer braucht schon Geduld.
Wenn ich dieses erledigt habe kommt das nächste, dann bin ich klar, aufgeräumt und kann weiter machen. 
So haben wir es gerne, richtig?
Alles schön geordnet, geplant und laminiert…
Festgesetzt und durchdacht – vorbereitet…

So – und wie ist es so im Leben?
Was sagt das Leben dazu?
Ja – Du bist vorbereitet und dennoch läuft es manchmal ganz anders als wir denken.

Und wenn es anders kommt?
Und wenn das Wetter schlecht ist?
Und wenn es Behinderungen gibt – oder Fahrbahnänderungen?
Was nützt Dir der durchgetaktete Plan?

„Wir sind so Menschen, bei denen etwas passiert ist, was keiner möchte“ – sagte mir gestern noch eine wunderbare Frau.
Bei uns ist es so passiert, dass das Leben nicht so gelaufen ist, wie wir es gerne gehabt hätten.
Das Leben, bzw. der Tod hatte einen anderen Plan.

Und dann?
Was kommt dann?
Der „Lebens“plan?

Wir Menschen machen uns oftmals so verrückt wegen Äusserlichkeiten, wegen Kleinigkeiten, Menüfolgen, Reisen, Treffen und Schuhen…
Wir machen uns Gedanken darüber, was die anderen wohl sagen oder denken, wir machen uns Gedanken darüber über das „was wäre wenn“ und spielen alles haarklein durch…

Wir führen Regie besorgen Accessoires, Garderoben und die passende Musik, wir durchdenken, wir führen Regie und freuen uns über das Happy End – und dann- dann kann es sein, dass der Film reißt.
Eine kleine Änderung im Außen, ein Krankheitsfall, oder ein Schauspieler, der einen schlechten Tag hat.
Ein Sturm zieht auf und weht über die sorgsam errichtete Szene.

Das passiert.

Weil –
Weil wir leider keinen Film drehen, sondern einem Lebensplan folgen, weil wir erfahren und lernen.
Weil wir manchmal zu schnell entscheiden und laminieren, weil wir aus einem schönen Impuls heraus agieren, ohne sich eine Flurzeit zu nehmen.

Manchmal tut es gut, eine Flurzeit wirken zu lassen. Eine Zeit, in der wir wirklich hin-fühlen dürfen, was wir empfinden, was wir wollen und was nicht.

Geduld – so schwierig – auch für mich.
Am liebsten plane ich alles sofort, tüte ein, mache klar, bin in action…ja das mag ich.
Doch auch ich darf erfahren, was es heißt auch einmal abzuwarten, zu prüfen und nicht sofort „action“ für den Dreh zu rufen.

Manchmal tut eine Flurzeit gut…um Samen anwachsen zu lassen, um Vertrauen aufzubauen, um Energie zu bündeln. Für mich und meinen Weg.
Und glaube mir, Flurzeiten haben ihre absolute Berechtigung.
So nehmen wir sie doch an und nutzen die Zeit um etwas Schönes zu machen, um uns abzulenken, um unserer Seele etwas Ruhe zu gönnen.

Ruhe…kann auch sehr angenehm sein – oder?
In diesem Sinne, genießt die Flurzeiten 


Eure Bettina

Zentrum für Persönlichkeitentwicklung, Entspannung und seelische Gesundheit