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Mein Weg – meine erste offizielle Medi…

Guten Morgen Ihr Lieben!

Ich hab´s getan und meinen ersten Medi Impuls für Euch aufgenommen.

Was ist das spannend und ungewohnt. Lange Zeit schon wurde ich von Euch ermuntert, eine meiner Seelenreisen aufzunehmen, damit ihr zu jeder Zeit Eure Reise machen könnt.

Zuerst war der Gedanke, wie kann ich das realisieren? Wie höre ich mich eigentlich an? 

Würde das funktionieren? Und wie ist das mit der Musik…

Und zudem – Jede Reise ist doch individuell auf Euch abgestimmt.

Und nun – habe ich die wiederholte Aufforderung einer lieben Freundin endlich aufgegriffen und es einfach mal ausprobiert.

Herausgekommen ist ein kleiner Medi Impuls…und ich muss sagen – es macht unheimlich Freude, die Gedanken, die mir durch den Kopf gegangen sind und das, was ich empfunden habe und was ich damit ausdrücken wollte so “handfest” zu hören – vor allen Dingen die eigene Stimme zu hören…

Ja, ich habe es einfach gemacht – und ich weiß  – nun wird mehr folgen…

Schreibt mir doch einfach, was ihr Euch wünscht…welche Form der Meditation würdet ihr nutzen, welche Reisen sind spannend für Euch?

Heute wünsche ich Euch noch einen schönen letzten Ferientag – nutzt ihn bewusst, nutzt ihn für Euch…

Ich drück Euch und sage bis bald 🙂 

Eure Bettina

 

Wie weit würdest Du gehen?


Wie weit würdest du gehen … um deine Ziele zu erreichen?

Was würdest du alles in Kauf nehmen? Was würdest du alles mit dir machen lassen?
Was würdest du im wahrsten Sinn des Wortes alles mitmachen?
Und wo würdest du sagen: Bis hier hin, und keinen Schritt weiter!?

Manchmal hast du dir ein ganz klares Ziel gesteckt.
Doch wer ein Ziel hat macht sich auf den Weg … und es gibt viele denen das nicht passt.
Da werden dir Knüppel zwischen die Beine geworfen, Steine in den Weg gelegt.
Das Schicksal mischt sich zwischendurch auch mal wieder ein …

Du kannst nicht den direkten Weg einschlagen, musst einen Umweg gehen.
Dieser Umweg bringt dich zunächst vom geplanten Weg ab.
Du kannst dein Ziel nicht – oder nur schwer – zum geplanten Zeitpunkt erreichen.

Mag sein, dass dieser neue Weg dich verunsichert.
Mag sein, dass dieser fremde Weg, diese unbekannte Route, dir Angst macht.

Wie weit würdest du gehen … um deine Ziele zu erreichen?
Würdest du Menschen die dich nicht begleiten möchten, hinter dir lassen?
Würdest du dich von Menschen trennen die dein Ziel belächeln?
Würdest du dich länger mit Menschen umgeben, die dir nicht gut tun?

Wie weit würdest du gehen … um deine Ziele zu erreichen?

Es kann sein, dass du auf deiner Reise dein Ziel zunächst aus den Augen verlierst.
Unbekannte Wege erzeugen ein Gefühl der Unsicherheit, doch schau auf das was du hast.
Die lieben Menschen in deiner Nähe, Menschen die zu dir stehen, die an deiner Seite stehen.
Die Menschen, die auch in rauer See nicht von deiner Seite weichen.
Die Menschen, denen du als Mensch wichtig bist.
Diese Menschen und dein Vertrauen sind dein sicheres Schiff auf stürmischer See.

Kämpfe nicht gegen die Wellen des Meeres an, lasse dich treiben, schau wohin der Sturm dich treibt.
Und dann, wenn der Sturm nachlässt, orientiere dich, schau wo du bist, wo du stehst.
Schau wo dein Ziel sich befindet, finde deinen Leuchtturm, und lasse dich nicht beirren.

Frag dich:
Wie weit würde ich gehen … um meine Ziele zu erreichen?
Wie weit würde ich gehen?

 

https://www.youtube.com/watch?v=QZ1JCQkINkY

Schattenthemen

Schattenthemen

Vor einigen Wochen gingen Marie und ich spazieren und die tiefstehende Sonne lag hinter uns.

Unsere Schatten wurden sichtbar und Marie meinte zu mir, schau mal Mama – die Schatten sind oft größer als wir selbst.

Wie recht sie doch hat!

Unsere Schatten, unsere Kellerräume, all das, was wir an uns nicht gut finden, all das was wir vielleicht schon einmal getan, gesagt oder nicht getan haben begleitet uns unbewusst in einer Größe, die uns oft klein fühlen lässt.

Wir alle haben Themen, wir haben Schatten, die uns begleiten.

Irgendwann im Leben hat jeder von uns mindestens eine Situation erlebt, die er am Liebsten vergessen würde.

Gerade jetzt wo Du diese Zeilen liest, läuft vor Deinem inneren Auge dieser bestimmte Film ab.

Schatten, Schuldgefühle oder auch ein Gefühl von – noch nicht erledigt…raubt uns manchmal die Freude am Leben.

Manchmal sitzt dieser Schmerz so tief, daß wir ihn verdrängen und nicht bewußt wahrnehmen – jedoch erlauben wir uns nicht das Leben so anzunehmen wie es sich uns zeigt.

Die „Süße des Lebens“ annehmen so lautet ein Satz aus der Familienaufstellung.

Die Süße des Lebens annehmen und vor allen Dingen, sich selbst, vergeben.

Vergeben… ein schweres Thema – denn anderen zu vergeben fällt uns schon schwer. Und dann folgt die Königsdisziplin – mir selbst zu vergeben.

Wie könnte ich mit meinem Tun weiterleben, wie soll ich unbeschwert Freude empfinden dürfen.

Die Last liegt so schwer, daß ich am Liebsten gehen würde.

Die kleine Seele spricht mit Gott – von Neale Donald Walsh – ist eine wunderbare Geschichte um eine Sichtweise anzunehmen, die ich persönlich wunderbar finde.

In den vergangenen Tagen erlebten wir eine Aufstellung, die zeigte, dass der Partner einer Frau sein Leben nicht leben konnte, seine Gefühle nicht leben konnte, da immer noch alte Glaubenssätze, alte Verstrickungen der vorangegangenen Generationen und Inkarnationen wirkten. Das Ganze war so tief begraben, daß er nichts anderes kannte.  Daß er so in seinem Tun versunken war und es ihm schwer fiel etwas Neues, etwas Leichtes anzunehmen.

Seine Frau und die Kinder litten unter seinen alten Schattenthemen – denn Kinder tragen aus Liebe…Kinder spüren, selbst schon im Mutterleib, wenn es den Eltern nicht gut geht.

Was daraus folgte waren gesundheitliche Beschwerden und immer schwerer werdende Rucksäcke, die die Familie, vor allen Dingen die Frau und die Kinder tragen durften.

Manchmal ist es so, daß wir unsere eigenen Themen tragen – und manchmal ist es so, daß wir unerledigtes anderer Familienmitglieder anschauen dürfen… daß wir es lösen dürfen…

Vor allen Dingen – um für uns selbst frei zu sein…

Altes, Schweres  muss sich nicht schwer anfühlen…ja es gehört zu mir, ja es gehört zu meinem Leben, doch versinke nicht darunter, erstarre nicht dahinter…es gibt so Vieles wozu es sich zu leben lohnt, es gibt so viel zu tun, zu erschaffen, zu lieben…es wäre doch schade, wenn wir die Möglichkeiten des Lebens und der Liebe wegwerfen. 

Ja, wir alle haben Schattenthemen – ob wir wollen oder nicht. Und jeder hat ein anderes Thema, welches ihn begleitet.

Wir haben aber ebenso das Licht mitgebracht, denn ohne Licht würden wir die Schatten nicht sehen…

Wir sind das Licht – so die kleine Seele…

Und unsere Seele kann niemals verletzt werden – sie kann nur erfahren und lernen.

Vergebung bedeutet nicht Dinge ungeschehen zu machen, denn meiner Wahrheit nach, geschehen Dinge nicht ohne Grund – Vergebung bedeutet vielmehr hinzuschauen – zu erkennen und anzunehmen.

Die Schule des Lebens wirkt in der Erkenntnis…

In diesem Sinne traut Euch ab und zu mal auf die Schatten zu achten – Erleichterung wird folgen…

Testament


Testament
… oder was hinterlasse ich?
… was ist mein letzter Wille, also die Verfügung, die ich irgendwann einmal meinen hinterbliebenen als Aufgabe hinterlasse?

Ich kann nur hinterlassen, was ich erschaffen habe … und das gilt für alle Bereiche des Lebens.
Wenn ich ein gutes Erbe hinterlassen möchte, darf ich Gutes erschaffen.

Alles andere kann nicht funktionieren.

Sarah Lesch – Testament

 
 
Auch du warst mal ein Kind
und auch ich war mal klein und auch uns haben sie was erzählt.
Und dann macht man das alles und versucht so zu sein,
und dann merkt man, dass einem was fehlt.
Und dann verlernt man sich richtig zu spür’n und man flüchtet sich in Kunst oder Konsum.
Und während jeder vielleicht sich Pläne macht, lachen die Götter sich krumm.

Lasst eure Kinder mal was dazu sagen,
hört ihnen richtig zu.
Die spür’n sich noch, die haben Feeling für die Welt,
die sind klüger als ich und du.

Und denkt dran, bevor ihr antwortet, ihr seid auch bloß verletzte Kinder.
Am Ende gibt’s wieder ganz neue Symptome
und ihr wart die Erfinder.
Und dann sagt ihnen wieder wie es richtig geht:
“Werd’ Erwachsen!” und “bist du naiv!”
Predigt Formeln, lasst alles in Hefte schreiben,
die Götter lachen sich schief.

Achtet auf Schönschrift und Lehrpläne und, dass sie die Bleistifte spitzen.
zeigt ihnen Bilder von Eichenblättern
während sie drinnen an Tischen sitzen.
und dann ackern und büffeln und wieder auskotzen
und am Nachmittag RTL2.
Am Wochenende geht’s was schönes kaufen, fertig ist der Einheitsbrei.
Und jeder, der sich nicht anpasst, wird zum Problemkind erklärt.
Und jede die zu lebhaft ist, kriegt ‘ne Pille, damit sie nicht stört.
Und damit betrügt ihr euch selber,
denn kein Kind ist ein Problem.

Und all’ die Freigeister, all die Schulschwänzer, nur Symptomträger im System.

Doch bedenkt, wenn ihr so hart urteilt,
ihr seid auch bloß gefangene Geister.
Der Unmut wird immer lauter und die Lehrer schreien sich heiser.
Empört durch das Hänsschen nicht ist, was er sein soll
sondern nur, wer er nunmal ist.

Die Götter pullern sich ein vor Lachen
und ihr denkt, dass ihr was wisst.

Und wenn Hänschen ein Hans ist, der eigene Kinder hat,
denen er was erzählt, dann merkt Hans und Kunz und ihr vielleicht auch,
dass wieder irgendwas fehlt.
Ihr habt Wünsche und Träume und rennt damit ständig
an imaginäre Wände.
Und jeder Wunsch, den ihr euch erfüllt, der ist dann halt auch zu Ende.
Geht ihr nur Malochen, für erfundene Zahlen
und wartet bis die Burn-outs kommen.
Schmeißt euer Geld für Plastik raus, um ein kleines Glück zu bekommen.

Das beste aus Cerealien und Milch, noch’n Carport und noch’n Kredit.
Und alle finden’s scheiße,
aber alle machen sie mit!

Und alle finden’s scheiße,
aber alle machen sie mit.

Ihr klugscheißert und kauft trotzdem und die Werbung verkauft euch für dumm
und dann sitzt ihr vor euern Flachbildfernsehern
und meckert auf den Kosum.

Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern’ Weltfremd!
Die Götter lachen sich krumm.

Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern’ Weltfremd!
Die Götter lachen sich krumm.

Ihr Traumverkäufer, Symptomdesigner,
merkt ihr noch was passiert?
Wer hat euch das Land und das Wasser geschenkt,
dass ihr jetzt privatisiert?
Ihr Heuchler, ihr Lügner, ihr Rattenfänger, ihr Wertpapierverkäufer
man hat euch Geist und Gefühl gegeben
und doch seid ihr nur Mitläufer.
Ihr großen, vernarbten, hilflosen Riesen, ihr wart doch auch mal klein.
Und jemand hat euch mit Schweigen gestraft
und ließ euch damit allein.

Und jetzt hört ihr icht nur die Götter nicht lachen,
ihr hört auch die Kinder nicht weinen.
Und sagt Ihnen weiter, es würde nicht weh tun, ohne es so zu meinen.
Macht ihr ruhig Pläne, ich steh am Rand, ich seh euch
und ich bin nicht allein.’
Hinter mir stehen mehr und mehr Weltfremde,
die passen auch nicht hinein.

Und jetzt wartet nicht auf ein versöhnliches Ende
den Gefallen tu ich euch nicht.
Kein Augenzwinkern, keine milde Pointe,
die das Unwohlsein wieder bricht.

Irgendwann werden die Götter nicht mehr lachen,
und falls es mich dann nicht mehr gibt,
hinterlass’ ich ein Kind, dass sich selbst gehört
Und dies’ unhandliche Lied.

“Seelentäuscher”…

Manchmal tut es gut die Perspektive zu wechseln, nicht wahr?

Kennst Du Menschen, die Dir in den ersten Augenblicken ähnlich erscheinen?
Du lernst jemanden kennen, der genau das gleiche Hobby verfolgt, die gleichen Gedanken denkt und Ähnliches genial findet.
Du wunderst Dich, wie fremd Dir derjenige anfangs noch war und mit einem Male gibt es da so viele Parallelen.

Es ist fast so als würde Dein Gegenüber Deine Gedanken lesen..
Ja und manchmal ist es fast so.
Manche Menschen haben die Gabe, sich so in ihr Gegenüber zu versetzen, dass wir das Gefühl haben, sie denken und fühlen ähnlich…

Und ich mag behaupten, dass sie das in just diesem Moment als ihre Wahrheit ansehen.

Jemand, der vorher nur Cabrios liebte findet mit einem Male Motorräder toll…
Jemand der bisher nur Klassik hörte , findet Gefallen an Deiner Musik…
Jemand der Kinder vorher als störend empfand, mag mit einem Male Deine Kinder.

Ich glaube dass ist sogar ein ganz normaler Prozess, wenn jemand sich in ein ganz bestimmtes Merkmal IN Dir verliebt hat.

Ich z.B. habe es in Teenie Zeiten selbst erlebt.
Mein damaliger Freund fuhr Motorrad – ihm zuliebe beschäftigte ich mich mit dem Thema, machte sogar den Führerschein und überlegte eine Maschine zu erwerben.

Als die Beziehung zu Ende ging konnte ich es mir nicht vorstellen auf einem “Bock” zu sitzen – heute habe ich sogar fast Angst, wenn ich eine schnelle Maschine an mir vorbeisausen sehe.

Also kennst Du das auch?

Wenn Du von bestimmten Menschen, von Beginn an ein “Bild” hattest – dieses dann wieder revidierst – um dann zu erkennen, dass Du von Anfang an Recht hattest?

Ich glaube es ist jedem von uns schon einmal so gegangen.

Ja – wir dürfen unserer Wahrnehmung vertrauen, wir dürfen unserem Näschen glauben, unsere Sinne trügen uns nie 😉

Dass wir bestimmte Erlebnisse durch unsere Wege machen ist absolut richtig und gewollt.
Es soll uns zeigen, wo wir uns “noch” nicht voll und ganz vertrauen, es soll uns zeigen, wo wir uns noch nicht ganz und gar “wahr”nehmen.

Ebenso zeigt es den , meist ungewollten “Seelentäuschern”, dass es von Nöten ist eigene Bedürfnissen zu folgen und nicht nur denen der anderen, um in diesem bestimmten Licht gesehen zu werden.

So wirst Du aus einem Rocker niemals einen elitären Snob machen, aus einer naturverbundenen Seele niemals ein Stadtmädchen und auch wenn ich nun in Schubladen greife – wisst ihr schon wie ich es meine.

Die Seelen folgen dem Weg, der sich gut anfühlt.
Maskeraden nutzen nur kurzweilig.

Maskeraden – sind da um den Menschen dahinter zu erkennen…

Die Seelen kennen den Weg…