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Verbundenheit / Loslassen…

Dieser kräftige Baum begegnet mir seit einigen Tagen auf dem Weg zum Ludgerushof. Ein hoher kräftiger Baum, der durch den Sturm einen großen Ast verlor.

Der, vom Sturm abgerissene Teil hing noch am seidenen Faden am Baum herab – längst schon war er nicht mehr verbunden – und dennoch war er dort…
Dadurch dass er nur sehr gefährlich und locker nur noch von den anderen kleinen Ästen gestützt wurde, barg er zudem eine Gefahr, für die vorbeifahrenden Autos, für Spaziergänger, die sich vorsichtig an ihm vorbeischlängeln mussten.

Der damals so starke Baum, harrte vielen Stürmen und Jahreszeiten – und nun war es Zeit für Veränderung.

Spannenderweise brachte genau dieser Baum meinem gestrigen Medi Abend die passenden Impulse…

Verbindung – so lautete das Thema:

Verbindung

Verbundenheit, Freundschaft…

Ein großartiges Thema mit vielen Facetten.
Mit wem bin ich verbunden – und wie?

Ist es eine Verbindung der Freundschaft, der Arbeit, oder eher die Verbindung des gleichen Themas?
Und dann stelle ich mir die Frage: Bin ich verbunden – oder eher ge-bunden?

Verbindungen haben wir viele, nicht wahr?
Am Anfang eines Jahres schauen wir Situationen und Bereiche mit offenen, klaren Augen an.

Wir beginnen zu ordnen, zu sortieren – wir möchten gut in das neue Jahr starten…
Im Aussen räumen wir auf, wir renovieren, entrümpeln, streichen neu.
Wir sortieren Papiere, Garagen, Dachkammern.

Wenn ich etwas beachte – wenn ich mit jemandem verbunden bin, halte ich es aufrecht, ich pflege den Kontakt.
In vielen Bereichen liegt es an der Verbundenheit, liegt es an der Achtsamkeit und der Wertschätzung.
Wenn ich mich verbunden fühle – bin ich eins mit dem Thema und mit der Person und gebe alles…

Gerade heute zum abnehmenden Mond, frage Dich, gibt es da ein Thema, welches Dich beschäftigt?

Gibt es dort eine Verbundenheit, oder eher eine Bindung an die Du direkt denken musst?

Und wenn Du richtig hin-spürst…

Bist Du momentan mit Dir verbunden – oder eher zerstreut?
Kommst Du voran – oder hält Dich etwas auf?

Frag Dich – gibt es etwas – was Dich noch festhält?

Gedanklich, Im Herzen, als Bindung?
Was beschäftigt Dich so, dass Du sagst – dort möchte ich mich freier fühlen…

Manchmal gab es schon vor längerer Zeit einen Bruch, innerlich– und wir halten dennoch – wenn auch nur an einem kleinen Zipfel fest… aus Angst alles fallen zu lassen.

Im Unterbewusstsein gab es schon lange kein warmes Gefühl mehr – doch jetzt merke ich, ich darf etwas tun.

Frag Dich – wer oder was hält mich… Was hängt am seidenen Faden.
Wer oder was – lässt mich aus Gewohnheit, aus Angst vor der Veränderung, der offenen Worte – nicht weitergehen?

Loslassen…nicht immer ganz einfach…

Wenn wir bemerken, dass bestimmte Menschen uns nicht mehr guttun – aus welchen Gründen auch immer.
Haben wir dennoch eine gute Zeit zusammen erlebt, sonst wären sie nicht in unserem Leben gewesen… sonst würden wir nicht so viele Gedanken daran haben.

Doch wie gehe ich mit solchen Situationen um…
Loslassen bedeutet nicht unbedingt fallenlassen – Loslassen kann dankbar und mit offenem Herzen sein.

Menschen verändern sich, und das täglich…wir haben unseren Weg gemeinsam gehabt, wir durften Erfahrungen sammeln, wir durften Momente sammeln – und wir haben uns beschenkt…gegenseitig
Mit Worten, mit Lachen, mit Erfahrungen und Hilfestellungen.

Wir schenkten uns Erkenntnisse, wir schenkten uns Entwicklungsschritte, wir trafen uns nicht umsonst…Wenn es für Dich momentan so eine Situation gibt, von der Du sagst – ich möchte dort etwas verändern, ich möchte ein Stück weit loslassen.

Dann

Lasse nun vor Deinem inneren Auge eine ganz bestimmte Person erscheinen, lasse vor Deinem inneren Auge eine Situation erscheinen, von der Du sagst…so wie es momentan ist, tut es mir nicht mehr gut.so wie ich momentan fühle – möchte ich mich distanzieren…und ein Stück freier für mich werden.

Schau dieser Situation in die Augen, schaue dieser Person in die Augen…spüre dabei in Dein Herz…halte es geöffnet – verschliesse Dich nicht…

Nimm Kontakt auf – und wenn Du magst nimm folgende Worte dazu:

Benutze auch Deine persönlichen Worte:

Ich sehe Dich
Ich danke Dir
Ich halte das Gute in meinem Herzen
Ich werde mich erinnern…

Du warst ein wichtiger Schritt in meinem Leben
Ich danke Dir dafür….
Für alles was uns verband

Ich werde mich erinnern…

Kleinen Zeh gestossen, Türrahmen angebrüllt…Du kennst das

Kleinen Zeh gestossen – Türrahmen beschimpft
Du kennst das…

Na? Schlechte Laune? Irgendetwas läuft nicht wie gedacht?
Ja wir Menschen können ganz schön unleidlich sein, nicht wahr?

Erst ein kleiner Zwischenfall, dann haut dieses und jenes nicht hin – Dann gibt es einen weiteren Punkt, der Dir nicht schmeckt – und Dein Fazit steht: der Plan für den Tag ist hinüber.

Natürlich gibt es solche Tage, doch wenn wir mal genau hineinspüren, warum sind wir eigentlich sauer?
Warum ärgern wir uns, schauen vielleicht neidisch auf jemand anderen und lästern vielleicht gerne darüber?

Ist es vielleicht genau ein Punkt, den Du für Dich noch nicht erledigt hast?
Ist es eine Eigenschaft, von der Du (jaaaa tief im Unterbewusstsein) weißt – und genau dieser in jenen Momenten greift?

Ich ärgere mich – zu Recht…denn jener Ärger zeigt uns wichtige Themen.
Nach dem ersten Ärger darfst Du Dich gerne mal fragen, warum Dich dieses Thema anpiekst.

Du darfst Dich fragen, WAS genau spricht mich und meine Kleine, meinen Kleinen IN mir an.

Wer oder welches Gefühl trotzt dort gerade herum…

Und dann sei ehrlich mit Dir und anderen – nutze diesen Groll und dreh ihn um in eine Möglichkeit.

Du sieht etwas, was Du immer schon machen wolltest?
Informiere Dich, wie könnte es klappen…
Komm ins TUN.

Du fühlst ein altes Thema?
Was könnte Dir dabei helfen?

Frag Dich, was will da gesehen werden – klar der Zeh an dem Türrahmen braucht keine Erklärung – oder aber eine Umbaumaßnahme oder festes Schuhwerk 😉

Ansonsten brüll ruhig – und dann hol Dir Kaffee und nutze den Tag 🙂

In diesem Sinne
Euch einen wunderbaren Tag!

Eure Bettina

Was glaubst Du eigentlich wer Du bist?


Was glaubst Du eigentlich wer Du bist?

Ja manchmal sollten wir uns diese Frage einmal ganz bewusst stellen, finde ich.

Ich meine das nicht in dem Sinne – schaut her wer ich bin – wie ich mich nennen darf, was ich gelernt habe, sondern ganz allgemein…

Die Menschen, die mich kennen wissen genau, dass ich nicht viel von Zertifikaten, von „Auszeichungen“ Titel usw. halte – daher werdet ihr auf unseren Seiten keine Vita mit Ausbildungen bei dem jeweiligen Lehrer/Schulen/Ausbildungsorten, Zertifikaten, Urkunden usw. finden.

Wer unseren Weg erklärt wissen möchte, unsere Ausbildungen und Zertifikate sehen möchte kann sich diese gerne anschauen, wir berichten in unseren Seminaren, wer uns wie und wann begleitet hat und wohin unser Weg geführt hat – doch braucht man das wirklich?

Ja, manchmal ist es sinnvoll sich bewusst zu machen, was man alles geschafft hat.
Manchmal ist es wichtig zu sehen, welchen Weg man gegangen ist – und welchen ganz bewusst nicht.

Viele Coaches, Berater, Yogalehrer, spirituelle Lehrer, haben den Anspruch an sich selbst gut ausgebildet zu sein.
Mit Recht. Mit Menschen zu arbeiten erfordert bewusstes und vertrauenswürdiges Arbeiten.
In diesem Bereich gibt es neben den herkömmlichen Heilpraktikerschulen, Lehren nach dem und dem, Meditationen nach Hans und Franz, Coachingausbildungen mit Auszeichnung und, und, und…

Manchmal hat man das Gefühl jeder von ihnen, hat die absolute Wahrheit gefunden…
Und das ist auch so – denn jeder vertritt die persönliche Anschauung, die persönliche Wahrheit.

Was mir in den letzten Jahren aufgefallen ist dass selbst perfekt und fundiert ausgebildete Menschen, immer noch das Gefühl haben noch mehr machen zu müssen-noch intensiver hereingehen zu müssen.
Neben diesem und jenem Angebot muss ich jetzt darin noch Experte sein, hierzu noch den und den nächsten Kurs auch noch buchen…

Neben den ganzen Zertifikaten und Kursen wächst aber oft auch der Zweifel.
Viele schauen nach links und rechts, schauen was ähnlich ausgebildete Menschen anbieten, sie schauen und vergleichen – und – buchen den nächsten Kurs.

Was sie dabei oft vergessen – ist das Anfangen.
Sie hören auf diesen Lehrer, sie hören auf jenen Coach – und geben die Energie in Fragen das Warum – anstatt in TUN.

Gerade heute möchte ich DIR, wenn Du Dich angesprochen fühlst eine kleine Hausaufgabe mitgeben.
Lasse für ein paar Tage Deinen PC mit den tollen facebook Accounts, mit den Instagram Bildern, mit den Postings Deiner Mitbewerber einfach mal aus – oder begrenze es nur für aktuelle Mails, für wichtige Nachrichten.

In diesen Tagen gehe so oft es Dir möglich ist in die Natur, W-Lan frei…verabrede Dich mit einem Menschen, der Dir guttut, der Dich sieht.

Lasse den TV aus und wähle intuitiv ein Buch aus Deinem Regal…

Und dann, dann schau, was DICH ausfüllt, achte darauf, was andere positiv an Dir sehen, schaue ruhig zurück und nimm wahr was Du bisher alles geschafft hast, wofür Du dankbar ein kannst.

Und dann – frag Dich – was bewegt mich wirklich?
Was möchte ich tun?
Und ist es nicht schon alles in mir?

Ja, es mag „noch“ nicht perfekt sein – doch WER ist perfekt?

Nehme die ersten Impulse die kommen, nimm ein Thema, welches Du immer schon angehen wolltest und dann – mache den ersten Schritt.

Es ist schön – vieles erlernt und erprobt zu haben – doch Du bist nicht Deine Ausbildungen, Du bist nicht Dein Lehrer, nicht Dein Coach…DU hast Dich zu dem Menschen gemacht, der Du bist…

Und jetzt fang an!

In diesem Sinne euch einen wunderschönen Sonntag Abend

Eure Bettina

Sometimes you just have to breath in and out to find the way to your heart…

Tanze so – als würde niemand zusehen…


Wie oft beginnen wir Dinge und hören damit auf, weil wir das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein.
Wir beginnen mit einem Hobby, einer Sache, die uns immer schon interessiert hat – und dann zweifeln wir daran.

Meistens haben wir ein Bild vor Augen, dass andere uns bewerten könnten, manchmal haben wir das Gefühl nicht gut genug zu sein – nicht wertvoll genug zu sein.
Meistens kommt der Gedanke – was sollen denn die anderen denken…

Wenn es bei Dir so ein Thema gibt – dann widme Dich in den kommenden Tagen- wenn Du magst – diesem Thema ganz bewusst.
Nimm noch einmal Anlauf – auch wenn Du zweifelst.
Und was es auch immer sein mag, gehe dieses mal über den Punkt des Haderns hinaus.
Höre dieses Mal nicht auf, mach weiter…
Höre nicht auf deinen Kopf, sondern lasse Dein Herz sprechen.

Widme Dich diesem Thema und blende alle – „was wäre wenn“ aus.
Widme Dich diesem Thema und tanze so – als würde niemand zuschauen…
Nehme die Stimme Deines Verstandes wahr – und lass Sie ruhig weiterreden – während Du weitermachst.
Sei mutig – sei beständig – und schau, was am Ende dabei zustande kommt. Achte darauf, wie Du Dich fühlst…

In diesem Sinne
Euch einen wunderbaren Start in das Wochenende