Archiv der Kategorie: Heilsames

Herzlichen Glückwunsch an unsere frisch gebackenen Reiki Meister

Voller Freude und stolz durften wir ein ganz besonderes Wochenende des dritten Grades erleben. 

Wenn Menschen etwas verändern wollen und es auch TUN – ereignen sich Herzmomente, die wir niemals vergessen…

Meditationen, Praxiseinheiten, Wissenswertes und ganz viel Energiearbeit.

Verantwortungsvoller Umgang mit Menschen…

Genießen durften wir am Abend in der Promenade 8

Wir möchten uns ganz besonders für Euer Vertrauen und Eure Herzlichkeit bedanken. Ihr werdet Eure ganz persönlichen Wege gehen, das ist sicher!

Ihr seid suuuper!

Wacholder – DU tust mir gut!

Seit einigen Tagen nutze ich die Kraft der Zitrone und die des Wacholders.

Der Herbst ist da und damit auch das Gefühl etwas innere Wärme hineinzulassen.

Die Kombination von Zitrone und Wacholderbeeren dient dazu das Immunsystem zu stärken, die Verdauung zu fördern – zu entgiften und zudem die innere Kraft zu stärken.

Ich nehme einfach eine Scheibe Zitrone zwei/drei Wacholderbeeren und lasse sie für 10 min köcheln.

Ein einfacher Aufguss mit heißem Wasser ist ebenfalls schon wirksam.

Ich habe mal ein paar Informationen für Euch zusammengetragen und schaut mal was der gute alte Begleiter so alles kann.

 Der gemeine Wacholder (Juniperus communis) – auch Feuerbaum, Jachelbeerstrauch, Knirkbusch, Krametbaum oder Wachandel genannt – gehört zur Gattung der Wacholder. Dabei handelt es sich um eine Pflanzengattung aus der Familie der Zypressengewächse. Mit bis zu 70 Arten stellen sie etwa 40 % aller Zypressengewächse.

In Mitteleuropa wachsen nur der Gemeine Wacholder und der Sadebaum in freier Natur. Er ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der bis zu 12 m an Höhe oder in Ausnahmefällen bis zu 18 m erreichen kann. Das stachelige Nadelgehölz bevorzugt eher kargen Boden (Gebirge, Steppe, Heide).

Er kann bis zu 600 Jahre alt werden, besitzt spitze, nadelförmige Blätter, ist anspruchslos und wächst selbst in Hochgebirgsregionen. Die nur etwa erbsengroßen, blaugrünen Beeren sind streng genommen keine Früchte, sondern die Zapfen des Wacholders. Sie brauchen von der Blüte bis zur Reife etwa 2 Jahre.

Zu medizinischen Zwecken dienen nur die reifen Beeren (Zapfen), die nach der Ernte entweder sofort zu Tinkturen verarbeitet oder getrocknet werden. Im Jahr 2002 wurde der Wacholder übrigens zum Baum des Jahres gewählt.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Wachholder enthält u. a. die folgenden Inhaltsstoffe:

Zitronensäure,

Gerbsäure,

Gerbstoff,

Zink,

Mangan,

Menthol,

Oxalsäure

und ätherisches Öl.

Ihm werden eine Vielzahl von Heilwirkungen zugeschrieben.

Wirkung des Wacholders

Die vielseitigen Wirkungen des Wacholders sind wie folgt zusammenzufassen:

antibakteriell

blutbildend

blutreinigend

harntreibend

schleimlösend

leicht schmerzstillend

schweißtreibend.

Linderung bei vielen Beschwerden

Wacholder wird bei diversen Beschwerden verwendet, bei welchen er Ihnen zuverlässig Linderung verschaffen kann. Dazu gehören Folgende:

Mundgeruch

Magenbeschwerden

Verdauungsprobleme

Sodbrennen

Magenschleimhautentzündungen

Blähungen

Leberprobleme

leichte Formen von Diabetes

Blasenentzündungen

Blasensteine

Husten

Bronchitis

Erkältungskrankheiten

allgemeine Gereiztheit

Zahnfleischentzündungen

Krampfadern

Schuppenflechte

Menstruationsbeschwerden

Zusätzlich fördert Wacholder die Wundheilung und verschafft bei Schuppenflechte Linderung. Die Heilpflanze wirkt bei Arthritis, Muskelrheuma und Gicht schmerzlindernd und kann den Entzündungsprozess aufhalten.

Alle Teile des Wacholders können als Arznei verwendet werden. Hauptsächlich kommen jedoch die Beeren sowohl zum Einsatz; seltener die Triebspitzen, das Holz, die Rinde und die Wurzeln.

Wacholder kann auf vielfältige Art zubereitet werden, beispielsweise als Dampfbad, welches aus ätherischem Wacholderöl und aufgekochtem Wasser hergestellt wird, als Sirup, Tee und Tinktur. Beide können sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Die einfachste Anwendung ist wohl das Kauen dergetrockneten Beeren, welches die Verdauung anregt und gegen Sodbrennen sowie Mundgeruch hilft.

Übrigens: Wacholderbeeren werden auch gern als Gewürz in der Küche verwendet. Der intensiv würzige, bitter-süße Geschmack der getrockneten Beeren verfeinert viele Speisen und harmoniert wunderbar mit Majoran und Rosmarin.

Rezepte mit Wachholder

Grundrezept für Wacholderbeeren-Tee

Übergießen Sie 1 TL getrocknete, zerdrückte Wacholderbeeren mit 1/4 l kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee 5 Min. zugedeckt ziehen, bevor Sie ihn abseihen. Trinken Sie zur Entschlackung 3-mal täglich eine Tasse frischen, ungesüßten Tee.

Bei Husten fügen Sie Honig hinzu oder wenden den ungesüßten Tee als Dampfbad an. Überbrühen Sie dazu 4 TL Beeren mit 1 l Wasser und inhalieren Sie den Dampf unter einem Tuch etwa 5 Min. lang.

Kneipp-Wacholderkur zum Entschlacken

Zerkauen Sie am ersten Tag eine getrocknete Wacholderbeere, bis sie leicht süßlich schmeckt, und schlucken Sie diese dann. Steigern Sie die Beerenanzahl um je eine Beere bis zu 15 Beeren pro Tag und „gehen Sie dann rückwärts“.

Beenden Sie die Kur also folglich am 30. Tag wieder mit einer Beere.

Selbst gemachte Bittertropfen gegen Appetitmangel

Diese Tropfen bringen Ihre Verdauungssäfte zum Fließen und verhindern Blähungen:

Füllen Sie 20 g Wacholderbeeren, 20 g Engelwurz, 10 g Kalmus, 10 g gelben Enzian (alle getrocknet aus der Apotheke) und 20 g kleingeschnittene, ungespritzte Orangenschale in eine durchsichtige Flasche.

Füllen Sie so viel 70 %-igen Alkohol hinzu, dass die Flüssigkeit 2 cm über den Kräutern steht.

Lassen Sie die Mischung 4 Wochen an einem warmen Ort ziehen.

Seihen Sie die Tinktur durch ein Sieb in eine dunkle Flasche ab und nehmen Sie 20 bis 30 Tropfen vor dem Essen ein.

Hinweise zur Anwendung von Wacholder

Als Tee fördert der Wacholder nicht nur die Verdauung oder lindert Sodbrennen, sondern unterstützt zudem Rheuma- und Gichttherapien. Getrocknete Wacholderbeeren erhalten Sie als preiswertes Gewürz in Supermärkten.

Das Selbersammeln empfiehlt sich nicht, da eine zu große Verwechslungsgefahr mit giftigen Wacholderarten wie dem Sadebaum besteht. Wegen der starken Wirkung sollten Sie Wacholderzubereitungen jeder Art höchstens 6 Wochen am Stück anwenden.

Exkurs: Wacholderöl – Heilung und Wirkung

Herkunft Wacholderöl

Wacholder gehört zu der Familie der Zypressengewächse, es gibt bis zu 70 Unterarten. Hier in Mitteleuropa gedeihen vor allem der Gemeine Wacholder und der Sadebaum – aber Vorsicht, Wacholder steht bei uns unter Naturschutz. Die reinigende und heilende Wirkung des Wacholders wird schon seit Jahrhunderten genutzt.

Im Mittelalter verbrannte man die Zweige des Wacholders, weil man glaubte, der Rauch hätte eine desinfizierende und schützende Wirkung. Neben den nadeligen Blättern wird ganz besonders den Früchten, den Wacholderbeeren, eine heilende Wirkung zugesprochen. Aus diesen wird auch das besonders wirksame Wacholderöl gewonnen.

Inhaltsstoffe von Wacholderöl

Wacholderöl ist ein ätherisches Öl, das mittels Wasserdampfdestillation aus den Früchten des Wacholders gewonnen wird. Es besteht zum Hauptteil aus Pinenen, einer farblosen Flüssigkeit, wie alle ätherischen Öle.

Darüber hinaus sind Gerbstoffe, Harz, Linolensäure und Mineralstoffe Bestandteil des Wacholderöls. Das Öl ist reich an Bitterstoffen, die eine anregende Wirkung auf die Verdauung haben.

Wirkung von Wacholderöl

Wacholder und entsprechend auch das aus den Früchten gewonnene, ätherische Wacholderöl wird für seine vielseitige, positive gesundheitliche Wirkung sehr geschätzt. Es wirkt antibakteriell, reinigend und entschlackend.

Bei Erkältungen und Grippe kann das Öl schleimlösend, fiebersenkend und schweißtreibend wirken. Auch bei Magen-Darm-Problemen ist es ein natürliches Hilfsmittel. Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung und den Bitterstoffen wirkt es appetitanregend und verdauungsfördernd.

Häufig wird das Öl auch bei Harnwegs-Erkrankungen eingesetzt wie Blasenentzündungen. Auch zur äußeren Anwendung, bei chronischen Hautleiden, Krampfadern oder zur beschleunigten Hautheilung kann das Wacholderöl eingesetzt werden.

Anwendungen mit Wacholderöl

Bei Erkältungen oder Halsschmerzen kann es hervorragend für ein heißes Dampfbad verwendet werden. Füllen Sie eine Schüssel mit heißem Wasser und geben Sie 10 bis 15 Tropfen Wacholderöl hinzu. Inhalieren Sie für 5 bis 10 Minuten über der Schüssel.

Wacholderöl kann auch bei Muskelverspannungen eingesetzt werden. Massieren Sie das Öl auf die betroffene Stelle ein.

Im seelischen Bereich wird es ein reinigender, beruhigender Effekt nachgesagt. Der Duft wirkt positiv auf unser Gemüt. Sie können Wacholderöl verwenden, wenn Sie negative Gedanken haben oder schlechte Energien von sich vertreiben wollen, zum Beispiel nach einem Konfliktgespräch.

Wacholderöl darf auf keinen Fall während der Schwangerschaft angewendet werden

Quelle: Gesundheitswissen.de

Wacholder in der energetischen Sichtweise:

Energetisch gesehen, hilft der Wacholder dabei Dich in Deine Kraft zu führen.

Dein Feuer zu stärken, Deine Kraft aus dem Bauch heraus zu aktivieren – zudem schützt er Dich auf Deinem erwählten Weg…

Wacholder, die Pflanze, die für Deine eigene Kraft steht. Der Einsatz des Wacholders, möchte zum Ausdruck bringen, daß die eigene Kraft richtig eingesetzt werden darf, damit sich Ärger und Kummer verabschiedet.

Im Zuge von Räucherungen dienen Wacholderbeeren in erster Linie dem Schutz vor negativen Aspekten. Darüber hinaus wird Wacholder zur energetischen Reinigung von Räumen eingesetzt.

Als Essenz ist Wacholder belebend und gibt uns innere Sicherheit. Sie macht uns körperlich, emotional und geistig frisch und empfänglich für Neues. Sie schenkt innere Wärme und Zufriedenheit.

Somit doch ein genialer Begleiter zur Herbstzeit – nicht wahr?

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine beschützte, wärmende Zeit voller Kraft und Magie 😉 

Eure Bettina

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.

Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: “Wer bist du?”

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. “Ich? Ich bin die Traurigkeit”, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.

“Ach die Traurigkeit!” rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

“Du kennst mich?” fragte die Traurigkeit misstrauisch.

“Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal, hast du mich ein Stück des Weges begleitet.”

“Ja aber…”, argwöhnte die Traurigkeit, “warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?”

“Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?”

“Ich…, ich bin traurig”, sagte die graue Gestalt.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. “Traurig bist du also”, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. “Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.”

Die Traurigkeit seufzte tief.

“Ach, weißt du”, begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, “es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.”

Die Traurigkeit schluckte schwer.

“Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: ‘Papperlapapp, das Leben ist heiter.’ und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: ‘Gelobt sei, was hart macht.’ und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: ‘Man muss sich nur zusammenreißen.’ und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: ‘Nur Schwächlinge weinen.’ und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.”

“Oh ja”, bestätigte die alte Frau, “solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet…”

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.

“Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.”

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

“Weine nur, Traurigkeit”, flüsterte sie liebevoll, “ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt.”

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: “Aber…, aber – wer bist du eigentlich?”

“Ich?” sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. “Ich bin die Hoffnung.”

Quelle: Inge Wuthe

Schattenthemen

Schattenthemen

Vor einigen Wochen gingen Marie und ich spazieren und die tiefstehende Sonne lag hinter uns.

Unsere Schatten wurden sichtbar und Marie meinte zu mir, schau mal Mama – die Schatten sind oft größer als wir selbst.

Wie recht sie doch hat!

Unsere Schatten, unsere Kellerräume, all das, was wir an uns nicht gut finden, all das was wir vielleicht schon einmal getan, gesagt oder nicht getan haben begleitet uns unbewusst in einer Größe, die uns oft klein fühlen lässt.

Wir alle haben Themen, wir haben Schatten, die uns begleiten.

Irgendwann im Leben hat jeder von uns mindestens eine Situation erlebt, die er am Liebsten vergessen würde.

Gerade jetzt wo Du diese Zeilen liest, läuft vor Deinem inneren Auge dieser bestimmte Film ab.

Schatten, Schuldgefühle oder auch ein Gefühl von – noch nicht erledigt…raubt uns manchmal die Freude am Leben.

Manchmal sitzt dieser Schmerz so tief, daß wir ihn verdrängen und nicht bewußt wahrnehmen – jedoch erlauben wir uns nicht das Leben so anzunehmen wie es sich uns zeigt.

Die „Süße des Lebens“ annehmen so lautet ein Satz aus der Familienaufstellung.

Die Süße des Lebens annehmen und vor allen Dingen, sich selbst, vergeben.

Vergeben… ein schweres Thema – denn anderen zu vergeben fällt uns schon schwer. Und dann folgt die Königsdisziplin – mir selbst zu vergeben.

Wie könnte ich mit meinem Tun weiterleben, wie soll ich unbeschwert Freude empfinden dürfen.

Die Last liegt so schwer, daß ich am Liebsten gehen würde.

Die kleine Seele spricht mit Gott – von Neale Donald Walsh – ist eine wunderbare Geschichte um eine Sichtweise anzunehmen, die ich persönlich wunderbar finde.

In den vergangenen Tagen erlebten wir eine Aufstellung, die zeigte, dass der Partner einer Frau sein Leben nicht leben konnte, seine Gefühle nicht leben konnte, da immer noch alte Glaubenssätze, alte Verstrickungen der vorangegangenen Generationen und Inkarnationen wirkten. Das Ganze war so tief begraben, daß er nichts anderes kannte.  Daß er so in seinem Tun versunken war und es ihm schwer fiel etwas Neues, etwas Leichtes anzunehmen.

Seine Frau und die Kinder litten unter seinen alten Schattenthemen – denn Kinder tragen aus Liebe…Kinder spüren, selbst schon im Mutterleib, wenn es den Eltern nicht gut geht.

Was daraus folgte waren gesundheitliche Beschwerden und immer schwerer werdende Rucksäcke, die die Familie, vor allen Dingen die Frau und die Kinder tragen durften.

Manchmal ist es so, daß wir unsere eigenen Themen tragen – und manchmal ist es so, daß wir unerledigtes anderer Familienmitglieder anschauen dürfen… daß wir es lösen dürfen…

Vor allen Dingen – um für uns selbst frei zu sein…

Altes, Schweres  muss sich nicht schwer anfühlen…ja es gehört zu mir, ja es gehört zu meinem Leben, doch versinke nicht darunter, erstarre nicht dahinter…es gibt so Vieles wozu es sich zu leben lohnt, es gibt so viel zu tun, zu erschaffen, zu lieben…es wäre doch schade, wenn wir die Möglichkeiten des Lebens und der Liebe wegwerfen. 

Ja, wir alle haben Schattenthemen – ob wir wollen oder nicht. Und jeder hat ein anderes Thema, welches ihn begleitet.

Wir haben aber ebenso das Licht mitgebracht, denn ohne Licht würden wir die Schatten nicht sehen…

Wir sind das Licht – so die kleine Seele…

Und unsere Seele kann niemals verletzt werden – sie kann nur erfahren und lernen.

Vergebung bedeutet nicht Dinge ungeschehen zu machen, denn meiner Wahrheit nach, geschehen Dinge nicht ohne Grund – Vergebung bedeutet vielmehr hinzuschauen – zu erkennen und anzunehmen.

Die Schule des Lebens wirkt in der Erkenntnis…

In diesem Sinne traut Euch ab und zu mal auf die Schatten zu achten – Erleichterung wird folgen…