Hallo ihr Lieben, wir haben spontan noch einen Aufstellungsabend vor Ostern für euch eingestellt. Am Dienstag, den 4.04.2023 habt ihr die Möglichkeit ein Thema anzugehen. Wir freuen uns auf Euch!
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Ab heute lebe ich die Freiheit – ein Ritual

Rebellion, Reflektion und dennoch ist noch so viel Ruhe nötig…
Wir schreiben den 23.02.2021 und eigentlich müssten wir fit sein, oder?
Wir schreiben endlich Februar und spüren erste Veränderungen, ja wir schreiben Februar und haben jetzt fast 1 Jahr lang mit Abstand pausiert…
Und – wir meinen, wir müssten doch fit sein!?
Wir schreiben Februar, die Dinge haben sich verändert, es scheint besser zu werden und wir sollten doch fit sein…sollten wir.
…und warum haben wir immer noch dieses Gefühl von Achterbahn…dieses Gefühl von „ausgebrannt“ sein, dieses Gefühl von…es ist noch nicht ok?
Weil wir ein enorm anstrengendes Jahr hinter uns haben, ihr Lieben.
Weil wir uns innerlich suggerieren, dass wir loslegen wollen, müssen und endlich dürfen sollten.
Und irgendwie ist trotzdem die Luft raus, und trotzdem ist die Luft weg…
Und irgendwie sind wir an manchen Tagen einfach müde, nicht wahr? Trotz diesem inneren Drang, trotz diesem Gefühl der Veränderung ist es noch nicht ok.
Absolut.
Erwarte aktuell nicht zu viel. Sei bewusst, aber ohne Druck.
Sei präsent, gehe voran aber erwarte nicht zu viel auf einmal.
Denn – aktuell rollen die Energien nach.
Wundere Dich nicht, dass jetzt gerade der innere Rebell in Dir hochkommt, wundere Dich nicht, dass jetzt andere Erkenntnisse und schon wieder neue/alte Verletzungen präsent sind.
So ist es, wenn wir erneut beginnen. So ist es, wenn der erste Schritt gemacht wurde und das Obere angekratzt ist.
Wundere Dich nicht, dass Du müde daran wirst, wundere Dich nicht, dass Du tatsächlich müde bist.
Denn wir spüren, dass es langsam wieder losgeht, aber elementare und wichtige Bereiche in uns immer noch angetriggert werden.
Nutze die aktuelle Zeit für eine kleine Zeitreise.
Schau zurück in Deine Ahnenreihe. Nimm, wenn Du hast ein altes Fotoalbum zur Hand.
Wie sahen die Menschen auf den Bildern aus? Wo wird Dein Blick hingezogen?
Bei welcher Person musst Du verweilen?
Wenn jemand noch aus dieser Generation lebt oder etwas weiß, frage nach. Erkundige Dich nach wichtigen Ereignissen.
Wie war das Leben dieser Person, was war wichtig? Was wurde gelebt, oder eben nicht gelebt.
Wer hatte ähnliche Wege, wer von Deiner Familie hatte es schwer, wurde oft verletzt, hat gelitten und getrauert?
Wer war nicht „ganz“, wer musste andere Rollen übernehmen? Wer musste immer stark sein?
Wer wurde vielleicht nicht gesehen, betrogen oder sogar ausgestoßen?
Wenn Dir bei dieser Reise ein bestimmter Name, eine bestimmte Person einfällt, dann nutze die Verbindung zu dieser Person. Wenn Du Ähnlichkeiten erkennst, wenn Du ähnliche Schicksale erkennst und Dich mit diesem Schmerz verbunden fühlst. Dann nutze folgendes Ritual:
Lege Dir einen imaginären Kreis auf dem Boden aus.
Stelle Dich hinein. Lege ein Kissen bereit, oder etwas Schweres, wie einen Koffer.
Verbinde Dich mit der Energie dieser Person. Erlaube Dir, die Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, die gerade da sind.
Wenn Du ein Bild hast, lege es mit in diesen Kreis. Du kannst auch den Namen auf einen Zettel schreiben.
Erlaube Dir all das zu fühlen, worum es auch in Deinem Leben geht. Lasse eine schöne Musik laufen, bitte Deine geistige Führung hinzu oder nimm jemanden mit zu dieser Übung, dem Du vertraust.
Gehe in diesen Kreis hinein und erlaube Dir zu fühlen, wahrhaftig zu fühlen.
Schau und reflektiere, wo Du diese Gefühle und Gedanken in Deinem Leben zulässt und sie somit wiederholst und auch trägst…
Lasse Dich bewusst in Situationen fallen, die ähnliche Gefühle in Dir ausgelöst haben. Wo hast Du genau das gefühlt? Wo bist Du verletzt worden, verlassen oder nicht geliebt worden?
Wo hast Du die gleiche Angst verspürt oder Mangel? Wo wirken genau die gleichen Muster, Süchte, Schicksale?
Wenn Du magst, nimm nun das Kissen und lasse über Deine Hände genau diese Gefühle und Gedanken in das Kissen, in den Koffer hineinfließen.
Erspüre den Koffer und frage Dich, ob er genauso schwer ist, wie das, was Du gerade empfindest. Lasse genau diese Schwere wirken und fühle sie ganz bewusst.
Nimm das Kissen, spüre die Schwere in Dir, sammle sie mit Deinem Atem ein und beginne nun dieses Gefühl in das Kissen zu pusten.
Wenn Du Wut empfindest, schrei sie hinaus, wenn Du traurig bist, lass all die Tränen fließen…
Wenn Du Übereinstimmungen erkennst – sprich aus: „Ich sehe Dein Leid, ich fühle Dein Leid…ich habe es gemacht wie Du.“
Wenn noch etwas „Ungesagtes“ zwischen euch liegt, nutze den jetzigen Moment.
Sprich all das aus, was Dir wichtig erscheint, sprich all das aus, was sich in Dir befindet.
Und dann lasse das Kissen im Kreis zurück. Gib das Kissen mit der Absicht ab, es nun zu transformieren.
Und sage dieser Person, ich habe es aus Liebe getragen, ab heute lasse ich es bei Dir. Bitte bring es dorthin, wo es hingehört.
Und dann mache einen großen Schritt aus diesem Kreis heraus. Atme tief ein und auch wieder aus.
Mache Dir bewusst, dass diese Energie zur Vergangenheit gehört und Du nun frei für Dein Leben bist.
Nutze gerne Affirmationen, wie:
Ab heute lebe ich die Freiheit
Ab heute lebe ich die Liebe
Ab heute wähle ich die Leichtigkeit
Ab heute wähle ich das Leben
Ab heute wähle ich den Mut
Ich achte und ehre Dein Leben, doch ich gehe meinen Weg.
Wenn Du magst, nimm nun ein weiteres Kissen, das mit absoluter Liebe oder einer Eigenschaft aufgefüllt ist, die Du gerade brauchst. Begrüße genau diese Eigenschaft, lade das Glück in Dein Leben ein, sage Dir, ich habe es verdient.
Ich bin geliebt.
Zünde gerne für Dich und für diese Person eine Kerze an. Mache Dir bewusst, dass all die Energie, die Dich beschwert hat, sich nun dort auflösen darf, wo es richtig ist.
Mache Dir bewusst, dass Du durch diese innere Arbeit Leichtigkeit und Heilung auch für Deine Familie bringst.
Dass Deine Kinder diese Energie nicht mehr mittragen müssen. All das, was Du nun in diesem Bewusstsein löst, löst Du auch für die kommenden Generationen.
Bedanke Dich bei allen mitwirkenden Seelen und Deinem höheren Selbst. Sei gut und liebevoll zu Dir.
Lasse den Tag ruhig ausklingen und tu Dir etwas Gutes.
DANKE, DANKE, DANKE
Schattenthemen
Schattenthemen
Vor einigen Wochen gingen Marie und ich spazieren und die tiefstehende Sonne lag hinter uns.
Unsere Schatten wurden sichtbar und Marie meinte zu mir, schau mal Mama – die Schatten sind oft größer als wir selbst.
Wie recht sie doch hat!
Unsere Schatten, unsere Kellerräume, all das, was wir an uns nicht gut finden, all das was wir vielleicht schon einmal getan, gesagt oder nicht getan haben begleitet uns unbewusst in einer Größe, die uns oft klein fühlen lässt.
Wir alle haben Themen, wir haben Schatten, die uns begleiten.
Irgendwann im Leben hat jeder von uns mindestens eine Situation erlebt, die er am Liebsten vergessen würde.
Gerade jetzt wo Du diese Zeilen liest, läuft vor Deinem inneren Auge dieser bestimmte Film ab.
Schatten, Schuldgefühle oder auch ein Gefühl von – noch nicht erledigt…raubt uns manchmal die Freude am Leben.
Manchmal sitzt dieser Schmerz so tief, daß wir ihn verdrängen und nicht bewußt wahrnehmen – jedoch erlauben wir uns nicht das Leben so anzunehmen wie es sich uns zeigt.
Die „Süße des Lebens“ annehmen so lautet ein Satz aus der Familienaufstellung.
Die Süße des Lebens annehmen und vor allen Dingen, sich selbst, vergeben.
Vergeben… ein schweres Thema – denn anderen zu vergeben fällt uns schon schwer. Und dann folgt die Königsdisziplin – mir selbst zu vergeben.
Wie könnte ich mit meinem Tun weiterleben, wie soll ich unbeschwert Freude empfinden dürfen.
Die Last liegt so schwer, daß ich am Liebsten gehen würde.
Die kleine Seele spricht mit Gott – von Neale Donald Walsh – ist eine wunderbare Geschichte um eine Sichtweise anzunehmen, die ich persönlich wunderbar finde.
In den vergangenen Tagen erlebten wir eine Aufstellung, die zeigte, dass der Partner einer Frau sein Leben nicht leben konnte, seine Gefühle nicht leben konnte, da immer noch alte Glaubenssätze, alte Verstrickungen der vorangegangenen Generationen und Inkarnationen wirkten. Das Ganze war so tief begraben, daß er nichts anderes kannte. Daß er so in seinem Tun versunken war und es ihm schwer fiel etwas Neues, etwas Leichtes anzunehmen.
Seine Frau und die Kinder litten unter seinen alten Schattenthemen – denn Kinder tragen aus Liebe…Kinder spüren, selbst schon im Mutterleib, wenn es den Eltern nicht gut geht.
Was daraus folgte waren gesundheitliche Beschwerden und immer schwerer werdende Rucksäcke, die die Familie, vor allen Dingen die Frau und die Kinder tragen durften.
Manchmal ist es so, daß wir unsere eigenen Themen tragen – und manchmal ist es so, daß wir unerledigtes anderer Familienmitglieder anschauen dürfen… daß wir es lösen dürfen…
Vor allen Dingen – um für uns selbst frei zu sein…
Altes, Schweres muss sich nicht schwer anfühlen…ja es gehört zu mir, ja es gehört zu meinem Leben, doch versinke nicht darunter, erstarre nicht dahinter…es gibt so Vieles wozu es sich zu leben lohnt, es gibt so viel zu tun, zu erschaffen, zu lieben…es wäre doch schade, wenn wir die Möglichkeiten des Lebens und der Liebe wegwerfen.
Ja, wir alle haben Schattenthemen – ob wir wollen oder nicht. Und jeder hat ein anderes Thema, welches ihn begleitet.
Wir haben aber ebenso das Licht mitgebracht, denn ohne Licht würden wir die Schatten nicht sehen…
Wir sind das Licht – so die kleine Seele…
Und unsere Seele kann niemals verletzt werden – sie kann nur erfahren und lernen.
Vergebung bedeutet nicht Dinge ungeschehen zu machen, denn meiner Wahrheit nach, geschehen Dinge nicht ohne Grund – Vergebung bedeutet vielmehr hinzuschauen – zu erkennen und anzunehmen.
Die Schule des Lebens wirkt in der Erkenntnis…
In diesem Sinne traut Euch ab und zu mal auf die Schatten zu achten – Erleichterung wird folgen…
Aufstellungstag in Zapfendorf

Am 04. August 2018 besuchen wir die liebe Christina Schneiderbanger in der Nähe von Bamberg, im schönen Zapfendorf.
Ein Tag voller Impulse und Lösungen.
Wir freuen uns sehr darauf!
Kommste mit?