Wie versprochen – hier mein Rezept zur Giersch Quiche.
Diese Variante gab es heute bei uns zum Mittag. 🙂
Gierschquiche
1 Schüssel voll Giersch ( ca.10 Hände voll)
150 g geriebenen Käse/ oder geschnitten, wie in meinem Fall
1 Becher Sahne
4 Eier
1-2 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
Salz, Pfeffer und Muskat
So wird´s gemacht:
Bei der „Ernte“ bitte darauf achten, dass der Stiel “3 eckig” ist und die Blätteranordnung je Zweig auch jeweils 3 Blätter beträgt.
Eine gute Regel bei der Giersch Ernte ist 3-3-3
3 eckiger Stiel, 3 Verzweigungen der Blätter und eine dreier Formation pro Zweig.
Die Blätter haben am Rand zackige “Zähne.”
So bist Du auf der sicheren Seite und verwechselst ihn nicht mit dem gefleckten Schierling (rote Punkte am Stiel) oder der Hundspetersilie. (verzweigtere, dünnere, Blätter) beide Pflanzen sind giftig.
Dann geht´s los
Den Giersch 2-3 Minuten in kochendem Wasser blanchieren.
Anschließend das Wasser abgießen und den Giersch klein schneiden.
Zwiebeln und Knoblauch schnibbeln und kurz anschwenken.
Den Teig aus
330 g Mehl
150 g Butter oder Margarine
125 ml Wasser
Prise Salz
herstellen
Diesen in einer Tarteform geben, den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Eier, Sahne und Gewürze miteinander verquirlen. Die Hälfte des Käses hinzugeben.
Ich mische auch gerne etwas Kräuterfrischkäse drunter.
Giersch mit den Zwiebeln und Knoblauch mischen und auf den ausgebreiteten Teig geben.
Die Ei- Sahne Mischung darauf verteilen und mit dem restlichen Käse bestreuen. im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen.
wie ihr seht bin ich momentan etwas “grün” unterwegs.
Gerade kam mir der Gedanke, mir einen frischen Tee aus Giersch aufzubrühen.
Wusstest Du, dass dieses vermeintliche Unkraut wunderbar die Entgiftung anregt?
Zudem wurde Giersch schon früh in Klöstern zur Behandlung von Husten,Schnupfen, Blasenentzündungen, Ischiasbeschwerden, Rheuma und Gicht eingesetzt.
Es soll bei Verstopfung und auch Zahnschmerzen helfen.
Äußerlich angewendet hilft er bei Insektenstichen, Sonnenbrand und Verbrennungen.
Bei Rückenbeschwerden nimmst Du ca. 500g Kraut und brühst es als Vollbad auf.
Noch intensiver ist die Wirkung wenn Du einen Liter Wasser mit dem Kraut im Vorfeld aufkochst etwas ziehen lässt und dann diesen Sud ins Badewasser gibst.
In der Küche ist er wohlschmeckend als Gemüse, Pesto, Quiche und vieles mehr zu finden.
Ich denke, ich probiere heute mal etwas für euch aus und stelle die Bilder auf den Blog.
Also ihr seht, warum sollten wir so einen Alleskönner aus dem Garten treiben und vernichten, wenn es so viel Gutes für uns bereithält.
Ich genieße erst einmal meinen dampfenden Tee, für eine leichte Frische hab ich mir noch etwa Minze hinzugegeben.
Zudem ist Giersch eine wahre Vitamin-C-Bombe. Die Heilpflanze enthält mindestens vier mal so viel Vitamin C wie die Zitrone und sogar 15-mal so viel wie Kopfsalat.
Die aktuelle Zeit regt uns zum Nachdenken an, zum Fühlen.
Einerseits genießen wir die Aus-zeit
Wir genießen die Zeit, des nicht Sprechen Müssens.
Wir genießen die Zeit, des Nichts tun Müssens.
Wir genießen die Zeit der Innenschau.
Andere werden mit ihrem Job überschüttet, ausgezehrt, mit ihren Ängsten konfrontiert, herausgefordert, geprüft.
Noch nie war es so wie jetzt.
Wir fragen uns.
Was davon will ich eigentlich noch so…
Ist mein Job der, den ich noch machen möchte?
Ist mein Alltag noch der, den ich leben möchte?
Ist mein Umgang noch der, der mir guttut?
Werde ich gesehen?
Wir erleben uns in der Familie, wir erleben uns in der Freundschaft.
Werde ich gesehen, habe ich dort meinen Platz, bin ich dort ge-wert-schätzt und ein Teil dessen?
Wir schauen auf unsere Partnerschaft.
Werde ich gehalten, getröstet, geliebt?
Gehen wir einen Weg?
Den Weg, den wir einst eingeschlagen haben?
Corona er-schafft viele neue Gedanken und bringt zudem alte Muster hervor.
Denn all das, was uns bewegt, beschäftigt, triggert…hat seinen Ursprung in früheren Zeiten.
Wo bin ich im Leben nicht gesehen worden, wo gebe ich und bekomme nichts, wo kämpfe ich – immer und immer wieder und wo – gebe ich auf?
Wo gelange ich immer wieder in die Angst, wo zeigt sich ein Mangel?
Wenn wir im Leben einen Mangel empfinden, wenn wir denken, wann komm ich endlich mal dran, keiner liebt mich, immer werde ich abgelehnt…so frage Dich – wann hast Du im Leben zum ersten Mal so gefühlt?
Wo bist Du nicht gesehen worden, wo bist Du abgelehnt worden, wo bist Du nicht gewertschätzt worden…wann hat man Dir dieses Bild gezeigt, beigebracht und welches Familienmitglied, hat es sogar ähnlich gemacht?
Alles hat seinen Ursprung im „Erlernten“, Erfahrenen…unbewusst ziehen wir Schubladen auf und bedienen uns an deren Inhalt.
Wenn wir denken, ich habe nichts, was mir Spaß macht,ich müsste mir auch mal etwas Gutes tun und es dann trotzdem nicht machen.
Werden wir immer auf andere schauen, die das Leben leben.
Zurück bleibt der Satz -ich bekomme nie etwas…
Wenn ich von anderen erwarte, dass sie mir Halt geben und ich mir selbst nicht vertraue…wird niemand anderer mir diesen Halt geben können.
Zurück bleibt der Satz, ich bin immer allein.
Wenn ich nach Zuneigung, nach Bestätigung, nach Lob im Außen suche – mich selbst aber nicht annehmen, geschweige denn lieben kann.
Werde ich es immer auch so ausstrahlen.
Zurück bleibt der Satz, niemand liebt mich.
Wir Menschen sind absolut feinfühlig.
Und unser Umfeld reagiert darauf.
Du magst vielleicht denken – warum?
Ich liebe mich doch, ich bin doch so und so -und dennoch behandeln mich die Menschen anders.
Wenn Du ehrlich bist…so wirklich, wirklich ehrlich…gibt es dort in Dir tausend Dinge, die Du in Dir ablehnst…
Und es gibt hohe Mauern in Dir, die Dich schützen sollen.
Schützen vor dem Verletzt -werden.
Denn
Wenn ich liebe, wenn ich brauche, wenn ich suche…
Dann bin ich verwundbar…schwach…und verletzlich.
Lieber baue ich etwas auf in mir.
Oder um mich herum.
Ich fühle mich wenn ich aktiv bin.
Ich fühle mich in der Stärke, ich fühle mich in der Arbeit.
Wir dürfen leider immer noch nicht aktiv in unseren Räumen sein, daher sende ich Euch ein kleines Lebenszeichen aus unserem Garten.
Im vergangenen Jahr zog der Beinwell in unseren Garten ein.
Gestern entdeckte ich die wunderbaren leuchtenden Blüten und heute in der Morgensonne bemerkte ich förmlich, wie diese Pflanze nun ihren Platz gefunden hatte.
Beinwell-ein Kraut, welches in frühen Jahren gerne dazu genutzt wurde um Muskelverletzungen, Gelenkschmerzen, Rheuma und selbst Knochenbrüche zu verarzten.
Eine Tinktur, Salbe, oder das Blatt aufgelegt sollte für Linderung sorgen.
Auch heute nutzen wir Beinwell in Salben und in Essenzen.
Beinwell – eine Pflanze, die für Erdung und Stabilität steht,
Sie zeigt durch ihre Farbgebung der violetten Blüte, dass wir durch alle Gezeiten stark und widerstandsfähig bleiben können.
Starke Wurzeln, Beweglichkeit und die Kraft des Durchhaltevermögens lassen uns jede stürmische Zeit überstehen.
Dem Beinwell sagt man nach, er würde Lungenentzündungen heilen können und helfe sogar bei Geschlechtskrankheiten.
Andere braten die Blätter und nutzen ihn als Salat – doch wir sollten ihn in geringen Mengen zu uns nehmen.
Er nährt uns.
Das Durchatmen ( Lunge) sprich den langen Atem nutzen, die Erdung – sprich Vertrauen (Wurzelchakra) und die Beweglichkeit, (Gelenke) Flexibilität kommt uns aktuell zu Gute.
Wenn wir uns den Beinwell zunutze machen und die Kraft darin – auch in uns erkennen, finden wir mit einer Form der Leichtigkeit & Ausgeglichenheit wieder zu uns.
Wir nutzen die Kraft, um all das, was uns nicht fördert abzustreifen.
Der Beinwell wurde schon in alten Zeiten in Räucherungen genutzt, um Trance und Visionsarbeit zu unterstützen.
Karmische Verstrickungen werden mit ihm sichtbar, um sie dann heilend und wurzelkräftigend zu bearbeiten.
Transformationsprozesse werden unterstützt.
Als Blütenessenz verhilft der Beinwell, die eigenen (männlichen) Anteile anzunehmen und Verantwortung zu übernehmen.
Beinwell wirft Energieräuber aus dem Feld heraus – seien es Leute, die einem Energie rauben, seien es negative Gedanken, die sich nicht abstellen lassen, oder seien es auch eigene “Schatten” alte Vorkommnisse, die einen im Traum oder in Gedanken immer wieder heimsuchen.
Beinwell hilft sich zu verwurzeln, bodenständig und sesshaft zu werden. Sie lässt uns den inneren Ballast abwerfen, um uns auf das Wesentliche im Leben konzentrieren zu können.
Beinwell steht für Erdung und Stabilität
Ein Zufall, dass ich ihn gestern so auf dem Schirm hatte?
Ich glaube nicht.
Ich mag Euch hiermit einen kleinen Beinwellgruß zukommen lassen.
Bleibt bei euch, in eurer Kraft, nutzt die aktuelle Situation, bleibt flexibel, offen und macht euch bewusst – es kommen wieder andere Zeiten und diese Zeit reinigt euch.
Sie reinigt das Feld, es zeigt, was verändert werden mag und wo genau DEINE Kraft liegt.
Herausfordernde Zeiten fordern uns heraus…und somit das GUTE in uns.
Genieße die Blüte, die violette Farbe, werde stärker durch die Veränderung – genau so kommen wir wieder auf die Beine.
Beinwell 😉
Ich umarme Euch ganz feste – wir sehen uns bald wieder.
Und wer mag ist zur Seelenreise online am 28.April dabei
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