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Manchmal sind die Dinge nicht gut.

Und Dinge, die nicht gut sind, können wir nicht übermalen.
Ein Misthaufen bleibt ein Misthaufen – auch wenn wir etliche Eimer Farbe darauf verteilen würden. Der Geruch wird bleiben.
Denn – eine schwere Erkrankung, der Verlust eines Menschen, tut weh.
Und da hilft es nicht zu sagen – das wird schon wieder.
Dieser Part des Lebens ist real.
Dieser Mensch ist physisch nicht mehr bei mir.
Und manchmal, meine Liebe, mein Lieber, hilft in diesem Augenblick so gar nichts.
Manchmal braucht es den Schmerz, manchmal braucht es das Schreien, das wütend sein, und den Tiefpunkt.
Manchmal braucht es lange, manchmal braucht es Wochen, oder sogar Monate.
Liebes…
Manchmal sind die Dinge nicht gut.
Und dann können wir keine grinsenden Menschen ertragen. Wir können keine Floskeln, kein Beileid, kein „gute Besserung“ mehr hören.
Wir möchten uns nur verkriechen, in Gedanken versinken, alte Fotos betrachten, betrauern und leiden.
Denn auch das Leiden ist ein wichtiger Prozess.
Es ist wichtig.
Wir müssen alle Seiten dieser Erfahrung anerkennen.
Denn – diese Emotionen führen uns in unsere Seele.
Sie zeigen uns das, was wir nicht gelebt haben, sie zeigen uns das, wovor wir Angst hatten -und sie zeigen uns, worauf es im Leben ankommt.
Hier nützen keine rosa Wolken, hier braucht es menschliche Verletzlichkeit.
Hier wünschen wir uns jemanden, der einfach nur da ist.
Ohne große Worte, ohne große Tipps oder Möglichkeiten, die Emotionen wieder in den „Griff“ zu bekommen.
Diese Situation wird nicht mehr so wie früher. Und das ist Fakt.
Nein- manchmal sind die Dinge nicht gut.
und das Einzige, was gut tut ist die Ruhe…
Und auch das gehört dazu.
Aho
Bettina
Konfetti ins Leben

Die ersten Reiki Seminare dieses Jahres sind vorüber und wir haben jetzt schon wunderbare Erfahrungsberichte erhalten.
Erfahrungsberichte darüber, wie unsere Teilnehmer sich nach den ersten Tagen im „Alltag“ fühlen.
Denn so ein Energieseminar öffnet verschiedene Bereiche in Dir, denn es geht uns in erster Linie darum, dass wir das Bestmögliche, das Innere, das in Dir schlummert zu erwecken.
Und das, kann gerade in den Anfängen unterschiedlichste Auswirkungen haben.
Viele berichten uns davon, mit einem Male unheimlich viel Power zu besitzen, andere erkennen die Vorhänge in ihrem Denken und Tun.
Oft kommt es zu Veränderungen in der Wahrnehmung und das hat mit den erweiterten „Sinnen“ zu tun.
Und das hat jeder Mensch in sich. Energiearbeit löst die Muster, die Glaubenssätze auf, die uns bisher geprägt haben. Manchmal etwas schneller, ein anderes Mal langsamer.
Denn die Tatsache darüber, dass wir Energie sind und Energien teilen, ist menschlich.
Ist absolut natürlich.
Es ist das Ureigenste, was wir haben.
Wir sprechen hier von den Selbstheilungsqualitäten – und das ohne Humbug.
Es kann vorkommen, dass wir uns mit einem Male trauen auszusprechen, was wir wirklich denken und fühlen.
Enge Corsagen passen nicht mehr – und ja – das kann im Umfeld ein wenig Unverständnis auslösen. Denn Du wirst Dich auf jeden Fall ein Stück weit verändern.
Und das nicht darum, um zu einer bestimmten Gruppe zu gehören. Es geht hier einzig und allein um Dich selbst.
Und das kann zu einem Nein im Außen führen und zu einem absolutem JA im Inneren.
Als ich vor 16 Jahren meinen ersten Reiki Grad absolvierte begann hier auch meine Reise.
Und ich möchte sie niemals missen.
Wenn auch Du eine Tür in Deinem Inneren öffnen möchtest…im September startet die neue Seminarreihe
Danke!

Heute durfte ich den pädagogischen Tag am August Vetter Kolleg zum Thema Achtsamkeit und Meditation begleiten. Vielen Dank für das Vertrauen und diese wunderbare Gruppe. Es war mir wirklich eine Freude.

Vater

Vater
Was geschieht, wenn wir unseren Vater in einem anderen Licht erkennen müssen?
Was geschieht mit uns, wenn das Bild, welches wir von unserem Vater hatten, ein ganz anderes ist?
Vielleicht nicht ganz, aber im Bezug auf ein bestimmtes Thema?
Bisher war er Dein Papa, bisher war er der, der immer da war…
Und nun erkennen wir, dass es Anteile gab, Anteile gibt, die jemand anderem weh taten.
Die Dir, als Kind, sogar weh taten…
Ja, Du hast es unterbewusst gespürt, Du hast bemerkt, dass dort etwas war.
Doch wie oft irren wir uns, wie oft verirren wir uns…in Wünschen, in Mustern, in Formen.
Doch wenn Du nun darüber nachfühlst.
Hast Du es gespürt.
Du hast beobachtet, Du hast zugehört…obwohl ihr Kinder doch spielen solltet.
Du hast es geahnt.
Du hattest es nur verdrängt…
Ja – da war etwas.
Ja – und Du bist ok damit.
Du bist ok.
…..
Bist Du ok?
Meine Liebe. Mein Lieber
Väter sollten beschützen, Väter sollten Wurzeln schaffen, Kraft geben, uns das Leben zeigen.
Doch manchmal ist ein Vater auch nur ein Kind.
Manchmal ist der Vater ein Junge, der nicht gesehen wurde, nicht geliebt wurde – oder auch bestraft wurde und missbraucht…
Manchmal weiß ein Vater nicht weiter und flüchtet sich in den Alkohol, in die Sucht, in die Wut.
Manchmal flüchtet ein Vater in die Schläge, in das Schreien – in die Ungerechtigkeit.
Manchmal…in den Mißbrauch.
Emotional oder körperlich
Und manchmal…
Manchmal gibt er genau diesen Mangel, dieses Gefühl, der Nicht -Zugehörigkeit, weiter.
Manchmal sucht er Trost bei der Kleinen in Dir, beim Kleinen in Dir.
Und das war nicht ok.
Das war nicht ok.
Und es ist wichtig, dass Du nun – jetzt – als erwachsener Mensch, Grenzen ziehst.
Dass Du für Dich einstehst.
Es ist nie zu spät für Heilung.
Der Kleine in Dir, die Kleine in Dir sind immer noch da.
Und wenn Du Dir den Raum dazu gibst, wenn Du die Tränen zulässt.
Darf es gehen.
Doch dafür muss es gesehen werden.
Und dann – Dann beginnt der Wandel.
Und Du erkennst nun, was ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er wurde.
Du erkennst seine Schmerzen, seine Bedürftigkeit, seinen Weg.
Und Du erkennst auch, dass genau dieses Verhalten dazu geführt hat, dass Du nicht Deinen Platz findest. Dass Du um Liebe ringen musst, Ängste hast, die nicht Dir gehören, dass die Weiblichkeit, die Männlichkeit nie gelebt werden durfte.
Aber meine Liebe, mein Lieber.
Du hast es geschafft.
Du bist dem Ganzen auf der Spur.
Du heilst.
Du heilst.
Du heilst.
Und Du darfst die gute Version Deines Vaters behalten.
Sie wird Dir nicht genommen.
Durch Deinen Vater durftest Du auf die Welt kommen.
Und durch Deine Mutter.
Als erstes Gefühl darf Dankbarkeit fließen.
Dankbarkeit für das Leben.
Weißt Du.
Alles hat seinen Ursprung, seinen Plan.
Durch das Dunkle erkennen wir erst das Licht.
Durch den Schmerz erfahren wir Heilung.
Du bist wichtig.
Du.
Und durch Dich werden andere Töchter, andere Söhne erfahren, was es heißt, geheilt zu sein.
Was es heißt, Vergeben zu können.
Vergeben.
Und nun atme und lasse all das los.
Öffne Deine Fußsohlen und lasse all die Traurigkeit abfließen.
Lasse all die Wut, die Angst abfließen.
Es ist vorbei.
Es ist vorbei.
Es ist vorbei.