Frohe Weihnachten Ihr Lieben

Am 6. Januar sehen wir uns wieder.
Frohe Weihnachten Ihr Lieben

Am 6. Januar sehen wir uns wieder.

Wonderful christmas feeling – oder nicht?
In den vergangenen Tagen sprach ich mit einer jungen Frau, die ein Thema für sich bearbeiten wollte, welches mit ihrer Familie zu tun hatte.
Sie war traurig über das was in der letzten Zeit so geschah.
Sie war traurig darüber, wie sich Emotionen entwickelten, wie sich Verhältnisse entwickelten.
Und gerade in Bezug auf das herannahende Weihnachtsfest, machte sie sich Sorgen und Gedanken, wie es wohl werden würde
Ja – ich glaube es geht dem ein oder anderen ähnlich.
Denn, die ach so be-sinn-liche Weihnachtszeit stellt für manche Menschen eine große Herausforderung dar.
Neben dem, eh schon anstrengenden Alltag, neben dem Tun, der Arbeit, den eigenen Gedanken und auch Sorgen, die wir alle haben – kommt die „Kür“ zum Weihnachtsfest.
Traditionen, Werbung, und nicht zuletzt die sozialen Netzwerke suggerieren uns die heilige Zeit, in der die Familien zusammenkommen, lächelnd beisammensitzen, Schneemänner bauen und sich liebevoll beschenken.
Aus allen Himmelsrichtungen kommen wir zusammen, es werden Pläne geschmiedet, wer, wann und mit wem zum Frühstück, Kaffee und Gänsebraten kommt.
Die Häuser werden geputzt, die letzten Geschenke besorgt und wir planen bis zur letzten Sekunde – denn – es soll doch alles perfekt sein.
Wir kochen, wir backen, wir planen – und sind jetzt schon damit beschäftigt, wie wir damit umgehen, wenn wir auf Familienmitglieder treffen, mit denen wir eventuell nicht so gut zurecht kommen.
Aber es ist ja Weihnachten.
Oma hat eingeladen, die Familie kommt zusammen … Es war immer schon so, dass wir an diesem Tag hierher fahren und am nächsten dorthin….Torte, Raclette, und Rumkugeln.
Das Fest der Liebe.
Die Tradition führt uns zusammen und so war es immer schon.
Doch-
„Tradition bedeutet nicht die Asche zu bewahren, sondern das Feuer am lodern zu halten.“
Genau dieses Zitat las Michael mir gerade vor.
Wie passend…
Sicher – wir wollen uns bemühen, sicher wir möchten ein liebevolles Miteinander, Frieden und glückliche Gesichter.
Wir sind Menschen mit Emotionen und wir möchten glücklich sein.
Innerlich wünschen wir uns genau dieses Bild.
Kerzenschein, Freude und Umarmungen.
Wir möchten unseren Kindern eine magische Zeit und liebevolle Erinnerungen bieten.
Wir möchten unserem inneren Kind begegnen und warten darauf, dass es sich einstellt – das „Weihnachtsfeeling“
Tannenduft, Kribbeln im Bauch, Besinnlichkeit…
Schlittenfahren, tolle Kleinigkeiten, jeder denkt an jeden.
Und schließich birgt die Weihnachtszeit wunderbare emotionale Geschenke, die auf Karten niedergeschrieben werden, wir beginnen achtsam auf den anderen zu schauen, fragen uns, womit wir ihm, oder ihr eine Freude machen können.
Doch jeder von uns tickt anders…
Der eine freut sich schon auf die kuschelige Zeit im Schlafanzug, auf das gemütliche Chillen – ohne „förmliche Besuche“.
Manch einer möchte nichts hören und sehen und bleibt allein.
Der andere freut sich darauf, dass endlich wieder alle zusammen sind.
Lange war es schon nicht mehr so.
Eine andere möchte die Ruhe genießen – ohne Termine, ohne Druck. Und ein anderer kann es gar nicht erwarten all die schönen Dinge zu tun, die „man“ zu Weihnachten macht.
Und dann –
dann begegnen wir in manchen Fällen Themen, die uns vielleicht vor langer Zeit verletzt haben.
Wir erinnern uns daran, wie uns manche Familienmitglieder behandelt haben, es kommen Gespräche auf den Tisch und dekorieren den liebevoll, gedeckten Tisch mit kleinen „emotionalen Seitenstichen“.
Manchmal unterhalten wir uns über Dinge, die lange nicht mehr besprochen wurden, manchmal werden alte Wunden geöffnet.
Und manchmal wird, neben dem Christuskind ,ein neuer Streit geboren.
Unbedachte Worte, unbemerkte Stiche, nicht erfüllte Wünsche – das Gefühl von zerbrochenen Christbaumkugeln…
das war es mit der Heiligen Nacht
Nun
Christmasfeeling – ein schönes Wort.
Besinn -liche Weihnacht – ein schöner Gedanke.
Mit – einander – unser Wunsch.
Wünsche – Träume -und – ICH
„Alle anderen sind glücklich an Weihnachten – nur ich nicht – „sprudelte es aus der jungen Frau heraus.
Ich schaute sie an und sagte: “Weißt Du, ich kann Dich beruhigen…ein „perfektes“ Weihnachten gibt es nicht…jeder von uns hat seinen emotionalen Rucksack, jeder von uns hat mindestens eine Verletzung, die gerade an Weihnachten sichtbar wird.”
Gerade an diesen Tagen, wo von bedingungsloser Liebe und Nächstenliebe gesprochen wird, fällt es uns oftmals schwer…
Jeder von uns trägt Gedanken und Gefühle in sich, die schmerzen.
Manchmal vermissen wir die Menschen, die nicht mehr bei uns sind, manchmal trauern wir noch um Menschen, um Dinge, um Situationen.
Manchmal wünschen wir uns, dass es einen Streit, eine Veränderung, einen Schicksalsschlag nicht gegeben hätte.
Wir wünschen uns, dass jemand mit am Tisch sitzen würde, dass die Familie „wirklich“ zusammen wäre.
Manchmal wünschen wir uns, dass wir Frieden hätten -und manche Worte nicht gesprochen worden wären.
Dass wir uns mit den Menschen vertragen, die sich entfernt haben, oder die wir weggestoßen haben.
Manchmal wünschen wir uns wirklich dieses „Traditionsbild“ aus der Werbung und aus den Geschichten…
Manchmal wünschen wir uns einfach Zeit.
Zeit, die uns zusammenführt.
Gerade Weihnachten zeigt uns das, was wir uns – tief in uns verborgen – wünschen.
Ja…und manchmal
…manchmal …haben wir dieses Weihnachtsgefühl wirklich…
Wenn wir den Kindern beim Spielen zuschauen, wenn wir den Weihnachtsliedern lauschen, alte Filme schauen und Erinnerungen entstauben.
Wenn wir liebevolle Worte auf Karten lesen und spüren, dass sie ernst gemeint sind…
Wenn wir uns umarmen und dankbar sind den anderen zu haben…in Momenten, in denen wir spüren, wie wir unsere Eltern, Geschwister, Kinder und Freunde lieben – und dankbar sind dass sie bei uns sind.
Ja – es gibt sie wirklich diese Weihnachtsgefühle…
Sie entstehen aus dem Licht an dunklen Tagen…
Sie entstehen genau aus diesen dunklen Zeiten heraus…
Mit Menschen, die uns verstehen, uns annehmen, mit all den Macken, die wir haben und Unzulänglichkeiten…
Sie entstehen, wenn wir in Krisenzeiten Hoffnung schöpfen, im Miteinander Vertrauen spüren…wenn wir uns annähern und uns heilen.
Wir fühlen es, wenn wir leise werden, wenn wir fühlen und mitfühlen…wenn wir – wenn auch nur ein wenig – vergeben können. Wenn wir es „gut“ sein lassen.
Sie entstehen, wenn wir die Perfektion zur Seite legen und uns kringeln vor Lachen…
Mit Plätzchenteig auf dem Boden, mit ungeputzten Fenstern, versalzenen Kartoffeln und zu spät kommenden Gästen…sie entstehen in den Momenten an denen ich mich über meine „Arsch“ engel aufregen darf, mit Menschen, die ich immer zu meinen Freunden zählen darf, was immer auch kommt.
Sie entstehen, wenn wir uns einlassen…
Wenn wir uns auf das Leben einlassen…
Weißt Du, niemand hat ein „perfektes“ Familienleben, das gibt es wahrlich nicht…doch was ist perfekt?
Das Leben ist ein Abenteuer, mit Höhen, mit Tiefen, mit Verletzungen und – mit der Liebe
Es geht darum die Lektionen anzunehmen und trotz allem, die Liebe zu fühlen.
Dafür sind wir hier.
Besinn – lich…so sieht es aus…
Besinne Dich auf das, was Du hast, was Du bist und auf die Menschen, die bei Dir sind…
Christmasfeeling…
Es braucht nicht viel.
Es ist alles da. IN Dir…
„just feel“
In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderbaren „unperfekten“ 4. Advent.
Adveniat – ankommen…ein Stück mehr zu mir selbst
Ihr Lieben, wir sind bis morgen (Samstag, den 21.12.2019) noch für Euch da

<3 von 10:00 – 12:00 Uhr verpacken wir Eure Wellness für die Seele Auszeiten und Gutscheine können noch von 16:00 bis 19:00 Uhr abgeholt werden.
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Danach verabschieden wir uns in die Weihnachtszeit ❄️❄️❄️ & sind ab dem 6.Januar mit neuer Power wieder für Euch da.

Akzeptanz
Laut Wikipedia bedeutet sie:
Akzeptanz (von lat. „accipere“ für gutheißen, annehmen, billigen) ist eine Substantivierung des Verbs akzeptieren, welches verstanden wird als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein.
Dementsprechend kann Akzeptanz definiert werden als Bereitschaft, etwas oder jemanden zu akzeptieren (Drosdowski, 1989).
Es wird deutlich, dass Akzeptanz auf Freiwilligkeit beruht. Darüber hinaus besteht eine aktive Komponente, im Gegensatz zur passiven, durch das Wort Toleranz beschriebenen Duldung. Akzeptanz drückt ein zustimmendes Werturteil aus und bildet demnach den Gegensatz zur Ablehnung (Aversion).
Akzeptieren – bedeutet, etwas AN -zu- nehmen.
Ich akzeptiere Dinge, Menschen, Situationen.
Ich heiße(es) gut, auch wenn ich persönlich einen anderen Weg für mich wähle.
Die Aussage: “Ich akzeptiere“ hat viel mit innerem Frieden zu tun.
Ich weiß, ich würde mich anders entscheiden, ich weiß, ich mache es anders, mag es anders – treffe aber die Wahl der (Nächsten) Liebe, und nehme die Entscheidung des anderen wahr und lasse ihn so, wie er ist.
Ohne Kampf, ohne Einmischung, ohne Wertung.
Im Grunde steckt hinter dem Gefühl der Akzeptanz, pure Liebe.
Liebe?? Wirst Du sagen?
Ich liebe doch nur meinen Partner, meine Kinder, meine Familie…na, ja und ab und zu auch mal mich…
Aber wenn ich akzeptiere, liebe ich doch nicht…
Und soll ich Dir etwas sagen – gerade dann liebst Du.

Auch wenn ich mein Gegenüber vielleicht nicht, in der Form, wie ich es kenne, „liebe“, denn meistens geht es bei der Akzeptanz um Menschen, die ich sogar lieber eher vom Weitem sehe… 😉
sprechen wir dennoch gerade dann mit dem Herzen, denn wir lassen demjenigen den Raum, so zu sein, zu handeln – wie er nun mal ist.
Auch wenn wir ein Magengrummeln dabei haben.
Wenn wir akzeptieren, erkennen wir genau darin auch UNSERE Freiheit, UNSERE Freiheit, Dinge so zu händeln wie wir es möchten.
Wenn wir uns selbst annehmen, uns selbst für “gut heissen” und JA – eben lieben…dann können wir den anderen so walten lassen, leben lassen, wie er ist.
Denn, Du merkst worauf ich hinaus will…
Ich erlaube MIR, so zu sein wie ich bin – und kann dann genau das auch im anderen sehen.
Und dabei schwenke ich keine weiße Fahne, ich senke nicht mein Haupt – denn es geht nicht um das Verlieren.
Wir erkennen.
Akzeptanz hat nichts mit dulden, mit sich „ergeben“ zu tun.
Es hat nichts mit Kampf, oder sogar dem Verlieren zu tun…es wird immer Dinge geben, die nicht in unserer Macht stehen, es wird immer Dinge geben, die wir nicht kontrollieren können – und sollten.
Denn so würden wir nichts daraus lernen.
Es wird immer Menschen geben, die anders sind, denken und handeln.
Alleine im kulturellen Bereich werden wir den anderen nie wirklich “erfühlen” können.
Die Kunst des gemeinsamen Lebens und Miteinander bedeutet Akzeptanz.
Wahre Akzeptanz bedeutet Stärke, bedeutet Freiheit, Weisheit und Liebe.
Ich erkenne aus einer höheren Warte heraus & ich lasse es gut sein.
Freiheit für Dich und Freiheit für mich…fühlt sich das nicht gut an?
Und vielleicht treffe ich hier gerade mal einen kleinen “Nerv” und frage Dich: Wo könntest Du gerade in Deinem Umfeld etwas akzeptieren?
Wo könnte ich ein wenig länger oder tiefer drüber nachdenken und – es gut sein lassen?
Wo könnte ich wahre Liebe leben?
In diesem Sinne –
Deine Bettina