Demut – demütig sein … was bedeutet das eigentlich?

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Demut – demütig sein … was bedeutet eigentlich Demut?

Wenn man im Duden nachschlägt findet man diese Erklärung.
Ergebenheit, Hingabe, Opferbereitschaft; (gehoben) Ergebung; (bildungssprachlich) Devotion; (veraltet) Humilität in der Einsicht in die Notwendigkeit und im Willen zum Hinnehmen der Gegebenheiten begründete Ergebenheit
wahre, christliche Demut, etwas in/mit Demut [er]tragen

voll Demut sein …

Für mich bedeutet Demut in erster Linie
Achtsamkeit, Achtsamkeit und Offenheit …
Offenheit dafür – Dinge zu sehen, mit offenen Augen Situationen zu betrachten in der Kombination des ehrlichen Erkennens.

Demut folgt auf den wahren Blick auf eine Situation.
Auf einen Blick in ein ungeschminktes Gesicht, auf Tatsachen, auf Ist-Zustände …

Gerade in der heutigen Zeit nehmen Diskussionen über Flüchtlinge kein Ende, viele fühlen sich benachteiligt, viele meinen, sie wären schon so bestraft vom Leben.

Und dann …
Dann kommen Menschen in mein Land und möchten Hilfe …
Dann kommen Menschen und sprechen Dinge aus …
Dann kommen Menschen, weil es anders nicht geht …
Ja, da kommen Menschen und haben Mut und machen sich auf eine ungewisse Reise – lassen Familien, Freunde und die bekannte, früher einmal sichere Heimat, hinter sich und machen sich auf den Weg.

Und was haben wir?
Wir, wir haben Angst um diesen Teil des Kuchens …
Wir haben auf einmal Angst, weil da jemand ist, der um Hilfe bittet, weil es gar nicht anders geht …
Wir haben Angst, weil gerade diese Menschen sich auf die Reise gemacht haben und wir von unseren PC s sitzen und wir uns nicht trauen Unausgesprochenes anzupacken.

Warum ärgert es Dich, dass Menschen Hilfe bekommen?
Warum hast Du das Gefühl zu wenig zu haben?
Warum hast Du das Gefühl, dass diese Menschen mehr Zuwendung bekommen?
Was genau piekst Dich da an?

Und dann frag Dich mal – wo genau schaue ich in meinem Leben immer noch weg?
Wo bin ich unzufrieden, wo kann ich Hilfe gebrauchen?
Was genau erwarte und wünsche ich mir vom Leben?
Was fehlt mir?

… und dann frag Dich mal …
Warum sollte Ich nicht um Hilfe bitten?
Warum sollte es mir nicht zustehen, Dinge zu ändern?
Warum traue ich mich nicht, Dinge auszusprechen?

In der letzten Zeit begegnen mir oft Krebs Patienten – wunderbare Menschen, deren Herzen so offen sind, dass ich oft vor (Hoch) Achtung sprachlos bin …
Das erste was sie mir erzählen ist, wie demütig sie geworden sind.

Sie erzählen mir, wie schön es ist, Fortschritte zu sehen, wie schön es ist, das Leben leben zu können …
Sie erzählen mir davon, wie jeder Tag, der noch für sie da ist, ein wahres Geschenk für sie ist.
Und wie dankbar sie für die Hilfe sind, die Ihnen geschenkt wurde in der schweren Zeit.

Warum erkennen wir Menschen oft erst, wie gut es uns geht, wenn wir einmal ganz unten waren?
Wenn der Tag nicht mehr so „normal“ verläuft?
Wenn Menschen auf einmal sterben und nicht mehr da sind?

Wir hätten noch so viel besprechen können – jetzt ist er nicht mehr da…
Warum schauen wir erst hin, wenn der Körper uns zur Ruhe zwingt?
Warum erkennen wir erst so spät, wie schön es war?

Manchmal erlernen wir so Demut und die Erkenntnis, dass uns das Leben geschenkt ist, jedem einzelnen von uns …
Dass jeder auf seine Weise wichtig und wertvoll ist, dass jeder von uns ein Teil des Ganzen ist.

Warum sollten wir da nicht ein kleines Stück von unserem sicheren Teil abgeben?
Warum sollten wir nicht jeden Tag leben, als sei es der Letzte?
Warum sollte es nicht für alle genug sein?

Demut bedeutet mutig zu sein … Sei mutig!

Shule, shule, shule aroon
Shule go succir agus, shule go kewn,
Shule go durrus oggus aylig lume,
Shule, shule, shule aroon
Shule go succir agus, shule go kewn,
Shule go durrus oggus aylig lume,
Iss guh day thoo avorneen slawn.

I wish I was on yonder hill
Tis there I d sit and cry my fill,
And every tear would turn a mill

I’ll sell my rod, I’ll sell my reel
I’ll sell my only spinning wheel
To buy my love a sword of steel

Shule, shule, shule aroon
Shule go succir agus, shule go kewn,
Shule go durrus oggus aylig lume,
Iss guh day thoo avorneen slawn.

I’ll dye my petticoats, I’ll dye them red
And ’round the world I’ll beg my bread
Until my parents shall wish me dead

Shule, shule, shule aroon
Shule go succir agus, shule go kewn,
Shule go durrus oggus aylig lume,
Iss guh day thoo avorneen slawn.

Shule, shule, shule aroon
Shule go succir agus, shule go kewn,
Shule go durrus oggus aylig lume

Shule, shule, shule aroon
Shule go succir agus, shule go kewn,
Shule go durrus oggus aylig lume,
Iss guh day thoo avorneen slawn.