Archiv der Kategorie: Impulse

Mein Weg…

2018 wird ein Jahr der Veränderung – ja ich weiß…

Und gefühlt kommt die Welle immer näher.

Eine liebe Freundin gab mir Anfang des Jahres den Rat, all das, was sich nicht stimmig anfühlt zu überdenken.

2018 steht für den Wandel im Inneren und Äußeren.

Der Sommer neigt sich schon fast dem Ende zu und wir fühlen dass sich etwas bewegt.

Wahrheiten, klare Worte, Wege die sich verändern – Menschen, die anders denken fallen Dir auf.

Und das ist gut so. das ist der Weg.

Wir kommen endlich raus aus dem Vergleich, wir schlagen eigene Wege ein – kein Nachahmen, kein Folgen, kein Verbiegen…Meine Wahrheit, meine Stimmung, meine Art und Weise voran zu kommen.

Wir dürfen der eigenen Wahrheit folgen – kein Vergleichen aus dem Mangel heraus, kein Rudellaufen, weil es so hip ist und angesagt.

Oberflächliches macht uns müde – denn es wird nie unser Herz ausfüllen.

Ja es tut weh Menschen gehen zu lassen, Gewohntes gehen zu lassen – und wir brauchen Unterstützung dabei.

Unterstützung von Menschen, die uns sehen, die uns so lassen, die Fehler und Mängel so – sein -lassen – denn gerade das zählt.

Viele von uns straucheln, wanken gerade – es rüttelt schrieb mir gestern eine liebe Freundin.

Ja es rüttelt – es rüttelt uns wach…

So lass Dich nicht aufhalten …schließe die Augen und strecke Dein Gesicht der Sonne entgegen – nimm all die Wärme auf, tanke das Licht, tanke die wohltuende Wärme…lass die Sonnenenergie durch Deinen gesamten Körper fließen – vor Deinem inneren Auge siehst Du wie das Licht Deinen Brustkorb ausfüllt, sich den Weg durch Deinen Körper sucht bis in die Fingerspitzen und über die Füße hinaus strahlt.

Wohlige Wärme und ein Gefühl des Gehalten- seins tritt ein.

Ruhe – tiefer Atem – Frieden… 

Genau das, genau so – ist es richtig…es ist ….mein Weg…

Mein Weg…

Schattenthemen

Schattenthemen

Vor einigen Wochen gingen Marie und ich spazieren und die tiefstehende Sonne lag hinter uns.

Unsere Schatten wurden sichtbar und Marie meinte zu mir, schau mal Mama – die Schatten sind oft größer als wir selbst.

Wie recht sie doch hat!

Unsere Schatten, unsere Kellerräume, all das, was wir an uns nicht gut finden, all das was wir vielleicht schon einmal getan, gesagt oder nicht getan haben begleitet uns unbewusst in einer Größe, die uns oft klein fühlen lässt.

Wir alle haben Themen, wir haben Schatten, die uns begleiten.

Irgendwann im Leben hat jeder von uns mindestens eine Situation erlebt, die er am Liebsten vergessen würde.

Gerade jetzt wo Du diese Zeilen liest, läuft vor Deinem inneren Auge dieser bestimmte Film ab.

Schatten, Schuldgefühle oder auch ein Gefühl von – noch nicht erledigt…raubt uns manchmal die Freude am Leben.

Manchmal sitzt dieser Schmerz so tief, daß wir ihn verdrängen und nicht bewußt wahrnehmen – jedoch erlauben wir uns nicht das Leben so anzunehmen wie es sich uns zeigt.

Die „Süße des Lebens“ annehmen so lautet ein Satz aus der Familienaufstellung.

Die Süße des Lebens annehmen und vor allen Dingen, sich selbst, vergeben.

Vergeben… ein schweres Thema – denn anderen zu vergeben fällt uns schon schwer. Und dann folgt die Königsdisziplin – mir selbst zu vergeben.

Wie könnte ich mit meinem Tun weiterleben, wie soll ich unbeschwert Freude empfinden dürfen.

Die Last liegt so schwer, daß ich am Liebsten gehen würde.

Die kleine Seele spricht mit Gott – von Neale Donald Walsh – ist eine wunderbare Geschichte um eine Sichtweise anzunehmen, die ich persönlich wunderbar finde.

In den vergangenen Tagen erlebten wir eine Aufstellung, die zeigte, dass der Partner einer Frau sein Leben nicht leben konnte, seine Gefühle nicht leben konnte, da immer noch alte Glaubenssätze, alte Verstrickungen der vorangegangenen Generationen und Inkarnationen wirkten. Das Ganze war so tief begraben, daß er nichts anderes kannte.  Daß er so in seinem Tun versunken war und es ihm schwer fiel etwas Neues, etwas Leichtes anzunehmen.

Seine Frau und die Kinder litten unter seinen alten Schattenthemen – denn Kinder tragen aus Liebe…Kinder spüren, selbst schon im Mutterleib, wenn es den Eltern nicht gut geht.

Was daraus folgte waren gesundheitliche Beschwerden und immer schwerer werdende Rucksäcke, die die Familie, vor allen Dingen die Frau und die Kinder tragen durften.

Manchmal ist es so, daß wir unsere eigenen Themen tragen – und manchmal ist es so, daß wir unerledigtes anderer Familienmitglieder anschauen dürfen… daß wir es lösen dürfen…

Vor allen Dingen – um für uns selbst frei zu sein…

Altes, Schweres  muss sich nicht schwer anfühlen…ja es gehört zu mir, ja es gehört zu meinem Leben, doch versinke nicht darunter, erstarre nicht dahinter…es gibt so Vieles wozu es sich zu leben lohnt, es gibt so viel zu tun, zu erschaffen, zu lieben…es wäre doch schade, wenn wir die Möglichkeiten des Lebens und der Liebe wegwerfen. 

Ja, wir alle haben Schattenthemen – ob wir wollen oder nicht. Und jeder hat ein anderes Thema, welches ihn begleitet.

Wir haben aber ebenso das Licht mitgebracht, denn ohne Licht würden wir die Schatten nicht sehen…

Wir sind das Licht – so die kleine Seele…

Und unsere Seele kann niemals verletzt werden – sie kann nur erfahren und lernen.

Vergebung bedeutet nicht Dinge ungeschehen zu machen, denn meiner Wahrheit nach, geschehen Dinge nicht ohne Grund – Vergebung bedeutet vielmehr hinzuschauen – zu erkennen und anzunehmen.

Die Schule des Lebens wirkt in der Erkenntnis…

In diesem Sinne traut Euch ab und zu mal auf die Schatten zu achten – Erleichterung wird folgen…

Dienstag, der 21.August

Dienstag, der 21.August

Wie geht es Dir?

Viele von uns haben trotz des wunderbaren Wetters, trotz der Ferien eine heftige Zeit hinter sich gebracht.

Neben lauen Sommerabenden gab es tiefe Wunden, gab es Veränderungen – Gefühle, die nicht einfach zu händeln waren.

Altes, angstbehaftetes und die altbekannten Knöpfe der fehlenden Selbstliebe.

Erwartungen, Täuschungen und das Loslassen – all das ergab einen bunten Mix.

Heute sind wir mit etwas mehr Leichtigkeit aufgestanden, nicht wahr?

Wir sind aufgestanden mit dem Gefühl – es verändert sich etwas, ich verändere mich…

Nimm die aktuelle Stimmung wahr, nimm Dir einen kleinen Moment und atme durch.

Schließe kurz die Augen und stelle Dir vor Du stehst am Meer, Du streckst dem Wind Dein Gesicht entgegen und in Deinem Kopf befindet sich nichts als frischer Wind…

Dein Gefährte des Windes nimmt nun alle letzten Schatten, alle Zweifel mit – Du genießt diesen Moment, der nur Dir gewidmet ist – nur Dir!

Und während Du schon fast das Salz schmeckst, und während Du ein,- und ausatmest – weißt Du, jetzt – jetzt beginnt meine Zeit!

Jetzt, wo die große Hitze abebbt, jetzt wo sich ganz leicht der erste Herbstwind ankündigt – bist Du bereit. Du bist bereit Altes loszulassen, Schatten gehen zu lassen…Dich selbst voranschreiten zu lassen – warum auch nicht?

Ich werde es einfach tun – JETZT!!

Ich suche meinen Stamm

Die Menschen meines Stammes

sind leicht zu erkennen:

Sie gehen aufrecht aus innerer Größe und haben ein Strahlen in den Augen.

Sie halten sich weder für besser noch erleuchtet.

Sie sind durch ihre eigene Dunkelheit gegangen

und haben ihre Schattendämonen erkannt und angenommen.

Zwar wissen sie wohl, was ihnen angetan wurde

und welche Fehler sie selbst begingen.

Doch haben sie ihre Scham abgelegt und ihre Wut befreit.

Sie haben die alten Ketten gelöst,

indem sie die Nabelschnur durchtrennt und die Vergebung vollbracht haben.

Weil sie nichts mehr verbergen wollen, sind sie offen und klar

und manchmal herb wie ein Heilkraut.

Weil sie nichts mehr verdrängen müssen,

sind sie voll Energie und Begeisterung fürs Dasein.

Die Menschen meines Stammes haben das Heilige Feuer wiedergefunden:

Das Feuer der Lebenslust in Bauch und Becken,

die Flamme der Liebe im Herzen und das spirituelle Licht in ihrem Geist.

Sie kennen die ungezähmte Kraft der Wilden Frau und des Wilden Mannes in sich

und haben keine Angst davor.

Sie halten nichts für selbstverständlich und würdigen ihre Mitmenschen durch Dank.

Sie sind nicht leichtgläubig, sie vertrauen ihren Fähigkeiten

und folgen ihrem Herzwissen und Hausverstand,

um ihre eigenen Erfahrungen zu machen.

Sie nützen die Stille und lauschen dem Atem, um sich zu sammeln

und sich wiederzufinden, falls sie sich im Rausch des Lebens verloren haben.

Die Menschen meines Stammes sind nicht perfekt,

doch streben sie nach einer Vollkommenheit der Liebe zu allem Lebendigen

und nach Wahrhaftigkeit im Ausdruck.

Wenn sie oder ihre Freunde Fehler machen, sind sie ehrlich und fair

und beginnen von Neuem mit Humor und Vertrauen.

Sie lieben es, zu teilen und sich mitzuteilen, zu geben und zu empfangen.

Sie müssen nicht immer stark sein und können auch eine Bitte aussprechen.

In Zeiten von Schwäche bewahren sie ihre Selbstachtung

und gehen liebevoll mit sich und anderen um.

Als friedvolle Krieger kämpfen sie mutig und solidarisch gegen Not und Unrecht.

Sie sind gegen jede Form von Unterdrückung, Rassismus und Gewalt

und verschließen sich nicht vor dem Fremden.

Sie begegnen einander auf Augenhöhe

und achten die Eigenart jedes einzelnen Menschen.

Sie konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.

Mit Herz, Hirn und Hand sorgen sie für das Wohl aller Kinder.

Die Frauen und Männer meines Stammes verstehen zu genießen.

Sie gehen gern barfuß, haben ein warmes Herz und lieben innig und leidenschaftlich.

Sie wissen, dass sie einst sterben werden.

Daher sind sie sich bewusst der Kostbarkeit des heutigen Tages

und drücken durch Worte und Berührung aus,

was sie denken und fühlen gegenüber den Menschen, die ihnen wichtig sind.

Getrennt von ihren Lieben, können sie gut mit sich allein sein

und wissen sich mit allen Wesen der Erde im Kern verwandt.

Trotzdem sehnen sie sich nach dem Stamm

ihrer Seelenschwestern und Seelenbrüder,

so wie ich, Lachender Rabe.

Ich freue mich darauf, Dich (wieder) zu sehen.

Gerhard Lipold

aus dem Buch ONE EARTH SONGS

Pflaumenzeit – oder die Angst vor dem “Wurm”

Herrlich – unsere inneren Gärtner erleben gerade die “Hoch – Zeit” wenn sie nun auf die eigens angelegten Bäume schauen.
Hier und da wachsen Birnen, Äpfel und Pflaumen.
Zwetschgenkuchen, Eingemachtes oder einfach nur schnell vom Baum “stibitzt” – Pflaumen sind herrlich, richtig?

Als zweites denkt so mancher aber erst einmal daran,ob sich in dem geliebten Obst vielleicht doch noch ein Wurm befindet. Misstrauisch, beginnen wir die Frucht zu öffnen und genießen erst – wenn kein Wurm weit und breit zu sehen ist.

Ich ebenso 😉

Neben all den herrlichen Früchten schweben dann auch noch Bienen, Wespen Hornissen – und lassen uns sehr vorsichtig werden…

Vorsichtig, weil wir doch schon das ein oder andere Mal verletzt worden sind.
Vorsichtig, weil wir nur allzu oft schon eine glänzende Frucht bewundert haben – und diese dann doch sehr wurmstichig war.
Vorsichtig, weil ein Versprechen nicht ganz so hielt, was es versprach…

Nun, wir Menschen lernen durch Erfahrungen – es beginnt im Kindesalter, nein im Grunde schon viel früher 😉

Das Erlebte im Mutterleib, Kindheitstage und ebenso frühere Inkarnationen lassen uns ab und an alte Erfahrungen erinnern – wir lernen, dass Feuer sehr heiß werden kann, wir erfahren, dass wenn wir zu schnell den Berg hinunter laufen, der Anschub uns ebenso leicht stolpern und somit fallen lassen kann.

Wir lernen durch Erfahrungen, wer gut zu uns ist, wer für uns da ist und auch wer – aus welchen Gründen auch immer – uns in irgendeiner Form verletzt.

Ja – manchmal erweisen sich manche Früchte als nicht so lecker…

Manchmal erweisen sie sich sogar als sauer – oder – sprich ungenießbar.
Manchmal bekommen uns die leuchtend roten Äpfel weniger gut.
Weil eben das Äußere doch blenden kann
und im Genuß – sagen wir mal – eher anstrengend wird. 😉

Ja – und irgendwann beginnen wir jede Frucht zu prüfen und misstrauen in erster Linie…

Wir laufen achtsam unter Bäumen her, damit die heruntergefallenen, faulenden Früchte – die ebenso auch Bienen in sich tragen – uns nicht verletzen, wenn wir darauf treten.
Wir untersuchen unser Obst auf Würmer, auf faule Stellen – wir schauen und sind vorsichtig…

Ja – die Erfahrungen…manchmal lassen sie uns sehr vorsichtig werden.
Verletzungen, die einmal gemacht wurden sind nicht so schnell vergessen.
Täuschungen lassen uns wieder misstrauen – wir prüfen, sind vorsichtig und lassen uns beim nächsten Mal nicht wirklich ein.

Im spirituellen Bereich kommt noch hinzu, dass wir mehr fühlen, mehr wahrnehmen – wir “riechen” oder ahnen “miese” Gedanken, wir haben unser Bauchgefühl – ob wir wollen oder nicht.

Natürlich kann man die Sinne trainieren und bewusst verstärken, dämpfen oder auch ausschalten…
Genau das erlernen behandeln und besprechen wir in unseren Spirit and more Workshops, oder auch in den Reiki Austausch Treffen.
Wie gehe ich mit dem was ich wahr – nehme um?

Dieses Ur – Bauchgefühl ist nun einmal da.
Das Fühlen – und Wissen.

Im Grunde ein Geschenk –

Doch –

Manchmal kann es so schlimm sein – dass Menschen sich einigeln, sich verstecken, sich einfach überlastet fühlen – durch das Leben.

Durch das, was wahr – genommen wird.

Doch so ist es nicht gedacht.
Wir haben unsere Sinne um damit umzugehen, wir fühlen nicht umsonst.
Wir erfahren das Leben nicht ohne Grund – so wie es ist.

Bleibt mutig, bleibt im Vertrauen – versteckt Euch nicht – ja, wir alle machen unsere Erfahrungen – jedoch sollten wir nicht hinter jedem Busch ein Monster erwarten.

Bliebt offen, bleibt in der Kraft.

Angst bedeutet Enge
Angst bedeutet eingeschränkt zu sein
Angst nimmt Dir die Luft

Angst – ist kein guter Begleiter

Misstrauen – in einer guten Dosis – sicherlich hilfreich.
Vorsichtig zu sein – ist absolut ok.

Doch lass Dir Dein Vertrauen nicht nehmen.

In erster Linie das Vertrauen in Dich selbst – und damit verbunden das Vertrauen in den Anderen.

Glaube mir – jeder von uns kennt Enttäuschungen.

Jeder von uns hat Ängste.
Jeder von uns hat Träume.
…und ebenso verlorene Träume.

Jeder von uns hat seine Geschichte –
Sei Dir bewusst, niemand geht ohne Prägung durch das Leben.

Doch das was wirklich zählt dabei:

Es gibt sie – die wunderbaren “Früchtchen”, es gibt sie – die herrlichen Zwetschgenkuchen mit Sahne, es gibt die geviertelten Apfelspalten und leckere Marmeladen.

Genieße mit Menschen, mit Freunden die Dir genau dabei helfen…genieße mit Ruhe und Bedacht…Genieße – um dann Neues, Aufregendes zu planen für die Zukunft.

Mit frischen, saftigen Früchten 😉

Zuversicht – so soll Dein Begleiter sein – Das wünsche ich mir