Archiv der Kategorie: Bettina Tepasse

Bauchgefühl

Bauchgefühl und das innere Pendel

Unser Bauch ist ein wichtiger Ratgeber.
Unser Bauchgefühl zeigt uns im allerersten Impuls, was wir wirklich hinter bestimmten Dingen zu erwarten haben.

Erinnere Dich doch mal an eine Situation, bei der Du lange hin und her gedacht hast – Dich dann anders entschieden hast und im Endeffekt nicht richtig lagst.

Oft sagen wir uns dann: “Ich habe es sofort gewusst. Ich habe es geahnt. Meine Intuition war von Anfang an richtig,”

Ja der “Kampf” zwischen Kopf und Bauch ist manchmal schwierig und je länger wir “über-legen”, also etwas “über” etwas “legen”, umso schwerer fällt uns die Entscheidung.

Wenn Du aktuell eine Entscheidung treffen musst und Dir nicht sicher bist, probiere einmal Deinen “inneren Pendel” aus.
Eine wunderbare Übung, die ich immer gerne in unseren Ausbildungen mitgebe.

Stelle Dich hin und lege eine Hand auf Deinen Bauch und die andere Hand auf Dein Herz.

Schliesse Deine Augen und frage Dich innerlich: Was in mir zeigt mir ein Ja?

Dann achte darauf, wie sich Dein Körper verhält. Neigt er sich nach vorne? Neigt er sich nach hinten, oder zur Seite?

Er wird Dir eine Reaktion geben.

Dann bedanke Dich für die Information und gehe in die weitere Frage nach dem Nein.
Was, mein lieber Körper zeigst Du mir bei einem Nein?

Und auch hier wird sich Dein Körper in eine bestimmte Richtung bewegen oder auch mit Stillstand reagieren.

Und nun stelle Deine persönliche Frage für heute, die sich mit einem Ja oder einem Nein beantworten läßt.

Achte auf die Reaktion Deines Körpers.

Probiere es gern in den nächsten Tagen ein paar mal für Dich aus.
Trainiere Dein “Bauchgefühl”

Und berichte mir gerne über die Ergebnisse.

Die Leber und ihre spirituelle Bedeutung

Unsere Leber – eine wichtige Freundin im organischen Bereich.

Gerade jetzt zum Jahresbeginn haben wir das Bedürfnis zu entgiften, Detox, Fasten und Loslassen steht auf vielen Kalendern.

Doch auch im emotionalen Bereich unterstützt uns die Leber – sie fängt all das auf, was wir “noch” nicht sehen wollten.

Sie befindet sich auf unserer rechten Seite des Körpers, somit hat sie oft mit dem “männlichen” Anteil in uns zu tun.

Bereiche, in denen Du etwas umsetzen musst, Bereiche, die vielleicht mit Deiner “Vaterthematik”, mit einem Partner oder auch einfach gesagt, mit Deinem aktiven Tun verbunden sind.

Entscheidungen treffen, loslassen, verabschieden und heilen.

Manchmal fehlt es an Umsetzung, manchmal an Kraft oder an Möglichkeiten.

Es staut sich in Dir.

Es drückt, es zwickt, es mag nicht in den Fluss kommen.

Kurzum – Du und Dein Körper spüren die Blockade in verschiedenen Bereichen.

So –

Was steht spirituell hinter der Sichtweise der Leber.

Ein kleine Exkursion für Dich!

Vater

Vater

Was geschieht, wenn wir unseren Vater in einem anderen Licht erkennen müssen?

Was geschieht mit uns, wenn das Bild, welches wir von unserem Vater hatten, ein ganz anderes ist?

Vielleicht nicht ganz, aber im Bezug auf ein bestimmtes Thema?

Bisher war er Dein Papa, bisher war er der, der immer da war…

Und nun erkennen wir, dass es Anteile gab, Anteile gibt, die jemand anderem weh taten.

Die Dir, als Kind, sogar weh taten…

Ja, Du hast es unterbewusst gespürt, Du hast bemerkt, dass dort etwas war.

Doch wie oft irren wir uns, wie oft verirren wir uns…in Wünschen, in Mustern, in Formen.

Doch wenn Du nun darüber nachfühlst.

Hast Du es gespürt.

Du hast beobachtet, Du hast zugehört…obwohl ihr Kinder doch spielen solltet.

Du hast es geahnt.

Du hattest es nur verdrängt…

Ja – da war etwas.

Ja – und Du bist ok damit.

Du bist ok.

…..

Bist Du ok?

Meine Liebe. Mein Lieber

Väter sollten beschützen, Väter sollten Wurzeln schaffen, Kraft geben, uns das Leben zeigen.

Doch manchmal ist ein Vater auch nur ein Kind.

Manchmal ist der Vater ein Junge, der nicht gesehen wurde, nicht geliebt wurde – oder auch bestraft wurde und missbraucht…

Manchmal weiß ein Vater nicht weiter und flüchtet sich in den Alkohol, in die Sucht, in die Wut.

Manchmal flüchtet ein Vater in die Schläge, in das Schreien – in die Ungerechtigkeit.

Manchmal…in den Mißbrauch.

Emotional oder körperlich

Und manchmal…

Manchmal gibt er genau diesen Mangel, dieses Gefühl, der Nicht -Zugehörigkeit, weiter.

Manchmal sucht er Trost bei der Kleinen in Dir, beim Kleinen in Dir.

Und das war nicht ok.

Das war nicht ok.

Und es ist wichtig, dass Du nun – jetzt – als erwachsener Mensch, Grenzen ziehst.

Dass Du für Dich einstehst.

Es ist nie zu spät für Heilung.

Der Kleine in Dir, die Kleine in Dir sind immer noch da.

Und wenn Du Dir den Raum dazu gibst, wenn Du die Tränen zulässt.

Darf es gehen.

Doch dafür muss es gesehen werden.

Und dann – Dann beginnt der Wandel.

Und Du erkennst nun, was ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er wurde.

Du erkennst seine Schmerzen, seine Bedürftigkeit, seinen Weg.

Und Du erkennst auch, dass genau dieses Verhalten dazu geführt hat, dass Du nicht Deinen Platz findest. Dass Du um Liebe ringen musst, Ängste hast, die nicht Dir gehören, dass die Weiblichkeit, die Männlichkeit nie gelebt werden durfte.

Aber meine Liebe, mein Lieber.

Du hast es geschafft.

Du bist dem Ganzen auf der Spur.

Du heilst.

Du heilst.

Du heilst.

Und Du darfst die gute Version Deines Vaters behalten.

Sie wird Dir nicht genommen.

Durch Deinen Vater durftest Du auf die Welt kommen.

Und durch Deine Mutter.

Als erstes Gefühl darf Dankbarkeit fließen.

Dankbarkeit für das Leben.

Weißt Du.

Alles hat seinen Ursprung, seinen Plan.

Durch das Dunkle erkennen wir erst das Licht.

Durch den Schmerz erfahren wir Heilung.

Du bist wichtig.

Du.

Und durch Dich werden andere Töchter, andere Söhne erfahren, was es heißt, geheilt zu sein.

Was es heißt, Vergeben zu können.

Vergeben.

Und nun atme und lasse all das los.

Öffne Deine Fußsohlen und lasse all die Traurigkeit abfließen.

Lasse all die Wut, die Angst abfließen.

Es ist vorbei.

Es ist vorbei.

Es ist vorbei.

Die Gruppen finden sich…

Ich glaube ich habe diesen Satz schon 1000 mal benutzt.

Und ich unterstreiche das in jeder neuen Erfahrung.

In den Selbsterfahrungsgruppen, in den Ausbildungen und Workshops darf ich immer wieder erfahren, dass sich die Gruppen immer genau so zusammenfinden, wie es gut ist.

Lange schon, habe ich aufgegeben mich darüber zu ärgern, wenn jemand nicht zu einem Kurs kommt, wie vereinbart, Wenn es Wechsel innerhalb der Gruppen gibt, oder eine Veränderung, die unerwartet war.

“Der Himmel fügt,” diesen Satz gab mir eine liebe Freundin vor Jahren mit.

Und so ist es. Unser Wachstum zeigt sich mit und an unseren Entscheidungen.

Wir fügen hinzu, wir lassen los – und das ist gut so.

Auch die Themen zu meinen Veranstaltungen bilden sich aufgrund der aktuellen Nachfrage. Daher kann es sein, dass es in einem Monat mehrere Themen zum inneren Kind, zur Ahnenheilung oder zur Heilung der inneren Eltern gibt und in manchen Monaten einfach die Aufstellungsarbeit oder ein Übungsabend wichtig ist.

Unser geistiges Team ist immer involviert. Sie lotsen uns durch bestimmte Hinweise und vor allem durch Wiederholungen, auf unseren Weg hin.

Weißt Du.

Wir, jeder für sich, hat hier seinen Lebensplan.

Und dazu gehören genau diese Erfahrungen. Wenn es ein inneres Rufen gibt, wenn Du immer mal wieder von jemandem hörst, Dir etwas berichtet wird und Du ein inneres Kribbeln wahrnimmst, kann diese Erfahrung gut für Dich sein.

Und gut, bedeutet nicht immer, dass es Erfahrungen sind, die Du dann nochmal brauchst – auch das ist mir schon oft passiert. Aber genau diese Erfahrungen zeigen Dir, wie Du z.B. nicht arbeiten möchtest, wie Du es anders machen würdest.

“Oh Mann” – was habe ich schon erlebt – ich berichte Dir bald mehr.

Ich kann ganze Bücher über die Geschichten meiner Erfahrungen schreiben.

Doch eines ist klar!

Ich bin ich für jede meine Ausbildungen sehr, sehr, dankbar.

Ich durfte Mentoren, Dozenten, Heilerinnen, Medien begegnen, die mir entsprachen. Ich durfte Praktisches erfahren, Wertvolles, Heilsames und auch Dinge, die ich nun nicht mehr nutze – doch auch das war wichtig für mich.

Und nun darf ich dieses Wissen, meinen Schatz, den ich angesammelt habe aus voller Brust weitergeben.

Noch dazu bin ich noch lange nicht fertig…

Und – I LOVE IT.

Ich liebe Gruppenarbeiten, ich mag es unheimlich, wenn ich beobachten kann, wie sich Freundschaften bilden, wie sich Gemeinschaft formt.

Ich staune über die Entwicklungen vom „zarten Reh“ hin zur selbstbewussten Frau.

Ich liebe die Tage und Abende, an denen wir durch die Tränen gehen und mit einem Lachen den Raum verlassen – denn das ist für mich Heilung.

Heilung erfahren wir nicht in der Theorie, in abgelesenen Texten und Praktiken, die jemand anderem gehören.

Heilung geschieht auch nicht, wenn wir versuchen, alleine hindurchzugehen, oder wenn wir heilen“ möchten, indem wir nur von außen zuschauen. Indem wir „unberührt“ bleiben.

Im späteren Praxisalltag ist es sicherlich wichtig Grenzen zu halten und einen gesunden Abstand, der dann die Reflexion ermöglicht.

Ich spreche hier in erster Linie von den Grundlagen, die es braucht, um zu verstehen, um zu er-fühlen, wie Energiearbeit wirkt.

Wenn wir energetisch, alternativ und ganzheitlich wirken möchten und Erfahrungen machen möchten. Werden wir er-fahren.

Und in erster Linie uns selbst.

Also, Du hörst. Ich liebe, was ich tue. Und ich liebe, was unsere Arbeit mit den Menschen macht.

Sie nimmt jeden an, wie er ist. Sie arbeitet dort, wo etwas gebraucht wird. Sie transformiert. Absolut. Und genau das mag ich.

Entspannung ist toll – doch ich möchte bewegen. Und das jeden Tag.

Aho

Deine Bettina