Was glaubst Du eigentlich wer Du bist?


Was glaubst Du eigentlich wer Du bist?

Ja manchmal sollten wir uns diese Frage einmal ganz bewusst stellen, finde ich.

Ich meine das nicht in dem Sinne – schaut her wer ich bin – wie ich mich nennen darf, was ich gelernt habe, sondern ganz allgemein…

Die Menschen, die mich kennen wissen genau, dass ich nicht viel von Zertifikaten, von „Auszeichungen“ Titel usw. halte – daher werdet ihr auf unseren Seiten keine Vita mit Ausbildungen bei dem jeweiligen Lehrer/Schulen/Ausbildungsorten, Zertifikaten, Urkunden usw. finden.

Wer unseren Weg erklärt wissen möchte, unsere Ausbildungen und Zertifikate sehen möchte kann sich diese gerne anschauen, wir berichten in unseren Seminaren, wer uns wie und wann begleitet hat und wohin unser Weg geführt hat – doch braucht man das wirklich?

Ja, manchmal ist es sinnvoll sich bewusst zu machen, was man alles geschafft hat.
Manchmal ist es wichtig zu sehen, welchen Weg man gegangen ist – und welchen ganz bewusst nicht.

Viele Coaches, Berater, Yogalehrer, spirituelle Lehrer, haben den Anspruch an sich selbst gut ausgebildet zu sein.
Mit Recht. Mit Menschen zu arbeiten erfordert bewusstes und vertrauenswürdiges Arbeiten.
In diesem Bereich gibt es neben den herkömmlichen Heilpraktikerschulen, Lehren nach dem und dem, Meditationen nach Hans und Franz, Coachingausbildungen mit Auszeichnung und, und, und…

Manchmal hat man das Gefühl jeder von ihnen, hat die absolute Wahrheit gefunden…
Und das ist auch so – denn jeder vertritt die persönliche Anschauung, die persönliche Wahrheit.

Was mir in den letzten Jahren aufgefallen ist dass selbst perfekt und fundiert ausgebildete Menschen, immer noch das Gefühl haben noch mehr machen zu müssen-noch intensiver hereingehen zu müssen.
Neben diesem und jenem Angebot muss ich jetzt darin noch Experte sein, hierzu noch den und den nächsten Kurs auch noch buchen…

Neben den ganzen Zertifikaten und Kursen wächst aber oft auch der Zweifel.
Viele schauen nach links und rechts, schauen was ähnlich ausgebildete Menschen anbieten, sie schauen und vergleichen – und – buchen den nächsten Kurs.

Was sie dabei oft vergessen – ist das Anfangen.
Sie hören auf diesen Lehrer, sie hören auf jenen Coach – und geben die Energie in Fragen das Warum – anstatt in TUN.

Gerade heute möchte ich DIR, wenn Du Dich angesprochen fühlst eine kleine Hausaufgabe mitgeben.
Lasse für ein paar Tage Deinen PC mit den tollen facebook Accounts, mit den Instagram Bildern, mit den Postings Deiner Mitbewerber einfach mal aus – oder begrenze es nur für aktuelle Mails, für wichtige Nachrichten.

In diesen Tagen gehe so oft es Dir möglich ist in die Natur, W-Lan frei…verabrede Dich mit einem Menschen, der Dir guttut, der Dich sieht.

Lasse den TV aus und wähle intuitiv ein Buch aus Deinem Regal…

Und dann, dann schau, was DICH ausfüllt, achte darauf, was andere positiv an Dir sehen, schaue ruhig zurück und nimm wahr was Du bisher alles geschafft hast, wofür Du dankbar ein kannst.

Und dann – frag Dich – was bewegt mich wirklich?
Was möchte ich tun?
Und ist es nicht schon alles in mir?

Ja, es mag „noch“ nicht perfekt sein – doch WER ist perfekt?

Nehme die ersten Impulse die kommen, nimm ein Thema, welches Du immer schon angehen wolltest und dann – mache den ersten Schritt.

Es ist schön – vieles erlernt und erprobt zu haben – doch Du bist nicht Deine Ausbildungen, Du bist nicht Dein Lehrer, nicht Dein Coach…DU hast Dich zu dem Menschen gemacht, der Du bist…

Und jetzt fang an!

In diesem Sinne euch einen wunderschönen Sonntag Abend

Eure Bettina

Sometimes you just have to breath in and out to find the way to your heart…